WACKER CHEMIE O.N.
Kommentar von Nico Popp vom 09.10.2026 | 05:00
HPQ Silicon, Rheinmetall und Wacker Chemie: Silizium-Akkus für das französische Militär?
Die Digitalisierung hält auch in der Rüstung Einzug. Das zeigen nicht zuletzt die Entwicklungen in der Ukraine. Moderne Kommunikationsgeräte, vernetzte Gefechtsführung und ständige Datenströme treiben den Stromverbrauch selbst bei der Infanterie immer weiter nach oben. Bisherige Batterien auf Graphitbasis stoßen dabei an ihre Grenzen, zugleich schränkt jedes zusätzliche Gramm Ausrüstung die Mobilität im Feld ein. Die Umstellung auf siliziumbasierte Anoden verspricht längere Einsatzzeiten ohne zusätzliches Tragegewicht. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung und zeigen Chancen für Anleger auf.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 17.06.2026 | 05:00
Der direkte Weg zu hochreinem Silizium: Wie HPQ Silicon für Unternehmen wie Wacker Chemie und Panasonic die Effizienz steigert
Minderwertige Anodenmaterialien, hohe Energiepreise und das chinesische Monopol bei komplexen Verfahren – die Situation bei der Versorgung mit High-Performance-Batteriezellen und ihren Grundstoffen zwingt die Industrie zum Handeln. Um die Energiedichte von Elektrofahrzeug-Batterien der nächsten Generation zu steigern, benötigt die Autoindustrie den Übergang von herkömmlichen Graphit-Anoden zu hochreinen Silizium-Anodenmaterialien. Graphit-Systeme stoßen rein physikalisch an ihre Grenzen, während Silizium-Verbindungen eine theoretisch bis zu zehnfach höhere Ladekapazität versprechen. Da etablierte, mehrstufige Syntheseverfahren jedoch aufwändig und teuer sind, rücken CO2-arme und energieeffiziente Alternativen in den Fokus. Wir erklären Hintergründe und stellen einen Problemlöser vor.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 21.09.2021 | 05:10
LPKF Laser, Almonty Industries, Wacker Chemie – Glänzendes Wachstum
Beim letzten TV-Triell vor der Bundestagswahl wurde das Thema Klimaschutz heiß diskutiert. Dabei äußerte die Kandidatin der Grünen in ihrem Schlussstatement, dass sie „als Bundeskanzlerin für echten Aufbruch stehe, die beim Klimaschutz keine halben Sachen macht.“ Die Dekarbonisierung müsse her, so schnell wie möglich. Blickt man im Augenblick jedoch zum einen auf das Stocken beim Ausbau der Infrastruktur bei den Erneuerbaren Energien, zum anderen auf den Mangel an Rohstoffen, die dafür benötigt werden, sollte man das ambitionierte Ziel zumindest einmal ernsthaft hinterfragen.
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