Kommentare für Börsianer
Kommentar von Armin Schulz vom 08.06.2026 | 05:20
Wie Sie mit Barrick Mining, North Arrow Minerals und B2Gold den Abverkauf in eine Goldgrube verwandeln
Am 5. Juni 2026 brach der Goldpreis um 3,37 % auf 4.324 USD ein. Das ist der niedrigste Wert seit Ende März. Panikverkäufe machten die Runde, doch Analysten sprechen von einer längst überfälligen technischen Korrektur nach neun Wochen Rally. Goldminenaktien verstärken solche Bewegungen: Sie fallen etwa doppelt so stark, erholen sich aber auch doppelt so rasant. Wer jetzt nicht verkauft, sondern einsteigt, kann von diesem Hebel profitieren. Die aktuelle Schwäche ist keine Katastrophe, sondern ein opportuner Einstiegszeitpunkt für langfristig orientierte Anleger. Wir sehen uns Barrick Mining, North Arrow Minerals und B2Gold genauer an.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 08.06.2026 | 05:10
Almonty Industries – Kurzfristiger Schock, langfristige Chance
Der vergangene Wochenschluss dürfte als schwarzer Freitag in die Annalen der Almonty-Aktionäre eingehen. Zum einen ließ der Gesamtmarkt nach der Rally der vergangenen Wochen deutlich Federn. Der S&P 500 verlor rund 3 %, die Technologiebörse Nasdaq verbuchte sogar den größten Tagesverlust in Punkten aller Zeiten. Parallel zu dieser Abwärtsspirale verkündete der größte Wolframproduzent außerhalb Chinas, Almonty Industries, eine Kapitalmaßnahme, die die Aktie im Freitagshandel über 20 % in die Tiefe riss. Doch schaut man auf die Fakten der Finanzierung, dürfte sich nach ersten Gewittern die Stimmung langfristig aufhellen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 08.06.2026 | 04:00
7,5 % NASDAQ Wochen-Korrektur! Jetzt geht´s zur Sache! Infineon, AMD, HPQ Silicon und Siemens Energy im Fokus
Mit 14 Monaten steilem Aufstieg der NASDAQ von über 100 % feierten die Börsianer die neue Ära der KI-Rechenzentren und der damit verbundenen Chip-Phantasie. Zur allgemeinen Euphorie gesellte sich auch noch die Schließung der Straße von Hormus, die gerade im HighTech-Sektor die Preise durch die Decke katapultierte. So rechnet man jetzt beim CPU-Produzenten AMD mit einer Umsatzverdoppelung bis 2028, das EBIT soll sich sogar verdreifachen. Anscheinend glauben die Haussiers, dass diese neuen Knappheitspreise nun auch weiterhin für die nahe Zukunft gelten. Da aber die Rohstoff- und Energiepreise derzeit eher erodieren, dürften die Produktionskosten alla long auch wieder sinken. Damit wäre dann ein Preiswettbewerb wahrscheinlicher, als eine Fortsetzung des ungewöhnlichen Hypes. Vorsichtige Anleger treten daher bei gut gelaufenen Titeln wie Infineon, AMD und Siemens Energy eher auf die Bremse, zugunsten weniger hoch bewerteter Themen. Hier eine paar Fakten zum Sektor.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 05.06.2026 | 05:10
Lahontan Gold – Goldriese von morgen nimmt Form an
Während viele Anleger auf die kurzfristige Korrektur beim Goldpreis blicken, zeichnet sich im Hintergrund ein noch stärkerer Aufwärtstrend ab. Zentralbanken kaufen so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr, geopolitische Spannungen nehmen zu und führende Analysten erwarten neue Rekordstände beim Edelmetall. Goldman Sachs sieht Gold bis Ende 2026 bei 5.400 USD je Unze. Besonders profitieren könnten Unternehmen wie Lahontan Gold, die kurz vor dem Sprung vom Explorer zum Produzenten stehen. Mit einer historischen Mine in Nevada, wachsendem Ressourcenpotenzial, starken Bohrergebnissen und einer Finanzierung bis 2027 könnte die Gesellschaft vor einer Neubewertung stehen, die viele Anleger bislang noch nicht auf dem Radar haben.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 05.06.2026 | 04:15
KI- und Quanten-Wunder gibt es immer wieder! TeamViewer, SAP und Aspermont im Steigflug, Palantir im Abseits
Die Quantentechnologie gilt als eine der bedeutendsten Innovationswellen des 21. Jahrhunderts und könnte ganze Industriezweige auf den Kopf stellen. Gleichzeitig birgt derselbe technologische Fortschritt erhebliche Risiken für die digitale Sicherheit, da leistungsfähige Quantencomputer eines Tages etablierte Verschlüsselungsverfahren überwinden könnten. Software und Hardware-Unternehmen sind gleichermaßen gefordert. Doch während sich die Tech-Titanen aus dem Silicon Valley die physische und digitale Basis der KI-Ökonomie sichern, geraten Bewertungsfantasien einzelner Highflyer wie Palantir nach einer scharfen Korrektur zunehmend unter Realitätsdruck. Immerhin stabilisieren sich etablierte Softwarehäuser wie SAP und TeamViewer in ihrer neuen Rolle als KI-Integrations- und Automatisierungsplayer für Unternehmen. Abseits des Mainstreams entsteht mit Aspermont ein radikal anderer Ansatz: Daten werden dort nicht nur verarbeitet, sondern in einem rohstoffgetriebenen Marktumfeld zur eigentlichen Handelsware transformiert. Wer den Zugang zu relevanter Information kontrolliert, entscheidet künftig nicht mehr nur über Wettbewerbsvorteile – sondern über Marktpositionen selbst.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 04.06.2026 | 05:30
BYD, Power Metallic Mines, Intel: Elektromobilität und KI-Rechenzentren sorgen für eine Kupfer Krise
Die Zukunft fährt elektrisch, rechnet mit KI und scheitert an einem unscheinbaren Metall. Kupfer, das rote Gold der Energiewende, wird zum Nadelöhr. Während Rechenzentren für Sprachmodelle und autonome Flotten ihre Leistung vervielfachen trocknet das Minenangebot aus. Die London Metal Exchange notierte zuletzt ein Defizit von 150.000 t, eine Kehrtwende um 350.000 t binnen eines Jahres. Wer jetzt nicht umdenkt, verpasst die größte Umverteilung seit dem Ölschock. Wir sehen uns daher BYD als Vertreter der Elektroauto-Produzenten, Power Metallic Mines mit der polymetallischen Lagerstätte auf der viel Kupfer vorhanden ist und Intel als indirekter Kupferkonsument durch die KI-Infrastruktur genauer an.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 04.06.2026 | 05:20
So kassieren Sie doppelt ab: Siemens Energy, RE Royalties und NextEra Energy profitieren von der Energiewende UND dem KI-Hunger
Der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien trifft auf den unstillbaren Stromhunger der Künstlichen Intelligenz. Diese Kollision erzeugt eine Nachfragelücke im Stromsektor, wie es sie nie zuvor gab. Während Rechenzentren weltweit aus dem Boden schießen, kommt der Ausbau von Wind- und Solaranlagen kaum hinterher. Die Folge ist eine strukturelle Knappheit bei sauberem Strom. Von diesem perfekten Umfeld können Investoren profitieren. Wer jetzt auf die richtigen Unternehmen setzt, kann von dieser Megatrend-Konvergenz überproportional profitieren. Daher sehen wir uns heute Siemens Energy als Technologielieferant, RE Royalties als innovativer Finanzierer und NextEra Energy als größter Produzent grüner Energie an.
Zum KommentarKommentar von Lars Winter vom 04.06.2026 | 05:00
Energieprofiteure aus der zweiten Reihe: Warum dynaCERT, 2G Energy und SFC Energy vor einer starken Wachstumsphase stehen
Künstliche Intelligenz, Energiewende, Dekarbonisierung und geopolitische Spannungen verändern die Weltwirtschaft derzeit grundlegend. Der Energiebedarf steigt, gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Genau an dieser Schnittstelle entstehen derzeit für Anleger spannende Investmentstorys. Besonders interessant erscheinen die Aktien von dynaCERT, 2G Energy und SFC Energy. Die drei Unternehmen verfolgen unterschiedliche Ansätze, profitieren aber vom gleichen Megatrend, nämlich Energie effizienter, sicherer und unabhängiger nutzbar zu machen.
Zum KommentarKommentar von Tarik Dede vom 04.06.2026 | 04:48
Chancen am Ölmarkt: Die Aktien von BP, Zefiro Methane und Chevron im Fokus!
Der Ölpreis zieht wieder an, nachdem die Waffenstillstands-Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wohl gescheitert sind. Allerdings wird derzeit mehr sporadisch gekämpft, die Intensität ist eine andere als vor einigen Wochen noch. Dennoch: Öl bleibt auf einem hohen Niveau und die Analysten gehen davon aus, dass die Preise aufgrund des Angebotsausfalls vorerst nicht auf Vorkriegslevel zurückfallen werden. So sieht Barclays den Markt durch den Hormus-Engpass in einem rechnerischen Defizit von bis zu 6,6 Mio. Barrel pro Tag – was etwa 7 % des Weltmarktes entspricht. Bei anhaltender Blockade wird ein Peak von 110 USD für möglich gehalten. Als Preisziel gab die Bank 100 USD für das vierte Quartal 2026 aus. JPMorgan sieht bereits Nachfrageeinbrüche in Asien, die den Ausfall teilweise kompensieren. Dennoch ist das Kursziel hier mit 96 USD je Barrell weiterhin hoch. Sollte sich der Schiffsverkehr im Persischen Golf normalisieren, rechnet die Investmentbank mit Preisen von 75 USD für das schwarze Gold im kommenden Jahr. Klar ist, dass Ölfirmen von dieser Entwicklung profitieren. Wir nehmen deshalb die Aktien von BP und Chevron in den Fokus. Zudem lohnt sich ein Blick auf Zefiro Methane, die als “Aufräumer“ der Branche aktiv sind.
Zum KommentarKommentar von Matthias Schomber vom 04.06.2026 | 04:35
Auf Gold und andere Rohstoffe setzen: Agnico Eagle, Barrick Mining und Strategic Resources im Check!
Die internationalen Finanzmärkte navigieren derzeit durch ein hochkomplexes Wirrwarr aus Handelsspannungen, geldpolitischen Entscheidungen und einer schwächelnden Konjunktur in China, während die geopolitische Spannungen die Weltwährungen beeinflussen. In diesem hochvolatilen Umfeld erleben die Rohstoffmärkte ihre eigene Transformation, bei der der traditionelle Krisenschutz mit einer zukunftsweisenden Technologie aufeinanderprallt. Der Goldpreis geriet unlängst unter Druck und korrigierte deutlich von seinen Rekordhochs, was auch die großen Minenwerte unter Druck setzte. Gleichzeitig fordert der Markt im Zuge der globalen Dekarbonisierung zunehmend CO2-arme Lösungen sowie strategische Rohstoffe für die nächste Generation der Energiespeicherung und der industriellen Verarbeitung. Diese Dynamik sorgt für eine spürbare Anspannung auf dem Parkett, da die Weichen für die industrielle Zukunft jetzt neu gestellt werden. Unser genauer Blick auf drei ausgewählte Akteure zeigt, wo nach den jüngsten Marktkorrekturen die Risiken lauern und wo sich möglicherweise aktuell eine außergewöhnliche, unterbewertete Chance auftut.
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