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RIO TINTO PLC LS-_10

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von André Will-Laudien vom 21.12.2020 | 05:50

Rio Tinto, Glencore, Almonty Industries – Rohstoffe im Aufwind

  • Rohstoffe

Die Futures auf Öl der Sorte WTI pendelten sich am Freitag zum ersten Mal seit fast 10 Monaten bei über 49 USD je Barrel ein. Auch die Brent-Futures erreichten mit 52 USD je Barrel ein 8-Monatshoch. Solche Öl-Preise wurden seit Ende Februar nicht mehr gesehen, die anderen Rohstoffe ziehen ebenfalls nach oben. Die Aussicht auf ein COVID-Entlastungsabkommen im Kongress, das der US-Wirtschaft weitere 900 Mrd. USD zur Verfügung stellt, hat die Hoffnung erneut beflügelt, dass die schnelle Verteilung von Impfstoffen die Menschen wieder in die Freiheit entlässt und zum Reisen und langfristigen Konsumentscheidungen anregt. Die Nachfrage nach Rohstoffen aller Art könnte also wieder rasant zulegen, parallel dazu sollten sich die Industriezahlen respektive auch der gesamte Rohstoffmarkt weiter erholen können. Die OPEC hat sich Anfang des Monats darauf geeinigt, die Ölproduktion ab Januar schrittweise um 500.000 bpd zu erhöhen. Ein gutes Zeichen…

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Kommentar von André Will-Laudien vom 03.11.2020 | 08:00

Rio Tinto, BHP, Almonty: es muss nicht immer Gold sein was glänzt

  • Wolfram
  • Gold
  • Entschädigung
  • Eisenerz

Eisenerz ist eines der Basismetalle, das in Infrastrukturprojekten gebraucht wird. China hat bis jetzt eine stärker als erwartete Erholung von der COVID-19-Krise absolviert – die Preise von Eisenerz haben sich wieder nach Oben geschwungen auf ein 5-Jahres-Hoch. Anders ist die Dynamik von Angebot und Nachfrage bei Aluminium, hier liegt es eindeutig an China selbst, wo die Reise hingeht, denn das Reich der Mitte verbraucht etwa 40-50% der weltweiten Produktion. Jede Verlangsamung der Nachfrage würde sofort zu einem raschen Rückgang des Aluminiumpreises führen. Jedoch, das Angebot im Bauxitbergbau ist seit mehr als 100 Jahren exponentiell gestiegen. Kupfer ist in den meisten modernen Technologien lebenswichtig und gilt als der Flaschenhals in der weltweiten Elektrifizierung. Viele Projekte sind gar nicht umsetzbar, wenn nicht neue Kupferlagerstätten erschlossen würden. Kupfer reagiert daher empfindlich auf makroökonomische Trends und sein Preis ist stark von den Nachfragezahlen aus den Industrieländern abhängig. Ein neuerlicher Shutdown relativiert diesen Bedarf wieder nach unten, denn Großprojekte verzögern sich.

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