AgrarTech
Kommentar von André Will-Laudien vom 27.10.2026 | 05:34
Satte Kursgewinne mit der grünen Transformation! Wie Coca-Cola, Bayer, MustGrow und PepsiCo an die Zukunft denken
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.
Trotz regulatorischer Fortschritte bleibt die Welternährungslage extrem prekär. Laut einem aktuellen Bericht der Welthungerhilfe und Partnerorganisationen leidet rund ein Zehntel der Weltbevölkerung unter akuter Mangelernährung. Globale Krisen wie der Klimawandel und bewaffnete Konflikte verschärfen die Situation zusätzlich. Großkonzerne müssen daher über gesetzliche Mindeststandards hinausgehen und faire Einkaufspreise garantieren, um die Resilienz kleinbäuerlicher Betriebe zu stärken. Nur durch eine strikte Verknüpfung von unternehmerischer Sorgfaltspflicht und nachhaltigen Anbaumethoden lässt sich das UN-Nachhaltigkeitsziel einer Welt ohne Hunger dauerhaft realisieren. Um diese Marktmacht der Multis in nachhaltige Bahnen zu lenken, greift die Europäische Union zunehmend regulatorisch ein. Als zentraler Hebel dient hierbei die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), die ab dem Jahr 2026 eine lückenlose Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorschreibt. Große Agrar- und Lebensmittelkonzerne müssen dadurch nachweislich sicherstellen, dass ihre Zulieferer keine lokalen Lebensgrundlagen wie sauberes Trinkwasser oder fruchtbares Land zerstören. Für Anleger entwickeln sich unterschiedliche Szenarien zu einem fruchtbaren, neuen Megatrend. Eine gewisse Portfoliogewichtung in Food, Beverage und CropScience macht daher Sinn.
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