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27.10.2026 | 05:34

Satte Kursgewinne mit der grünen Transformation! Wie Coca-Cola, Bayer, MustGrow und PepsiCo an die Zukunft denken

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Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Trotz regulatorischer Fortschritte bleibt die Welternährungslage extrem prekär. Laut einem aktuellen Bericht der Welthungerhilfe und Partnerorganisationen leidet rund ein Zehntel der Weltbevölkerung unter akuter Mangelernährung. Globale Krisen wie der Klimawandel und bewaffnete Konflikte verschärfen die Situation zusätzlich. Großkonzerne müssen daher über gesetzliche Mindeststandards hinausgehen und faire Einkaufspreise garantieren, um die Resilienz kleinbäuerlicher Betriebe zu stärken. Nur durch eine strikte Verknüpfung von unternehmerischer Sorgfaltspflicht und nachhaltigen Anbaumethoden lässt sich das UN-Nachhaltigkeitsziel einer Welt ohne Hunger dauerhaft realisieren. Um diese Marktmacht der Multis in nachhaltige Bahnen zu lenken, greift die Europäische Union zunehmend regulatorisch ein. Als zentraler Hebel dient hierbei die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), die ab dem Jahr 2026 eine lückenlose Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorschreibt. Große Agrar- und Lebensmittelkonzerne müssen dadurch nachweislich sicherstellen, dass ihre Zulieferer keine lokalen Lebensgrundlagen wie sauberes Trinkwasser oder fruchtbares Land zerstören. Für Anleger entwickeln sich unterschiedliche Szenarien zu einem fruchtbaren, neuen Megatrend. Eine gewisse Portfoliogewichtung in Food, Beverage und CropScience macht daher Sinn.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: MustGrow Biologics Corp | CA62822A1030 , COCA-COLA CO. | US1912161007 , BAYER AG NA | DE000BAY0017 , PepsiCo Inc | US7134481081

Inhaltsverzeichnis:


    Coca-Cola – Eine Marke, ein Versprechen

    Als einer der einflussreichsten Akteure der globalen Lebensmittelindustrie verkörpert The Coca-Cola Company exemplarisch die immense Verantwortung, die Großkonzerne im Kampf gegen das Welternährungsproblem tragen. Das Markenversprechen globaler Erfrischung und lokaler Wertschöpfung kollidiert in vielen Regionen des Südens jedoch massiv mit der Realität einer Ressourcenknappheit. Für die Herstellung des weltbekannten Getränks greift das Unternehmen auf riesige Mengen lokaler Süßwasserreserven zurück, was in wasserarmen Gebieten wie Teilen Indiens oder Lateinamerikas die landwirtschaftliche Bewässerung gefährdet. Wenn Grundwasserspiegel durch industrielle Abfüllanlagen sinken, entzieht dies den dortigen Kleinbauern buchstäblich die Lebensgrundlage für den Anbau essenzieller Grundnahrungsmittel.

    An dieser Schnittstelle entfalten die neuen regulatorischen Instrumente der Europäischen Union ihre integrative Wirkung. Unter der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) muss auch ein US-amerikanischer Gigant wie Coca-Cola für seine auf dem europäischen Markt verkauften Produkte lückenlos nachweisen, dass entlang der gesamten Zulieferkette keine Menschenrechte auf Nahrung und Wasser verletzt werden. Auch die Beschaffung von Agrarrohstoffen wie Zuckerrohr unterliegt dadurch strengsten Umweltprüfungen, um Landraub und die Zerstörung sensibler Ökosysteme zu verhindern. Der Konzern hat in den letzten Jahren schon ESG-Fortschritte erzielt, kann aber durch seine internationale Strahlkraft noch deutlich mehr tun. Der Aktienkurs rangiert mit 93,50 USD in der Nähe seines Allzeithochs. Das 2027e KGV rangiert bei 26,3, die Analysten sehen nicht mehr allzu viel Luft.

    PepsiCo – Verantwortung für die weltweite Ernährungssicherheit gefragt

    Als zweitgrößter Lebensmittel- und Getränkekonzern der Welt nimmt auch PepsiCo eine Schlüsselrolle beim Welternährungsproblem ein, da seine Lieferkette rund um den Globus gigantische landwirtschaftliche Flächen beansprucht. Mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie pep+ versucht das Unternehmen zwar offensiv, bis zum Jahr 2030 Millionen Hektar Agrarland auf regenerative Anbaumethoden umzustellen, doch die Realität der globalen Beschaffung offenbart gravierende Schattenseiten. Wenn Agrarkonzerne für die Produktion von Snacks und Softdrinks billige Rohstoffe erzwingen, führt dies in den Anbauländern oft zu existenzieller Armut und gefährdet direkt die lokale Ernährungssicherheit. Auch hier greifen die CSDDD-Regularien und verlangen von global agierenden Konzernen künftig eine zivilrechtlich haftbare Sorgfaltspflicht, die Missstände bei Subunternehmern und Franchise-Partnern aktiv verhindern muss. Gleichzeitig zwingt die EU-Verordnung EUDR das Unternehmen dazu, die Herkunft kritischer Rohstoffe wie Palmöl lückenlos digital zurückzuverfolgen. Zwar bemüht sich PepsiCo durch technologische Innovationen und Initiativen zur Wasserwiederaufbereitung um Schadensbegrenzung, doch das grundlegende Problem bleibt bestehen. Die Aktie des US-Riesen lief im laufenden Jahr schlecht, nun droht man sogar den Großkunden KFC zu verlieren. Bei Kursen um 136 USD sehen Analysten auf der Plattform LSEG noch Spielraum bis etwa 142 USD.

    Die grüne Revolution umsetzen: Zündet Bayer jetzt den MustGrow-Turbo?

    Die Zukunft der globalen Agrarwirtschaft wird durch schärfere Gesetze wie die europäische Lieferkettenrichtlinie CSDDD neu geordnet. Angesichts strengerer Nachhaltigkeitsvorgaben geraten etablierte Chemiekonzerne unter immensen Druck, ökologische Alternativen für den globalen Pflanzenschutz zu finden. Wie fundamental dieser Wandel ist, belegt eine zukunftsweisende Studie im Fachmagazin Nature Food: Demnach beeinflusst die pure Bodengesundheit bereits stolze 12 % aller weltweiten Schwankungen in der Pflanzenproduktion.

    Hier bietet das CropScience-Unternehmen MustGrow Biologics griffige Lösungen durch die Lizenzierung seiner patentierten Plattform auf Basis natürlicher Senfverbindungen. Die beiden vielversprechenden biologischen Produkte TerraSante™ zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit und das vorregistrierte TerraMG™ zum Pflanzenschutz treffen genau den Zeitgeist. Operativ lässt das kanadische Unternehmen die reine Laborphase gerade hinter sich und schaltet mit aller Kraft auf eine skalierbare Produktion um. Zwar bremsten Lieferengpässe bei Auftragsfertigern und kostspielige Luftfracht den Umsatz von TerraSante™ im zweiten Quartal 2026 kurzzeitig aus, doch die langfristigen Marktchancen bleiben davon völlig unberührt. Bis Mitte August erreichte der TerraSante™-Umsatz bereits 0,9 Mio. CAD, was einem satten Sprung von über 46 % im Vergleich zum gesamten Vorjahr entspricht. Durch die strategische Umstellung von teurer Luftfracht auf günstige Seefracht sowie neue Produktionslinien wird das Unternehmen seine operativen Margen zügig in Richtung der Zielmarken treiben.

    Im Oktober gewährte COO Colin Bletsky auf dem 20. International Investment Forum spannende Einblicke in diese mittelfristige Wachstumsstrategie.

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    Der absolute Gamechanger für die Bewertung könnte jedoch aus der exklusiven Partnerschaft mit dem Agrargiganten Bayer für Europa, den Nahen Osten und Afrika erwachsen. Im August ging bereits die erste millionenschwere Meilensteinzahlung des Dax-Konzerns auf dem Konto der Kanadier ein. In den kommenden 5 bis 7 Jahren pumpt der Partner schätzungsweise 35 bis 40 Mio. USD in die Entwicklung, weltweite Zulassung und Markteinführung von TerraMG™. Durch den strategischen Verkauf des margenschwachen Drittanbietergeschäfts hat MustGrow Biologics zudem sein Profil als hochprofitable, reine Produktplattform geschärft. Dank der Lizenzerlöse von Bayer in Höhe von 1,4 Mio. CAD stand im zweiten Quartal 2026 trotz logistischer Engpässe bereits ein Nettogewinn von 0,4 Mio. CAD in den Büchern. Das Researchhaus GBC AG prognostiziert auf dieser Basis einen spürbaren Umsatzhochlauf von aktuell erwarteten 3,5 Mio. CAD im Jahr 2026 auf über 30 Mio. CAD bis 2028. Die Aktie bleibt damit mit über 110 Patenten im Rücken ein hochaktuelles Chancenpapier auf die Zukunft der Welternährung. 27 Mio. CAD Marktkapitalisierung für jede Menge Forschung und ein Top-Positionierung im von Nachhaltigkeit geprägten CropScience-Business. Höchst spannend!

    In den letzten 6 Monaten tendierte die MustGrow-Aktie seitwärts. Die technischen Indikatoren könnten demnächst einen Boden gefunden haben.
    In den letzten 6 Monaten tendierte die MustGrow-Aktie seitwärts. Die technischen Indikatoren könnten demnächst einen Boden gefunden haben.

    Hinweis: MustGrow Biologics kündigt eine bevorstehende Webcast-Podiumsdiskussion mit der Bayer AG an. Teilnehmen werden Colin Bletsky, COO von MustGrow, sowie Ralf Glaubitz, Leiter des Produktteams „Biologicals“ im Bereich Pflanzenschutz der Bayer-Sparte Crop Science.

    Die Podiumsdiskussion im Stil eines „Kamingesprächs“ wird übertragen am:

    Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 16:00 Uhr EST Kanada Zeit / 21:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (CET)

    Hier geht´s zur Anmeldung:

    https://riverside.com/webinar/registration/eyJldmVudElkIjoiNmFkYTc2MDRkZGY4MWZjN2I3OTRhZTg0Iiwic2x1ZyI6Im1hcmtldC1vbmUtc3R1ZGlvIn0=

    Colin Bletsky von MustGrow und Ralf Glaubitz von Bayer werden über die globalen Chancen der biologischen Landwirtschaft, den regulatorischen Rahmen und die Zukunftsaussichten ihrer Partnerschaft sprechen.



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    Der Autor

    André Will-Laudien

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    • Nachhaltigkeit
    • Lebensmittel
    • Agrartechnologie
    • Biodünger
    • Energiewende
    • Wasserstoff

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

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