Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten. Im historischen Dot.com-Jahr 2000 machte er seine Ausbildung zum CEFA-Analysten in Frankfurt und begleitete seit dieser Zeit über 20 Börsengänge in Deutschland.
Bis 2018 war er in verschiedenen Stationen bei Banken als Vermögensverwalter, Kapitalmarkt- und Makroexperte sowie als fundamentaler Aktien-Analyst tätig. Seine Passion gilt den Energie-, Rohstoff- und Technologiemärkten sowie der taktischen und strategischen Asset Allokation von liquiden Anlageprodukten. Als Fachreferent in Anlageausschusssitzungen von Fonds sowie auf Kundenveranstaltungen kann er heute noch den Hergang des 1987er Crashs darstellen, einer der großen Kaufgelegenheiten der letzten 33 Börsenjahre.
Heute weiß er, dass der Gewinn bei Aktien nicht unbedingt im günstigen Einkauf liegt, sondern vor allem in der Vermeidung von Fehlern und der zeitgerechten Erkenntnis wann Märkte bereit sind, auch mal Luft abzulassen. Denn die Aktienanlage ist neben der grundlegenden Fundamentalanalyse vor allem ein Phänomen der weltweiten Liquiditätsausstattung und diese gilt es regelmäßig zu beobachten.
Kommentare von André Will-Laudien
Kommentar von André Will-Laudien vom 21.07.2026 | 04:00
Ukraine – Iran - Nato: Der Kampf in der Luft beflügelt RTX und Lockheed, Rheinmetall und Volatus Aerospace im Aufwind!
Solange die geopolitischen Konflikte nicht abebben, haben Aktien aus dem Defense-Universum ein leichtes Spiel. Denn sie geraten automatisch in den Fokus, wenn neue Staatsprogramme gestartet werden, um die Verteidigungsfähigkeit zu steigern. Im Juli war es die NATO-Konferenz in Ankara. Die anwesenden Regierungsvertreter umringten Donald Trump, denn in Sachen Flugabwehr ist die USA führend und genau hier leckt es sowohl auf NATO-Seite als auch in der Ukraine. In Sachen Drohnen ist der ehemalige Sowjetstaat allerdings große Schritte vorangekommen. In Windeseile wurde eine ganze Drohnen-Industrie aus dem Boden gestampft. Und seit einigen Wochen durchstoßen sie den russischen Abwehrgürtel und dringen tief bis zu den Energieverarbeitungsanlagen vor. Schon heute hat die Ukraine ein Viertel der russischen Ölaufbereitung ausgeschaltet. Der Westen sieht in den Fortschritten eine willkommene Entspannung, legt allerdings in den Investitionen nochmal nach. So ordert Kanzler Merz die allseits begehrten Tomahawk-Raketen aus den USA und beteiligt sich sogar an der jüngsten französischen Nuklearübung. Wie die Politik, so sollten auch Investoren in den Startblöcken stehen, um die neue Investitionswelle zu reiten.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 16.07.2026 | 04:15
Neuer Autoboom in Deutschland? E-Mobilität 2.0 mit VW, Mercedes, Porsche AG und HPQ Silicon im Brennpunkt
Man möchte es kaum glauben, aber die E-Förderprämie schlägt voll ein. Seit Verkündung der Regierung im Mai steht die Antragsseite nicht mehr still. Der Neustart der staatlichen Unterstützung für einen Stromerkauf hat in Deutschland einen beispiellosen Run auf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgelöst. Seit der offiziellen Freischaltung des neuen BAFA-Förderportals am 19. Mai 2026 wurden innerhalb der ersten vier Wochen bereits weit mehr als 55.000 Anträge digital eingereicht. Allein am Premierentag überrannten rund 20.000 kaufwillige Autofahrer das System und sicherten sich ihren staatlichen Zuschuss. Dieser enorme Ansturm schlug sich binnen kürzester Zeit in einem abgerufenen Fördervolumen von rund 240 Mio. EUR nieder. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die soziale Staffelung der neuen Prämie voll ins Schwarze trifft. Mehr als die Hälfte der Antragsteller kommt aus Haushalten mit einem Einkommen von unter 45.000 EUR, um von den maximalen Fördersätzen zu profitieren. Technologisch ist das Rennen längst entschieden: Satte neun von zehn Anträgen entfallen auf rein batterieelektrische Fahrzeuge. Die runderneuerte Klickstrecke beweist eindrucksvoll, dass die staatliche Geldspritze den zuletzt lahmenden deutschen Automarkt wieder unter vollen Strom setzen kann. Welche Aktientitel sind jetzt besonders im Fokus?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 15.07.2026 | 04:00
Heftige Ausschläge im LifeScience-Sektor! Bayer, Vidac Pharma, BioNTech, Moderna und Evotec im Brennpunkt
Hier geht´s rund! Aktuell erlebt die Krebsforschung durch die Verschmelzung von Zellanalyse und digitaler Präzision eine historische Zeitenwende. Mit einem neuen Management versucht BioNTech seine revolutionäre mRNA-Plattform von Covid-19 auf personalisierte Krebsimpfstoffe zu übertragen, gleichzeitig fokussiert sich Bayer strategisch auf zielgerichtete Radionuklidtherapien der nächsten Generation. Im Agrar-Sektor gibt es endlich erste Entwarnungs-Signale, denn Glyphosat wird nun überstaatlich verhandelt und von US-Behörden als nicht schädlich eingestuft. Gleichzeitig kämpft der Wirkstoffforscher Evotec mit einer neuen Umsatzwarnung, die es diesmal in sich hat. Als hochspezialisierter Innovator rückt zudem Vidac Pharma in den Fokus, indem das Unternehmen den Krebsstoffwechsel blockiert, um die Tumor-Mikroumgebung entscheidend zu manipulieren. Diese vier unterschiedlichen Ansätze zeigen eindrucksvoll, dass der Sieg gegen den Krebs nicht mehr nur über klassische Chemotherapien, sondern über hochindividuelle BioTechs und datengetriebene Allianzen führt. Viele News auf dem Tablett, das zaubert Volatilität aus dem Hut.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 13.07.2026 | 04:00
Atomenergie 3.0: Rechenpower für KI und Cloud – Liefern können Standard Uranium, AMD, Broadcom und SpaceX
Um das globale KI-Wachstum bis ins Jahr 2030 vollständig zu stemmen, wird laut Prognosen von McKinsey eine massive Rechenzentrums-Kapazität benötigt. In Summe sind Investitionen der HighTech-Industrie in Höhe von rund 5,2 Bio. USD allein für KI-Infrastruktur erforderlich. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert parallel dazu, dass sich der weltweite Strombedarf für die angeforderte Rechenleistung auf 945 Terawattstunden mehr als verdoppeln wird. In diesem hochgradig kapitalintensiven Umfeld positionieren sich AMD und Broadcom als Herausforderer im Chip-Markt, während SpaceX mit seinen Konnektivitäts-Diensten und Weltraum-Energie-Konzepten für visionäre Aufmerksamkeit sorgt. Etwas vorgelagert, aber eine wichtige Brücke schlagend, steht die Uran-Wirtschaft, ein Rohstoff, der für den Aufbau der nächsten Kraftwerke-Generation in großen Mengen abgefragt wird. Wer kann sich in diesem Markt am besten positionieren?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 10.07.2026 | 04:00
Rauf und runter im ¾ Takt – Bringt 2026 nochmal Rekorde? Rheinmetall, TKMS, Kobo Resources und Hensoldt
In Nahost donnern die Kanonen wieder. Die Analogie eines künstlich hervorgezauberten Kriegs setzt sich also fort. Weil man kein Abkommen erzielen konnte, gab es einen Waffenstillstand, der auf Basis eines „Memorandum of Understanding“ (MOU) abgeschlossen wurde. Doch das gegenseitige Versprechen zwischen den USA und dem Iran hielt nur wenige Tage, schon werden wieder Schiffe in der Straße von Hormus und wichtige Energieanlagen der Golfstaaten beschossen. Für den Ölpreis ein Long-Argument, für die Börse wieder mal eine erhöhte Volatilität mit starken Initialverlusten und darauffolgenden Erholungsschüben. Gestern kletterte der DAX 40-Index wieder über die wichtige Marke von 25.000 und die zuvor verprügelten Rüstungswerte gerieten wieder in den Fokus. Gold und Silber reagierten mit Verlusten, vermutlich geht es schon wieder um internationale Liquiditätsnöte. Es lohnt sich genauer nachzurechnen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 07.07.2026 | 04:00
1.000 % Chip-Rally beendet? Kommt es nun zu Übernahmen? AMD, Power Metallic, Infineon und Aixtron im Fokus
In den vergangenen zwei Jahren hat der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) eine historische Rally vollzogen und unter dem Strich um rund 125 % zugelegt. Getrieben durch den massiven Boom bei künstlicher Intelligenz erreichte der Index im Juni 2026 ein Allzeithoch von über 14.600 Punkten, bevor er dann in eine stärkere Konsolidierung überging. In der letzten Woche verließ der vielbeachtete Index mit 12.626 und einem kräftigen Tagesverlust von 5,4 % den volatilen Handel. Berichte über drohende Überkapazitäten bei KI-Rechenzentren brachten die zuletzt explodierten Kurse von Branchengrößen wie Micron, AMD und Applied Materials unter Druck. Kräftig erwischt hat es auch die beiden deutschen Chip-Hoffnungen Infineon und Aixtron. Power Metallic Mines besitzt mit dem NISK-Projekt eine vielversprechende Polymetall-Liegenschaft in Quebéc mit Schwerpunkt auf Kupfer, Gold und Nickel. Die Korrektur in dieser Aktie ist schon vollzogen, seit einigen Tagen geht es wieder steil nach oben. Ein tieferer Blick lohnt!
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 03.07.2026 | 04:00
Rebound und gleich wieder steil aufwärts! Rheinmetall, Renk, Antimony Resources, TKMS und Hensoldt
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.
Das Börsenkarussell dreht sich weiter. Waren die Rüstungstitel noch in den letzten 5 Monaten auf der Abschussliste, so gelingt nun ein eindrucksvoller Rebound. Einen regelrechten Sellout erlebte Rheinmetall, nachdem ein Fregatten-Großauftrag an TKMS vergeben wurde. Branchenweit hatten die Titel bis zu 50 % Abschlag zu verkraften, nachdem sie zu den Hype-Titeln in den Jahren 2024 bis 2025 avanciert waren. Ein weiterer Titel machte gestern Furore: Antimony Resources! Nach einer 90-tägigen Konsolidierung um fast 70 % gab es neue Bohrergebnisse. Und siehe da: Nicht nur Antimon schlummert im Boden, sondern auch jede Menge Gold. Gut wer hier in den letzten Wochen zugegriffen hat. Alle vier Titel auf unserer Liste haben noch einiges an Aufholpotenzial in der Tasche, wir analysieren warum.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 02.07.2026 | 04:30
KI-Chips–Speicher-Rechenpower! Weitere 200 % mit Micron, Infineon, American Atomics und AMD?
Und wieder ist ein halbes Jahr vergangen! Retrospektiv war es geprägt von einer extremen Aufwertung der HighTech- und KI-Titel, insbesondere der Sektor Chips und Halbleiter machte Furore. Denn während der NASDAQ 100-Index mit knapp 20 % einer seiner besten Anlagezeiträume absolvierte, konnten allen voran AMD, Micron Technology und die deutsche Infineon den Kessel so richtig zum Brodeln bringen. Auslöser des Booms mit Zuwächsen zwischen 100 und 300 % waren die gigantischen Investitionen der Big Techs in Rechenzentrums-Kapazitäten, um den KI-Boom rund um den Globus mit Maschinenpower auszustatten. Chiphersteller befinden sich damit in einem außerordentlichen Zyklus, der bis jetzt wenig Bremsspuren zeigt. Im Schatten der Technologiehausse machen sich viele Investoren Gedanken, wie das gigantische Energieloch zu befüllen ist. Hier treten dann Nuklear- und Uran-Unternehmen wie American Atomics auf den Plan. Sie stehen im Fokus der US-Regierung in Sachen energetischer Generalmobilmachung. Zeit für den intensiven Taschenrechner-Gebrauch.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 02.07.2026 | 04:00
Öl im Sellout, Gas und Wasserstoff en vogue! Nel ASA, Pure One, Plug Power und Shell im Fokus
Brüchige Waffenruhe! Zwischen den USA und dem Iran ist die Lage weiterhin angespannt, auch wenn die jüngste Deeskalation kurzfristig für Entlastung an den Ölmärkten gesorgt hat. Von einem belastbaren Friedensabkommen kann keine Rede sein; vielmehr bleibt die Situation von einem fragilen politischen Rahmen, militärischen Zwischenfällen und diplomatischen Sondierungen geprägt. Für den Ölmarkt ist das vor allem deshalb relevant, weil die Straße von Hormus als zentrale Transportroute weiterhin ein geopolitischer Risikofaktor bleibt. Entsprechend reagiert Brent sensibel auf jede neue Nachricht aus der Region: Nach dem Rückgang auf rund 72 USD je Barrel, kann es jederzeit wieder nach oben drehen. Investmentbanken rudern nach ihren kurzfristigen Eskalations-Kurszielen von bis zu 150 USD im April nun deutlich zurück, bleiben für 2026 insgesamt aber vorsichtig. Je nach Haus bewegen sich die Prognosen für Brent nun in einer Spanne von 70 bis 85 USD je Barrel, wobei weiterhin geopolitische Risiken, OPEC-Politik und die Entwicklung der Weltkonjunktur wichtige Einflussfaktoren bleiben. Für Anleger bedeutet das: Der Ölpreis ist derzeit eher ein Fall für taktische Positionierung und als Langfristanlage ungeeignet. Damit lohnt ein kritischer Blick auf griffige Alternativen in der Energieversorgung. Aber eins schieben wir vorweg: Die hohe Volatilität bleibt!
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 01.07.2026 | 04:00
Iran-Konflikt 2.0 – Geht Öl nochmal über 100 USD? Jetzt bei BP, OMV, Zefiro Methane und Repsol positionieren!
Es herrscht gefährliche Stille am Golf. Denn zwischen den USA und dem Iran gibt es kein umfassendes Friedensabkommen, sondern ein Mitte Juni unterzeichnetes vorläufiges Rahmenabkommen (MOU). Diese Vereinbarung sieht die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sowie einen gegenseitigen Angriffsstopp vor, wird jedoch durch vereinzelte militärische Scharmützel z.B. am vergangenen Wochenende auf eine harte Probe gestellt. Dennoch bemühen sich beide Seiten um Diplomatie, wobei geplante Folgetreffen im Vermittlerstaat Katar die Lage stabilisieren sollen, auch wenn Teheran direkte Verhandlungen mit Washington aktuell dementiert. Die Ölpreise haben infolge der Deeskalation deutlich auf 72 USD nachgegeben, doch gestern leuchtete schon wieder 75 USD in der Sorte Brent auf. Für die deutschen Konsumenten war gestern auch der letzte Tag des Tankrabatts. Und wer würde es anders erwarten? Die Preise sind schon im Vorfeld um genau 17 % angesprungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, an der Tankstelle wie an der Börse.
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