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23.10.2026 | 05:37

Zefiro Methane: Pralle Auftragspipeline und hohe Kursziele!

  • Zefiro Methane
  • Ölindustrie
  • Gaslöcher
  • Nachhaltigkeit
  • Milliardenmarkt
Bildquelle: KI generiert

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Zefiro Methane Corp.

Methan ist eines der klimaschädlichsten Gase überhaupt, sagen Wissenschaftler übereinstimmend. Vor allem die Rinderzucht und Abfalldeponien gelten als die größten Emittenten. Doch auch die Ölindustrie spielt hier eine Rolle, und zwar insbesondere in den USA. Dort gibt es Millionen verlassene Öl- und Gasquellen, aus denen das Gas unkontrolliert ausströmt. Zefiro Methane hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Die Auftragspipeline ist prall gefüllt und die Aussichten entsprechend rosig.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: Zefiro Methane Corp | CA98926D1069

Inhaltsverzeichnis:


    Das Erbe der Industrialisierung

    Das eine Ölfirma einfach verschwindet und die Spuren ihrer Arbeit nicht beseitigt, war in den Vereinigten Staaten offenbar gang und gäbe. So haben dort 200 Jahre Industrialisierung und Energiewirtschaft ihre Spuren in der Natur hinterlassen. Das Erbe vieler kleiner Öl- und Gasfirmen sind Förderanlagen, die nie richtig verschlossen wurden. Sie geben immer noch große Mengen an Methan in die Atmosphäre ab, was als das schädlichste Klimagas neben Kohlendioxid gesehen wird. Dabei sorgen einfache Leckagen, Materialfehler oder schlicht Pfusch für den Ausstoß.

    Die Zahl dieser Öl- und Gasquellen wird allein in den Vereinigten Staaten auf mindestens zwei Millionen Löcher geschätzt. Catherine Flax, CEO von Zefiro Methane, geht selbst sogar von bis zu 3 Millionen Löchern aus. Das kanadische Unternehmen hat sich auf die Schließung dieser Löcher spezialisiert. Zefiro rückt mit eigenen Spezialisten und Equipment an, um diese Lecks dauerhaft mit Zement und Spezialabdichtungen zu verschließen. Dabei bewegt sich die börsennotierte Firma nicht unbedingt in einem Nischenmarkt. Denn inzwischen haben auch die staatlichen Behörden die Problematik verstanden. So gibt es Initiativen der US-Bundesstaaten und der Bundesregierung in Washington, um die Schließung der Löcher zu forcieren. Insgesamt wurden dazu bisher mehr als 4,5 Mrd. USD an Mitteln bereitgestellt, um entsprechende Firmen zu beauftragen.

    Volle Auftragsbücher bei Zefiro

    Zefiro Methane ist wohl einer der größten Profiteure dieser Maßnahmen. Das zeigen jedenfalls die Zahlen zum Orderbuch, die jüngst veröffentlicht wurden. So liegt der Auftragsbestand von Zefiro Methane an „zugeschlagenen, staatlichen Bohrlochverpressungsprojekten“ inzwischen auf insgesamt rund 40 Mio. USD. Die Orders reichen dabei bis Juni 2029. Zum Vergleich: Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei umgerechnet etwa 50 Mio. USD und damit bei einem Bruchteil der bereits gewonnenen Aufträge.

    Der Auftragsbestand spiegelt ausschließlich staatlich finanzierte Projekte wider und enthält keine Arbeiten für Unternehmenskunden, wie Zefiro betont. Diese Klienten stammen aus der Öl- und Gasindustrie. Zefiro hat darüber hinaus einen Erkundungsvertrag für Arbeiten im Südosten von Ohio erhalten. Dabei soll der Zustand herrenloser Bohrlöcher untersucht werden, bevor diese geschlossen werden. CEO Catherine Flax merkte in einer Mitteilung an, dass sich dieser Auftragsbestand noch nicht in den bereits berichteten Ergebnissen des Unternehmens widerspiegelt.

    Wer sich ein Bild von den Arbeiten von Zefiro Methane machen will, sollte sich den Film „The Hazard Below“ anschauen. Hier geht’s zum Film:

    YouTube-Video ansehen

    KI-Hyperscaler: Zeit ist Geld!

    Neben den klassischen Kunden hat sich Zefiro Methane weitere Standbeine aufgebaut. So kommt es vor, dass beim Bau von KI-Rechenzentren verlassene Bohrlöcher entdeckt werden. Zefiro agiert hier als Feuerwehr, die schnell das Problem löst. Denn bei diesen riesigen Infrastruktur-Projekten geht es um Milliardeninvestments. Jede Verzögerung kostet hier dementsprechend viel Geld. Nicht zuletzt setzt Zefiro Methane auch auf CO₂-Zertifikate, den sogenannten Carbon Credits. Dabei erfasst man die Menge des Methans, das ohne das Eingreifen von Zefiro in die Atmosphäre entweichen würde. Auf Basis dessen werden die Resultate nach anerkannten Standards in CO₂-Äquivalente umgerechnet. Für jede verhinderte Tonne CO₂-Äquivalent kann Zefiro dann ein handelbares CO₂-Zertifikat erhalten, das dann über die eigene Handelssparte an Großunternehmen, Energiekonzerne und Finanzinstitute verkauft wird.

    Seit Mai ging es für die Aktie von Zefiro Methane in einem schwierigen Börsenumfeld abwärts. Mit dem jüngsten Meldungen könnte dieser Trend gebrochen worden sein.
    Seit Mai ging es für die Aktie von Zefiro Methane in einem schwierigen Börsenumfeld abwärts. Mit dem jüngsten Meldungen könnte dieser Trend gebrochen worden sein.

    Zefiro-Aktie: Analysten sind bullisch!

    Genauso wie das Geschäftsmodell von Zefiro Methane noch weitgehend unbekannt ist, fährt auch die Aktie noch unter dem Radar vieler Anleger. Dies bietet Chancen für langfristig orientierte Investoren. Die Veröffentlichung der großen Auftragspipeline vor wenigen Tagen schob den Titel aber schon einmal an. Der seit Mai anhaltende Abwärtstrend könnte durchbrochen worden sein. Die Analysten von GBC Research rechnen mit stark wachsenden Einnahmen und Gewinnen in den kommenden Jahren, zumal Zefiro zu den Pionieren in diesem Milliarden-Markt zählt. Sie raten zum Einstieg in diese Zefiro-Aktie und haben ein Kursziel von 1,50 CAD ausgegeben. Laut GBC Research hat das Papier also die Chance auf mehr als einen Verdoppler.


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    Der Autor

    Tarik Dede

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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    • Zefiro Methane
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    • Bohrlochverschließung
    • Methanemissionen
    • Methanmessungen
    • Erdgas
    • Abfallmanagement

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