Klimagas
Kommentar von Nico Popp vom 30.07.2026 | 05:00
Die Umweltsauerei von SpaceX, Occidental Petroleums Kampf gegen Windmühlen und die Milliarden-Chance von Zefiro Methane
Wenn die Raketen von SpaceX gen Orbit steigen, blickt die Öffentlichkeit gebannt in den Abendhimmel. Dass Raketenstarts enorme Mengen Klimagas freisetzen, wird nur beiläufig kritisch bemerkt. Doch selbst SpaceX setzt alles daran, seinen ökologischen Fußabdruck zu senken. Sparpotenziale gibt es ohnehin auch noch viele auf der Erde. Das Verschließen von verwaisten Bohrlöchern aus der Öl- und Gasindustrie ist eines davon. Wenn diese eingesparten Emissionen systematisch erfasst und in Klimazertifikate umgewandelt werden, schlägt das eine Brücke zwischen der klassischen Öl- und Gasindustrie und der Raumfahrt. Wir beleuchten die Entwicklung und zeigen, wo Investoren Chancen suchen können.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 05.05.2026 | 05:00
Die Methan-Ökonomie – wie Klimagas zum Investment-Case wird: Chevron, BP und Problemlöser Zefiro Methane
Der US-Energiesektor ist im Wandel. Über ein Jahrhundert lang prägten Unternehmen wie Chevron die US-Industrie und förderten im großen Stil Öl. Doch dieser beispiellose Aufstieg hat ökologische Spuren hinterlassen: Unzählige Bohrlöcher in den USA sind verwaist und stoßen trotzdem noch immer kontinuierlich Methan aus. Dabei handelt es sich um ein Treibhausgas, das über einen Zeitraum von zwanzig Jahren eine etwa 80-mal höhere Erwärmungswirkung als CO2 hat. Inzwischen reagiert die Politik und fordert ein Ende dieser Methan-Katastrophe. Während Branchengrößen wie Chevron zunehmend unter Druck stehen, Methan-Emissionen zu stoppen, löst Zefiro Methane das Problem an der Wurzel und schließt verwaiste Ölquellen. Da die Arbeiten herausfordernd sind und Zefiro langjährige Erfahrung einbringen kann, ist das Unternehmen für viele Partner aus der Industrie die erste Anlaufstelle. Wie nötig das Engagement von Zefiro ist, zeigt der aktuelle Bericht „Global Methane Tracker 2026“ der Internationalen Energieagentur (IEA), der feststellt, dass das Schließen aller Methanlecks bis zu 200 Mrd. Kubikmeter Erdgas verfügbar machen könnte, die bislang in die Atmosphäre entweichen.
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