Kathodenmaterial
Kommentar von André Will-Laudien vom 27.08.2026 | 07:00
KI-Infrastruktur und Batterien im Fokus – Wer hat die Nase vorn? BASF, Heidelberger Druck, HPQ Silicon und VW im Rampenlicht
Nach knapp 3 Jahren im Einsatz nicht mehr wegzudenken: Künstliche Intelligenz. Der unaufhaltsame Siegeszug der neuen Wissenswelt krempelt nicht nur die Softwarewelt um, sondern entfacht im Hintergrund einen beispiellosen Boom bei stationären Speichern und modernen Batteriesystemen. Gigantische KI-Rechenzentren verschlingen enorme Mengen an Energie und treiben die Nachfrage nach hochleistungsfähigen Netzinfrastrukturen sowie krisensicheren Speichertechnologien massiv in die Höhe. Am Ende dieses rasanten Wettlaufs wird deutlich, dass die Technologieführerschaft der Zukunft untrennbar mit einer lückenlosen Versorgungskette im Hardwarebereich verknüpft ist. Nur wer die Symbiose aus effizientem Rohstoffdesign, lokaler Produktion und intelligenter Netzintegration perfekt beherrscht, wird diesen transformativen Superzyklus anführen. Anleger sollten den Fokus daher auf jene Akteure richten, die an dieser kritischen Schnittstelle von Energie- und Digitalinfrastruktur die Fäden in der Hand halten. Wir helfen dabei.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 01.07.2026 | 05:30
Batterieindustrie im Umbruch: Warum HPQ Silicon, BASF und BYD gut aufgestellt sind
Die Batterieindustrie durchläuft einen fundamentalen Wandel. Die Ära der reinen Stückzahl- und Reichweitenrhetorik weicht einer neuen Nüchternheit. Im Fokus stehen nun die harten Fakten von Rohstoffsicherheit, Prozessstabilität und Kosteneffizienz. Denn der wahre industrielle Vorsprung entsteht nicht allein durch Visionen, sondern durch die Meisterschaft in der Skalierung und der Lieferkette. In diesem Umfeld gewinnen jene Akteure an Schärfe, die technologische Innovationen in wirtschaftliche Barrieren übersetzen. Diese Verschiebung der Wertschöpfung macht drei Unternehmen zu einer spannenden Konstellation am Markt: HPQ Silicon, BASF und BYD.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 22.06.2026 | 05:30
Von der kanadischen Mine ins deutsche E-Auto: Rock Tech Lithium, BASF und Volkswagen sorgen für weniger Abhängigkeit von China
Die E-Mobilität wächst ungebremst, doch der Treibstoff der Zukunft wird knapp. Die Nachfrage nach Lithium explodiert, während die Preise nach einer Durststrecke wieder auf Rekordjagd gehen. Die europäische Industrie steht vor einer Zerreißprobe zwischen Abhängigkeit von China und dem Drang nach Autonomie. Genau in dieser Lücke öffnet sich ein Fenster für kluge Anleger. Nicht der Rohstoff allein verspricht Rendite, sondern die intelligente Verknüpfung von Förderung, Veredelung und Produktion vor der eigenen Haustür. Eine strategische Achse zwischen Kanada und Deutschland könnte den Markt neu ordnen. Drei Unternehmen besetzen die entscheidenden Stufen dieser Wertschöpfungskette: Rock Tech Lithium, BASF und Volkswagen.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 02.11.2023 | 06:10
K+S, First Phosphate, Volkswagen – Phosphat: Vom Düngemittel zur Hightech-Anwendung
Phosphat ist als ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen und Tiere bekannt und wird in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Es wird auch in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff verwendet. Seit kurzem wird der Rohstoff aber in einem Hightechumfeld benötigt. Batteriehersteller haben einen erhöhten Bedarf an Phosphat für die Herstellung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die bereits in einigen Elektrofahrzeugen verwendet werden. Der Phosphatanteil in diesen Batterien trägt zur Stabilität und Haltbarkeit bei. Sollte sich diese Technologie bei allen Elektrofahrzeugen durchsetzen, wird die Nachfrage dramatisch steigen. Wir sehen uns daher heute den Düngemittelhersteller K+S an, stellen mit First Phosphate einen zukünftigen Produzenten vor, und schauen wie Volkswagen im Bereich der Elektromobilität vorankommt.
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