ITM POWER PLC LS-_05
Kommentar von Nico Popp vom 10.09.2025 | 05:00
Wasserstoff - neue Wege im Förder-Dickicht: ITM Power, NEL, First Hydrogen
Europa hat ehrgeizige Ziele für die Wasserstoffwirtschaft, doch deren Umsetzung hakt oft an komplexen Regeln und Förderbürokratie. "Wir haben in Europa ehrgeizige Ziele, aber die Umsetzung stockt, weil wir uns in Detailregeln verlieren. Statt Investitionen auszulösen, schaffen wir Komplexität", kritisiert Jorgo Chatzimarkakis vom Verband Hydrogen Europe in einem Interview mit Telepolis. Noch immer würden viele Projekte auf Eis liegen, weil Genehmigungen oder Details zur Förderung unklar seien. Während große Energiekonzerne im Dickicht aus Bürokratie bestehen können, suchen agile Spezialisten Nischen. Wir beleuchten die Geschäftsmodelle von NEL, ITM Power und First Hydrogen.
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 19.01.2023 | 04:45
NEL nach dem ITM Power-Schock: Besser auf BioNTech und Alpina Holdings setzen?
Das Jahr 2022 war nicht das Jahr der Wachstumsaktien. Ändert sich dies 2023? Der positive Start in das laufende Jahr zeigt, das die Chancen dafür durchaus gut stehen. Allerdings nicht im Wasserstoff-Bereich. Die erneute Warnung von ITM Power belastet den gesamten Sektor und schürt die Angst, dass NEL, Plug Power & Co. auch in 2023 die vollen Auftragsbücher nicht abarbeiten können. Da kann sich ein Blick auf andere Branchen lohnen. Beispiel: Alpina Holdings aus Singapur. Das Unternehmen wächst zweistellig und die Bewertung ist sensationell günstig. Auch BioNTech will weiter expandieren. Goldman Sachs erwartet für 2023 einen starken Newsflow aus der Krebs-Pipeline.
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 18.11.2021 | 05:55
Nel, ITM Power, dynaCERT: Wasserstoff-Aktien nicht zu bremsen
Seit Anfang Oktober feiern Wasserstoff-Aktien ein grandioses Comeback. Die kräftige Korrektur seit Februar 2021 hat der Sektor klar hinter sich gelassen. Auch die Klima-Konferenz ohne konkrete Ergebnisse kann die Rallye nicht stoppen. Angeblich liebäugelt selbst der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp damit, sein Geschäft mit Wasserstoff-Elektrolyseuren an die Börse zu bringen. Denn eins ist klar: Für eine erfolgreiche Energiewende setzen immer mehr Länder auf Wasserstoff. Allein in Europa sollen die Elektrolysekapazitäten für „grünen Wasserstoff“ bis 2030 auf 40 Gigawatt vervielfacht werden. Entsprechend positiv sieht die US-Investmentbank Jefferies das Potenzial von Wasserstoff-Unternehmen. Der Markt werde weiter deutlich wachsen. Favorit der Analysten ist ITM Power, aber auch Nel wird empfohlen. Dies könnte bald auch für dynaCert gelten.
Zum Kommentar