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Kommentare für Börsianer

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von Nico Popp vom 20.11.2020 | 05:10

E.ON, RWE, Defense Metals: Energie-Investments – von langweilig bis spekulativ

  • Energie
  • Seltene Erden
  • Investments
  • Rendite

Wie die Experten des Investmenthauses Clearbridge Investments schreiben, könnte die Welt vor einer Phase des Aufschwungs stehen. Maßgeblich für diese Entwicklung könnten neben den Maßnahmen der Notenbanken auch die Investitionen in Infrastruktur sein. Wie die Experten betonen, würden bereits Investitionen von 100 Mrd. USD rund eine Million Jobs schaffen. Jeder Dollar der investiert wird, zahle sich zudem auf Sicht von Jahrzehnten mehrfach aus und trage zum Wachstum bei. Anders als in den vergangenen Jahren, dürften von diesem Wachstum nicht nur die klassischen Tech-Titel profitieren, sondern auch traditionelle Branchen, wie etwa Versorger.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 19.11.2020 | 05:40

Triumph Gold, Impala Platin, First Majestic Silver: Edelmetalle für Bidens Schuldenpolitik!

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  • Silber
  • Platin
  • Edelmetalle

Die Verteuerung aller Vermögensgegenstände wird unter Ökonomen als „Asset Inflation“ bezeichnet. Gemeint ist die generelle Verteuerung von allen Vermögens-Anlage-Vehikeln wie z.B. Anleihen, Aktien, Edelmetalle oder Immobilien. Wir machen kein Geheimnis daraus: ALLE der genannten Gegenstände werden mit neu geschaffenem Geld bezahlt, die Liquidität im System sorgt quasi permanent dafür, dass Vermögensgegenstände („Assets“) praktisch einer ständigen und fortwährenden Verteuerung unterliegen. Aktien beispielsweise stiegen seit 2009 im Schnitt um 9% pro Jahr, Anleihen gemessen am Bund-Future notieren mit Minus-Renditen und einer satten Real-Negativverzinsung auf einem 100-Jahreshoch, ja und die Immobilien haben sich in den letzten 20 Jahren in guter Lage im Wert mehr als verdreifacht. In München beispielsweise beträgt der durchschnittliche, gewichtete Quadratmeterpreis bei Wohnungsneubauten ca. 8.500 EUR (Spanne 5.000-16.000 EUR) – im Jahr 2000 lag dies noch bei 2.850 EUR. Nun kommen wir zu den Edelmetallen am Beispiel Gold: Das gelbe Metall kostete in 2005 rund 400 USD die Unze und steht heute bei 1.875 USD ein plus von 370% in 15 Jahren. Wir schauen genauer in die Welt der Edelmetalle.

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Kommentar von Nico Popp vom 19.11.2020 | 05:10

AngloGold Ashanti, Blackrock Gold, Newmont: In Gold investieren – aber wie?

  • Gold
  • Edelmetalle
  • Sachwerte
  • Investments

Gold-Anleger befinden sich in einer komfortablen Situation: Das Edelmetall hat von seinen Höchstständen ein wenig verloren, zeigt aber dennoch große relative Stärke an der Marke von 1.900 Dollar je Unze. Obwohl die Nachricht von Impfstoffen kurzfristig etwas Druck aus den Märkten genommen hat, bleibt das große Bild für Gold-Investoren intakt. Die Jahrhundertkrise erfordert Billionen schwere Maßnahmen. Diese Geldflut erhöht ihrerseits das Risiko weiterer Krisen und könnte die Inflation treiben. Entgegen der Meinung vieler Anleger ist es nicht die Inflation, die den Goldpreis treibt, sondern deren Erwartung. Für gesteigerte Inflationserwartungen gibt es angesichts der bereits erfolgten und noch im Raum stehenden Maßnahmen von Regierungen und Notenbanken allen Grund. Doch wie gelingt ein Investment in die zu erwartende Gold-Hausse?

Während Großmutter noch Barren und Münzen unter dem Bett versteckt hat, können heutige Anleger zu Gold-ETCs greifen. Diese verbriefen in der Regel physisches Gold und lassen sich zudem zu attraktiven Gebühren im Depot verwahren und aktiv handeln. Rendite-Jäger greifen dennoch bevorzugt zu Gold-Aktien. Der Grund: Titel wie AngloGold Ashanti, Blackrock Gold oder Newmont bieten in der Regel einen Hebel auf den Goldpreis. Je nachdem wie sich ein Unternehmen entwickelt, werden auch die Goldreserven im Boden bewertet.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 18.11.2020 | 05:50

NIO, Tesla, dynaCERT: Die Zukunft mobilisieren!

  • Mobilität
  • Diesel
  • Wasserstoff
  • Batterie

Die gute Nachricht für die Autozulieferer ist, dass Elektrofahrzeuge immer noch nur einen kleinen Prozentsatz des Automarktes ausmachen - zumindest vorerst. Die schlechte Nachricht ist, dass die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen eine große Herausforderung für die Automobilzulieferer darstellt. Da diese Autos viel weniger Teile haben als jene mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren, sehen sich die Hersteller von Auspuff- und Kraftstoffsystemen sowie traditionellen Getrieben mit erheblichen Störungen konfrontiert, da die E-Mobilität mit ungeahnten Schritten vorangaloppiert. Knackpunkt für die Stromer ist nach wie vor die Ladeplatzverfügbarkeit- und der eingeschränkte Mobilitätsradius. Aber das ändert sich ja bald rapide, wenn die Corona-Hilfstöpfe erstmal in die grüne Infrastruktur fließen.

Trotzdem wird das E-Fahrzeug durch staatliche Emissionsstandards und Anreize gehörig angeheizt, insbesondere in den USA, England, Frankreich, Deutschland und China. Aber die Batteriegetriebenen werden solange keine signifikante Bedrohung für die Verbrenner darstellen, bis die Betriebskosten in etwa gleich hoch sind. In vor allem ärmeren Gegenden des Planeten sowie in unzugänglichen Zonen gibt es keine Alternative zum Verbrenner, das wird in der öffentlichen Diskussion komplett ausgeblendet. Während die Kosten für E-Autos mit der Verbesserung der Technologie zwar weiter sinken, sind sie bisher noch lange nicht wettbewerbsfähig. Dennoch, wenn man die Zeichen der Zeit sieht, haben die Autofirmen schon jetzt Milliarden in elektro-bezogene Technologie investiert, die Weichen der Zukunft sind somit gestellt.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 17.11.2020 | 05:16

Saturn Oil & Gas, Petrochina, XPENG: Ready for Take-off!

  • Energie
  • Erdöl
  • Investments

Ältere Menschen sind eher bereit als jüngere, Abstriche fürs Klima zu machen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Nachhaltiger gehen die Älteren mit Blick auf konkrete Produkte und ihrem Nutzungsverhalten vor. 88% der Über-30-Jährigen wollen ihre Sachen „so lange wie möglich nutzen“. Das sind 9 Prozentpunkte mehr als bei den jüngeren Erwachsenen. Umgekehrt sagen 18% der Unter-30-Jährigen, ihnen sei es wichtig, immer die neuesten Produkte zu besitzen. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als unter den älteren Jahrgängen. Die repräsentativen Umfragen werteten die Forscher nach dem Alter der Befragten aus – mit klarem Ergebnis: Durch die Bank zeigen sich die Älteren umweltbewusster als die junge Generation. Die Wegwerfgesellschaft ist also eine Ausprägung der Zeit und ein Kennzeichen für Überfluss. Das solche Trends gerade Greta-Bewegungen auf den Plan rufen ist klar, den Ökonomen unter uns ist klar: Wachstum bedeutet Opfer und zumeist geht das „Quäntchen Mehr“ zu Lasten unseres Planeten.

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Kommentar von Carsten Mainitz vom 16.11.2020 | 05:15

Adidas, RYU Apparel, Puma: Anziehende Renditen

  • Sport
  • Bekleidung
  • Investments
  • Mode

Es müssen nicht immer High Tech Aktien oder hochspekulative Investments sein, mit denen man als Anleger hohe Renditen einfahren kann. Wer Geduld und Weitblick mitbringt, der konnte sich in den letzten Jahren bei vielen Sportartikelherstellern über Kursvervielfachungen freuen. Dennoch gibt es keine allgemeingültige Erfolgsformel der Akteure wie Nike, Adidas, Under Armour oder Puma. Die Entwicklungen verliefen auch nicht ohne Rückschläge. Zudem sollten Anleger Newcomern in der Branche mit innovativen Ansätzen Aufmerksamkeit schenken.

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Kommentar von Stefan Feulner vom 13.11.2020 | 05:10

Varta, Royal Helium, Deutsche Telekom – Kaufen Sie die Zukunft!

  • Energie
  • Batterie
  • Helium
  • Telekommunikation

Beim DAX ist zunächst einmal eine Verschnaufpause angesagt. Nach der fulminanten Biden- BioNTech Rallye trat der deutsche Leitindex erstmal den Gang Richtung Süden an. Dabei gab es heute, nicht nur im DAX, erfreuliche Quartalszahlen. Neben Merck und Siemens konnte vor Allem die Deutsche Telekom mit einer Prognoseanhebung glänzen. Aber auch in den Segmenten darunter gab es spektakuläre Zahlen. Nach dem Rücksetzer an den Märkten bieten sich hier einige Kaufchancen.

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Kommentar von Nico Popp vom 12.11.2020 | 05:40

Newmont, Solgold, Anglo American: Wann dreht sich das Übernahme-Karussell?

  • Gold
  • Bergbau
  • Rohstoffe
  • Edelmetalle

Rohstoffe sind seit einigen Monaten wieder eine spannende Anlageklasse. Trotz der Pandemie und der wirtschaftlichen Rückschläge entwickelten sich die Preise von Rohstoffen, wie Industriemetalle oder Öl, positiv. Auch der Goldsektor zog deutlich an. Grund sind die vielen Unterstützungsprogramme der Staaten und auch die Maßnahmen der Notenbanken. Da gerade die großen Gold-Unternehmen sich in den letzten Jahren gesundgeschrumpft und an ihren Kostenstrukturen gearbeitet haben, rollt der Rubel. Der Rohstoffgigant Newmont wies allein im dritten Quartal einen Free Cashflow von 1,3 Mrd. USD aus, auch bei Barrick Gold sprudeln die freien Mittel. In einer normalen Welt führen solche Zahlen zu Übernahmespekulationen. Doch die Pandemie macht Reisen und die detaillierte Due Diligence bei Rohstoff-Projekten schwierig.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 12.11.2020 | 05:20

Barrick Gold, Palantir Technologies, Osino Resources: Tief Luft holen!

  • Gold
  • Technologie
  • Namibia
  • Investments

Kleiner Ausverkauf! Am wilden Impfstoff-Montag ist der Goldpreis fast 100 USD gefallen, aber bisher hat er sich auf dem kritischen Unterstützungsniveau 1.850 USD gehalten, nachdem Pfizer und BioNTech einen potenziellen Impfstoff gegen das COVID-19-Virus angekündigt hatten. Man erkennt daran, dass Gold und Silber (ebenfalls um 7% verprügelt) von vielen Anlegern als Krisenschutz gehalten werden. Das kann kurzfristig schief gehen - langfristig jedoch auf jeden Fall ein Thema.

'Das Virus könnte verschwinden, aber das bedeutet nicht, dass sich das Wirtschaftswachstum auf einem Cent umdrehen wird', sagte Ole Hansen, Leiter der Rohstoffstrategie bei der Saxo Bank. 'Es ist viel Schaden angerichtet worden, der nicht leicht repariert werden kann oder der sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird.' Genauso ist es – COVID-19 verändert Vieles, vor allem auch die Risikomentalität der Menschen. Auch die Ökonomien müssen in 2021/22 neue Wege gehen.

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Kommentar von André Will-Laudien vom 11.11.2020 | 05:50

BIGG Digital Assets, VISA, American Express: Pay per Coin & Click!

  • Payment

Die Börsen fahren Achterbahn – so auch die Kryptowährungen. Seit rund 48 Stunden ist an den Aktienmärkten eine Volatilität zu beobachten, die ihresgleichen sucht. Während einige Titel wegen der Hoffnung auf ein schnelles Pandemie-Ende richtig anspringen, verlieren andere ordentlich an Luft, welche in den letzten Monaten von den Pandemie-Einschränkungen profitieren konnten. In der Kryptowelt geht es noch volatiler zu, die einzelnen Coins entwickeln sich jedoch sehr unterschiedlich. Aktuell gibt es laut CoinMarketCap.com 7.637 Coins, die auf 32.540 Märkten gehandelt werden und einen addierten Wert von 441,2 Mrd. USD abbilden. Der Altvater der Bewegung, der „Bitcoin“ steht allein für 282,7 Mrd. USD oder 64% des gesamten Marktes. Er konnte in 2020 bereits um 60% zulegen. Dienstleister und Zahlungsabwickler tummeln sich in diesem Markt, aber mit unterschiedlichen Zielsetzungen. PayPal hat vor ein paar Wochen den Eintritt erklärt, nun beginnt die Jagd der Nachfolger. Wir werfen einen Blick auf die Protagonisten dieses nicht mehr ganz so neuen Marktsegments.

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