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grüner Stahl

Bildquelle: pixabay.com

Kommentar von Nico Popp vom 22.05.2026 | 05:00

Panik im Stahlsektor - geopolitische Abhängigkeiten gefährden Produktion: Strategic Resources, ArcelorMittal und thyssenkrupp im Fokus

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Ein immenser regulatorischer Druck zur Dekarbonisierung, eskalierende Strafzölle und ein drohendes Angebotsdefizit bei kritischen Legierungsmetallen – die Stahlbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Umrüstung der traditionellen Hochöfen auf strombasierte Elektrolichtbogenöfen konfrontiert Konzerne mit einem ungelösten Problem. Weil sich beim Recycling von einfachem Stahlschrott störende Kupferverunreinigungen in der Schmelze anreichern, benötigt die Industrie zwingend gewaltige Mengen an hochreinem Roheisen zur Verdünnung, um auch weiterhin hochwertigen Stahl herzustellen. Da jedoch die Lieferketten des kritischen Energiewende- und Legierungsmetalls Vanadium fast vollständig von autokratischen Staaten kontrolliert werden, geraten westliche Unternehmen unter Zugzwang. Glücklicherweise positioniert sich das kanadische Rohstoffunternehmen Strategic Resources als Lieferant aus gleich mehreren sicheren Jurisdiktionen.

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Kommentar von Armin Schulz vom 08.05.2026 | 05:30

In Europa tickt die Uhr: Wie Group Eleven Resources, Volkswagen und thyssenkrupp sich aufgestellt haben

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Die globale Wirtschaft wird von drei Megakräften durchgeschüttelt: dem Zwang zur Dekarbonisierung, geopolitischen Zerwürfnissen und dem Wettlauf um Elektromobilität. Für die Stahlindustrie in Europa bedeutet das einen harten Umbau – immerhin verursacht sie sieben Prozent der Treibhausgase. Gleichzeitig schreibt die EU vor, dass bis 2030 ein Zehntel der strategischen Rohstoffe aus heimischen Quellen stammen muss. Autobauer wiederum kämpfen mit Scope-3-Emissionen ihrer Lieferketten. Die Energiepreise explodieren, Lieferketten brechen – doch genau darin liegen Chancen. Wir sehen uns die aktuelle Situation von Group Eleven Resources, Volkswagen und thyssenkrupp an.

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