grüner Stahl
Kommentar von Carsten Mainitz vom 17.07.2026 | 04:50
Vom Erz zur Panzerplatte: Strategic Resources rückt in den Fokus, Bodenbildung bei Rheinmetall? Zeigt der thyssenkrupp-Umbau bald Kurseffekte?
Wenn das Wort eigentlich nicht wäre. Eigentlich profitiert der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall von den immens steigenden europäischen Verteidigungsbudgets, doch das Sentiment hat sich negativ gefärbt, der Kurs notiert unter der Marke von 1.000 EUR. Eigentlich kommt thyssenkrupp beim Transformationsprozess gut voran und plant in diesem Jahr die Materialsparte abzuspalten. Das IPO der Marine-Aktivitäten (TKMS) im vergangenen Jahr verlief äußerst erfolgreich. Und eigentlich sollte Strategic Resources viel stärker auf dem Radar von Investoren präsent sein. Die Gesellschaft arbeitet in Kanada an einem spannenden Erzprojekt mit dem Ziel hochwertiges Eisenerz für die Stahlproduktion der Zukunft zu liefern und adressiert dabei die wichtigen Herausforderungen „grüner Stahl“ und Versorgungssicherheit. Was bedeutet dies alles konkret für die genannten Unternehmen und wer macht schlussendlich das Rennen?
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 17.06.2026 | 05:20
Rohstoffriesen und ein Geheimtipp: Rio Tinto, Strategic Resources und BHP Group hebeln den Stahlmarkt
Die Dekarbonisierung der Stahlproduktion ist kein ökologisches Randphänomen mehr, sondern die zentrale wirtschaftliche Überlebensfrage für die Branche. Während der europäische Emissionshandel die Kosten für konventionelle Hochöfen kontinuierlich steigert, zwingen Großabnehmer aus der Automobilindustrie die Lieferketten zur grünen Neuausrichtung. Die Technologie in Form wasserstoffbasierter Direktreduktion ist marktreif, doch der Flaschenhals verschiebt sich zunehmend zu den Rohstoffvorkommen. Wer über die strategischen Metallressourcen für diesen Produktionswandel verfügt, sichert sich die Margen von morgen. Wir sehen uns daher heute Rio Tinto, Strategic Resources und die BHP Group an.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 22.05.2026 | 05:00
Panik im Stahlsektor - geopolitische Abhängigkeiten gefährden Produktion: Strategic Resources, ArcelorMittal und thyssenkrupp im Fokus
Ein immenser regulatorischer Druck zur Dekarbonisierung, eskalierende Strafzölle und ein drohendes Angebotsdefizit bei kritischen Legierungsmetallen – die Stahlbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Umrüstung der traditionellen Hochöfen auf strombasierte Elektrolichtbogenöfen konfrontiert Konzerne mit einem ungelösten Problem. Weil sich beim Recycling von einfachem Stahlschrott störende Kupferverunreinigungen in der Schmelze anreichern, benötigt die Industrie zwingend gewaltige Mengen an hochreinem Roheisen zur Verdünnung, um auch weiterhin hochwertigen Stahl herzustellen. Da jedoch die Lieferketten des kritischen Energiewende- und Legierungsmetalls Vanadium fast vollständig von autokratischen Staaten kontrolliert werden, geraten westliche Unternehmen unter Zugzwang. Glücklicherweise positioniert sich das kanadische Rohstoffunternehmen Strategic Resources als Lieferant aus gleich mehreren sicheren Jurisdiktionen.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 08.05.2026 | 05:30
In Europa tickt die Uhr: Wie Group Eleven Resources, Volkswagen und thyssenkrupp sich aufgestellt haben
Die globale Wirtschaft wird von drei Megakräften durchgeschüttelt: dem Zwang zur Dekarbonisierung, geopolitischen Zerwürfnissen und dem Wettlauf um Elektromobilität. Für die Stahlindustrie in Europa bedeutet das einen harten Umbau – immerhin verursacht sie sieben Prozent der Treibhausgase. Gleichzeitig schreibt die EU vor, dass bis 2030 ein Zehntel der strategischen Rohstoffe aus heimischen Quellen stammen muss. Autobauer wiederum kämpfen mit Scope-3-Emissionen ihrer Lieferketten. Die Energiepreise explodieren, Lieferketten brechen – doch genau darin liegen Chancen. Wir sehen uns die aktuelle Situation von Group Eleven Resources, Volkswagen und thyssenkrupp an.
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