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24.02.2025 | 04:45

Kanzler Wahl 2025 - jetzt wird es spannend! Explosive News bei Palantir, D-Wave, European Lithium und SAP

  • Lithium
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Bildquelle: pixabay.com

Deutschland hat gewählt. Als Gewinner geht die CDU als Wahlsieger vom Platz. Doch nun folgen schwierige Koalitionsgespräche. Wer viel „Change“ erwartet, könnte doch noch enttäuscht werden, denn viele dringende Themen sind anscheinend noch nicht dringend genug. Wie die CDU mit den Blockade-Parteien weiterkommt, wird in den nächsten Wochen ein spannendes Thema werden. Die Börse hat am Freitag einen kleinen Knick erlebt. Zeigt, dass die hausse-verwöhnten Anleger dann doch auf die sichere Seite wechseln, bevor der Wahlausgang feststeht. Denn immerhin waren bis Freitag noch rund 30 % der Wahlberechtigten unentschieden. Einige Aktien sollten sie auf dem Radar haben, denn hier stehen große Bewegungen an.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: EUROPEAN LITHIUM LTD | AU000000EUR7 , D-WAVE QUANTUM INC | US26740W1099 , PALANTIR TECHNOLOGIES INC | US69608A1088 , SAP SE O.N. | DE0007164600

Inhaltsverzeichnis:


    Palantir Technologies – Wie geht es weiter Alex Karp?

    Ein Viertel Minus bei Palantir in der vergangenen Woche. Schon wieder machen Insider mit Verkäufen auf sich aufmerksam. Abgaben in Milliardenhöhe und drohende Kürzungen im US-Verteidigungsetat setzten die Aktie stark unter Druck. Während das Unternehmen zuletzt von einem KI-Hype und Rüstungs-Phantasien profitierte, könnten die aktuellen Entwicklungen das Wachstum deutlich bremsen. Peter Thiel und andere Frühinvestoren haben angekündigt, Aktien im Gesamtwert von über 1,4 Mrd. USD zu verkaufen. Er hat bereits 1,5 Mrd. USD in 2024 realisiert, hätte er seine Positionen jedoch durchgehalten, wären diese mittlerweile 5,2 Mrd. USD wert. Trotz dieser massiven Verkäufe behalten die Gründer durch spezielle Gründeraktien weiterhin die Kontrolle über das Unternehmen. Belastend auch die News aus dem Pentagon über geplante Kürzungen des US-Verteidigungshaushalts. Die von Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigten Einsparungen von 8 % pro Jahr könnten den Zulieferer brisanter Informationen empfindlich treffen. Denn Regierungsaufträge machten im letzten Jahr knapp 42 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Dann wäre da noch das völlig abgehobene Kurs-Umsatz-Verhältnis 2025e von 70 – ein Novum im S&P 500-Index. Heben Sie den Stopp auf 93 EUR an, dann bleiben die Gewinne im Ernstfall erhalten.

    European Lithium – Ein Potpourri an positiven Entwicklungen

    Spannend wird es in dieser Woche auch für European Lithium. Der australische Explorer besitzt eine Vorzeige-Lithium Liegenschaft in Österreich, drei weitere Lithium-Vorkommen in der Ukraine und Irland sowie ein Seltene Erden Projekt auf Grönland. Damit nimmt das Unternehmen eine Schlüsselrolle in der globalen Rohstofflandschaft ein. Während sich das politische Verhältnis zu China immer mehr verschlechtert, erhalten Rohstoffvorkommen in westlichen Jurisdiktionen unter Donald Trump und der EU einen besonderen Aufmerksamkeitswert. Wesentlich ist auch die über 60%ige Beteiligungshöhe an der an der NASDAQ notierten Gesellschaft Critical Metals Corp. (CRML), welche just im Februar weitere 24,5 Mio. USD einwerben konnte.

    Die aktuelle Ausrichtung von European Lithium addiert sich somit zu einem einzigartigen Zukunfts-Portfolio. Unter der Union soll so schnell wie möglich die Förderung für Stromer eingeführt werden, um das Thema wieder in den Vordergrund zu rücken. Die Beteiligung Critical Metals hat bereits einen 15 Mio. USD-Abnahmevertrag mit BMW besiegelt und für die Raffinierung auch eine Joint Venture mit der arabischen Obeikan Investment Group besiegelt. Lokale Subventionen für internationale Industrieansiedlung, niedrigere Energiekosten und Steuererleichterungen machen diese Option besonders attraktiv.

    Die EU hat in 2023 beschlossen, dass bis 2030 mindestens 10 % des Bedarfs an strategischen Rohstoffen durch heimische Förderung gedeckt werden soll, ebenso sollen 40 % der Rohstoffe auch in der EU verarbeitet werden. Sollte ein schneller Waffenstillstand in der Ukraine möglich sein, rücken die dortigen Lithium-Liegenschaften Dobra und Shevchenlivske ins Rampenlicht. Donald Trumps Absichten in Grönland klingen wahnwitzig, dennoch wirft es ein neues Licht auf das Seltene Erden Projekt Tanbreez. Ende Februar schließlich läuft die Lock-Up Periode für den Mehrheitsanteil an CRML aus. Damit könnten nun einige Millionen Aktien verkauft werden, um den Kassenbestand zu stärken. Der Clou: Das ganze „Options-Portfolio“ mit Milliarden-Werten erhalten Investoren mit der European Lithium-Aktie zu 0,052 AUD oder einer Marktkapitalisierung von tiefen 46 Mio. EUR. Unfassbar!

    European Lithium wird am 25. Februar auf dem nächsten International Investment Forum von Executive Chairman Tony Sage vertreten. Die Story bietet viel Gesprächsstoff. Kostenfreie Anmeldung unter diesem Link.

    SAP – Das Cloud-Geschäft schiebt an

    Der Börsen-Highflyer SAP steigert die Dividende für 2024 um 6,8 % auf 2,35 Euro je Aktie und profitiert weiter vom boomenden Cloud-Geschäft. Der Walldorfer Softwarekonzern setzt damit seinen Erfolgskurs beeindruckend fort. Diese Erhöhung unterstreicht nicht nur SAPs solide Finanzlage, sondern auch ein Dankeschön an die Investoren für die mitunter schwierige Situation der letzten 4 Jahre, als sich der Kurs auch mal halbierte. Treiber des Geschäftserfolgs ist vor allem das rasant wachsende Cloud-Geschäft. Währungsbereinigt stieg dieser Zukunftssektor im Umsatz um beeindruckende 29 % auf über 18 Mrd. EUR. In der Summe verfügt Deutschlands wertvollster börsennotierter Konzern im Cloudsektor nun über einen Auftragsbestand von mehr als 63 Mrd. EUR. Mit einem DAX-Index-Anteil von knapp 16 % ist SAP mittlerweile auch das unangefochtene Schwergewicht im deutschen Leitindex. Analysten auf der Plattform LSEG sehen im Schnitt einen Zielkurs von 282,50 EUR. Dieser wurde zwar bereits in der letzten Woche getoppt, aber Goldman Sachs hält sogar ein Kursziel von 320 EUR für erreichbar. Die angekündigten KI-Produktinitiativen könnten über das aktuelle 2025e KGV von 43 hinweghelfen.

    D-Wave – Schießt den Vogel ab

    In Sachen Bewertung völlig aus dem Ruder gelaufen ist die Quantum Computing-Aktie D-Wave Quantum. Mit einer Performance von über 330 % in den letzten 3 Monaten zwar kaum zu bremsen, sollten Anleger dennoch zur Kenntnis nehmen, dass das Kurs-Umsatz-Verhältnis selbst für des Jahr 2028e bei über 20 liegt. Könnte natürlich sein, dass das Unternehmen seinen Umsatz bislang unerwartet in jedem Jahr verdreifachen kann. Dann könnte man die aktuelle Marktkapitalisierung von über 2 Mrd. EUR vielleicht verstehen. Wundern sie sich bitte daher nicht, wenn während einer ausgiebigen Tech-Korrektur auch mal über 80 % Verlust eintreten. Nutzen sie die aktuelle Euphorie daher zum Kasse machen. Hohe Momentum-Aufschläge gibt es zweimal die Woche.

    Im Chartvergleich der letzten 3 Monate sichern sich D-Wave und European Lithium Spitzenpositionen. Palantir und SAP gehen in die Korrekturschleife, D-Wave bleibt fundamental nach wie vor höchst gefährdet. Quelle: LSEG vom 23.02.2025

    Die Bundestagswahl besitzt Sprengkraft. Denn die Börse hat in den letzten Wochen große Euphorie-Anstiege absolviert. Viele setzten dabei auf den großen „Change“ in der deutschen Politik. Ob dieser nun bei der vorliegenden Ergebniskonstellation auch möglich ist, scheint mehr als fraglich. Highflyer Palantir hat schon mal 25 % eingebüßt, D-Wave kann sich noch gut halten. European Lithium ist ein aussichtsreicher Optionsschein auf einen möglichen Frieden in der Ukraine und einen neuen Elektro-Boom.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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