Rohstoffe
Kommentar von Stefan Feulner vom 17.02.2021 | 04:50
BP, Deutsche Rohstoff, Va-Q-Tec – hier steckt extremes Aufholpotenzial!
Öl marschiert und marschiert. Seit dem Corona-Crash im vergangenen April, als die Sorte Brent ihr Tief bei 17,01 USD markierte, stieg das schwarze Gold inzwischen wieder über die 60 USD-Marke auf aktuell 63,00 USD. Die Aussichten auf eine Lockerung in der Pandemie und somit ein Beleben der Wirtschaft versprechen mittelfristig noch höhere Kurse. Aufholbedarf in Bezug auf den Aktienkurs haben neben den großen Ölproduzenten wie Exxon Mobil, BP und Total auch kleinere Unternehmen. Diese konnten in der Krise flexibler agieren und damit sogar als Profiteure hervortreten.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 18.01.2021 | 04:50
Deutsche Rohstoff AG, Glencore PLC, FuelCell Energy: Rohstoff-Rallye! Weiter nach oben!
Die Rohstoff-Rallye scheint nun so richtig in Gang zu kommen. Während Kupfer wegen der andauernden E-Mobilitäts-Phantasie schon mehr als 70% vom Märztief zugelegt hat, kommen nun andere Batterie-Metalle auf den Plan. Mit Lithium im Gepäck hat die kanadische Rocktech Lithium mit einem Verzehnfacher in einem Monat sicherlich den Vogel abgeschossen. Der Name Peter Thiel als Anker-Investor beflügelte die Aktie. Auch deutsche Titel im Rohstoffbereich machen Schule: BASF, Kali & Salz und Deutsche Rohstoff AG zeigten in den vergangenen Wochen ihre Muskeln.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 04.01.2021 | 04:50
Vale, Almonty Industries, Glencore: Rohstoff-Aktien für 2021
Obwohl die Nachrichten in erster Linie von der Pandemie und den Folgen des Lockdowns bestimmt werden, dreht sich die Wirtschaft weiter. Auch wenn viele Dienstleister unter der Pandemie und dem dadurch ausgelösten Strukturwandel leiden, sieht die Situation für Produzenten ganz anders aus: Hersteller von Elektrogeräten oder auch Elektroautos sitzen auf vollen Auftragsbüchern und richten den Blick in eine rosige Zukunft. Diesen Optimismus spüren auch Bergbau-Konzerne: Seit Ausbruch der Pandemie geht es für die Rohstoffpreise nach oben. Auch machen
Projekt-Finanzierer und Großinvestoren selbst in Zeiten der Krise keinen Rückzieher oder zeigen sich abwartend. Für Privatanleger ist das ein gutes Signal – im Rohstoffsektor ist etwas zu holen.
Kommentar von Carsten Mainitz vom 23.12.2020 | 05:50
Lynas Rare Earths, Defense Metals, Energy Fuels – Seltene Erden, Uran & Co.
Seltenen Erden oder Rare Earth begegnen wir im Alltag auf vielfache Weise in Form von Smartphones, Notebooks, LED-Leuchten und Elektroautos. Jedoch handelt es sich bei dem Rohstoff um keine Erde, sondern um Metalle. Die insgesamt 17 Elemente, die zusätzlich als leicht und schwer kategorisiert werden können, kommen auch nicht selten vor. Jedoch ist die Konzentration, in der sie auftreten gering und somit ist eine wirtschaftliche Gewinnung oft schwierig. China verfügt weltweit über die größten Vorkommen. Viele Länder und Branchen haben ein Interesse an der Entdeckung und Produktion Seltener Erden außerhalb Chinas, um sich unabhängiger von der Marktmacht der Volksrepublik zu machen. Sollten Angebot und Nachfrage zu stark auseinanderfallen, könnte dies – wie schon in der Vergangenheit – zeitweise zu drastischen Preissteigerungen führen und die Aktienkurse stark bewegen. Wir stellen Ihnen drei spannende Rohstoff-Unternehmen vor.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 21.12.2020 | 05:50
Rio Tinto, Glencore, Almonty Industries – Rohstoffe im Aufwind
Die Futures auf Öl der Sorte WTI pendelten sich am Freitag zum ersten Mal seit fast 10 Monaten bei über 49 USD je Barrel ein. Auch die Brent-Futures erreichten mit 52 USD je Barrel ein 8-Monatshoch. Solche Öl-Preise wurden seit Ende Februar nicht mehr gesehen, die anderen Rohstoffe ziehen ebenfalls nach oben. Die Aussicht auf ein COVID-Entlastungsabkommen im Kongress, das der US-Wirtschaft weitere 900 Mrd. USD zur Verfügung stellt, hat die Hoffnung erneut beflügelt, dass die schnelle Verteilung von Impfstoffen die Menschen wieder in die Freiheit entlässt und zum Reisen und langfristigen Konsumentscheidungen anregt. Die Nachfrage nach Rohstoffen aller Art könnte also wieder rasant zulegen, parallel dazu sollten sich die Industriezahlen respektive auch der gesamte Rohstoffmarkt weiter erholen können. Die OPEC hat sich Anfang des Monats darauf geeinigt, die Ölproduktion ab Januar schrittweise um 500.000 bpd zu erhöhen. Ein gutes Zeichen…
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 12.11.2020 | 05:40
Newmont, Solgold, Anglo American: Wann dreht sich das Übernahme-Karussell?
Rohstoffe sind seit einigen Monaten wieder eine spannende Anlageklasse. Trotz der Pandemie und der wirtschaftlichen Rückschläge entwickelten sich die Preise von Rohstoffen, wie Industriemetalle oder Öl, positiv. Auch der Goldsektor zog deutlich an. Grund sind die vielen Unterstützungsprogramme der Staaten und auch die Maßnahmen der Notenbanken. Da gerade die großen Gold-Unternehmen sich in den letzten Jahren gesundgeschrumpft und an ihren Kostenstrukturen gearbeitet haben, rollt der Rubel. Der Rohstoffgigant Newmont wies allein im dritten Quartal einen Free Cashflow von 1,3 Mrd. USD aus, auch bei Barrick Gold sprudeln die freien Mittel. In einer normalen Welt führen solche Zahlen zu Übernahmespekulationen. Doch die Pandemie macht Reisen und die detaillierte Due Diligence bei Rohstoff-Projekten schwierig.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 05.11.2020 | 07:53
Defense Metals, Orocobre, Aurubis: jeder ein Spezialist!
Strategische Metalle sind unverzichtbar. Sie kommen in der Erdkruste sehr selten und nur an gewissen Orten vor. Für die freie Wirtschaft ergibt sich per se ein Beschaffungsproblem, denn zum einen sitzt China auf den größten Reserven, zum anderen greifen die Staaten in die Verteilung der vorhandenen Quoten ein. In Zeiten der Pandemie kommt es durch Minen-Sperrungen zu kleineren Knappheiten in diesen Metallen, die Preise sind aber meist langfristig mit den Abnehmern verhandelt. Da die Metalle meist nicht auf alternativen Wegen beschafft werden können, liegt es im Interesse Aller, die Versorgungslage zu verbessern. Doch wie beschaffen, wenn nicht stehlen…?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 29.10.2020 | 04:50
ENI, Royal Dutch Shell, Saturn Oil & Gas – Skandale und Crash!
Vor sechs Monaten kamen führende Ölproduzenten und die G20-Energieminister zusammen, um ein Notfallpaket von Produktionskürzungen zu koordinieren. Ziel war es, die Nachfrageeinbrüche durch die COVID 19-Pandemie zumindest auszugleichen. Zu diesem Zeitpunkt war es unmöglich zu wissen, wie groß der Schaden durch die Pandemie wirklich sein würde und für wie lange eine wirkliche Erholung auf sich warten lässt. Nun ist die Produktion etwas tiefer und vorhandene Ölvorräte werden sukzessive aufgebraucht, doch die unsicheren Aussichten bleiben, abzulesen an den sehr niedrigen Terminpreisen. Auf längere Sicht sind die Produzenten derzeit wenig ermutigt, denn die Kurve zeigt, dass die Preise bis Ende 2023 wahrscheinlich nicht mehr die 50 USD pro Barrel erreichen werden. Diejenigen, die eine Verknappung des Ölmarktes herbeiführen wollen, haben in der Tat eine Monsteraufgabe vor sich, denn „there is plenty of oil and a slowing economy“.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 21.10.2020 | 06:00
Newmont, Anglogold Ashanti, Velocity Minerals – Gold läuft glänzend
Die physischen Goldbestände haben in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen und befinden sich derzeit auf ihrem höchsten Stand. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Gold im Gegensatz zu anderen Rohstoffen praktisch unzerstörbar ist und abgesehen von kleineren Mengen in der Medizin oder in Hightech nicht verbraucht wird. Infolgedessen nimmt die globale Goldmenge stetig zu. Die vermeintlich höchsten Goldreserven befinden sich in den USA hier lagern nach Angaben der Regierung rund 8.133 Tonnen oder 287 Mio. Unzen. Deutschland hat mit 3.417 Tonnen oder 120 Mio. Unzen die zweitgrößte Menge Goldbestände gefolgt vom Internationalen Währungsfonds mit 3.217 Tonnen (113 Mio. Unzen). Der Goldpreis hat in den letzten Jahren einen sprunghaften Anstieg erlebt. Nachdem er im März 2008 zum ersten Mal die Marke von 1.000,00 USD pro Unze überschritten hatte, lag er Mitte 2020 bereits bei knapp über 2.000,00 USD pro Unze. Investoren können durch Derivate, ETCs, Minenaktien oder physische Gold in das Edelmetall investieren.
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