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01.04.2026 | 05:15

Almonty Industries: Wenn der Markt wieder aufwacht, könnte es schnell gehen!

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Bildquelle: pixabay

Es sprechen zahlreiche Gründe für ein Investment in die Aktie von Almonty Industries. Die Aktie hat jüngst korrigiert, Analysten machen ein großes Upside aus – ideales Timing zum Auf- oder Ausbau von Positionen. Generell ist der Wolfram-Spezialist in den letzten Monaten zunehmend in den Fokus von Investoren gerückt. Die Gesellschaft positioniert sich als wichtigster Lieferant von westlichen Industrien und profitiert von geopolitischen Spannungen und wachsender Nachfrage nach dem kritischen Rohstoff gleichermaßen. Wie schnell springt die Aktie wieder an?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII

Inhaltsverzeichnis:


    Das Große Bild

    Grundsätzlich stehen Rohstoffproduzenten, insbesondere wenn es sich um kritische Rohstoffe handelt, auf der Gewinnerseite. Die Versorgungssicherheit der westlichen Staaten aus „westlichen“ Quellen besitzt hohe Priorität auf der globalen politischen Agenda. Zu lange wurden Alternativen zur chinesischen Dominanz vernachlässigt. Die Volksrepublik verfügt über rund 80 % der weltweiten Vorkommen an Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen. Exportbeschränkungen und eine deutliche steigende Nachfrage führen seit mehreren Quartalen zu enormen Preissteigerungen.

    Hohe Nachfrage

    Der Wolframpreis hat sich binnen eines guten Jahres fast verzehnfacht. Wolfram wird von vielen Staaten als kritischer Rohstoff klassifiziert, da er viele besondere Eigenschaften aufweist und zudem kaum ersetzbar ist. Wolfram ist ein extrem hitzebeständiges, sehr hartes und dichtes Metall. Gerade diese einzigartigen Eigenschaften machen es unverzichtbar für Hochtechnologie, Industrie und militärische Anwendungen.
    Zu Beginn des Jahres kündigte die US-Regierung an, eine strategische Reserve für Seltene Erden und andere kritische Rohstoffe zur Unterstützung der nationalen Technologieindustrie ins Leben zu rufen. Das ist Spiegelbild der neuen Realität in der Rohstoffbranche. Regierungen und Staaten etablieren sich als wichtige Investorengruppe. Sie sind bereit, hohe und strategisch motivierte Preise für Versorgungssicherheit zu bezahlen. Almonty steht für die größten Wolfram-Aktivitäten der Welt außerhalb Chinas. Damit besitzt die in den USA ansässige Gesellschaft geopolitisches Gewicht.

    Was Analysten sagen

    Eine steigende Anzahl von Analysten bewertet Almonty. Alle Experten sprechen Kaufempfehlungen aus und formulieren Kursziele, die deutlich über dem aktuellen Niveau von rund 14 USD liegen. Mehrheitlich leiten die Experten ihre Kursziele aus den zukünftigen Cashflows ab. Aktuell ist die Gesellschaft mit 3,9 Mrd. USD bewertet.
    Steigende Cashflows und Gewinne werden nach Marktmeinung durch hohe Preise und eine starke, insbesondere ab 2027 anziehende, Produktion generiert. Nach Meinung der Experten findet aktuell ein fundamentaler Wandel des Marktes statt: die Exportrestriktionen Chinas und die stark steigende Rüstungsnachfrage. Auf der anderen Seite entstehen kaum neue Minenprojekte – hier bildet Almonty die große Ausnahme. Allgemein verwenden Analysten Wolframpreisniveaus von 1.000 bis 1.500 USD pro MTU. Aktuell werden fast 3.000 USD pro MTU aufgerufen.
    Als Fazit kommen die Analysten von GBC zu einem Kursziel von 28,60 CAD bzw. 17,71 EUR. Die Analysten der Bank of America errechnen ein Target von 20 USD. Cantor Fitzgerald legt die Messlatte auf 25,80 USD und preist damit explizit eine Prämie ein, welche durch die strategische Rolle als nicht-chinesischer Lieferant von Wolfram gerechtfertigt sei.
    Da die Sangdong Mine so konzipiert wurde, selbst bei einem Niedrigpreisniveau von 250 bis 300 USD je MTU profitabel arbeiten zu können, erklären sich die hohen Nettomargen von 60 %, die ab 2028 bei Umsätzen von über 1 Mrd. CAD jährlich erzielt werden können.

    Sangdong als Game-Changer

    Kürzlich erreichte Almonty innerhalb der Phase 1 der Flaggschiff-Mine Sangdong in Südkorea die volle Produktionskapazität. Dies ist ein wichtiger Meilenstein. Jährlich werden hier nun 640.000 t Wolframerz verarbeitet, womit rund 2.300 t Woframerzkonzentrat produziert werden können. Ende 2027 soll die zweite Ausbaustufe abgeschlossen sein, dann wird die Produktionsmenge nochmals deutlich zulegen und Almonty kann 40 % des weltweiten Bedarfs außerhalb Chinas abdecken.
    Südkorea spielt als Standort und Plattform eine große Rolle. Almontys Ziel ist es, lokal eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette für kritische Rohstoffe aufzubauen, was das asiatische Land zum globalen Knotenpunkt für die Produktion, Veredelung und Aufbereitung von Wolfram machen würde.
    Auch wenn Sangdong aktuell im Scheinwerferlicht steht, so spielte die Wolframproduktion in Portugal eine wichtige Rolle, um wertvolles Know-how zu sammeln. Zudem soll in der zweiten Jahreshälfte das vor wenigen Monaten akquirierte US-Projekt in Produktion gehen.

    Wann kommt die nächste Aufwärtsbewegung der Almonty-Aktie? Quelle: LSEG vom 31.03.2026

    Fazit

    Mit der hochlaufenden Wolfram-Produktion in Südkorea, dem Produktionsstart in den USA in der zweiten Jahreshälfte und der bestehenden Produktion in Portugal, wird die Gesellschaft in Zukunft 40 % der nicht-chinesischen Nachfrage der Welt bedienen und besitzt damit geopolitisches Gewicht. Alle Analysten raten zum Kauf und machen ein Upside von über 80 % aus. Die haussierenden Wolframpreise lassen aktuelle Schätzungen alt aussehen.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    • Markt
    • Rüstung
    • Exportstopp
    • Lieferketten

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    • Wolfram
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