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31.03.2026 | 05:10

Antimony Resources – Jetzt eskaliert es richtig

  • kritische Rohstoffe
Bildquelle: pexels

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp. Die Lage im Iran-Konflikt droht zu kippen. Mit einem möglichen Einsatz von Bodentruppen könnte die Eskalation eine neue Dimension erreichen. Experten warnen bereits vor massiven Folgen für die Rohstoffmärkte. Besonders kritische Metalle wie Antimon, essenziell für Munition, Panzerungen und moderne Waffensysteme, werden zunehmend knapper. Die Nachfrage steigt sprunghaft, während fragile Lieferketten und geopolitische Risiken das Angebot begrenzen. Viele westliche Staaten sind zudem stark von Importen abhängig. Kommt es zur weiteren Zuspitzung, droht eine strukturelle Rohstoffknappheit, mit weitreichenden Folgen für Rüstung, Industrie und globale Märkte.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF

Inhaltsverzeichnis:


    Unsichtbarer Rohstoff im Zentrum globaler Machtspiele

    Antimon gehört zu den strategisch wichtigsten Metallen unserer Zeit, steht dennoch kaum im Rampenlicht. Das Halbmetall wird in Munition, Nachtsichtgeräten, Infrarotsensoren und moderner Militärtechnik eingesetzt. Ohne Antimon wären viele Systeme schlicht nicht funktionsfähig. Gleichzeitig ist es zentral für Flammschutzmittel in Textilien, Kabeln und Rechenzentren sowie für Anwendungen in Solar- und Batterietechnologien.

    Die Angebotsseite ist hochkonzentriert. Über 70 % der globalen Produktion stammen aus China, weitere relevante Mengen aus Russland und Tadschikistan. Nordamerika verfügt aktuell über keine nennenswerte Primärproduktion. Spätestens mit den Exportbeschränkungen Chinas Ende 2024 wurde deutlich, wie verwundbar die westlichen Industrien sind. Die Folge: ein enger Markt und Preise von zeitweise rund 60.000 USD je Tonne. Die Sicherung eigener Lieferketten wird damit zur strategischen Priorität.

    Nach einer kurzen Konsolidierung bewegt sich die Antimony-Aktie, getrieben von positiven Indikatoren, in Richtung Allzeithoch. Quelle: LSEG vom 27.03.2026

    Hochgradige Funde mit außergewöhnlichem Potenzial

    Antimony Resources entwickelt mit dem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick eine potenzielle Schlüsselquelle für Nordamerika. Seit der vollständigen Übernahme Anfang 2025 wurde das Projekt systematisch erweitert und intensiv erkundet. Die bisherigen Bohrprogramme mit über 5.000 m zeigen ein bemerkenswertes Bild: In bis zu 80 % der Bohrlöcher wurden hochgradige Antimonmineralisierungen nachgewiesen. Einzelne Abschnitte mit 9,6 m bei 2,38 % oder 2,3 m bei 6,79 % unterstreichen die Qualität der Lagerstätte.

    Das bisher modellierte Potenzial liegt bei rund 2,7 Mio. t mit Gehalten zwischen 3 % und 4 % Antimon. Die Hauptzone erstreckt sich bereits über rund 700 Meter und ist sowohl in die Tiefe als auch entlang des Streichens offen.

    Zusätzliche Entdeckungen wie die Marcus-(West)-Zone zeigen, dass das mineralisierte System deutlich größer sein könnte als zunächst angenommen. Die Nähe der neuen Zonen zur Oberfläche ermöglicht zudem kosteneffiziente Explorationsarbeiten.

    Der Weg zur ersten Ressource: Entscheidende Phase läuft

    Der entscheidende nächste Schritt ist klar definiert: die erste offizielle Ressourcenschätzung nach NI 43-101. Dafür läuft aktuell ein umfangreiches Definitionsbohrprogramm über 10.000 m mit mehreren Bohrgeräten.

    Ziel dieser Phase ist es, eine ausreichende Bohrdichte zu schaffen, um die Kontinuität, Geometrie und Gehalte der Lagerstätte präzise zu modellieren. Bereits rund 6.500 m wurden abgeschlossen. Parallel werden neue Zonen durch Schürfungen und gezielte Bohrungen weiter abgegrenzt.

    Die jüngsten Ergebnisse liefern zusätzlichen Rückenwind. In der Marcus Zone (West) wurde massive Stibnit-Mineralisierung im Festgestein freigelegt und die bekannte Struktur auf etwa 80 m erweitert. Die Mineralisierung weist dabei ähnliche Eigenschaften wie die Hauptzone auf, was ein starkes Indiz für ein zusammenhängendes, großvolumiges System bedeuten könnte.

    CEO Jim Atkinson betont, dass die kontinuierlichen Arbeiten das Gesamtpotenzial des Projekts weiter vergrößern. Trotz anspruchsvoller Bedingungen habe das Team erhebliche Fortschritte erzielt. Die Marcus Zone entwickle sich zu einer wichtigen Ergänzung und eröffnet zusätzliche Explorationsziele, darunter die Central Zone.

    Nach Abschluss der Bohrungen und Vorliegen aller Analyseergebnisse wird die erste Ressource erwartet. Sie bildet die Grundlage für wirtschaftliche Bewertungen, mögliche Machbarkeitsstudien und den Einstieg institutioneller Investoren.

    Finanzierung und strategischer Rückenwind

    Parallel zur operativen Entwicklung ist das Unternehmen finanziell solide aufgestellt. Mit rund 9,5 Mio. CAD aus einer Finanzierungsrunde und mehr als 7 Mio. CAD an Cash ist das laufende Programm vollständig abgesichert. Diese Mittel ermöglichen nicht nur die Ressourcenschätzung, sondern auch vorbereitende Arbeiten für Umweltprüfungen und Genehmigungen.

    Zudem erhält der Sektor politischen Rückenwind. Die USA fördern gezielt kritische Rohstoffe, Kanada und Europa treiben eigene Lieferketten voran. Projekte wie Bald Hill könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen, sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch.

    Hebel auf einen strategischen Engpassmarkt

    Antimony Resources trifft auf eine seltene Konstellation: Ein kritischer Rohstoff mit wachsender Nachfrage, eine extreme Angebotsabhängigkeit von wenigen Ländern und zunehmende geopolitische Spannungen.

    Mit hochgradigen Funden, einem expandierenden Projektgebiet, einer klar definierten Ressourcendefinition und gesicherter Finanzierung bringt das Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren zusammen.

    Gelingt die erste Ressourcenschätzung wie erwartet und bestätigt sich das Ausmaß der Mineralisierung, könnte Bald Hill zu einer der bedeutendsten Antimonquellen außerhalb Chinas und Russlands avancieren. In einem strukturell unterversorgten Markt eröffnet sich damit erhebliches Aufwärtspotenzial.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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