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04.09.2026 | 05:00

Bei Almonty Industries bahnt sich ein gewaltiges Beben an! WM-Party bei Adidas vorbei! BYD im Exportrausch!

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Bildquelle: Pixabay

BYD rollt den internationalen Automarkt mit einer richtig heftigen Exportwelle auf und bringt damit andere Autobauer und auch nahezu die gesamte westliche Konkurrenz gehörig ins Schwitzen. Adidas feierte dank der Fußball-Weltmeisterschaft eine atemberaubende Umsatzparty und lässt die Mitbewerber weit hinter sich. Doch jetzt scheint die WM-Party vorbei zu sein. Kein Kurstreiber mehr, sondern eher Kursfrust. Doch anderswo sorgt ein seltener Rohstoff, ohne den moderne Rüstung und Technologie schlichtweg nicht funktionieren, für ein tiefes geopolitisches Beben. Almonty Industries bringt sich für dieses Szenario strategisch perfekt in Position. Warum das zweite Quartal bei allen drei Werten so extrem entscheidend war und wo jetzt die größten Chancen lauern, erfahren Sie in diesem Bericht. Lesen Sie unbedingt weiter, denn die Zahlen und News sprechen eine klare und teilweise extrem überraschende Sprache.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 | TSX: AII , NASDAQ: ALM , ASX: AII , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , ADIDAS AG NA O.N. | DE000A1EWWW0

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    BYD hängt die westliche Konkurrenz ab

    Die fundamentale Entwicklung von BYD in den letzten Jahren ist ein Wahnsinn. Was dieser chinesische Konzern momentan auf dem internationalen Parkett darbietet, ist schlichtweg überwältigend. Im zweiten Quartal 2026 kletterte der Nettogewinn um 30 % auf 8,2 Milliarden Yuan. Zwar gab der Gesamtumsatz in diesem Zeitraum leicht um 3,2 % auf 194,6 Milliarden Yuan nach, doch genau hier zeigt sich die „Schlauheit des Managements“, denn der chinesische Heimatmarkt ist von einem brutalen Preiskampf gezeichnet. Konkurrenten bluten und bluten teilweise auch aus. BYD nutzt seine schier unglaubliche Exportkraft als cleveren Ausweg und entzieht sich damit teilweise geschickt dem lokalen Preisdruck, den sie teilweise ja auch sogar mit angefacht haben. Im ersten Halbjahr 2026 stammten 53 % des riesigen Gesamtumsatzes von 344,8 Milliarden Yuan bereits aus dem Ausland. Über 790.000 Fahrzeuge wurden erfolgreich exportiert. Das ist ein gewaltiger Sprung von fast 68 % gegenüber dem Vorjahr! Mit neuen, hochmodernen Werken in Ungarn und der Türkei möchte BYD die globale Präsenz weiter Stück für Stück ausbauen. Das Unternehmen rollt den weltweiten Markt förmlich auf. Damit könnte sich BYD einem hart umkämpften Heimatmarkt entziehen und die Gewinne und Umsätze auf breitere Beine stellen. Charttechnisch kommt das aber noch nicht so richtig im Kurs an. Die Aktie kämpft noch um Stabilität, nachdem ihr zuletzt ein Rutsch bis auf 8,03 EUR heftig zusetzte. Aktuell liegt sie bei rund 9,40 EUR, aber damit immer noch unter der psychologisch wichtigen Marke bei 10 EUR. Erst oberhalb von 10,80 EUR sieht es charttechnisch wieder für BYD deutlich besser aus.

    Historischer Rekordumsatz bei Adidas

    Von BYD und der Straße, wo die Autos fahren, wechseln wir direkt zu einem sportlichen Unternehmen. Adidas hat im abgelaufenen Quartal ein regelrechtes Feuerwerk gezündet. Die Zahlen aus dem eher beschaulichen Herzogenaurach beweisen, was in dem Unternehmen wirklich steckt. Der weltweite Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 13 % auf beeindruckende 6,74 Milliarden EUR. Laut dem Management waren dies die höchsten Quartalsumsätze in der langen Geschichte des Traditionsunternehmens. Ein großer Treiber war ohne Zweifel die enorme weltweite Nachfrage rund um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Trikots, neue hochleistungsfähige Schuhe und trendige Lifestyle-Produkte trafen nahezu exakt den Nerv der jubelnden Fans. Um diese neu gewonnene Marktmacht zu untermauern, nahm Adidas auch ordentlich Geld in die Hand. 1,05 Milliarden USD wurden aggressiv in gezieltes Marketing investiert, was einer massiven Steigerung von 30 % entspricht. Die Strategie zahlt sich aus. Der Betriebsgewinn für das Gesamtjahr wird auf rund 2,3 Milliarden EUR geschätzt. Adidas hat seinen sportlichen Rhythmus scheinbar wiedergefunden. Die Aktie notiert aber noch um einiges unter den Kursen von vor wenigen Wochen bei knapp 190 EUR. Knapp unter 150 EUR könnte ein erstes interessantes Einstiegslevel für einen gestaffelten Einstieg über mehrere Positionen liegen.

    Almonty Industries sitzt auf dem strategischen Rohstoff, den jeder braucht und möchte

    Von sportlichen und automobilen Unternehmen wechseln wir nun auf das Spielfeld der Rohstoffe. Wir blicken tief in die Erde auf einen Rohstoff, der unter anderem das Fundament unserer technikbasierten Welt sichert. Ohne das extrem widerstandsfähige Metall Wolfram könnte sich in der globalen Verteidigungsindustrie bald absolut kein Rad mehr drehen. Genau hier betritt Almonty Industries die Bühne. Das Unternehmen ist an einer wichtigen, hochgradig kritischen Schnittstelle. Die Geschäftszahlen zum zweiten Quartal 2026, die am 11. August präsentiert wurden, belegen ganz eindrucksvoll, wie Almonty wächst. Der Umsatz schoss im Jahresvergleich um 498 % auf 43,0 Millionen CAD in die Höhe. Auch das bereinigte EBITDA verbesserte sich deutlich und landete bei 17,6 Millionen CAD. Ein Nettogewinn von 181,8 Millionen CAD resultierte primär aus nicht zahlungswirksamen Bewertungsgewinnen, was aber das Ergebnis nicht schmälern sollte. Viel entscheidender ist jedoch die grundsolide finanzielle Basis. Durch die überzeichnete Platzierung von Wandelanleihen sammelte das Unternehmen über 800 Millionen USD ein. Der Kassenbestand stieg dadurch bis Ende Juni auf über 1,2 Milliarden CAD. Dieses frische Kapital liefert die Flexibilität, um das gewünschte Wachstum voranzutreiben. Die erste Phase der wichtigen Sangdong-Mine in Südkorea befindet sich erfolgreich in der Inbetriebnahme. Sie soll schon bald eine Kapazität von 640.000 Tonnen pro Jahr erreichen. Phase zwei ist bereits fest eingeplant und soll die Verarbeitungskapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen fast verdoppeln.

    US-Boykott ab 2027! Almonty mit dem 300 Mio.-USD-Signal

    Die kürzlich publizierten CEO-Newsletter von Lewis Black bieten eine interessante Analyse der aktuellen Marktlage. Er betont, dass westliche Regierungen ihre Lieferketten zwingend unabhängig von China aufbauen müssen. Die Marktteilnehmer erkennen zunehmend den enormen strategischen Wert einer sicheren, westlichen Wolframversorgung. Dieser fundamentale Wandel spiegelt sich im aktuellen Aktienkurs laut dem Management jedoch noch nicht wider.
    Konsequenterweise kündigte Almonty am 17. August ein riesiges Aktienrückkaufprogramm an. Für bis zu 300 Millionen USD sollen in den kommenden 36 Monaten maximal 14,4 Millionen Aktien zurückgekauft werden.

    Wolfram ist für Rüstungsgüter und Technologien wie Künstliche Intelligenz unverzichtbar. Ab 2027 verbietet das US-Verteidigungsministerium offiziell den Kauf von chinesischem Wolfram. Da China bislang rund 80 % des Weltmarktes kontrolliert, reißt dies zwangsläufig eine Versorgungslücke. Almonty positioniert sich genau hier als der rettende westliche Versorger.

    Charttechnik

    Die Aktie von Almonty Industries befindet sich aktuell in einer kleineren Konsolidierungsbewegung, nachdem der Anstieg sie zuletzt von knapp 10 auf ca. 18 USD geführt hat. Starke Unterstützung horizontal ist im Bereich 16 USD und knapp darunter. Aktuell liegt die Aktie bei ca. 17,70 USD. Findet sie wieder zurück in den Aufwärtstrendkanal, könnte es recht schnell Richtung 20 USD laufen. Es könnte sich dann eine weitere Aufwärtsbewegung anschließen, die abgeleitet vom Chartbild dann ein Potenzial bis hin zu 24 USD hat.

    Wann startet die Aufwärtsbewegung in Richtung 24 USD?

    Fazit:

    BYD dominiert den globalen Automarkt mit seiner erfolgreichen Exportstrategie. Adidas hat glanzvoll die Kurve gekriegt und brilliert mit fantastischen Rekordumsätzen im Sportsektor, aber die Zeit des WM-Hypes ist jetzt erst einmal vorbei. Almonty Industries agiert im Hintergrund und formt eine strategisch wichtige Säule für den Westen in Bezug auf die Versorgung mit Wolfram. Die operativen Fortschritte in Südkorea und der Aktienrückkauf untermauern diese Entwicklung.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Vorgaben des US-Verteidigungsministeriums zwingen die westliche Industrie bei kritischen Rohstoffen zum Umdenken: Ab Januar 2027 untersagen die US-Beschaffungsvorschriften den Einsatz von Wolfram chinesischen Ursprungs in Wolframpulvern, Schwerlegierungen und daraus gefertigten Rüstungskomponenten und verlangen den lückenlosen Herkunftsnachweis bis zur Förderstätte. China kontrolliert laut US Geological Survey rund 80 % der weltweiten Minenproduktion und ist durch Exportkontrollen zuletzt bei Wolframmetall und -erz sogar zum Nettoimporteur geworden. Damit steht die Rüstungsbranche vor einem akuten Versorgungsengpass. Produzenten außerhalb Chinas setzen alles daran, die Lieferketten für westliche Abnehmer dauerhaft abzusichern. Als führendes Wolfram-Unternehmen punktet vor allem Almonty mit aussichtsreichen Projekten und einer vollen Pipeline.

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    Es sind schon fast tektonische Verschiebungen, welche Anleger derzeit an der Börse erleben. Explodierende Energie- und Rohstoffpreise und überschießende Zinsen, die es seit 7 Jahren nicht mehr in dieser Höhe zu sehen gab. Der Osten gibt sich protektionistisch, der US-dominierte Westen zeigt sich gezielt angriffslustig. In diesem kapitalistischen Imperialismus tiefer Taschen gesellen sich territoriale Ansprüche des US-Präsidenten gegenüber der unter Dänemark verwalteten Kolonie Grönland. Alles Tendenzen die über das klassische Mining-Geschäft hinausreichen und an den Terminbörsen für viel Unruhe sorgen. Die geopolitische Bruchlinie verläuft quer durch die Arktis, wo Grönland dank gigantischer Lagerstätten wie dem Tanbreez-Projekt im Fokus des Pentagon und westlicher Sicherheitsbehörden steht. China kontrolliert nach wie vor weite Teile der globalen Lieferkette, doch das strategische Abkommen zwischen Washington und Kopenhagen baut eine mächtige Barriere auf. Zeitgleich schießen die Wolframpreise auf dem Weltmarkt explosionsartig in die Höhe und übertreffen in ihrer Dynamik fast alle anderen kritischen Mineralien. Das unverzichtbare Industriemetall, das für die Rüstungsindustrie und den AI-Chip-Sektor elementar ist, leidet unter drastischen Exportbeschränkungen. Diese Lieferengpässe treiben westliche Abnehmer an den Rand der Verzweiflung. Ein wildes Potpourri aus Größenwahn, Panik und Säbelrasseln. Wo liegen die Chancen für nervenstarke Anleger?

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