Menü schließen




25.02.2026 | 04:45

KI treibt die Nachfrage: Drei Kupferaktien für den Boom: Freeport McMoran, Power Metallic Mines und Aurubis!

  • Kupfer
  • FreeportMcMoran
  • Power Metallic Mines
  • Aurubis
  • KI
  • Bergbau
  • Mining
  • Nickel
  • Aktien
  • Kanada
  • MDAX
  • Lieferketten
  • Geopolitik
  • China
  • Solartechnologie
  • Energiewende
Bildquelle: pixabay.com

Vor einigen Jahren war Kupfer eines der langweiligsten Metalle. Die Nachfrage wuchs stetig, aber nicht gewaltig. Das rote Metall wurde zwar überall eingesetzt, vom Bau bis zu Stromleitungen, doch Sex-Appeal war nicht da. Und der Preis dümpelte auf solch niedrigem Niveau vor sich hin, dass es in der vergangenen Dekade kaum Investments in die Entwicklung neuer Vorkommen gab. Mit der KI-Revolution und der globalen Elektrifizierung hat sich dies massiv geändert. Kupfer ist der effizienteste elektrische Leiter nach Silber und spielt nun eine große Rolle. So benötigt ein Elektroauto drei- bis viermal mehr Kupfer als ein Verbrenner. Hinzu kommen Windräder, Solarparks und der massive Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze. Analysten schätzen, dass die Welt bis 2040 mehr Kupfer fördern muss, als die Menschheit bisher in ihrer gesamten Geschichte verbraucht hat. Nach den Elektroautos hat die Künstliche Intelligenz aufgrund des enormen Strombedarfs der Datacenter die nächste Nachfragewelle ausgelöst. Für die riesigen Serverfarmen von NVIDIA, Google, Amazon und Co. werden kilometerweise Kupferkabel und massive Kupferschienen zur Stromverteilung benötigt. Dementsprechend gibt es nun wieder verstärkt Investitionen in neue Kupfervorkommen. Anleger sollten sich breit aufstellen, um langfristig von dieser Entwicklung zu profitieren.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: POWER METALLIC MINES INC. | CA73929R1055 , FREEPORT-MCMORAN INC. | US35671D8570 , AURUBIS AG | DE0006766504

Inhaltsverzeichnis:


    Freeport-McMoran: Kupferpreis treibt Gewinne

    An Freeport McMoran kommt kaum jemand vorbei im Kupfersektor. Es ist einer der weltweit größten börsennotierten Kupferproduzenten. Das Unternehmen hat ein turbulentes Jahr 2025 hinter sich, das von einem schweren operativen Rückschlag, aber auch von massiv steigenden Rohstoffpreisen geprägt war. So war es im September 2025 zur Grasberg-Krise gekommen. In der größten Mine des Unternehmens ereignete sich ein schwerer Unfall, ein sogenannter Mud Rush, bei dem Schlammmassen in die Tunnel eindrangen. In der Folge brach die Produktion massiv ein. In den betroffenen Blöcken ruht der Betrieb teilweise immer noch. Ein schrittweiser Neustart ist erst für das zweite Quartal 2026 geplant. Bis die volle Kapazität wieder erreicht wird, ist es noch ein langer Weg. Vor 2027 wird Grasberg nicht auf Volllast laufen. Das Unglück in Indonesien und gleichzeitig eine zurückgehende Produktion beim größten Förderland Chile haben das Angebot 2025 verknappen lassen und die Preise für Kupfer hochgetrieben.

    Dementsprechend sorgte das Unglück in Indonesien nur für einen kurzen Rückschlag bei der Aktie. Seit dem damaligen Tief hat sich das Papier in USD gerechnet fast verdoppelt. In den vergangenen Wochen markierte es sogar ein neues Allzeithoch und toppte das scheinbar ewige Rekordhoch aus dem Jahr 2008.
    Ein Grund hierfür waren die starken Zahlen. Zum einen setzte Freeport 2025 25,9 Mrd. um (+1,8 % gegenüber Vorjahr). Zum anderen stieg der Nettogewinn überproportional um 17 % auf rund 2,2 Mrd. USD. Überzeugend war aber vor allem das vierte Quartal. Wegen des hohen Kupferpreises konnte Freeport die Erwartungen der Analysten klar übertreffen. Das Ganze gelang, obwohl man wegen des Unglücks deutlich weniger Material produziert hatte.

    Freeport-McMoran dürfte langfristig mit seinem breiten Portfolio an Kupferminen stark vom Nachfrageboom profitieren. Neben Indonesien ist das Unternehmen in seiner Heimat USA sowie in Peru und Chile gut aufgestellt. Ganz nebenbei profitiert das Unternehmen auch vom Debasement-Trend, also der Abkehr von Investoren vom Dollar hin zu harten Assets wie Gold. Denn in den Kupferminen des Konzerns fielen im vergangenen Jahr 956.000 Unzen Gold als Beiprodukt an. Klar ist aber auch: Große Konzerne wie dieser hängen weitgehend am Kupferpreis.

    Power Metallic Mines: Die Firma der Rohstoff-Legenden
    Wer Seite 3 der Investoren-Präsentation von Power Metallic Mines aufschlägt, wird von Rohstoff-Legenden quasi erschlagen. Denn Power Metallic Mines vereint gleich drei bekannte Unternehmer und Investoren: Rob McEwen, CEO von McEwen Mining und einst Gründer von Goldcorp, die später von Newmont übernommen wurden. Zum anderen hält Robert Friedland, der Gründer von Ivanhoe Mines und einer der erfolgreichsten Unternehmer im Rohstoffsektor überhaupt, Anteile. Nicht zuletzt ist mit Gina Rinehart die reichste Frau Australiens mit an Bord. Sie agiert als Chairwoman und ist seit 1992, seit dem Tod ihres Vaters Lang, als Executive Chairwoman die führende Person bei Hancock Prospecting, dem größten privaten Unternehmen Australiens (Eisenerz, Landwirtschaft). Alle drei halten Minderheitsbeteiligungen an Power Metallic Mines und haben das Unternehmen bei Finanzierungen unterstützt. Ein solch kompetentes und finanzstarkes Team findet man selten bei einem Explorationsunternehmen.

    Die Aktie der Kanadier gilt derzeit als ziemlich heiß. 2025 benannte man sich von Power Nickel in Power Metallic Mines um, da sich das Unternehmen von einem reinen Nickelspezialisten zu einem bedeutenden Akteur für verschiedene kritische Rohstoffe entwickelt hat. Denn das Flaggschiff-Projekt Nisk in Québec vereint neben Nickel nach Neuentdeckungen nun auch Kupfer, Platin, Palladium, Gold und Silber auf sich. Damit wird es als polymetallisches Vorkommen eingestuft. Da die Preise dieser Metalle zum einen stetig steigen und zum anderen die Geopolitik sie zu begehrten Mineralien macht, ist das Investoreninteresse groß. Da die USA, aber auch Europa und Japan versuchen, Lieferketten außerhalb des Machtbereichs Chinas aufzubauen, steigt der Wert solcher Vorkommen in sicheren Jurisdiktionen wie Kanada deutlich. Die Aktie zeigte dies auch 2024, als sie sich nahezu verzehnfachte. Nach einer Seitwärtsbewegung 2025 gab es neue Hochs im Januar. Nun konsolidiert der Wert etwa 20 % darunter und bietet somit Anlegern die Gelegenheit, auf niedrigerem Niveau einzusteigen.

    Power Metallic Mines liefert aber auch operativ ab. So werden derzeit im Monatstakt Bohrergebnisse veröffentlicht. Mitte Februar meldete das Unternehmen beispielsweise aus der sogenannten Lion-Zone ein Bohrloch über 8,40 Meter mit 8,05 % Kupfer-Äquivalent. Zudem lieferte das Management um CEO Terry Lynch herausragende metallurgische Ergebnisse mit extrem hohen Gewinnungsraten ab. So konnte beispielsweise fast 99 % des enthaltenen Kupfers erfolgreich extrahiert werden. Der extrem hohe Wert unterstreicht die Qualität des Vorkommens.

    Auch in den kommenden Monaten dürfte Power Metallic Bohrergebnisse liefern, die oft ein kurzfristiger Katalysator für die Aktie sein können. Mit einem Börsenwert von etwas mehr als 300 Mio. CAD gehört das Unternehmen nicht mehr zu den Leichtgewichten im Sektor, ist aber noch lange kein Riese. Es bleibt also genug Potenzial nach oben. Denn große polymetallische Vorkommen sind rar gesät und rücken zügig ins Blickfeld von übernahmehungrigen Mining-Giganten wie Rio Tinto und BHP.

    Aurubis: Der deutsche Kupfer-Klassiker auf Allzeithoch
    Mit Aurubis können Anleger prinzipiell mit einer deutschen Aktie auf den Boom bei Kupfer setzen. Derzeit profitieren die Hamburger extrem von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten. Seit Jahresbeginn ist die Aktie um rund 40 % gestiegen und ist damit der zweitbeste Wert im MDAX. Vor wenigen Tagen markierte sie ein neues Allzeithoch. Dabei hilft, dass die Hauptversammlung am 12. Februar eine Erhöhung der Dividende auf 1,60 Euro je Aktie für das abgelaufene Jahr beschlossen hat.

    Bereits Ende Januar hatte Aurubis wegen der höherer Metallpreise und einer guten Kupfernachfrage die Prognose für das operative Vorsteuerergebnis (Ebt) angehoben. Aurubis-Chef Toralf Haag rechnet für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr nun mit einem operativen Ebt von 375 bis 475 Mio. Euro. Zuvor waren lediglich 300 bis 400 Mio. Euro in Aussicht gestellt worden.

    Bekannt ist Aurubis eigentlich als Kupferschmelze. Die Hanseaten kaufen weltweit Kupferkonzentrate von Minen ein. Daneben verarbeiten sie aber auch andere Metalle wie Gold. In Hamburg wird das Erz dann zu reinen Metallen verarbeitet. Je mehr Erz auf dem Weltmarkt verfügbar ist, desto höhere Gebühren kann Aurubis einstreichen. Die Cash Cow des Unternehmens ist aber das Multimetall-Recycling. Aurubis ist der größte Recycler Europas. Aus Elektronikschrott, Altkabeln, Metallschrotten oder industriellen Rückständen werden Metalle gewonnen, die dann teuer an die Industrie verkauft werden können. Dabei holt die Firma nicht nur Kupfer zurück, sondern gewinnt eine Vielzahl anderer Beiprodukte wie Gold, Silber, Blei, Nickel, Zinn, Zink, Selen und Tellur.

    Da die Aktie derzeit nahe am Allzeithoch notiert, sollten Anleger eine Beruhigung abwarten. Seit Ende September hat das Papier um mehr als 70 % zulegen können. Da könnten in den kommenden Wochen Gewinnmitnahmen drohen.

    Fazit: Dank der hohen Nachfrage der KI-Industrie, der massiven Investitionen in Energienetze und der Elektrifizierung vieler Bereiche der Gesellschaft wird die Kupfernachfrage auch in den kommenden Jahren weiter steigen. So sehen es jedenfalls die Analysten. Viele alte Minen werfen aber immer weniger Material ab oder bluten gar aus. Diese strukturellen Trends sind die Basis für anhaltend hohe Preise. Wer die Welle reiten will, findet in Freeport-McMoran und Aurubis zwei etablierte Titel, die hiervon langfristig profitieren können. Allerdings könnten bei beiden kurzfristig Gewinnmitnahmen drohen. Power Metallic Mines wiederum bietet als größerer Rohstoff-Explorer ein deutlich höheres Potenzial. Das Unternehmen wird von erfahrenen und finanzstarken Rohstoffinvestoren unterstützt und dürfte in den kommenden Jahren auf dem Radar potenzieller Aufkäufer auftauchen!


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Stefan Feulner vom 04.09.2026 | 05:10

    Cerebras, Volatus Aerospace, Standard Lithium – 3 Märkte vor dem Durchbruch

    • Kritische Rohstoffe
    • Rüstungsindustrie
    • KI

    Die nächste Investitionswelle läuft längst. Milliarden fließen in neue KI-Rechenzentren, westliche Staaten sichern sich kritische Rohstoffe und Unternehmen automatisieren immer mehr Aufgaben, die bislang Menschen, Flugzeuge oder Hubschrauber übernehmen mussten. Für Anleger entstehen dadurch Chancen weit über die bekannten Technologiekonzerne hinaus. Besonders interessant sind Unternehmen, die Infrastruktur für diese Entwicklung bereitstellen.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 04.09.2026 | 04:00

    Öl-Preishammer 100 USD – jetzt den Rendite-Turbo einlegen mit klugen Alternativen wie ITM Power, Zefiro Methane, Plug Power und Nel ASA

    • Energiewende
    • Öl und Gas
    • Methangas
    • Umweltdienstleistungen
    • Wasserstoff

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von ZEFIRO Methane Corp.

    Die Volatilität geht durch die Decke! Der brandgefährliche Nahostkonflikt treibt den Ölpreis unaufhaltsam in Richtung der kritischen 100-USD-Marke und versetzt den Energiemarkt in akute Alarmbereitschaft. Explodierende Rohstoffkosten treiben die ohnehin hartnäckige Inflation weiter an, was den Druck auf die Zentralbanken erhöht, die Zinsen auf einem restriktiven Niveau zu belassen. In diesem toxischen Umfeld für klassische Vermögenswerte erweist sich der unumkehrbare Trend zur Energiewende jedoch als mächtiger Katalysator für zukunftssichere Anlagealternativen. Wer sein Depot jetzt krisenfest aufstellen möchte, sieht sich nach gewinnbringenden Nischenplayern um und senkt z. B. die Gewichtung im arg weit gelaufenen Hightech-Sektor. Neben den Wasserstoff-Protagonisten ITM Power, Nel ASA und Plug Power glänzt das US-Unternehmen Zefiro Methane. Und die Formel ist einfach: Durch die Stilllegung alter Öl- und Gasquellen verdient der Umwelt-Tech-Spezialist direkt an der Eindämmung klimaschädlicher Emissionen. Nutzen Sie deshalb die aktuelle Marktvolatilität geschickt aus, um sich abseits des teuren Öls die Gewinner von morgen zu sichern.

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 03.09.2026 | 04:00

    KI-Energie-Notstand beflügelt Nischenplayer! Im Rampenlicht stehen Deutz, Siemens, dynaCERT und Siemens Energy

    • Energiewende
    • CO2-Zertifikate
    • KI-Rechenzentren
    • Stromversorgung
    • ESG
    • Kraftstoffeinsparung

    Im Brüsseler Energie-Büro leuchten alle Lampen auf rot! Denn der Strombedarf der täglich zunehmenden KI-Nutzung stellt die globale Infrastruktur vor eine beispiellose Zerreißprobe. Eine aktuelle Branchenstudie der Allianz zur Datensuffizienz untermauert das fundamentale Problem: Die enorme Rechenlast moderner KI-Anwendungen verschlingt gigantische Strommengen und verschärft die globale Energieknappheit drastisch. Aber noch ist nicht Hopfen und Malz verloren! Denn wo traditionelle Netze an ihre Grenzen stoßen, schlägt die Stunde spezialisierter Nischenplayer, die den rasant steigenden Energie-Notstand in adäquate Geschäftsmodelle ummünzen. Der Energietechnologie-Riese Siemens Energy sichert das Fundament, indem er die dringend benötigte Netzinfrastruktur stabilisiert und hocheffiziente Gasturbinen für Großrechenzentren bereitstellt. Da der Ausbau zentraler Stromnetze mit dem KI-Wachstum jedoch kaum Schritt halten kann, gewinnen auch dezentrale Lösungen massiv an Bedeutung. Hier positioniert sich die Deutz AG als führender Systemanbieter für autarke Energieversorgung und hochmoderne Notstromaggregate. Wer auf den Schwerlast-Verkehr blickt, stößt auf dynaCERT. Das Cleantech-Unternehmen beliefert den Markt mit seiner patentierten Wasserstoff-Technologie, die den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen von Logistik- und Energie-Erzeugungsanlagen nachweislich senkt. Für vorausschauende Investoren eröffnet dieser akute Engpass eine außergewöhnliche Einstiegschance.

    Zum Kommentar