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11.05.2023 | 05:01

Manuka Resources, Fresenius, Amazon - Gold als Ausgleich zu wirtschaftlichen Zerschlagungs- und Restriktionsmaßnahmen?

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  • Healthcare
Bildquelle: Pexels.com

Seit Jahrzehnten steigt die jährliche Fördermenge an Gold. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 3.200 Tonnen Gold gefördert, wobei China als größter Goldförderer weltweit gilt, gefolgt von Australien und Russland. Manuka Resources ist ein Explorer und Goldproduzent in Australien. Das Unternehmen hat nun einen 3-Jahres-Goldproduktionsplan entwickelt, um ihren Shareholdern den größtmöglichen Value zu geben. Ein solides Edelmetall kann einen Ausgleich in turbulenten Zeiten bilden. Fresenius z. B. steckt mitten im Turnaround und meldet die ersten Ergebnisse. Eng kann es für Amazon, Microsoft und Alphabet werden, wenn die EU ihre neuen Cybersecurity-Richtlinen durchsetzt - doch auch das kann sich zum Vorteil entwickeln.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: Manuka Resources Limited | AU0000090292 , FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. | DE0005785604 , AMAZON.COM INC. DL-_01 | US0231351067 , FRESENIUS MD.CARE ADR 1/2 | US3580291066

Inhaltsverzeichnis:


    Manuka Resources Ltd.: Goldgräberstimmung in Down Under dank 3-Jahres-Produktionsplan

    In den USA stellt sich momentan die Frage, wer als nächstes von der Bankenkrise betroffen sein wird. Trotz der offiziellen Beteuerungen ist die Krise noch lange nicht vorbei, wie der Verlust von vier US-Banken bereits gezeigt hat. Im Gegensatz zum Jahr 2008, als die Wall Street innerhalb einer Woche fast vollständig zusammengebrochen ist, scheint sich die Krise nun in Zeitlupe abzuspielen.

    Gold ist weltweit ein begehrtes Edelmetall und erfreut sich einer dauerhaft hohen Nachfrage. Sowohl Industrie als auch große Investitionsfirmen und Privatanleger zeigen Interesse an dem glänzenden Metall. Manuka Resources Ltd. ist ein australisches Unternehmen, das sich auf die Förderung und Verarbeitung von Gold und Silber spezialisiert hat. Das Geschäft besteht aus drei Segmenten: Die Exploration in Australien, Exploration im Nachbarland Neuseeland und Betrieb.

    Jetzt bereitet sich Manuka Resources darauf vor, die Goldproduktion in der Mine Mt. Boppy im Cobar-Becken in New South Wales, Australien, wieder aufzunehmen. Eine detaillierte Bewertung hat gezeigt, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, das Gestein in der Wonawinta-Anlage zu verarbeiten. Das Team von Manuka Resources ist zuversichtlich, eine hohe Menge an Gold zu fördern und damit seine Position als führender Produzent in der Region zu festigen, mit einem auf 3 Jahre angelegten Goldförderungs-Programm.

    Manuka verfolgt eine durchdachte Goldproduktionsstrategie, die auf mehreren Maßnahmen basiert, um die Lebensdauer der Mine zu verlängern und gleichzeitig die Jahresproduktion zu steigern. Dazu gehören gezielte Explorationsprogramme, um eine Vielzahl kleinerer Tagebaulagerstätten zu erschließen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Fortsetzung der Arbeiten bei der Abbaustelle bei Mt. Boppy, die für das Jahr 2023 geplant ist. Die endgültige Entscheidung hängt von der wirtschaftlichen Minenplanung ab, die voraussichtlich eine Produktion von bis zu 45.000 Unzen Gold ermöglicht. Manuka setzt somit auf eine kluge Kombination aus Exploration und gezieltem Abbau, um langfristig erfolgreich zu sein.

    Fresenius Aktie: Produktivitätssteigerungen in vollem Gang, Konzernausblick für Geschäftsjahr 2023 bestätigt

    Die geplante Entkonsolidierung von Fresenius Medical Care kommt wie geplant voran. Das Konzept für die Aufspaltung ist fertig und die dazugehörigen Verträge werden gerade ausgearbeitet. Der außerordentliche Hauptversammlungstermin ist auf den 14. Juli 2023 festgesetzt. Wenn die notwendigen Genehmigungen der Aktionäre und die Eintragung ins Handelsregister erfolgen, wird die Umwandlung voraussichtlich bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 vollzogen sein.

    In Q1/23 hat Fresenius Medical Care im Rahmen seines Kosten- und Effizienzprogramms strukturelle Kosteneinsparungen von 130 Mio. EUR auf EBIT-Ebene erzielt. Damit wurden bereits 25 % der für 2023 geplanten Einsparungen erreicht. Allerdings fielen in diesem Zeitraum auch einmalige Kosten in Höhe von etwa 50 Mio. EUR an, um diese Einsparungen zu realisieren. Diese Ausgaben werden als Sondereinflüsse behandelt. Für das Erreichen der Einsparungen hat Fresenius Medical Care 26 Mio. EUR investiert und rund 60 Mio. EUR an Kosteneinsparungen erzielt.

    Fresenius blickt optimistisch auf das Jahr 2023 und erwartet ein organisches Wachstum des Konzernumsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das währungsbereinigte Konzern-EBIT wird voraussichtlich konstant bleiben oder im hohen einstelligen Prozentbereich zurückgehen. Der operative Cashflow des Konzerns erhöhte sich auf 175 Mio. EUR (Q1/22: 101 Mio. EUR), vor allem durch die staatliche Förderung der Energiekosten bei Fresenius Helios in Deutschland.

    EU-Gesetzentwurf will härtere Kennzeichnungsvorschriften für Cybersecurity von Amazon, Alphabet und Microsoft

    Nur wenn einer der US-Riesen wie Amazon, Microsoft oder Alphabet mit einer europäischen Firma ein Joint Venture eingeht, besteht die Möglichkeit, das EU-Siegel für EU-Cybersicherheit für den Umgang mit sensiblen Daten zu bekommen. Das klingt zuerst sinnvoll, damit die Datenschutzrichtlinien, die in der EU mehr zum Wohle der Bürger sind, auch in der Praxis umgesetzt werden.

    Laut dem Dokument ist es den US-Technologieriesen und allen anderen Unternehmen, die an dem Joint Venture beteiligt sind, lediglich gestattet, eine Minderheitsbeteiligung zu halten. Des Weiteren müssen alle Mitarbeiter, die Zugang zu EU-Daten haben, einer speziellen Überprüfung unterzogen werden und in einem der EU-27-Länder ansässig sein. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Interessen und Rechte der EU-Bürger und ihrer Daten geschützt werden.

    Die jüngste Empfehlung der EU-Cybersicherheitsbehörde ENISA bezieht sich auf ein EU-Zertifizierungssystem (EUCS), das die Cybersicherheit von Cloud-Diensten gewährleisten soll. In diesem Zusammenhang wird deutlich betont, dass der Cloud-Dienst von der EU aus betrieben und gewartet werden muss, um die Sicherheit der Kundendaten zu gewährleisten. Es wird außerdem festgelegt, dass alle Kundendaten des Cloud-Dienstes innerhalb der EU gespeichert und verarbeitet werden müssen und dass EU-Gesetze Vorrang vor Nicht-EU-Gesetzen haben, wenn es um den Cloud-Dienstanbieter geht.


    Ab der zweiten Jahreshälfte im Jahr 2023 wird Manuka Resources Bohrungen bei Mt. Boppy Deeps durchführen, um eine potenzielle Minen-Erschließung zu bewerten. Die Entscheidung wurde getroffen, die Silberproduktion zugunsten der Goldproduktion zurückzustellen, da letztere bei den derzeitigen Au/Ag-Preisverhältnissen eine weitaus bessere wirtschaftliche Rentabilität aufweist. Damit stellt Manuka Resources sicher, dass das Unternehmen auf lange Sicht profitabel bleibt und seine Ressourcen bestmöglich nutzt. Der Kollaps der US-Banken, wie die Silicon Valley Bank, Signature und First Republic, wurde von einem massiven Vertrauensverlust der Aktionäre begleitet, der den Kursabsturz vorantrieb. Edelmetalle können für etwas mehr Ruhe im Portfolio sorgen. Fresenius zeigt sich weiter optimistisch im Aufspaltungsprozess. Anleger sollten Ruhe bewahren und die Aktie weiterhin beobachten. Für Amazon, Microsoft und Alphabet gilt: Die neuen EU-Vorschriften lassen erkennen, dass die EU besorgt über die Einflussnahme von Nicht-EU-Staaten ist und daher bestimmen möchte, wie Unternehmen und Regierungen innerhalb der EU ihren Cloud-Dienstanbieter auswählen. Es wird auch erwartet, dass diese Maßnahmen Kritik von US-Tech-Giganten hervorrufen, die befürchten, vom europäischen Markt ausgeschlossen zu werden.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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