Eisen
Kommentar von Nico Popp vom 22.05.2026 | 05:00
Panik im Stahlsektor - geopolitische Abhängigkeiten gefährden Produktion: Strategic Resources, ArcelorMittal und thyssenkrupp im Fokus
Ein immenser regulatorischer Druck zur Dekarbonisierung, eskalierende Strafzölle und ein drohendes Angebotsdefizit bei kritischen Legierungsmetallen – die Stahlbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Umrüstung der traditionellen Hochöfen auf strombasierte Elektrolichtbogenöfen konfrontiert Konzerne mit einem ungelösten Problem. Weil sich beim Recycling von einfachem Stahlschrott störende Kupferverunreinigungen in der Schmelze anreichern, benötigt die Industrie zwingend gewaltige Mengen an hochreinem Roheisen zur Verdünnung, um auch weiterhin hochwertigen Stahl herzustellen. Da jedoch die Lieferketten des kritischen Energiewende- und Legierungsmetalls Vanadium fast vollständig von autokratischen Staaten kontrolliert werden, geraten westliche Unternehmen unter Zugzwang. Glücklicherweise positioniert sich das kanadische Rohstoffunternehmen Strategic Resources als Lieferant aus gleich mehreren sicheren Jurisdiktionen.
Zum KommentarKommentar von Tarik Dede vom 04.05.2026 | 04:05
Alcoa, Strategic Resources und Glencore: Krieg und Energie-Shift treiben Geschäft an!
Die Energiewende und die Frage der Preise für Energie sind derzeit wohl die stärksten Faktoren für den Aktienmarkt. Die KI-Revolution und der Trend zu nachhaltiger Energiegewinnung machen ein Überdenken des bisherigen Wegs notwendig. Dazu kommt der Ausfall von wichtigen Produktionsmitteln in Folge des Kriegs am Persischen Golf. Ob Öl, Gas, Aluminium oder Düngemittel: Die Auswirkungen dürften noch eine ganze Weile den Welthandel beschäftigen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf mögliche Gewinner am Aktienmarkt. Alcoa, Strategic Resources und Glencore könnten dazugehören.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 21.11.2025 | 05:30
BYDs Batterie-Revolution, Pasinex' verborgene Schätze, Rio Tintos grüne Metalle: So knacken Sie den Profit-Code der Energiewende
Getrieben durch die globale Energietransformation entstehen historische Chancen. An vorderster Front agieren Pioniere, die nicht nur Technologien, sondern ganze Märkte neu definieren. Sie kontrollieren die kritischen Hebel für die Zukunft, von der revolutionären Energiespeicherung über die Erschließung hochgradiger Rohstoffquellen bis hin zur nachhaltigen Massenproduktion der Schlüsselmetalle. Diese Unternehmen sind die stillen Architekten des Wandels und bieten das wohl überzeugendste Wachstumspotenzial der kommenden Jahre. Drei Akteure, angeführt vom Technologieführer BYD, gefolgt vom Rohstoffspezialisten Pasinex Resources und dem Bergbauriesen Rio Tinto, zeigen, wie Anleger partizipieren können.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 30.04.2025 | 06:00
Die neuen Goldgräber: Barrick Gold, Globex Mining und Rio Tinto schmieden die Lieferketten von morgen
Die globalen Märkte zittern: Handelskriege zerreißen Lieferketten, Rohstoffe werden zur Waffe und Gold glänzt als Retter in der Krise. Mit einem Rekordhoch von über 3.500 USD je Unze stürmt das Edelmetall ins Rampenlicht – angetrieben von Inflation, geopolitischen Schockwellen und gierigen Zentralbanken. Doch im Hintergrund formt sich eine neue Machtkonstellation: Unternehmen, die nicht nur Lagerstellen erschließen, sondern die Zukunft der Ressourcensicherheit schmieden. Hier entscheidet sich, wer im Chaos der Handelsblockaden die Fäden zieht – und wer zum Spielball wird. Drei Akteure stehen plötzlich im Fokus: Barrick Gold, Globex Mining und Rio Tinto.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 25.02.2025 | 06:00
Volkswagen, First Phosphate, Mercedes-Benz – wie geht es weiter mit der deutschen Automobilindustrie nach dem BYD Vorstoß?
Die globale Mobilitätsbranche steht an einem Wendepunkt: Während der chinesische Automobilriese BYD diese Woche mit einem KI-gestützten Fahrassistenten für Aufsehen sorgte, kämpfen etablierte Player und Nischenakteure gleichermaßen um ihre Zukunftsfähigkeit. Ob im Rennen um saubere Antriebstechnologien, strategische Rohstoffpartnerschaften, der Integration Künstlicher Intelligenz oder höheren Margen - die Herausforderungen sind vielfältig. Vor allem in Deutschland herrscht Krisenstimmung. Daher sehen wir uns zwei große deutsche Automobilunternehmen an, sowie einen wichtigen Lieferanten für einen kritischen Rohstoff der Elektromobilität.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 24.01.2025 | 06:00
First Phosphate, Volkswagen, BYD – Automobilbranche wieder in heller Aufregung
Donald Trump verliert keine Zeit. Schon am Tag der Vereidigung unterzeichnete er etliche Dekrete und erwähnte in seiner Antrittsrede explizit höhere Zölle. Wie diese genau aussehen, soll die neue Behörde „External Revenue Service“ erarbeiten. Trump will die Schlupflöcher, wie Importe über Mexiko, schließen und so die eigene Wirtschaft schützen und stärken. Speziell für die europäische Automobilindustrie ist das eine Katastrophe, denn nach den Schwierigkeiten in China drohen weitere Umsatzeinbußen in dem zweitgrößten Absatzmarkt. Darüber hinaus benötigen die Autoproduzenten leistungsfähigere Akkus in ihren Elektrofahrzeugen. Hier setzen sich Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) immer mehr durch. Doch auch hier gibt es einen Flaschenhals. Wir sehen uns den Automobilmarkt genauer an.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 02.11.2023 | 06:10
K+S, First Phosphate, Volkswagen – Phosphat: Vom Düngemittel zur Hightech-Anwendung
Phosphat ist als ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen und Tiere bekannt und wird in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt. Es wird auch in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff verwendet. Seit kurzem wird der Rohstoff aber in einem Hightechumfeld benötigt. Batteriehersteller haben einen erhöhten Bedarf an Phosphat für die Herstellung von Lithium-Eisenphosphat-Batterien, die bereits in einigen Elektrofahrzeugen verwendet werden. Der Phosphatanteil in diesen Batterien trägt zur Stabilität und Haltbarkeit bei. Sollte sich diese Technologie bei allen Elektrofahrzeugen durchsetzen, wird die Nachfrage dramatisch steigen. Wir sehen uns daher heute den Düngemittelhersteller K+S an, stellen mit First Phosphate einen zukünftigen Produzenten vor, und schauen wie Volkswagen im Bereich der Elektromobilität vorankommt.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 02.10.2023 | 06:30
First Phosphate, Volkswagen, Varta – Kampf um Batterierohstoffe nimmt Fahrt auf
Die globale Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt unaufhaltsam an und treibt den Bedarf an Batterierohstoffen wie beispielsweise Phosphat in die Höhe. Der Kampf um diese begehrten Rohstoffe hat jedoch auch politische Konsequenzen, insbesondere im Hinblick auf die angespannten Beziehungen zwischen den USA und China. Die USA haben erkannt, dass sie in Bezug auf den Zugang zu wichtigen Batterierohstoffen stark von China abhängig sind, was zu Spannungen zwischen den beiden Ländern geführt hat. Die USA versuchen die Abhängigkeiten zu verringern. Grund genug sich drei Unternehmen anzusehen, die auf Batterierohstoffe angewiesen sind.
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 14.09.2023 | 05:05
EU ermittelt gegen BYD! Aktie taumelt. BASF und First Phosphate setzen auf Batterie-Markt
Alarm bei BYD. Die Europäische Kommission untersucht, inwieweit chinesische E-Auto-Hersteller bei Elektrofahrzeugen unerlaubte Subventionen erhalten haben und den Weltmarkt nun mit billigen Fahrzeugen überschwemmen können. Dies belastet die BYD-Aktie, die eigentlich von der laufenden IAA profitieren kann. Dagegen meldet First Phosphate einen weiteren Erfolg. Nach der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung haben jetzt Tests ergeben, dass das Phosphatgestein der Kanadier eine hohe Qualität hat und sich zur Produktion von Lithium-Eisenphosphat-Batterien eignet. Auch der deutsche Chemieriese BASF weitet seine Aktivitäten im Batteriebereich weiter aus. Nachdem in Deutschland ein Werk errichtet wurde, geht es jetzt in die USA. Doch Analysten sind bezüglich der Aktie derzeit skeptisch.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 21.08.2023 | 06:20
BYD, First Phosphate, JinkoSolar – profitieren vom wachsenden Stromspeicher Markt
Die Elektrifizierung der Welt ist ein wichtiger Schritt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Klimaziele zu erreichen. Um die schwankende Erzeugung aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind auszugleichen, sind Stromspeicher und Akkus unerlässlich. Sie können überschüssigen Strom speichern und bei Bedarf wieder abgeben. Eine vielversprechende Technologie für Stromspeicher und Akkus sind Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP), die sicherer und günstiger als die Lithium-Ionen-Akkus sind, sowie eine längere Lebensdauer aufweisen. Doch auch erste Autobauer versuchen LFP-Batterien nutzbar zu machen. Der Markt für Stromspeicher wächst rasant. Wir sehen uns drei Unternehmen an, die von den Entwicklungen im Stromspeichermarkt profitieren können.
Zum Kommentar