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30.11.2023 | 05:00

Wachstumsindustrien im Fokus: Investoren erkennen Potenzial in Defense Metals, BASF und Volkswagen Aktie

  • Wasserstoff
  • Seltene Erden
  • Elektromobilität
Bildquelle: Siemens Energy

Investoren suchen in wachsenden Märkten nach Chancen. Wer sich anschaut, in welchen Branchen derzeit Seltene Erden benötigt werden - Energie, Verteidigung, Elektromobilität u. v. m. - landet im Bergbau. Einer muss die wertvollen Rohstoffe liefern, damit die Industrien weiter wachsen. Das Defense Metals Wicheeda-Projekt in Kanada zeigt vielversprechende Ergebnisse, insbesondere die Steigerung auf 6,4 Mio. t mit einem TREO-Gehalt von 2,86 %. BASF sichert sich 124,3 Mio. EUR staatliche Finanzierung für eine grüne Wasserstoffanlage in Ludwigshafen, geplant mit Siemens Energy. Volkswagen steht vor Herausforderungen, betont durch VW-Vorstand Thomas Schäfer, der harte Einschnitte ankündigt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, ohne jedoch Werke zu schließen. Volkswagen wird mit einem agileren Ansatz auf Veränderungen reagieren müssen, während China die Elektromobilität vorantreibt.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: VOLKSWAGEN AG ST O.N. | DE0007664005 , DEFENSE METALS CORP. | CA2446331035 , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039

Inhaltsverzeichnis:


    Defense Metals: Investitionsmöglichkeit in Kanadas vielversprechende Rohstoffzukunft

    Investoren suchen nach profitablen Chancen in wachsenden Märkten. Um Risiken zu verringern, werden Portfolios diversifiziert, um so gegen Schwankungen in den entsprechenden Märkten geschützt zu sein. Einer der besten Investoren, Charlie Munger, ist diese Woche im Alter von 99 Jahren verstorben. Der Geschäftspartner von Warren Buffett verstand es wie kein anderer, Zukunftsszenarien zu durchdenken und rechtzeitig zu investieren. Was wird in zehn Jahren gefragter sein als heute? Welche Unternehmen werden wachsen und damit auch deren Geschäftsgewinne? Wer die Lieferketten durchdenkt von Automotive, erneuerbaren Energien, Rüstung und Luftfahrt, stößt unweigerlich auf Rohstoff-Explorer und Produzenten, die mit z. B. Seltenen Erden eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen bedienen. Branchen, die enormes Wachstums- und damit Renditepotenzial bieten.

    Ein solches Rohstoff-Unternehmen ist Defense Metals. Die Firma widmet sich der Erkundung und Entwicklung des eigenen Wicheeda-Projekts in British Columbia, Kanada. Das Projekt fokussiert sich auf die Bereitstellung kritischer Metalle für Verteidigung, Sicherheit und erneuerbare Energien. So kommen Seltene Erden hauptsächlich in Magneten, in Windturbinen und in Elektrofahrzeugmotoren vor.

    Die neueste Mineralressourcenschätzung (MRE) für das Wicheeda Rare Earth Element (REE) Projekt von Defense Metals präsentiert beeindruckende Zahlen, die auf eine vielversprechende Zukunft hinweisen. Die gemessenen Mineralressourcen belaufen sich auf beachtliche 6,4 Mio. t, wobei der durchschnittliche Gehalt an Total Rare Earth Oxide (TREO) beeindruckende 2,86 % erreicht.

    Die gesamt gemessenen und angezeigten (M+I) Mineralressourcen beeindrucken mit 34,2 Mio. t und einem durchschnittlichen TREO-Gehalt von 2,02 %. Diese aktuellen Zahlen bedeuten eine erhebliche Steigerung, da sie 101 % der vorherigen 2021 MRE in M+I umgewandelt haben.

    Die 2023 MRE markiert eine Steigerung von 17 % des TREO auf Metallbasis oder eine Tonnagesteigerung von 31 % im Vergleich zur vorherigen 2021 MRE. Diese neuen Ergebnisse basieren auf einem aktualisierten geologischen Modell, das zusätzliche 10.350 m Bohrlochdaten aus 45 Löchern enthält, die von Defense Metals in den Jahren 2021 und 2022 erfolgreich durchgeführt wurden.

    Defense Metals bietet mit dem Wicheeda-Projekt in British Columbia eine vielversprechende Investment-Chance, die dank der boomenden Branchen Wachstum mit sich bringt.

    BASF erhält Millionen-Finanzierung für grüne Wasserstoff-Anlage in Ludwigshafen

    Der deutsche Chemiekonzern BASF SE hat offizielle Finanzierungszusagen in Höhe von 124,3 Mio. EUR für eine geplante grüne Wasserstoffanlage an ihrem Hauptsitz in Ludwigshafen erhalten. Das Projekt kann also in die Bauphase übergehen.
    Die Finanzierung erfolgt durch das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, wobei das Land Rheinland-Pfalz bis zu 37,3 Mio. EUR des Gesamtbetrags bereitstellt. Dafür gerade steht also der deutsche Steuerzahler.

    Das ‘Hy4Chem-EI’-Projekt beinhaltet die Installation eines 54-MW-Protonenaustauschmembran-Elektrolyseurs, der eine Kapazität von bis zu 8.000 t Wasserstoff pro Jahr unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien haben wird. Das pikante Detail für Investoren. Projektpartner ist die Siemens Energy Firma, die momentan ein wenig in Schieflage geraten ist, aufgrund ihres angeschlagenen Siemens Gamesa Windturbinen-Kaufs.

    BASF wird den Großteil der Anlagenproduktion als Rohstoff verwenden, um ihre chemischen Produktionsprozesse zu dekarbonisieren. Ein Teil wird auch für den Einsatz im Verkehr in der Metropolregion Rhein-Neckar verwendet. Der Elektrolyseur in Ludwigshafen wird voraussichtlich einer der größten seiner Art in Deutschland sein. Start der Inbetriebnahme soll schon 2025 sein.

    Wasserstoff ist entscheidend für die chemische Wertschöpfung. In Ludwigshafen benötigt BASF jährlich 250.000 t, bisher mit hohen CO2-Emissionen. Dies hilft den CO2-Fußabdruck erheblich zu reduzieren. Die Förderung emissionsarmer Wasserstofftechnologien, wie die Wasserelektrolyse und Methanpyrolyse, ist Teil ihres Engagements für die Wasserstoffwirtschaft.

    Chinesische Konkurrenz voraus: VW plant drastische Maßnahmen zur Wettbewerbsfähigkeit

    Ob’s der Himmel richten kann bei Volkswagen, bleibt ungewiss. Doch zumindest fährt der Vatikan samt Papst in Zukunft Volkswagen elektrisch.
    VW-Vorstand Thomas Schäfer äußerte sich diese Woche überraschend deutlich zur kritischen Lage der Marke. "Mit vielen unserer bisherigen Strukturen, Prozessen und hohen Kosten sind wir als Marke VW nicht mehr wettbewerbsfähig", sagte er unter anderem dem Spiegel-Magazin.

    Im Rahmen der Vollversammlung in Wolfsburg kündigte er harte Einschnitte an, da VW mit bestehenden Strukturen und hohen Kosten nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Hersteller der Konkurrenz würden in solchen Situationen Werke schließen, so Schäfer. Volkswagen hingegen plane einen anderen Ansatz. Doch auch dieser hat mit starken Personaleinsparungen zu tun. In turbulenten Zeiten wie diesen ist deutsche Ingenieurskunst nicht so gefragt, da chinesische Hersteller in ihrer EV Technologie und Preispolitik schon viel weiter sind. Verbraucher in der EU setzen aufgrund der fehlenden Infrastruktur auch eher auf Hybrid als auf reine Elektromobilität. Es wird Zeit, dass sich der Volkswagenkonzern etwas der Agilität annimmt, die China bereits meistert.


    Defense Metals Corp. meldet vielversprechende Ergebnisse für das Wicheeda Rare Earth Element (REE) Projekt in Kanada. Mit 6,4 Mio. t und einem Gehalt von 2,86 % Total Rare Earth Oxide (TREO) sowie gesamt gemessenen und angezeigten Ressourcen von 34,2 Mio. t (2,0 % TREO) verzeichnet das Projekt eine erhebliche Steigerung zu den vorherigen Messungen. Die Zahlen basieren auf aktualisierten Daten und bieten Investoren in der wachsenden Nachfrage nach Seltenen Erden vielversprechende Chancen. BASF erhält eine staatliche Finanzierung von 124,3 Mio. EUR für ihre geplante grüne Wasserstoffanlage in Ludwigshafen. Das ‘Hy4Chem-EI’-Projekt, in Zusammenarbeit mit Siemens Energy, umfasst einen 54-MW-Elektrolyseur zur Produktion von 8.000 t Wasserstoff jährlich. Die Inbetriebnahme ist für 2025 geplant. Volkswagen steht vor starken Herausforderungen, wie VW-Vorstand Thomas Schäfer betont. Die Marke VW sei nicht mehr wettbewerbsfähig, harte Einschnitte erforderlich. Im Gegensatz zu anderen Herstellern plant VW, Werkschließungen zu vermeiden. Der deutsche Automobilhersteller will die kritischen Aufgaben angehen, auch im Bereich Personalabbau.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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