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Nico Popp

  • Small-Caps

In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.

Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.

Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.


Kommentare von Nico Popp

Kommentar von Nico Popp vom 23.01.2026 | 05:00

Der Kampf um Ressourcen wird im Datenraum entschieden: Wie Aspermont mit KI die Renditen von Rio Tinto, Alamos Gold und Co. wachsen lässt

  • KI
  • Projektdaten
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  • Medien

Es ist das größte Paradoxon der modernen Wirtschaft: Während die Nachfrage nach Kupfer, Lithium und Seltenen Erden durch Handelskriege und den unersättlichen Hunger der KI-Industrie explodiert, war es noch nie so schwer wie heute, eine neue Mine tatsächlich zu bauen. Die großen Bergbaukonzerne scheitern immer seltener an der Geologie, sondern zunehmend an der Bürokratie, Umweltauflagen und in entlegenen Regionen der Welt auch an geopolitischen Fallstricken. In diesem neuen Zeitalter, in dem eine rechtskräftige Genehmigung oft wertvoller ist als ein spektakuläres Bohrergebnis, wird validierte Information zur kritischsten Ressource des Rohstoff-Sektors. Analystenhäuser wie McKinsey und auch die Internationale Energieagentur (IEA) warnen vor einem massiven strukturellen Angebotsdefizit, da die Erschließung neuer Minen im Westen oft mehr als ein Jahrzehnt juristischen Tauziehens erfordert. Genau in diesem Spannungsfeld positioniert sich das australische Medien- und Tech-Unternehmen Aspermont als der entscheidende Problemlöser: Mit einem Datenschatz, der Jahrhunderte an Industriehistorie umfasst und einer neuen Allianz mit dem Branchenriesen Rio Tinto transformiert sich das Unternehmen vom Medienhaus zu einer Art „Google des Bergbaus“ – und bietet Anlegern eine Chance, die auf Intelligenz statt auf Glück setzt.

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Kommentar von Nico Popp vom 22.01.2026 | 05:00

KI und das Uran-Comeback: Wie American Atomics zum Gewinner der Energiewende wird und was das mit Meta Platforms und Infineon zu tun hat

  • Uran
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  • USA
  • KI-Rechenzentren

Die Ära der Künstlichen Intelligenz (KI) ist nicht nur eine Ära der enormen Produktivitätsgewinne, sondern vor allem eine Ära der Infrastruktur und des gigantischen Energiehungers. Während das letzte Jahrzehnt von Software dominiert wurde, kommt es in Zukunft auf die Hardware an. Generative KI und der Weg zur Artificial General Intelligence (AGI) verwandeln Daten von einem immateriellen Gut in einen riesigen Stromfresser. Die Analysten von Goldman Sachs schätzen, dass die Investitionen der großen US-Tech-Konzerne in Energieinfrastruktur bis 2027 die astronomische Summe von über 500 Milliarden USD erreichen könnten. Diese neue Realität erzwingt eine zweigleisige Energiestrategie: Einerseits den massiven Ausbau von Speichern und Effizienztechnologien, andererseits die unvermeidliche Rückkehr zur einzigen CO2-freien Energiequelle, die zuverlässig Grundlast liefert – der Kernkraft. Wir erklären, was der Tech-Titan Meta Platforms und der Chip-Hersteller Infineon mit dieser Entwicklung zu tun haben und wieso American Atomics als hochspekulative, aber strategisch brillante Wette auf das Uran-Comeback gilt.

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Kommentar von Nico Popp vom 21.01.2026 | 05:00

Kernfusions-Fantasie bei Almonty, Chevron, Cenovus Energy: Warum Wolfram der Schlüssel zur unendlichen Energie ist

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  • Kritische Rohstoffe

Wenn Investoren bisher an Wolfram dachten, sahen sie vor ihrem geistigen Auge meist gehärteten Stahl für panzerbrechende Munition oder Hochleistungsbohrer für die Industrie. Doch diese Wahrnehmung ist im Begriff, sich fundamental zu wandeln. Neueste physikalische Durchbrüche in der Kernfusion, insbesondere beim chinesischen Experimentalreaktor EAST – oft als „künstliche Sonne“ bezeichnet – rücken das hochschmelzende Metall ins Zentrum einer Energierevolution. Während Öl-Multis wie Chevron und Cenovus Energy mit Rekordgewinnen die Gegenwart verwalten, entsteht im Hintergrund ein neuer Markt für Materialien, die extremsten Bedingungen standhalten müssen. In diesem Szenario avanciert Almonty Industries vom klassischen Bergbauunternehmen zum strategischen Technologie-Enabler – schließlich gibt es ohne Wolfram keine Fusionsenergie. Für Anleger, die über den Tellerrand der fossilen Welt hinausblicken, eröffnet sich hier eine Chance, die weit über den zyklischen Rohstoffhandel hinausgeht.

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Kommentar von Nico Popp vom 20.01.2026 | 05:00

Antimon-Schock für Airbus und BASF: Chinas Export-Blockade macht Antimony Resources zum strategischen Gewinner

  • Antimon
  • Industrie
  • Flammschutz
  • Rüstungsindustrie

2025 wird in die Wirtschaftsgeschichte als das Jahr eingehen, in dem ein weitgehend unbekanntes Halbmetall die globale Industrie in eine Schockstarre versetzte. Antimon, lange Zeit im Schatten populärer Batteriemetalle wie Lithium oder Kobalt, ist plötzlich zu einer der knappsten Ressourcen des Planeten geworden. Ausgelöst durch aggressive Exportrestriktionen der Volksrepublik China, die historisch über 80 % der globalen Verarbeitungskapazitäten kontrollierte, ist die Versorgungssicherheit für den Westen kollabiert. Was Marktbeobachter als „Antimon-Schock“ bezeichnen, ist keine theoretische Gefahr mehr, sondern eine harte ökonomische Realität: Laut Branchenanalysen sprachen Marktteilnehmer bereits im vergangenen Jahr von deutlichen Versorgungsdefiziten – Schätzungen liegen im hohen fünfstelligen Tonnenbereich. Wir analysieren den Markt und stellen einen potenziellen Profiteur vor.

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Kommentar von Nico Popp vom 19.01.2026 | 05:00

Panzerstahl trifft auf Schwarmintelligenz: Warum Rheinmetall und Hensoldt umrüsten müssen und NEO Battery Materials der heimliche Gewinner des Drohnenkriegs ist

  • Drohnen
  • neue Waffen
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  • Rüstungsindustrie

Der Krieg in der Ukraine hat militärische Doktrinen, die über Jahrzehnte in den Generalstäben der NATO als unumstößlich galten, innerhalb weniger Monate pulverisiert. Die schockierende Erkenntnis: Selbst der modernste Kampfpanzer ist ohne Schutz ein leichtes Ziel für eine Drohne, die weniger kostet als eine Tankfüllung des Kolosses. Wir erleben eine tektonische Verschiebung der Kriegsführung weg von klassischen Waffen wie Panzern und Haubitzen hin zu asymmetrischen Bedrohungen, die durch Software, Sensorik und vor allem durch Reichweite entschieden werden. In diesem neuen Umfeld müssen sich etablierte Rüstungsgiganten wie Rheinmetall und Hensoldt neu erfinden, um nicht zum alten Eisen zu gehören. Doch während diese Konzerne ihre Tanker nur langsam wenden können, positioniert sich mit NEO Battery Materials ein agiler Player genau an der kritischen Schnittstelle der modernen Kriegsführung: den Batterien für Drohnenschwärme, unabhängig von chinesischen Lieferketten.

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Kommentar von Nico Popp vom 19.01.2026 | 05:00

Das Netflix der Autowäsche: Wie Mister Car Wash den Markt neu erfindet und WashTec zum Angriff auf Dover bläst

  • Waschanlagen
  • US-Markt
  • Maschinenbau
  • Digitalisierung

Der nordamerikanische Markt für Fahrzeugpflege erlebt derzeit eine Entwicklung, die in ihrer radikalen Konsequenz an den Wandel der Softwareindustrie vor zehn Jahren erinnert. Das alte Modell der wetterabhängigen Einzelwäsche, bei dem der Umsatz mit dem Regen fällt, wird abgelöst durch die berechenbare Profitabilität der „Subscription Economy“. Getrieben wird dieser Trend durch den phänomenalen Erfolg der US-Kette Mister Car Wash, die bewiesen hat, dass Amerikaner bereit sind, für saubere Autos ein monatliches Abo abzuschließen – ähnlich wie für Streaming-Dienste. Doch dieser Goldrausch erzeugt einen massiven technologischen Druck auf die Betreiber von Tankstellen und unabhängigen Waschstraßen. Sie müssen aufrüsten, um im Wettbewerb zu bestehen. In diesem Kampf um die Vorherrschaft bei der Infrastruktur fordert der deutsche Hidden Champion WashTec nun den US-Platzhirschen Dover Corporation auf dessen Heimatmarkt heraus. Die Augsburger liefern genau jene digitale Technologie, die es dem breiten Markt ermöglicht, das Erfolgsmodell von Mister Car Wash zu kopieren - und könnten damit die Machtverhältnisse in der Branche nachhaltig verschieben.

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Kommentar von Nico Popp vom 16.01.2026 | 05:00

Müll zu Gas: Wie A.H.T. Syngas, EQTEC und 2G Energy Unternehmen autark machen

  • Syngas
  • regeneratives Gas
  • Dezentrale Lösungen

Die deutsche Industrie durchläuft eine ihrer härtesten Bewährungsproben. Das von Analysten beschriebene „Trilemma“ aus volatilen Energiepreisen, steigenden CO2-Steuern und der physischen Unsicherheit der Stromnetze hat die Produktionskosten auf ein Niveau getrieben, das die Wettbewerbsfähigkeit massiv bedroht. Während die Politik über Wasserstoff-Pipelines debattiert, die erst in Jahren fertiggestellt sein werden, schaffen Innovatoren bereits heute eine neue Realität: Dezentrale Energieversorgung aus Reststoffen. In diesem boomenden Sektor kristallisieren sich drei Akteure heraus, die zusammen das Puzzle der Energieautarkie lösen. Während der BHKW-Marktführer 2G Energy mit seinen Motoren die Hardware für die grüne Zukunft liefert und der britische Anbieter EQTEC die Vergasungstechnologie weltweit validiert, schließt die deutsche A.H.T. Syngas Technology die entscheidende Lücke für den Mittelstand. Mit kompakten Anlagen verwandelt A.H.T. den Abfall der Industrie in jenes saubere Gas, das die Motoren am Laufen hält – unabhängig von Putins Krieg oder den Preissprüngen an der Leipziger Strombörse EEX.

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Kommentar von Nico Popp vom 14.01.2026 | 05:00

Zwischen Euphorie und industriellem Realismus: Wie Linde, Hapag-Lloyd und dynaCERT die neue Realität der Wasserstoff-Wirtschaft definieren

  • Wasserstoff
  • Umrüstung
  • Industrie

Wir erleben einen entscheidenden Wendepunkt in der globalen Wasserstoffwirtschaft: Die Phase der spekulativen Euphorie, die den Beginn des Jahrzehnts prägte, ist einer Phase des industriellen Realismus und der technokratischen Umsetzung gewichen. In Investorenkreisen und Industrieanalysen hat sich der Begriff der „Mean Reversion“ durchgesetzt – eine Rückkehr zur Realität, weg von unrealistischen Hyper-Wachstumsszenarien hin zu physisch machbaren Projekten. Laut dem Global Hydrogen Review 2025 der Internationalen Energieagentur (IEA) wächst der Wasserstoff-Sektor zwar stetig und erreichte 2024 eine Nachfrage von fast 100 Mio. t, doch die Struktur dieses Wachstums ist komplexer als prognostiziert. In diesem neuen Umfeld, in dem regulatorische Eingriffe wie „FuelEU Maritime“ und der Emissionshandel (EU ETS) das Tempo diktieren, kristallisieren sich drei unterschiedliche Gewinnerprofile heraus: Der Infrastruktur-Gigant Linde, der Logistik-Riese Hapag-Lloyd und der technologische Brückenbauer dynaCERT, der eine hochspannende Nische besetzt.

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Kommentar von Nico Popp vom 14.01.2026 | 05:00

Der Angriff auf den Krebs-Stoffwechsel: Weshalb Bayer und Pfizer umbauen müssen und Vidac Pharma jetzt die wissenschaftliche Lücke füllt

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  • Warburg Effekt
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  • Forschung

Das Investmentjahr 2026 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für den globalen Biotechnologie- und Pharmasektor. Nach einer Phase der makroökonomischen Unsicherheit erleben wir eine Renaissance der Life Sciences, die von zwei fundamentalen Kräften getrieben wird: Der zwingenden Notwendigkeit der „Big Pharma“-Akteure, ihre auslaufenden Patente durch Innovation zu ersetzen und dem wissenschaftlichen Durchbruch neuartiger Wirkmechanismen bei agilen Biotech-Small-Caps. Während Branchenriesen wie Pfizer und Bayer durch massive Restrukturierungen versuchen, ihre schwerfälligen Tanker auf den neuen Kurs zu bringen, liefert das noch wenig beachtete Biotech Vidac Pharma die technologische Innovation, nach der der Markt sucht. Mit einem Ansatz, der den Krebsstoffwechsel direkt adressiert und den seit fast einem Jahrhundert bekannten „Warburg-Effekt“ umkehrt, positioniert sich Vidac als disruptive Kraft in der Onkologie und Dermatologie. Für Anleger bietet diese Konstellation eine seltene Chance: Die Stabilität der Giganten zu beobachten und gleichzeitig auf das explosive Potenzial eines technologischen Innovators zu setzen, der laut Analysten massiv unterbewertet ist.

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Kommentar von Nico Popp vom 13.01.2026 | 05:00

Gold-Rekorde, Sibanye Stillwater, Equinox: Warum das 5.000-Dollar-Szenario Realität wird und Afrika für AJN Resources zum Jackpot mutiert

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  • Allzeithoch
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  • Junior-Exploration

Der 12. Januar 2026 markiert in der Finanzgeschichte einen psychologischen Wendepunkt. Mit dem Artikel des Handelsblatts, in dem ein potenzieller Anstieg des Goldpreises auf 5.000 US-Dollar pro Unze thematisiert wird, ist ein Szenario im Mainstream angekommen, das lange Zeit als die Domäne apokalyptischer Optimisten galt. Doch im Gegensatz zu früheren Zyklen wird dieser Preisanstieg nicht nur von Angst getrieben, sondern von einer fundamentalen Neuordnung der globalen Währungsarchitektur und einer beispiellosen Angebotsverknappung. Wir befinden uns in einer Phase, die Goldman Sachs laut Analysen als den „perfekten Sturm“ bezeichnet: Eine Mischung aus geopolitischer Fragmentierung, einer aggressiven Zinswende und struktureller Unterinvestition in neue Minen. Während der Goldpreis im Jahr 2025 bereits auf Allzeithochs von über 3.600 USD kletterte, deuten die Indikatoren für 2026 auf eine Beschleunigung hin. In diesem Umfeld rückt ein Kontinent in den Fokus, der lange vernachlässigt wurde: Afrika. Während etablierte Produzenten wie Sibanye Stillwater und Equinox Gold ihre Positionen festigen, bietet der Explorer AJN Resources durch seine einzigartige Struktur im Kongo und Äthiopien jenen Hebel, den risikofreudige Investoren im frühen Stadium suchen.

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