In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 10.04.2026 | 05:00
Gold-Renaissance in Nevada: Nevada Gold Mines, Kinross Gold und Übernahmekandidat Lahontan Gold
Gold war in den vergangenen Wochen ziemlich volatil. Zugleich haben geopolitische Verwerfungen einen starken Einfluss auf die Branche. Goldproduzenten setzen heute zunehmend auf politisch stabile Regionen, in denen bestehende Infrastruktur Kostenvorteile bietet. Wie das Fraser Institut in seinem aktuellen Ranking bestätigt, ist der US-Bundesstaat Nevada für institutionelle Anleger und Minenbetreiber eine der besten Adressen. Während Branchenführer wie Nevada Gold Mines durch Optimierungen an ihren Großminen Standards setzen und Konzerne wie Kinross Gold aktiv nach neuen Ressourcen im Walker-Lane-Trend suchen, um ihre schwindenden Reserven zu ersetzen, bieten Junior-Explorer eine besondere Gelegenheit. Das aufstrebende Unternehmen Lahontan Gold betreibt das Santa-Fe-Projekt, eine ehemals produzierende Mine, die zuletzt mit guten Bohrergebnissen für Aufsehen gesorgt hat. Durch die Kombination aus bereits vorhandenen Genehmigungen und der Lage in einer der weltweit produktivsten Goldregionen erfüllt das Unternehmen mit seinem Flaggschiff-Projekt genau die Anforderungen der großen Produzenten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.04.2026 | 05:00
Apple mischt bei Energiewende mit: Vorbild OR Royalties, Profiteur RE Royalties
Die Finanzierung erneuerbarer Energien greift heute immer öfter auf ein Instrument zurück, das seine Wurzeln im klassischen Bergbau hat. Während etablierte Branchengrößen wie OR Royalties durch ein diversifiziertes Portfolio an Edelmetall- und Batteriemetall-Lizenzen beweisen, wie Beteiligungsmodelle ohne operative Risiken hohe Margen generieren können, adaptiert RE Royalties dieses Konzept erfolgreich für den Sektor der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen finanziert Solar-, Wind- und Speicherprojekte und sichert sich im Gegenzug langfristige Umsatzbeteiligungen, was eine planbare Alternative zu volatilen Rohstoffmärkten darstellt. Dieses Angebot trifft auf den strategischen Bedarf von Technologie-Giganten wie Apple, die im Rahmen ihrer Initiative „Apple 2030“ im großen Stil in saubere Energieprojekte investieren, um ihre gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu gestalten. Für Investoren vereint RE Royalties damit Sicherheit und Skalierbarkeit in einem einzigartigen Geschäftsmodell.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 08.04.2026 | 05:00
Risiken senken, Chancen wahrnehmen: Pan American Silver und Franco-Nevada als Basiswerte – dynamische Chancen bei Globex Mining
Rohstoff-Investoren setzen im volatilen Marktumfeld wieder stärker auf sichere Häfen und reduzieren so ihre Risiken. Während etablierte Produzenten wie Pan American Silver ihre Marktstellung durch den Betrieb großer Minen in Nord- und Südamerika festigen und dabei steigende Silber- und Goldpreise für sich optimal ausnutzen, hat sich auf der Finanzierungsebene das Royalty-Modell bewährt. Branchenführer wie Franco-Nevada demonstrieren seit Jahrzehnten, wie man durch ein breit gestreutes Portfolio an Lizenzgebühren kontinuierliche Cashflows generiert, ohne die Risiken des aktiven Bergbaus tragen zu müssen. In derselben strategischen Nische operiert Globex Mining mit einem Bestand von über 270 Projekten und 107 Royalties, wobei das Unternehmen konsequent auf politisch sichere Jurisdiktionen wie Kanada und die USA setzt. Durch die Kombination aus einer hohen Cash-Position, Beteiligungen an Partnerunternehmen wie Pan American Silver und der stetigen Generierung neuer Lizenzen zeigt sich ein klares Profil: Globex Mining agiert wie Franco-Nevada im Kleinformat und bietet Anlegern so einerseits Stabilität und andererseits Wachstumschancen. Da der agile Projektgenerator selbst bei kritischen Metallen wie Antimon mitmischt, sollten sich Investoren das Unternehmen näher ansehen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 02.04.2026 | 05:00
Wasserstoff als Antrieb der Zukunft: Linde baut die Basis, Amazon testet und First Hydrogen liefert die Lösung
Steht Wasserstoff in der Logistik vor dem Durchbruch? Die steigenden Kosten für fossile Energie treffen auf Regulierungsdruck und technologische Reife. Während batterieelektrische Fahrzeuge im leichten städtischen Lieferverkehr bereits etabliert sind, sollen künftig auch hohe Nutzlasten möglichst CO2-neutral befördert werden. Hier stößt die reine Batterietechnologie im schweren Fernverkehr und in der intensiven industriellen Logistik an ihre Grenzen. Wasserstoff wird in diesem Umfeld immer wichtiger, da er im Vergleich zu reinen Batteriefahrzeugen deutlich höhere Reichweiten und kürzere Betankungszeiten für den intensiven Lieferbetrieb ermöglicht. Während Konzerne wie Linde im großen Stil an die notwendige Tankstelleninfrastruktur und Wasserstoff-Bereitstellung denken, prüfen große Flottenbetreiber wie Amazon verstärkt den Einsatz von Brennstoffzellen. In diesem Marktumfeld positioniert sich das Unternehmen First Hydrogen als One-Stop-Anbieter: Mit seinen leichten Nutzfahrzeugen, die speziell für die Anforderungen des Verteilerverkehrs entwickelt wurden und Reichweiten von über 600 km erzielen sowie Angebote rund um die Erzeugung von grünem Wasserstoff, trifft das Unternehmen einen Nerv.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 31.03.2026 | 05:00
Dividenden als Portfolio-Anker: Alte Bekannte Sanofi und BB Biotech – Geheimtipp RE Royalties
In einem Marktumfeld, das von strukturellen Umbrüchen geprägt ist, rückt die Stabilität des Portfolios in den Fokus. Analysten von J.P. Morgan betonen, dass der Schutz von Buchgewinnen der vergangenen Jahre eine Rückbesinnung auf Resilienz und Diversifikation erfordert. Untersuchungen von S&P Global zeigen auf, dass Dividenden in den vergangenen 25 Jahren zu über 50 % zur Gesamtrendite globaler Aktien beigetragen haben. Die Wahl der richtigen Titel ist entscheidend, um auch in volatilen Marktphasen stetige Cashflows zu sichern. Der Pharmariese Sanofi, die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech und das nahezu unbekannte kanadische Unternehmen RE Royalties bieten hier grundverschiedene, aber äußerst aussichtsreiche Ansätze für Anleger.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 30.03.2026 | 05:00
Drohnenkrieg definiert Sicherheit neu: Herausforderungen für Rheinmetall und AeroVironment – Nachzügler Volatus Aerospace
Die weltweite Sicherheitsarchitektur ist in sich zusammengebrochen - wo früher Stabilität war, ist heute Chaos. Oder glauben Sie ernsthaft, die USA würden die NATO im Verteidigungsfall noch stützen? Hinzu kommen technologische Innovationen: Was einst als experimentelle Aufklärungs-Technologie begann, hat sich zum entscheidenden Faktor der modernen Kriegführung entwickelt: Drohnen. Wie groß die Zäsur ist, zeigt ein Blick nach Osteuropa: Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters gelang es der Ukraine zuletzt, durch den Einsatz von Drohnen bis zu 40 % der russischen Ölexportkapazitäten außer Gefecht zu setzen. Dieser militärische Erfolg der Ukraine entzieht dem russischen Staatshaushalt Milliarden. Gleichzeitig steigt die Ukraine zum globalen Exporteur von Drohnen-Technologie und Know-how auf. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte kürzlich die Entsendung von Militärexperten in den Nahen Osten, um Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar bei der Abwehr von Angriffsdrohnen zu unterstützen. Auch Deutschland rüstet auf, da die konventionelle Luftverteidigung an Grenzen stößt. In diesem Markt, der laut Prognosen von Global Industry Analysts bis Ende 2026 ein Volumen von über 58 Mrd. USD erreichen soll, positionieren sich Großkonzerne wie Rheinmetall und AeroVironment. Die spannendste Hebelwirkung für Anleger bietet jedoch das aufstrebende kanadische Unternehmen Volatus Aerospace.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 23.03.2026 | 05:00
Silber-Defizit treibt den Markt: Wieso Silver Viper deutlich dynamischer ist als Fresnillo und Pan American Silver
Der Silbermarkt stößt aktuell an seine Kapazitätsgrenzen. Einem seit sechs Jahren bestehenden Versorgungsdefizit, das sich bis Anfang dieses Jahres auf 820 Mio. Unzen summiert hat, steht eine Rekordnachfrage gegenüber. Treiber sind Photovoltaik, Elektromobilität und die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI). Allein die Solarenergie verschlang im ersten Halbjahr 2025 rund 448 Mio. Unzen, da neue Zelltypen mehr Silber benötigen. Das trieb den Preis über 100 USD je Feinunze. Vor diesem Hintergrund müssen Marktführer wie Fresnillo und Pan American Silver ihre schwindenden Reserven in etablierten Revieren wie Mexiko durch hochwertige Ressourcen ersetzen. Dieser Ressourcenhunger wirkt sich direkt auf Unternehmen am Anfang der Wertschöpfungskette aus: Agile Explorer, die Projekte in direkter Nachbarschaft zu bestehender Infrastruktur kontrollieren, rücken in den Fokus. Ein Beispiel ist das kanadische Unternehmen Silver Viper Minerals, das durch die Übernahme des Coneto-Projekts und die strategische Beteiligung von Fresnillo tief in den mexikanischen Silber-Sektor integriert ist. Wir beleuchten die Chancen für Anleger.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 19.03.2026 | 05:00
Moderne Kriegführung: Überflügelt Geheimtipp Volatus Aerospace die Platzhirsche Rheinmetall und DroneShield?
Die Verteidigungsbranche hat seit Jahren Hochkonjunktur – das ist längst keine Neuigkeit mehr. 2025 verzeichnete die Welt Rüstungsausgaben in Höhe von 2,63 Bio. USD. Analysten von Forecast International prognostizieren in ihren jüngsten Studien, dass diese jährlichen Ausgaben bis Ende 2026 leicht und bis Ende des Jahrzehnts auf 2,9 Bio. USD ansteigen werden. Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag verpflichteten sich die Alliierten 2025, ihre Investitionen bis 2035 auf 5 % des Bruttoinlandsprodukts zu steigern, wobei 1,5 % fest für Innovationen reserviert sind. McKinsey unterstreicht in einem Bericht den Übergang von plattformzentrierter Hardware hin zu softwaredefinierter Kriegführung und kostengünstigen, ersetzbaren Massensystemen. Während Branchengrößen wie Rheinmetall noch immer stark auf klassische Rüstungsgüter setzen, adressiert DroneShield die wachsende Nische der Drohnenabwehr. Volatus Aerospace nutzt seine langjährige zivile Expertise mit Drohnen und rückt als Ausrüster für NATO-Kräfte in den Fokus.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 18.03.2026 | 05:00
Konsolidierung im Gold-Distrikt: Solide Renditen mit Newmont und Barrick – Top-Chance Lahontan Gold
Der Goldmarkt ist in den vergangenen Monaten in eine neue Phase eingetreten: Mit Goldpreisen, die sich stabil über der Marke von 5.000 USD pro Unze festgesetzt haben und zeitweise Spitzen von bis zu 6.300 USD erreichten, hat sich das Umfeld für Rohstoff-Investments grundlegend gewandelt. Erstklassige Jurisdiktionen sind auch angesichts der geopolitischen Umstände zur absoluten Notwendigkeit für Anleger und Bergbaukonzerne geworden. Nevada, das den weltweiten Spitzenplatz im Investment-Attractiveness-Index des Fraser Instituts eingenommen hat, gilt als erste Adresse für Investoren. Während Newmont und Barrick Mining durch ihr Joint-Venture Nevada Gold Mines die operative Förderung gemessen am Produktionsvolumen dominieren, rückt Lahontan Gold in den Fokus einer Konsolidierungswelle. Da die etablierten Minenbetreiber mit sinkenden Erzgraden kämpfen, bietet Lahontan mit dem Santa-Fe-Projekt eine ideale Kombination aus infrastruktureller Reife und explorativem Hebel. Unser Blick auf die Geschäftsmodelle zeigt, wie die Unternehmen diesen Marktzyklus nutzen.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 17.03.2026 | 05:00
Energie für die KI-Ära: Die Perspektiven für RE Royalties, Clearway Energy und RWE
Die Finanzierung von Energieprojekten gewinnt durch Krisen und den Aufstieg der Künstlichen Intelligenz (KI) immer mehr an Bedeutung. Laut dem World Economic Forum (WEF) könnte der Energieverbrauch von Rechenzentren bis 2030 auf 945 TWh ansteigen, während McKinsey Investitionen von fast sieben Billionen USD in die US-Infrastruktur erwartet. Dies zwingt die Industrie auch zu einem beschleunigten Ausbau der Erzeugungskapazitäten für Strom. In diesem Spannungsfeld haben sich drei Unternehmen positioniert: Während RWE mittels weltweiter Investitionen in Offshore-Windparks im großen Stil auf regenerative Energien setzt, fokussiert sich Clearway Energy in den USA auf den Betrieb von Wind- und Solarparks. Clearway sichert sich durch Verträge mit Weltkonzernen verlässliche Cashflows. Das kanadische Unternehmen RE Royalties agiert dagegen als Finanzierungspartner, der vom Ausbau der Energieinfrastruktur profitiert, jedoch die operativen Risiken eines direkten Anlagenbetreibers vermeidet. Dass alle genannten Unternehmen im aktuellen Umfeld Konjunktur haben, unterstreichen der Inflation Reduction Act in den USA sowie die jüngsten Marktreformen in der EU. Grund genug, sich den Markt aus Investoren-Sicht näher anzusehen.
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