In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 18.06.2026 | 05:00
Der einfache Weg zu inflationsgeschützten Cashflows: Wieso J.P. Morgan Chase und Altius Minerals auf Globex Mining schielen
Anhaltende geopolitische Unsicherheit, eine steigende Teuerung und eine restriktivere Kreditvergabe der Geschäftsbanken – selbst im Bergbausektor hängt der Himmel nicht mehr voller Geigen. Da das Verfehlen von Produktionszielen erhebliche Kursabschläge auslösen kann, suchen die großen Rohstoffkonzerne nach neuen Vorkommen. Steigende Erschließungskosten verteuern den Betrieb von Minen, während die US-Notenbank aufgrund der Inflationsdaten eine restriktivere Haltung einnimmt. In dieser Marktlage gewinnt das Royalty- und Streaming-Modell an Bedeutung, da Bruttoumsatzbeteiligungen inflationsgeschützte Cashflows ohne direkte operative Risiken bieten. Wir stellen einen möglichen Profiteur vor und zeigen, wie das Konzept funktioniert.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 18.06.2026 | 05:00
Das geheime Verfahren das Krebszellen sterben lässt: Was Revolution Medicines und Merck & Co. von Vidac Pharma lernen müssen
Hier kann man ohne Übertreibung von einer Patent-Superklippe sprechen: Satte 236 Mrd. USD drohende jährliche Umsatzverluste zwingen die biopharmazeutische Industrie dazu, neue Wege zu gehen. Pharma-Riesen müssen schwindende Blockbuster-Einnahmen durch den gezielten Zukauf innovativer Onkologie-Plattformen ersetzen, da herkömmliche Krebstherapien zunehmend an Grenzen stoßen. Dieser Innovationsdruck löst eine Konsolidierungswelle aus, bei der forschungsstarke Biotechs mit geschützten Wirkmechanismen ins Zentrum potenzieller Käufer rücken. Vor allem intrazelluläre und metabolische Behandlungsansätze gewinnen rasant an Bedeutung, um therapieresistente Krebsarten zu bekämpfen. Wir blicken auf die Erfolge von Revolution Medicines und nennen den nächsten potenziellen Überflieger.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 17.06.2026 | 05:00
Tech vor Korrektur? Intel und Marvell Technology sind teuer – Lahontan Gold als Rotations-Gewinner?
Historisch hohe Bewertungen bei Tech-Aktien, schwindende Ertragskraft und eine spürbare Abschwächung der KI-Sonderkonjunktur – am US-Aktienmarkt deutet sich ein Ende des KI-Hypes an. Während führende Technologiewerte deutlich an Dynamik verlieren, werden andere Branchen wieder interessant. Wie etwa Gold. Unterstützt durch die anhaltend hohe Zentralbanknachfrage – globale Notenbanken kauften laut World Gold Council im Jahr 2025 rund 863 t Gold – rückt das Edelmetall wieder als sicherer Hafen in den Fokus. Renommierte Bankhäuser wie Deutsche Bank oder J.P. Morgan prognostizieren bereits einen zyklischen Aufschwung des Edelmetalls auf bis zu USD 6.000 je Unze. Diese Sektor-Rotation begünstigt insbesondere unterbewertete Explorationsunternehmen in politisch stabilen Regionen. Wir stellen einen spannenden Wert mit einem vielversprechenden Projekt in den USA vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 17.06.2026 | 05:00
Der direkte Weg zu hochreinem Silizium: Wie HPQ Silicon für Unternehmen wie Wacker Chemie und Panasonic die Effizienz steigert
Minderwertige Anodenmaterialien, hohe Energiepreise und das chinesische Monopol bei komplexen Verfahren – die Situation bei der Versorgung mit High-Performance-Batteriezellen und ihren Grundstoffen zwingt die Industrie zum Handeln. Um die Energiedichte von Elektrofahrzeug-Batterien der nächsten Generation zu steigern, benötigt die Autoindustrie den Übergang von herkömmlichen Graphit-Anoden zu hochreinen Silizium-Anodenmaterialien. Graphit-Systeme stoßen rein physikalisch an ihre Grenzen, während Silizium-Verbindungen eine theoretisch bis zu zehnfach höhere Ladekapazität versprechen. Da etablierte, mehrstufige Syntheseverfahren jedoch aufwändig und teuer sind, rücken CO2-arme und energieeffiziente Alternativen in den Fokus. Wir erklären Hintergründe und stellen einen Problemlöser vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.06.2026 | 05:00
Öl-Altlasten als Milliardenmarkt: Regulierungsdruck für Chevron und Clean Harbors – Zefiro Methane als Chance
Die Methanemissionen aus stillgelegten und verwaisten Öl- und Gasbohrlöchern in Nordamerika wurden jahrzehntelang drastisch unterschätzt. Wissenschaftliche Untersuchungen der McGill University belegen, dass die realen Emissionen in Kanada um das Siebenfache über den offiziellen Angaben liegen, während sie in den USA die staatlichen Annahmen um rund 20 % übertreffen. Da Methan über einen Zeitraum von zwanzig Jahren eine etwa 80-mal stärkere Treibhauswirkung als Kohlendioxid entfaltet, hat der Verschluss dieser Leckagen höchste Priorität. Über den überparteilichen US-Infrastrukturfonds IIJA fließen Milliarden an staatlichen Fördergeldern in die Sanierung verwaister Bohrlöcher. Dieser Umstand erleichtert Energiekonzernen das Handeln und schafft ein stabiles Nachfrageumfeld für spezialisierte Umweltdienstleister. Wir stellen ein Unternehmen vor, das gerade voll auf Wachstum setzt.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 12.06.2026 | 05:00
Geostrategische Rohstoff-Allianz: Exportkontrollen treffen SpaceX und Rheinmetall – die Wall Street setzt auf Almonty
Handelshemmnisse, gekürzte Abbauquoten und ein ab 2027 greifendes gesetzliches US-Import-Verbot für bestimmte kritische Metalle – die traditionellen Rohstoff-Lieferketten des Westens stehen unter Druck. Im Zentrum des Versorgungsengpasses steht Wolfram, das aufgrund seines Schmelzpunktes von 3.422 °C für moderne kinetische Militäranwendungen und hochtemperaturbeständige Legierungen im Luft- und Raumfahrtsektor unersetzlich ist. Da alternative, nicht-chinesische Förderkapazitäten bislang weniger als 10 % des globalen Produktionsvolumens ausmachten, droht westlichen Technologiekonzernen ein handfester Versorgungsnotstand. In dieses Versorgungsvakuum stößt das Wolfram-Schwergewicht Almonty Industries vor und avanciert aufgrund neuer Förderkapazitäten zum Schlüsselspieler und Quasi-Monopolisten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 11.06.2026 | 05:00
Sichere Lieferketten für BASF und Co.: Antimon-Mangel gefährdet Produktion – Antimony Resources macht's wie Lynas Rare Earths
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources
Eskalierende Handelskriege, ein weltweites Angebotsdefizit und historische Preisschocks – der Markt für kritische Industriemetalle befindet sich in einer tiefgreifenden Zäsur. Nach weitreichenden Exportbeschränkungen durch die Volksrepublik China und einem vollständigen Exportverbot in die USA Ende 2024 explodierten die Preise für Antimon außerhalb Chinas auf ein Allzeithoch von 59.750 USD pro t. Das starke Ungleichgewicht zwischen westlicher Nachfrage und verfügbarem Angebot außerhalb Chinas führte 2025 zu erheblichen Versorgungsengpässen – Fastmarkets registrierte für 2025 die schärfste Preisrally in der Geschichte des Antimonmarkts. Da autokratische Staaten rund 80 % der weltweiten Minenproduktion kontrollieren, droht der westlichen High-Tech- und Rüstungsindustrie ein existenzieller Versorgungsengpass bei Elektronikkomponenten und industriellen Brandschutzanwendungen. Wir erklären die Situation und stellen einen Problemlöser vor.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 11.06.2026 | 05:00
Autonome Kriegführung: AeroVironment und Palantir gefordert – Analysten heben den Daumen bei Volatus Aerospace
Der Krieg an den Frontlinien der Ukraine hat sich deutlich geändert. Die Masse koordinierter Drohnenschwärme kommt immer seltener durch, da lokale Störsender Bandbreiten blockieren und Starlink ausbremsen. Die Folge: Drohnen funktionieren nicht mehr oder machen Fehler. Die ukrainische Verteidigungsstrategie erzwingt auf diese Weise den Übergang von rein Cloud-gestützten Systemen hin zu dezentralen Architekturen mit lokaler Rechenleistung direkt in der Drohne. Rüstungskonzerne und Militärs müssen diese Innovationen schnell umsetzen und agil bleiben. Wir erklären, welche Unternehmen perfekt dafür aufgestellt sind.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.06.2026 | 05:00
Wasserstoff-Hochlauf: Hohe Kosten bremsen die Industrie – Investoren blicken auf First Hydrogen, Plug Power und Nel
Die Treibhausgaseinsparungen in Deutschland stagnierten laut der Denkfabrik Agora Energiewende im Jahr 2025, da die Emissionen lediglich um 1,5 % auf 640 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent sanken. Zwar würden erneuerbare Energien bereits 55,3 % des Strombedarfs decken, doch hohe Investitionskosten bremsen die Transformation der energieintensiven Industrie. Während die Herstellung von grauem Wasserstoff je nach Erdgaspreis zwischen rund 1,50 und 3,30 EUR pro kg kostet, schlägt grüner Wasserstoff mit etwa 7,00 EUR pro kg zu Buche. Neue Vorgaben für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biogenen Ursprungs dürften diese Erzeugungskosten bis 2030 weiter nach oben treiben. Fraunhofer-Experten für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien haben berechnet, dass die wirtschaftliche Nutzung ohne staatliche Nachfrageförderung einen CO2-Preis von deutlich über 200 EUR pro Tonne erfordert – das ist eindeutig zu viel. Doch wie gelingt der Wasserstoff-Hochlauf trotzdem? Wir stellen Unternehmen vor, die Wasserstoff-Innovationen vorantreiben.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 09.06.2026 | 05:00
Goldmarkt: Steigende Inflationssorgen zwingen Bergbaukonzerne wie Barrick zu Übernahmen – S&P Global sorgt für Rückenwind bei DRC Gold
Eine eskalierende US-Schuldenkrise von über 39 Billionen USD, geopolitische Erschütterungen im Nahen Osten und eine inzwischen wieder steigende Teuerung prägten die Kapitalmärkte in der ersten Jahreshälfte. Während spekulativere digitale Vermögenswerte wie Bitcoin nach historischen Höchstständen deutliche Korrekturen verzeichnen, etabliert sich physisches Gold als stabiler Wert-Anker gegen die Fiat-Entwertung. Das Edelmetall markierte ein Allzeithoch von 5.589 USD pro Unze und verzeichnet hohe Zuflüsse bei Gold-ETFs. Dieser anhaltende Trend zwingt etablierte Bergbaukonzerne dazu, ihre schwindenden Ressourcen in bestehenden Minen und in deren unmittelbarem Umfeld auszuweiten. Für Anleger bietet das Chancen.
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