In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys. Dass es dabei weniger auf große Namen ankommt, sondern auf die künftige Fantasie und ob der Markt diese Perspektiven auch erkennt, war eines seiner ersten Learnings an der Börse.
Auf diesen Seiten beleuchtet Nico aktuelle Ereignisse bei börsennotierten Unternehmen und nimmt neben altbekannten Titeln auch Unternehmen unter die Lupe, die unter dem Radar des Marktes gehandelt werden.
Um an der Börse auch spekulative Chancen wahrnehmen zu können, kommt es für Nico neben einer ausgewogenen Vermögensallokation aus defensiven und chancenorientierten Titeln auch auf ein intaktes Risikomanagement an. „Neben der Positionsgröße und dem Einstieg in mehreren Tranchen sollten Anleger auch ein Gefühl für Timing entwickeln und eine Aktie vor dem Investment näher kennenlernen“, so der Kolumnist.
Kommentare von Nico Popp
Kommentar von Nico Popp vom 04.11.2026 | 05:42
Hautmedizin mit Rückenwind: Wie Galderma Milliarden umsetzt, Vidac Pharma auf entscheidende Studiendaten wartet und Biofrontera expandiert
Die dermatologische Forschung durchläuft eine rasante Wachstumsphase: Während etablierte Konzerne im Bereich der systemischen Therapien enorme Summen umsetzen, stehen neue, zielgerichtete Ansätze zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen kurz vor der klinischen Validierung. Hohe Wachstumsraten bei Galderma, neue Zulassungsentscheidungen der US-Gesundheitsbehörde FDA für Biofrontera und anstehende Studiendaten bei Vidac Pharma zeigen, wie stark sich die Behandlung von Hauterkrankungen gerade verändert. Wir zeigen, welche Chancen daraus für Investoren entstehen können.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 28.10.2026 | 05:45
Aufspaltung des Wolframmarktes: Wie Almonty, MP Materials und Rheinmetall reagieren
Der Markt für Wolfram spaltet sich aktuell auf. Während laut dem Shanghai Metals Market chinesisches Ammoniumparawolframat (APT) deutlich an Wert verliert und der westliche Wolframpreis weitgehend stabil bleibt, zwingen regulatorische Beschaffungsvorgaben aus Washington westliche Industrieunternehmen zur Neuausrichtung ihrer Lieferketten. Ab 2027 verbietet das US-Verteidigungsministerium durch eine neue Gesetzeslage den Einsatz von Wolfram aus geopolitisch kritischen Staaten wie China, Russland, Iran und Nordkorea. Diese Gesetzgebung entkoppelt den westlichen Preis vom asiatischen Markt und rückt gesicherte Vorkommen in den Fokus.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 28.10.2026 | 05:42
Klimaschutz bei Nel und Daimler Truck in der Sackgasse: Warum Wasserstoff und E-Lkw stocken und dynaCERT eine Brücke baut
Die Logistikbranche steht aktuell vor einer existenziellen Herausforderung, die durch stark steigende Energiekosten geprägt ist. Laut dem Ölbulletin der Europäischen Kommission lag der Dieselpreis im EU-Schnitt Mitte Oktober bei 2,136 EUR je Liter und damit knapp 40 % über dem Vorjahr. Gleichzeitig verzögert sich der Aufbau emissionsfreier Infrastrukturen für den Schwerlastverkehr spürbar. Für Speditionen gewinnen damit Lösungen an Bedeutung, die den Verbrauch ihrer Bestandsflotten senken.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 21.10.2026 | 18:29
Almonty Industries: Bank of America sieht Kursschwäche als Chance - Aufholpotenzial im Wolfram-Markt
Der europäische Richtpreis für Wolfram ist im laufenden Jahr um 176 % gestiegen, getrieben von der unerwartet starken Nachfrage aus dem Verteidigungssektor und anhaltenden chinesischen Exportkontrollen. Während die Aktie von Almonty Industries zuletzt schwächer tendierte, rückt die Versorgungssicherheit im Westen in den Fokus: Die Industrie sucht händeringend nach Wolfram. Genau an diesem Punkt kommt Almonty als einer der wenigen Produzenten ins Spiel, die in den kommenden Jahren zusätzliche Lieferkapazitäten aufbauen. Kurz vor der ersten Verschiffung von Material aus der Sangdong-Mine in Südkorea verdeutlicht eine aktuelle Studie der Bank of America mit einem Kursziel von 24,00 USD die strategische Schlüsselrolle des Unternehmens.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 21.10.2026 | 05:27
Förderrückgang bei Newmont und Afrika-Fokus von Barrick Mining befeuern Fantasie rund um DRC Gold
Analysten von Goldman Sachs erwarten bis Ende 2027 einen Goldpreis von 5.400 USD, während J.P. Morgan in einer Notiz vom Februar sogar 6.300 USD als Ziel für 2027 nannte. Dieses Umfeld bei einer US-Staatsverschuldung von über 40 Bio. USD stützt den Goldpreis. Zugleich kämpfen Branchenführer wie Newmont mit sinkenden Fördermengen. Dies zwingt große Bergbaukonzerne zu einer Neuausrichtung auf dem Kontinent, wo Projektentwickler wie DRC Gold mit Explorationsgebieten in direkter Nachbarschaft ins Visier rücken.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 20.10.2026 | 05:42
Enel, NextEra Energy und RE Royalties: Solarstrom als Einnahmequelle
Wenn Energiekonzerne wie Enel Solarparks kaufen und NextEra Energy seinen Bestand an Projekten für regenerative Energie ausbaut, zeigt das, worauf es diesen Konzernen wirklich ankommt: planbare Erträge aus erneuerbaren Anlagen sind gefragt wie nie. Das Geschäftsmodell von RE Royalties setzt genau hier an: Der Finanzier verdient an ähnlichen Anlagen mit, ohne diese zwingend in großem Stil selbst besitzen zu müssen. Um seine wachsende Projektpipeline zu finanzieren, prüft RE Royalties derzeit strategische Optionen bis hin zu einem Verkauf.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 20.10.2026 | 05:33
Rio Tinto, Glencore, Power Metallic Mines: Kupfer-Offensive trifft auf wachsenden Rohstoffhunger
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Power Metallic Mines
Die Elektrifizierung und der rasante Ausbau von Netzinfrastruktur treiben die Nachfrage nach strategischen Metallen für die Elektrifizierung. Großbanken wie Goldman Sachs erwarten, dass der Kupfermarkt ab 2027 in ein Angebotsdefizit rutscht. Während etablierte Branchenriesen wie Rio Tinto und Glencore mit milliardenschweren Investitionen gegen sinkende Erzgehalte ankämpfen, suchen die großen Konzerne zunehmend nach aussichtsreichen Explorern, um ihre Projektpipelines zu füllen. In der Provinz Québec positioniert sich Power Metallic Mines aktuell mit hochgradigen Kupferfunden und einer anlaufenden Wirtschaftlichkeitsstudie als potenzieller Lieferant für den nordamerikanischen Markt.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 16.10.2026 | 05:39
Aqarios Quantum Technologies, IBM und D-Wave: Wer gewinnt das Rennen um den Quanten-Einsatz in der Industrie?
Der weltweite Wettlauf um die kommerzielle Nutzbarkeit von Quantenrechnern beschleunigt sich. Staatliche Stellen und Tech-Giganten investieren große Summen in die Technologie. Zudem fragt die Industrie schon heute nach Lösungen auf Basis von Quantencomputing. Dabei zeigt sich eine klare Trennung am Markt: Auf der einen Seite stehen die Erbauer der extrem teuren Rechner, auf der anderen Seite die Entwickler hochspezialisierter Software, die die Hardware für den Fabrikalltag nutzbar machen. Wir beleuchten den Trend und zeigen, welche Unternehmen für Anleger interessant sein könnten.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 15.10.2026 | 05:31
Goldrausch in der Côte d'Ivoire: Kobo Resources bohrt im Schatten von Endeavour Mining und Fortuna Mining
Die Côte d'Ivoire steigt zum Wachstumsmotor der afrikanischen Goldbranche auf. Während Nachbarländer wie Mali und Burkina Faso unter geopolitischen Verwerfungen leiden, punktet der Staat mit verlässlichen Genehmigungen und direkter Anbindung an Stromnetze sowie Fernstraßen. Die Regierung will die jährliche Goldförderung binnen eines Jahrzehnts von 59 t im Jahr 2025 auf 100 t deutlich steigern. Laut Bergbauminister Sangafowa-Coulibaly soll zudem zum Ende des ersten Halbjahres 2027 in Abidjan eine Raffinerie mit einer Kapazität von rund 100 t Gold in Betrieb gehen. Nach dem Allzeithoch von 5.589 USD im Januar 2026 und einer Korrektur bis knapp unter 4.000 USD im Juni notiert der Goldpreis wieder deutlich darüber und beschert den Produzenten hohe Margen. Wir beleuchten die Entwicklungen und zeigen Chancen auf.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 14.10.2026 | 05:00
Ohne hochreine Pellets kein neuer Stahlboom: Wie Strategic Resources die Probleme der Stahlindustrie lösen könnte – so reagieren thyssenkrupp und Rio Tinto
Europas Stahlindustrie steckt in der Zwickmühle: Einerseits steigen die Kosten für die nachhaltige Transformation, andererseits müssen strenge regulatorische Vorgaben erfüllt werden. Einige Vorzeigeprojekte für wasserstoffbasierten Stahl haben die Budgets bereits deutlich überschritten. Zugleich werden die Importregeln der Europäischen Union (EU) immer strenger. Die technologische Zukunft der Branche hängt maßgeblich an hochreinen Eisenerz-Pellets, da ohne diesen Grundstoff keine moderne Direktreduktionsanlage funktioniert. Wir blicken auf die Branche und stellen Chancen vor.
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