06.01.2026 | 05:00
Die neue Weltordnung nach dem Venezuela-Schock: Warum Rheinmetall und Bank of America auf Nordamerika setzen und Globex Mining der große Gewinner ist
Die spektakuläre Festnahme des venezolanischen Präsidenten durch US-Behörden markiert eine weitere historische Zäsur, die weit über Südamerika hinausstrahlt. Sie ist der ultimative Beweis dafür, dass die Ära der diplomatischen Samthandschuhe vorbei ist und sich auf dem internationalen Parkett zunehmend das Recht des Stärkeren durchsetzt. Für die globalen Finanzmärkte und strategische Investitionen bedeutet dieser Zugriff eine radikale Neubewertung von Länderrisiken. Wenn Staatschefs nicht mehr sicher sind, sind es Investitionen in Minen und Infrastruktur in politisch instabilen Regionen erst recht nicht. In diesem neuen Klima der harten Machtpolitik wird Versorgungssicherheit zur einzigen Währung, die zählt. Daher rückt jetzt ein Unternehmen in den Fokus, das exemplarisch für die Rohstoffsicherheit Nordamerikas steht: Globex Mining. Mit einem gigantischen Portfolio von über 200 Projekten in den sichersten Jurisdiktionen der Welt bietet Globex genau jenen geopolitischen Schutzschirm, den der Markt jetzt verzweifelt sucht.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Nico Popp
ISIN:
RHEINMETALL AG | DE0007030009 , BANK AMERICA DL 0_01 | US0605051046 , GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Nico Popp
In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys
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Die Rückkehr des Faustrechts und die Folgen für das Kapital
Der Zugriff der USA in Venezuela sendet Schockwellen durch die Vorstandsetagen der westlichen Welt. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sich nicht im Einflussbereich der NATO oder enger Verbündeter bewegt, operiert auf dünnem Eis. Für institutionelle Investoren wie die Bank of America, die Milliarden in die Finanzierung der Energiewende und der Re-Industrialisierung stecken, bedeutet dies, dass Kapitalflüsse neu gelenkt werden müssen. Projekte in Afrika, Lateinamerika oder Zentralasien, die auf dem Papier hohe Renditen versprechen, werden durch die explodierenden Risikoprämien unkalkulierbar. Das Kapital scheut die Unsicherheit und flüchtet in den sicheren Hafen Nordamerikas. Erst kürzlich unterstützte die Bank of America den Wolframproduzenten Almonty Industries mit Projekten in Portugal, Spanien, Südkorea und den USA als Lead Bookrunner.
Der bereits seit Jahren anhaltende Trend zum „Friendshoring“ ist damit umso mehr eine finanzielle Notwendigkeit. Banken und Fonds sind bereit, für Assets in Kanada und den USA signifikante Aufschläge zu zahlen, weil dort Rechtssicherheit herrscht und Enteignungen oder staatliche Willkür keine realen Gefahren darstellen. In diesem Umfeld werden Unternehmen, die bereits über große Landpakete und Schürfrechte in diesen sicheren Häfen verfügen, zu strategischen Schlüsselspielern. Sie besitzen die Eintrittskarten für die Rohstoffversorgung der Zukunft, die nicht von den Launen eines Diktators oder geopolitischen Verwerfungen abhängt.
Rheinmetall und der Hunger nach strategischen Metallen
Auf der Nachfrageseite verschärft die Aufrüstung des Westens die Situation dramatisch. Ein Rüstungskonzern wie Rheinmetall meldet volle Auftragsbücher auf Jahre hinaus. Panzer, Munition und hochkomplexe Elektronik müssen produziert werden, doch die Lieferketten sind fragil. Es ist ein offenes Geheimnis in der Branche, dass die Verteidigungsfähigkeit der NATO massiv von der Verfügbarkeit kritischer Metalle abhängt – von Titan für Flugzeugzellen über Kupfer für die Verkabelung bis hin zu Wolfram für Legierungen.
Wenn Rheinmetall sicherstellen will, dass die Bänder in Unterlüß oder Ungarn nicht stillstehen, darf der Nachschub nicht aus Krisenregionen kommen. Der Druck auf die Einkaufsabteilungen der Rüstungsindustrie ist enorm, langfristige Lieferverträge mit Partnern in sicheren Rechtsräumen wie Nordamerika zu schließen, um die operative Souveränität zu garantieren. Dieser Nachfragesog trifft auf ein begrenztes Angebot an erschlossenen Projekten, was die Preise für Rechte an Lagerstätten in die Höhe treibt. Globex Mining sitzt hier an einer entscheidenden Schnittstelle: Das Unternehmen verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, das nicht nur Gold und andere Edelmetalle umfasst, sondern auch genau jene Basismetalle und Spezialrohstoffe, die für die Rüstungs- und Technologieindustrie unverzichtbar sind.
Globex Mining: Die "Merchant-Bank" der Rohstoffsicherheit
In diesem perfekten Sturm aus geopolitischer Unsicherheit und industrieller Nachfrage entfaltet das Geschäftsmodell von Globex Mining seine volle Stärke. Das Unternehmen unter der Führung des Branchenveteranen Jack Stoch ist kein klassischer Minenbetreiber, der das operative Risiko eines einzelnen Projekts trägt. Globex agiert vielmehr als Projektgenerator und Lizenzgeber – eine Art "Merchant-Bank" für Bodenschätze. Mit über 200 Projekten, die sich fast ausschließlich in Kanada und den USA befinden, besitzt Globex faktisch einen Index auf den nordamerikanischen Explorationserfolg.

Die Strategie ist so genial wie risikoarm: Globex erwirbt vielversprechende Liegenschaften, wertet diese durch historische Datenanalyse und erste Arbeiten auf und veroptioniert sie dann an Partnerunternehmen. Diese Partner übernehmen das finanzielle Risiko der teuren Bohrungen und Entwicklung, während Globex Cash-Zahlungen, Aktienpakete und vor allem eine dauerhafte Lizenzgebühr behält. Sollte ein Partner scheitern, fällt das Projekt samt aller gewonnenen Daten und Wertsteigerungen an Globex zurück. Sollte der Partner erfolgreich sein, was in Zeiten steigender Rohstoffpreise wahrscheinlich ist, profitiert Globex ohne weiteres Kapitalrisiko. Aktuell umfasst das Portfolio alles, was der Markt begehrt: Goldprojekte in den produktivsten Gürteln Québecs, Kupfer- und Zinkvorkommen für die Industrie sowie Lithium- und Seltene-Erden-Liegenschaften für die Energiewende. Durch die schiere Masse an Projekten ist Globex Mining statistisch gesehen sehr diversifiziert aufgestellt.
Fazit: Asymmetrische Chance in unsicheren Zeiten
Während die Weltpolitik nach dem Venezuela-Vorfall neu sortiert wird und das Recht des Stärkeren die Spielregeln diktiert, bietet Globex Mining Investoren einen seltenen Schutzraum. Das Unternehmen vereint die Sicherheit nordamerikanischen Bodens mit dem Hebel auf ein riesiges Portfolio an Rohstoffen, die von Akteuren wie Rheinmetall dringend benötigt und von Finanziers wie der Bank of America favorisiert werden. Die Bewertung von Globex spiegelt derzeit im Grunde nur den Substanzwert der Kasse und der liquiden Aktienbeteiligungen wider, während der Wert der über 200 Projekte und Royalties nur unzureichend eingepreist wird. In einer Welt, in der Versorgungssicherheit das höchste Gut ist, dürfte dieses Missverhältnis nicht lange Bestand haben. Globex ist die logische Basis-Investition für jeden, der verstanden hat, dass Rohstoffe im Jahr 2026 nicht mehr nur Handelsware, sondern geopolitische Hebel sind.
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