25.02.2026 | 04:30
Hier könnte ein grüner Gigant entstehen! Warum CHAR Technologies jetzt die Weichen für eine klimaneutrale Industrie stellt und was ArcelorMittal damit zu tun hat!
Industrieabfälle sind nicht länger eine Last für unseren Planeten, denn aus den organischen Resten kann plötzlich reine, grüne Energie fließen. Genau an diesem Wendepunkt stehen wir heute. Das kanadische Unternehmen CHAR Technologies hat einen Weg gefunden, die Grenzen der Physik ein wenig anzupassen. Mit seiner bahnbrechenden Technologie verwandelt das Unternehmen das, was wir wegwerfen, in das Gold der Zukunft. Es geht um weit mehr als nur Recycling. Es geht um eine industrielle Revolution, die quasi direkt vor unseren Augen stattfindet. Wir zeigen Ihnen, wie CHAR, als einer der spannendsten Akteure im Sektor der sauberen Technologien, mit einem starken Partner wie den europäischen Markt erobern könnte. Die Projekte, die Vision und das enorme Potenzial dieser Aktie ist enorm hoch.
Lesezeit: ca. 5 Min.
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Autor:
Mario Hose
ISIN:
CHAR Technologies Ltd. | CA15957L1040 , ARCELORMITTAL S.A. NOUV. | LU1598757687 , ARCELORMITTAL NY SHS/1 ON | US03938L2034
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Mario Hose
In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.
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Wie CHAR Technologies aus Abfall grüne Energie erzeugt
CHAR Technologies ist kein gewöhnliches Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien. Das Herzstück ist die sogenannte Hochtemperatur-Pyrolyse, kurz HTP genannt. Man kann sich das wie eine Art moderne Chemie-Innovation vorstellen. Es werden Holzabfälle genommen, die sonst niemand mehr gebrauchen kann, und extremer Hitze ausgesetzt. Das geschieht völlig ohne Sauerstoff. Dadurch verbrennt das Material nicht einfach zu Asche. Es verwandelt sich stattdessen in wertvolle Energieträger. Das Unternehmen schafft es auf diese Weise, zwei verschiedene Einnahmequellen gleichzeitig zu erschließen. Zum einen entsteht grünes Wasserstoffgas oder erneuerbares Erdgas. Das ist genau der Treibstoff, nach dem die Industrie heute händeringend sucht. Zum anderen bleibt ein fester Stoff übrig, den sie CleanFyre nennen. Dieser Biokohlenstoff kann, und das ist das geniale, eins zu eins die herkömmliche Kohle in der Stahlproduktion ersetzen. Das bedeutet, dass große Stahlwerke ihre Emissionen massiv senken können, ohne ihre kompletten Hochöfen umbauen zu müssen. Es ist eine sofort einsatzbereite Lösung für ein riesiges globales Problem.
Doch CHAR Technologies geht sogar noch einen Schritt weiter. Es wurde eine neue Sparte eröffnet, die sich um die Vernichtung von sogenannten Ewigkeitschemikalien kümmert. Diese PFAS-Stoffe sind in unserem Abwasser ein gewaltiges Umweltproblem. Die HTP-Anlagen von CHAR erreichen jedoch Temperaturen, die so hoch sind, dass diese gefährlichen Verbindungen einfach aufgebrochen und zerstört werden. So wird aus einem Entsorgungsproblem plötzlich eine saubere Energiequelle. Das Unternehmen zeigt damit eine Vielseitigkeit. Man spürt bei jedem Projekt, dass hier Inovation und Menschen mit dem notwendigen „Spirit“ am Werk sind, die wirklich etwas verändern wollen. So wird der Kreislauf der Wirtschaft komplett neu konstruiert und gedacht.
Kluge Strategie zur Eroberung des europäischen Marktes
Anfang Februar 2026 hat CHAR Technologies eine Nachricht veröffentlicht, die den gesamten Markt aufhorchen ließ. Es war ein echter Paukenschlag für die Expansionspläne der Kanadier. Sie haben einen exklusiven Lizenzvertrag mit dem französischen Energieentwickler GazoTech SAS unterzeichnet. Anstatt mühsam eigene Fabriken in Europa zu bauen, vergibt CHAR die Rechte an ihrer HTP-Technologie an einen erfahrenen Partner vor Ort. GazoTech kennt den europäischen Markt in- und auswendig. Sie verfügen über das nötige Netzwerk und die lokalen Kontakte. Durch diesen Deal kann CHAR seine Technologie in Frankreich und weiteren europäischen Ländern ausrollen, ohne selbst massives Kapital aufwenden zu müssen.
Durch dieses Geschäftsmodell verdient CHAR Geld durch einmalige Lizenzgebühren und laufende Tantiemen. Jede Tonne Biokohle, die in Europa mit ihrer Technik produziert wird, lässt die Kassen in Kanada klingeln. Zudem behält sich CHAR die Option vor, sich später direkt an den Projekten von GazoTech zu beteiligen. Das ist eine Win-win-Situation für beide Seiten. In Frankreich sind bereits mehrere konkrete Vorhaben in der Pipeline. Ein Projekt konzentriert sich darauf, Biomasseabfälle in Synthesegas für die Industrie umzuwandeln. Ein weiteres spannendes Vorhaben ist das Bio-Méthane Provence Projekt. Hier wird eine ehemalige Biomasse-Anlage für die Zukunft fit gemacht.
Während GazoTech die Maschinen vor Ort baut und betreibt, liefert CHAR das technologische Know-how und die Ingenieurskunst. Dieser Ansatz ist zudem schnell skalierbar. Europa braucht dringend Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Für die Aktionäre von CHAR bedeutet das ein tolles Wachstumspotenzial bei gleichzeitig überschaubarem Risiko.
Projektliste und die Zukunft
In der kanadischen Provinz Ontario steht das Herzstück der operativen Arbeit. Die Thorold Renewable Energy Facility. Kürzlich wurden hier bedeutende Fortschritte bei der Inbetriebnahme gemeldet. In der ersten Phase werden dort bereits jährlich etwa 5.000 Tonnen Biokohle produziert. Das ist aber erst der Anfang. Noch in diesem Jahr soll die Erweiterung starten, um auch die Produktion von Biogas hochzufahren. Was dieses Projekt so sicher macht, sind die Partner im Hintergrund. CHAR arbeitet hier in einem Joint Venture mit der BMI Group zusammen. Zudem steht mit dem Stahlgiganten ArcelorMittal ein Abnehmer bereit, der zeigt, wie ernst die Industrie das Thema Biokohle nimmt. Aber Thorold ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Liste der weiteren Projekte ist lang. In Saint-Félicien plant das Unternehmen eine Anlage, die grünen Wasserstoff erzeugt. In Lake Nipigon arbeiten sie an einer nachhaltigen Energielösung für die Forstwirtschaft. Auch in Kirkland Lake und Espanola laufen bereits Machbarkeitsstudien. Eins scheint klar, dass die Verantwortlichen bei CHAR Technologies nicht nur reden und Sprücheklopfer sind, sondern auch abliefern.
In Zukunft geht es darum, dieses Modell weltweit zu vervielfältigen. Wer heute in die Zukunft blickt, kommt an diesen Projekten kaum vorbei. Es ist die Leidenschaft für echte Lösungen, die CHAR antreibt.
Die aktuelle Marktkapitalisierung von etwa 35 Mio. CAD wirkt bei den Aussichten da schon fast eher bescheiden, wenn man die Größe dieser Pipeline betrachtet.

Neueste News für die finanzielle Weichenstellung
Das Unternehmen hat am 23.02.2026 ein Private Placement in Höhe von 2 Mio. CAD angekündigt. Besonders spannend ist dabei, dass die BMI Group, bereits ein enger Partner bei den Projekten in Thorold und Espanola, mitzieht. Sie zeichnen die Hälfte der gesamten Summe. Damit steigt BMI offiziell zum „Insider“ auf und hält künftig über 10 Prozent der Anteile. Dieses frische Kapital fließt direkt in die prall gefüllte Projekt-Pipeline. Es soll das nötige Betriebskapital, um die Expansion in Nordamerika und nun auch Europa mit vollem Tempo voranzutreiben, sicherstellen. Für CHAR bedeutet dieser Schritt weit mehr als nur finanzielle Stabilität. Er zeigt der Welt, dass starke Partner bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, um die industrielle Dekarbonisierung gemeinsam mit CHAR Wirklichkeit werden zu lassen.
Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich CHAR Technologies gerade erst richtig warm läuft. Das Unternehmen steht an der Schwelle zu einem großen Wachstum. Mit der Lizenzierung ihrer Technologie nach Europa hat das Unternehmen einen Weg gefunden, global zu wachsen. Die Partnerschaft mit GazoTech ist ein klares Signal. Die Anlagen in Kanada, allen voran das Projekt in Thorold, zeigen, dass die Energiewende machbar ist, denn dort wird Abfall in wertvolle Energie gewandelt und hilft der Industrie, die Klimaziele zu erreichen. Die finanzielle Sicherheit durch starke Partner wie ArcelorMittal gibt dem gesamten Unternehmen ein stabiles Fundament. Die Ankündigung des Private Placement mit dem Statement der BMI Group die Hälfte zu zeichnen, Eins scheint klar, dass dieser grüne Champion das Zeug hat, ein ganz großer zu werden. Hochspannend!
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