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25.02.2026 | 05:00

Jetzt Rüstungs-Milliarden abgreifen: Wie NEO Battery Materials die Systeme von Rheinmetall und Hensoldt besser machen kann

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Bildquelle: KI

Die Sicherheitsarchitektur der Welt ist nicht mehr wie sie war: Die Zukunft der Verteidigung ist autonom, vernetzt und - energiehungrig. Militärische Überlegenheit wird nicht mehr in erster Linie durch die bloße Anzahl stationierter Einheiten bestimmt, sondern durch die Synergie aus autonomer Mobilität, Sensor-Intelligenz und den entsprechenden energetischen Kapazitäten. In diesem Umfeld stellen Akteure wie Rheinmetall mit autonomen Fahrzeugen und Drohnen das militärische Gerät der nächsten Generation bereit. Parallel dazu liefert Hensoldt durch Hochleistungssensorik und KI-gestützte Radarsysteme wie das TRML-4D die notwendige Intelligenz für das Gefechtsfeld von heute. Berichten von Plattformen wie Radartutorial.eu zufolge sind diese Systeme in der Lage, bis zu 1.500 Ziele gleichzeitig in einem Radius von 250 Kilometern zu erfassen und Daten in Sekundenbruchteilen zu verarbeiten. Im Bereich der Energieversorgung unbemannter Fluggeräte schickt sich das kanadisch-südkoreanische Unternehmen NEO Battery Materials gerade an, eine Revolution loszutreten.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: NEO BATTERY MATERIALS LTD | CA62908A1003 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005

Inhaltsverzeichnis:


    Rüstungsindustrie: Innovative Neuerungen, aber ein Problem bleibt – bis jetzt

    Trotz vieler Fortschritte stoßen die Entwickler von Rheinmetall und Co. an eine physikalische Grenze: Die Energiedichte konventioneller Batterien limitiert die Einsatzdauer und Reichweite vieler Systeme messbar. Ein Gefechtsfeld-Radar erfordert für den Betrieb der integrierten Gallium-Nitrid-Module erhebliche Energiemengen, die laut Analysten von McKinsey in ihrer Studie "The hard stuff 2025" oft den Einsatz von Dieselgeneratoren oder großen Batteriespeichern nötig machen. Auch autonome Bodenfahrzeuge wie der Mission Master SP von Rheinmetall sehen ihre elektrische Operationszeit reduziert, sobald aktive Schutzsysteme und Prozessoren für die KI-Navigation integriert werden. Für Aufklärungsdrohnen, die das Rückgrat der modernen Gefechtsfeldüberwachung bilden, ist die Flugzeit der entscheidende limitierende Faktor, da militärische Systeme mit Standard-Batterien oftmals nur 20 bis 30 Minuten in der Luft bleiben können. Hier kommt NEO Battery Materials ins Spiel.

    NEO Battery Materials als Problemlöser

    NEO hat eine Technologie entwickelt, die die energetische Leistungsfähigkeit von Batterien erhöht und so die militärischen Optionen westlicher Staaten vergrößert. Die Innovation besteht in einer patentierten Silizium-Anoden-Technologie namens NBMSiDE™, welche die Energiedichte herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien steigert. Ein spezialisierter Nanocoating-Prozess adressiert das Problem der Volumenexpansion von Silizium während der Ladezyklen und ermöglicht eine hohe Zyklenstabilität selbst bei Minusgraden. Diese von NEO Battery Materials entwickelte Lösung verschiebt die bisherigen Grenzen konventioneller Energiespeicher und schafft Voraussetzungen, die viele Ideen der Industrie von Rheinmetall bis Hensoldt erst vollständig möglich machen.

    Was diese Technologie konkret kann, hat das Unternehmen erst kürzlich durch die Resultate eines Live-Feldtests belegt. In Zusammenarbeit mit einem südkoreanischen OEM-Drohnenhersteller demonstrierte NEO Battery Materials, wie die Silizium-Anoden die operative Ausdauer von Drohnensystemen verändern. Eine mit diesen Zellen ausgestattete Überwachungsdrohne erreichte eine durchschnittliche Flugzeit von 59,2 Minuten. Im direkten Vergleich zu den 29,9 Minuten bei der Verwendung von asiatischen Benchmark-Batterien entspricht dies einer Steigerung der Flugzeit um 98 %. Die neuen Zellen lieferten laut Unternehmensangaben eine Energiekapazität von 755 Wh und eine Energiedichte von 260 Wh/kg auf Pack-Ebene, was eine Steigerung der Kapazität um 55 % und der Energiedichte um 29 % gegenüber dem bisherigen Industriestandard bedeutet.

    NEO Battery Materials gewinnt Kunden - die Aktie erwacht bislang erst nach und nach.

    Operative Reichweite und Gefechtsfelddynamik

    Für die militärische Praxis bedeutet dieser Schritt eine Anpassung der operativen Parameter. Neben der Verlängerung der Flugzeit ermöglichen die Silizium-Anoden unter Standardbedingungen eine 50 % schnellere Ladung. Unter Einsatz von Ultra-Fast-Charging-Protokollen beschleunigen sich die Ladezyklen um bis zu 150 %. Die Flugzeit pro Kapazität stieg in den Tests um 28 %, während die Flugzeit pro Gewicht um 80 % verbessert wurde. Da NEO diese Leistungssteigerungen erreicht hat, ohne die physische Größe der Zellen zu verändern, können bestehende Drohnen-Airframes ohne Modifikationen der Batteriefächer direkt mit den neuen Energiespeichern ausgestattet werden.

    Die Integration dieser Batterien in das Systemumfeld renommierter Rüstungshersteller könnte für taktische Vorteile auf dem Gefechtsfeld sorgen. Wenn ein autonomes Bodenfahrzeug als vorgeschobener Aufklärungsknoten eingesetzt wird und eine Drohne für die Zielerfassung mit sich führt, entscheidet die Verweildauer in der Luft über den Fortgang der Mission. Mit einer verdoppelten Flugzeit von fast 60 Minuten muss die Drohne seltener zum Fahrzeug zurückkehren, was die Entdeckungsgefahr für die gesamte Bodeneinheit reduziert. Die Aufklärungsdrohne kann weitaus tiefere Flüge durchführen, wodurch die vernetzten Radarsysteme von Hensoldt feindliche Ziele früher klassifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen koordinieren können.

    Souveräne Lieferketten und Unabhängigkeit

    Neben den technischen Aspekten befeuert die strategische Verwundbarkeit des Westens in der aktuellen geopolitischen Landschaft die Nachfrage nach der Lösung von NEO Battery Materials. Studien des Thinktanks Bruegel sowie der Europäischen Kommission dokumentieren, dass China Anfang 2026 weiterhin über 80 % der weltweiten Batteriezellproduktion kontrolliert. Diese Asymmetrie führt dazu, dass westliche Verteidigungssysteme von Komponenten abhängig sind, die von einem potenziellen Systemrivalen gefertigt werden. Analysen von McKinsey und der Internationalen Energieagentur weisen in ihrem Ausblick "Global Energy Perspective 2025" darauf hin, dass die Schaffung alliierter Lieferketten für Energiespeicher oberste Priorität für die Verteidigungsfähigkeit hat. NEO Battery Materials positioniert sich in diesem Kontext als ein zentraler Baustein für eine unabhängige, westliche Lieferkette für Energiespeicher und treibt die Abkehr von asiatischen Importen voran. Da NEO zudem auch als Lieferant für zwei Fortune 500 Autohersteller gelistet ist und gestern die Zusammenarbeit mit dem Roboter-Spezialisten ZIO Robot vermeldet, winkt dem Unternehmen auch Wachstum im zivilen Bereich. Die Aktie von NEO Battery Materials baut gerade Momentum auf und passt perfekt in die Zeit. Anleger, die spekulativ denken, sollten sich den Wert vormerken.


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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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