Rohstoffe
Kommentar von André Will-Laudien vom 29.03.2023 | 04:44
Kupfer fehlt massiv – was tun? Nordex, Orestone Mining, JinkoSolar – GreenTech-Aktien im Fokus der Anleger
Die Energiewende in Europa kann nur funktionieren, wenn kritische Metalle wie Kupfer, Lithium oder Nickel weiterhin verfügbar bleiben. Für eine nahezu vollständige Elektrifizierung des Straßenverkehrs ab 2035 sind Kupfermengen in 3- bis 7-facher Menge zum heutigen Verbrauch gefragt. Derzeit gibt es aber kaum neue Minen, die an den Start gehen. Spannend wird also werden, welche Kupferquelle die EU demnächst erschließen wird, um die Industrie-Standorte mit dem begehrten Metall zu versorgen. Der EU-Expertenrat sollte sich also dringend um ein paar Bergbau-Berater bemühen und die aktuellen Beschlüsse von der Märchen-Abteilung verifizieren lassen. Wie schaffen wir es doch?
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 23.03.2023 | 05:35
Gold auf 3.000 US-Dollar? Barrick Gold und Desert Gold profitieren. Was ist bei Vonovia los?
Steigt der Goldpreis noch in diesem Jahr auf 3.000 USD je Unze? Dies hält jedenfalls Investmentprofi Leigh Goehring für möglich. Er ist Geschäftsführer bei Goehring & Rozencwajg, verwaltet unter anderem einen Rohstofffonds und erwartet „ein Jahrzehnt der Inflation“. Sollte die Prognose eintreffen, sind Gold-Aktien mindestens eine attraktive Depotbeimischung. Neben den Branchenschwergewichten wir Barrick Gold, können sich Explorer als Hebel auf den Goldpreis lohnen. Ein solcher ist Desert Gold. Die Aktie des kanadischen Unternehmens hat gestern mit einem Kurssprung von über 10% auf ein Projekt-Update reagiert. Dagegen sind bei „Betongold“ die Perspektiven weiterhin schwierig. So wurde Vonovia trotz der deutlichen Kursverluste der vergangenen Monate von Analysten nochmals abgestuft. Dabei gibt es auch positive Kommentare.
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 22.03.2023 | 05:35
Buffett stockt bei Öl-Aktie auf: Shell, Saturn Oil & Gas, BYD
Star-Investor Warren Buffett liebt schon länger Öl-Aktien. Da verwundert es nicht, dass er den aktuell schwachen Ölpreis nutzt, um bei seiner Lieblingsaktie (nach Apple) aufzustocken: Occidental Petroleum. An dem US-Ölproduzenten hält Berkshire Hathaway inzwischen rund 23%. Wer die Chance des niedrigen Ölpreises nutzen will, sollte sich auch Shell und Saturn Oil & Gas ansehen. Shell wird von zahlreichen Analysten empfohlen und Saturn Oil & Gas ist nach mehreren spektakulären Übernahmen auf dem Weg zu einem namhaften Produzenten zu werden. Neuigkeiten gibt es auch bei BYD. Ebenfalls ein Liebling von Buffett, aber derzeit in einem schwierigen Marktumfeld. Darauf lassen jüngste Medienberichte schließen.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 22.03.2023 | 04:44
Neue Bankenkrise 2023? Deutsche Bank, Blackrock Silver, Commerzbank – Gold und Silber sind zurück!
Notenbanker stecken derzeit in einer gewaltigen Zwickmühle. Eigentlich müssten sie den Preisdruck mit knallharter Zinspolitik und schrittweisen Liquiditätsentzug bekämpfen. Damit erhöhen sich jedoch das bestehende Rezessionsrisiko und die Gefahr einer neuen Finanzkrise weltweit. Tatsächlich haben die vergangenen Zinsrestriktionen bereits Schleifspuren im US-Bankensystem hinterlassen, denn in den Büchern der Institute, die an ewig niedrige Zinsen geglaubt hatten, schlummern noch gigantische Abschreibungen auf Kursverluste. Nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und der Zwangsübernahme der Credit Suisse hat die Unsicherheit die Märkte wieder in den Würgegriff genommen. Gold und Silber reagierten mit einem Riesensprung, wir blicken auf die aktuelle Lage.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 21.03.2023 | 04:44
Banken adé – jetzt steht die GreenTech Rally an: Aktien von BYD, Canadian North, Mercedes Group und BMW im Fokus!
Schonungsloser Klartext – das hatte der Weltklimarat versprochen, falls es Regierungen noch immer nicht kapiert haben. Der neueste „Weltzustands-Bericht“ zeigt dies eindeutig. Zögern war gestern, jetzt muss gehandelt werden und zwar weltweit, lautet die klare Botschaft. Das ist das Fazit des sogenannten Syntheseberichts des Weltklimarates IPCC, welcher wie lang erwartet gestern im schweizerischen Interlaken vorgestellt wurde. Führende Wissenschaftler haben in der vergangenen Woche mit mehr als 650 Regierungsvertretern darum gerungen, die Dinge so transparent wie möglich darzulegen. Das Fazit ist schnell formuliert: Vollgas für die GreenTech-Industrie!
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 20.03.2023 | 04:44
Die große Batteriefrage 2023: BASF, Altech Advanced Materials, Volkswagen – Wer ist der Schnellste?
In den letzten Monaten wurde den Anlegern klar: Die Weltwirtschaft wird nach der Pandemie mit starken Preissteigerungen zu kämpfen haben. Der größte Inflationsdruck kommt von den knappen Rohstoffen v.a. für industrielle Hightech-Güter. Denn der Trend zur Klimavorsorge zwingt die Industrie, ihre Fertigungsprozesse ressourcenschonender aufzustellen. Dies erfordert große Investition in neue Energieanlagen und Speichersysteme. Die Elektromobilität ist hier noch das kleinere Problem, denn wie wird die Menschheit die grüne Energieversorgung rund um den Globus sicherstellen? Der Energiehunger der aufstrebenden Staaten übersteigt den Neu-Bedarf in den Industrienationen bereits heute um das Sechsfache. Es braucht ausgefeilte Ideen!
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 10.03.2023 | 05:10
Plug Power und Nordex enttäuschen, Meilenstein bei Manuka Resources
Der Umstieg zu erneuerbaren Energien wird von Politik und Wirtschaft deutlich beschleunigt, jedoch kämpfen Unternehmen weiterhin mit dem Erreichen ihrer Planziele. Dennoch stimmen die Marktausblicke optimistisch, dass die Transformation zu alternativen Energien weiter an Fahrt gewinnen wird. Einer der Kostenträger sind die hohen Rohstoffkosten, die durch die Sanktionen gegen Russland noch einmal deutlich zulegen konnten. Mit Manuka Resources ist ein noch junger Player am Markt, der die Engpässe beim kritischen Rohstoff Vanadium, der für Energiespeichersysteme benötigt wird, deutlich abfedern könnte.
Zum KommentarKommentar von Fabian Lorenz vom 08.03.2023 | 05:05
Nel Aktie bricht ein, 60%-Chance bei Bayer, Almonty Industries und BASF
Die Aktie von Nel gehörte gestern zu den großen Tagesverlierern. Damit ist der Aufwärtstrend endgültig gebrochen und die Meinungen der Analysten gehen weit auseinander. Berenberg sieht die Aktie von BASF nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen als eine Halteposition. Das Kursziel liegt bei 55 EUR. Die Zahlen seien im Rahmen der Erwartungen. Doch das Ende der Aktienrückkäufen und sowie Sorgen über die künftige Wettbewerbsfähigkeit belasten die Aktie. Bei Bayer sehen Analysten dagegen bis zu 60% Kurspotenzial. Vom Boom der Elektromobilität und auch Rüstungsausgaben profitiert Almonty Industries. Als führender Wolfram-Produzent außerhalb Chinas könnte es bald zum Bieterwettkampf kommen, vermuten Analysten.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 08.03.2023 | 04:44
Bitte den Strom anstellen! Myriad Uranium, RWE, E.ON, Uniper, ThyssenKrupp – Regenerative Energie plus Atomkraft ist die grüne Zukunft!
Die grüne Politik aus Berlin und Brüssel ist leider nicht zu Ende gedacht. Denn wenn die Mobilität gänzlich auf Strom umgestellt werden soll, braucht es deutlich mehr Energie, als heute zur Verfügung steht. Der Flächenverbrauch in Deutschland ist durch die alternative Energie-Erzeugung durch Wind und Sonne extrem angestiegen. Mittelfristig führt daher eine weitere Forcierung dieser Energiequellen zu einem sinkenden Lebensstandard und weniger Natur. Atomenergie als Auslaufmodell – scheinbar nur in Deutschland. Gut, dass uns die Nachbarn Frankreich und Tschechien gerne an ihr Netz lassen. Das hat seinen Preis und bedeutete für Deutschland das gleiche Risikoprofil, wie wenn die Reaktoren bei uns stünden. Welche Aktien passen in die europäische Energielandschaft?
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 01.03.2023 | 04:44
GreenTech im Fokus: BASF, Meta Materials, Nordex, JinkoSolar – Jetzt in die Klimawende 2.0 investieren!
In der täglichen Presse beschäftigen uns neben den schrecklichen Bildern aus der Ukraine auch die ungelösten Fragen zur Energiewirtschaft der Zukunft. Dass der Weg über Innovationen sowie erneuerbare Energien führt, ist beschlossene Sache, das zugrunde liegende Tempo wird aber für eine schnelle Kehrtwende nicht ausreichen. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor ist ebenso zu diskutieren wie eine Verdammung der Kernenergie. Findige Forscher machen sich daher ganz neue Gedanken über Technologiekonzepte, welche weite Bereiche des Lebens verändern werden. Die Umsetzung der Lösungen wird aber viel Geld kosten und sie benötigt knappe Rohstoffe. Was sollten Anleger derzeit im Fokus haben?
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