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29.04.2025 | 05:10

Coinbase, Defence Therapeutics, PayPal – Zukunftsweisende Entscheidungen

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Bildquelle: pixabay.com

Die aktuelle Handelswoche verspricht Spannung pur. Neben möglichen überraschenden Posts von Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social im Hinblick auf Strafzölle steht der Höhepunkt der Berichtssaison an. Rund 800 Unternehmen gewähren in den nächsten Tagen Einblicke in ihre Geschäftsberichte, darunter Schwergewichte wie Coca-Cola, Mastercard, aber auch die Tech-Giganten Microsoft, Meta Platforms oder Qualcomm.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DEFENCE THERAPEUTICS INC | CA24463V1013 , Coinbase | US19260Q1076 , PALANTIR TECHNOLOGIES INC | US69608A1088

Inhaltsverzeichnis:


    Defence Therapeutics – Konsolidierung abgeschlossen

    Der Ausruf von Strafzöllen am „Liberation Day“ durch den US-Präsidenten brachte die Börsen weltweit ins Wanken, auch die Biotechbranche zog es im Sog mit nach unten, wodurch sich für Anleger eine nochmalige Einkaufschance bietet. Die Aktie von Defence Therapeutics, einem Forschungsunternehmen, das unter Einsatz seiner firmeneigenen und patentierten Accum®-Plattform daran arbeitet, die nächste Generation von Impfstoffen und ADC-Produkten zu entwickeln, konsolidierte nach einem starken Anstieg von rund 237 % auf ein Zwischenhoch bei 1,66 CAD schulmäßig, konnte die bei 0,85 CAD gerissene Aufwärtslücke schließen und dreht seither erneut Richtung Norden.

    Mit dem nachhaltigen Überwinden des seit Dezember etablierten Abwärtstrends bei 0,90 CAD wäre der Weg kurzfristig bis zum 200er EMA bei 1,02 CAD frei. Der nächste größere Widerstand läge danach bei 1,30 CAD. Sowohl MACD als auch RSI gaben in der vergangenen Woche ein Kaufsignal auf niedrigem Niveau, so das noch deutlich Luft nach oben gegeben ist.

    Die Accum®-Technologie adressiert ein zentrales Problem moderner Therapien: Viele Wirkstoffe verbleiben in Zellkompartimenten und erreichen nicht den Zielort. Accum® ermöglicht eine gezieltere Freisetzung, steigert die Wirksamkeit mit dem Faktor 10 und erlaubt damit geringere Dosierungen. Ihre branchenübergreifende Anwendbarkeit, von Krebsimpfstoffen bis hin zu mRNA-Therapien, eröffnet den Zugang zu Milliardenmärkten.

    Mit Patenten bis ins Jahr 2043 sicherte sich Defence nicht nur seine Technologieführerschaft, sondern legt zugleich die Grundlage für Lizenzierungen und wiederkehrende Einnahmen. Kürzlich wurde Dr. Elias Theodorou als neuer COO vorgestellt. Mit 25 Jahren Forschungsexpertise soll er die Kommerzialisierung der Technologie entscheidend vorantreiben.

    Coinbase – Kaufsignale generiert

    Nach einer seit Januar dauernden Abwärtsbewegung drehte der Bitcoin seit dem Zwischentief bei 74.434 USD und konnte in der vergangenen Woche die Marke von 90.000 USD dynamisch zurückerobern. Im Vergleich zum Aktienmarkt konnte Bitcoin & Co. seit dem Ausruf der Trump-Zölle relative Stärke zeigen. Ein erneutes Markieren von neuen Höchstständen in den nächsten Wochen ist daher nicht unwahrscheinlich.

    Von den steigenden Notierungen profitierte einmal mehr die Krypto-Börse Coinbase. Die Aktie konnte nach der Bestätigung eines doppelten Bodens bei 146,12 USD einen neuen Aufwärtsimpuls starten und die 200 USD-Marke brechen. Der Trendfolgeindikator MACD steht auf Kauf, der Relative Stärke-Index RSI liegt aktuell bei neutralen 61 Punkten und besitzt daher noch deutlich Luft nach oben.

    Der 100er und 200er EMA befindet sich im Bereich von 220 USD. Ein nachhaltiges Überschreiten sowie der Bruch des seit Anfang Dezember 2024 etablierten Abwärtstrends bei aktuell 245 USD würden bereits Kursziele jenseits der 300 USD-Marke generieren. Nach unten wird der Wert aktuell im Bereich von 180 USD unterstützt. Ein Absinken unter diese Marke wäre dagegen ein deutlich bearishes Zeichen.

    PayPal – Revolutionäre Kooperation

    Grund für den Aufwärtsschwung der Coinbase-Aktie war zudem eine zukunftsweisende Kooperation mit dem führenden US-Zahlungsanbieter PayPal, die den digitalen Zahlungsverkehr zukünftig revolutionieren könnte. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Verbreitung und Funktionalität des PayPal USD (PYUSD) Stablecoins zu stärken. Ziel ist es, Verbrauchern, Unternehmen und Institutionen den Zugang zu digitalen Währungen mit der Stabilität USD-gestützter Vermögenswerte zu erleichtern.

    Im Rahmen der erweiterten Zusammenarbeit können Coinbase-Nutzer PYUSD ohne Plattformgebühren kaufen, verkaufen und handeln sowie im Verhältnis 1:1 gegen US-Dollar auf den Coinbase-Plattformen einlösen.
    Darüber hinaus planen PayPal und Coinbase, gemeinsam an Innovationen zu arbeiten, um Stablecoin-basierte Lösungen für globale Geldtransfers voranzutreiben, insbesondere im Bereich des Handels. Zudem wollen sie neue Anwendungsmöglichkeiten für PYUSD im Bereich dezentraler Finanzen (DeFi) und auf On-Chain-Plattformen erforschen.

    PayPals Präsident und CEO, Alex Chriss, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft, die auf einer gemeinsamen Historie aufbaut, Nutzern den Zugang zu Kryptowährungen zu erleichtern. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hob hervor, dass die Partnerschaft die Chance biete, die große Basis an Verbraucher- und Händlerkonten von PayPal für die weltweite Verbreitung von Stablecoins zu nutzen.
    Diese neue Vereinbarung knüpft an eine frühere Kooperation aus dem Jahr 2021 an, die es Coinbase-Nutzern ermöglichte, PayPal-Konten für die sofortige Finanzierung von Kryptowährungskäufen und Fiat-Abhebungen zu verwenden.

    PayPal USD ist ein von der Paxos Trust Company emittierter Stablecoin, der vollständig durch US-Dollar-Einlagen, US-Staatsanleihen und ähnliche liquide Vermögenswerte gedeckt ist. Über PayPal und Venmo kann PYUSD zum festen Kurs von 1,00 US-Dollar pro Token gehandelt werden.


    Die Kryptowährungen konnten in der vergangenen Woche ihren Aufwärtsimpuls fortsetzen. Dadurch konnte die Krypto Börse Coinbase die Marke von 200 USD zurückerobern. Für positive Impulse sorgte auch eine revolutionäre Kooperation mit dem Zahlungsanbieter PayPal. Defence Therapeutics konsolidierte aufgrund der Korrektur des Gesamtmarktes schulmäßig, die Indikatoren gaben erneut ein Kaufsignal.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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