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24.02.2026 | 05:00

Rohstoff-Investments: Warum Globex Mining der Geheimtipp neben Barrick Mining und MP Materials ist

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Bildquelle: KI

Die Weltwirtschaft verzeichnet eine fundamentale Verschiebung von einer Ära des Freihandels hin zur Ökonomie des Mangels. Rohstoffe sind nicht länger bloße Handelsgüter, sondern Instrumente der nationalen Sicherheit und Ausdruck der geopolitischen Macht. Die Ankündigung der US-Regierung, einen exklusiven Rohstoff-Handelsblock zu schaffen, demonstriert das. Gleichzeitig hat die Internationale Energieagentur (IEA) das Zeitalter der Elektrifizierung ausgerufen, in dem die Nachfrage nach Kupfer, Seltenen Erden, Lithium und Antimon durch den Ausbau globaler Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und die Dekarbonisierung der Industrie auf historische Höchststände steigt. S&P Global prognostiziert bis 2040 ein Kupferdefizit von 10 Mio. t. China kontrolliert weiterhin über 50 % der raffinierten Kupferproduktion und dominiert die Lieferung für 19 von 20 kritischen Mineralien. Diese Konzentration zwingt westliche Staaten und Investoren zum Umdenken. Wir stellen bislang wenig beachtete Optionen vor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: GLOBEX MINING ENTPRS INC. | CA3799005093 , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 , MP MATERIALS CORP | US5533681012

Inhaltsverzeichnis:


    Investoren setzen oft auf die großen Namen wie Barrick und MP Materials

    Privatanleger und professionelle Marktteilnehmer setzen infolge von Lieferproblemen und geopolitischen Konflikten verstärkt auf Rohstoffe. Das meiste Kapital fließt in naheliegende Produzenten wie Barrick Mining oder MP Materials, die den Fokus auf die vertikale Integration in den Vereinigten Staaten legen. Barrick punktet durch Skaleneffekte bei der Förderung von Gold und Kupfer, während MP Materials die US-Versorgung mit Seltenen Erden adressiert. Dabei übersehen viele Investoren Basisinvestments wie Globex Mining, das als Projektgenerator eine breite Risikostreuung sowie Potenziale über verschiedene Rohstoffe hinweg bietet.

    Globex Mining und das Modell der Property Bank

    Das Geschäftsmodell von Globex Mining unterscheidet sich grundlegend von traditionellen Bergbauunternehmen, die Milliardenbeträge in die Entwicklung und den Betrieb einzelner Minen investieren. Globex fungiert dagegen als eine Art Rohstoff-Asset-Manager und Projektgenerator, der einen antizyklischen Ansatz verfolgt. Globex erwirbt aussichtsreiche Grundstücke in Phasen niedriger Preise, wertet diese durch geologische Expertise auf und optioniert sie anschließend an Partnerunternehmen. Ein Partnerunternehmen erhält das Recht auf eine Projektbeteiligung, indem es jährliche Barzahlungen an Globex leistet, Aktienpakete überträgt und ein bestimmtes Explorationsbudget auf dem Grundstück investiert. Nach Erfüllung dieser Bedingungen behält Globex in der Regel eine Bruttometalllizenzgebühr, die sogenannte Gross Metal Royalty (GMR), auf die künftige Produktion.

    Dieser Ansatz verschiebt das finanzielle Risiko der Exploration und der Minenentwicklung auf den Partner. Globex profitiert jedoch von deren Entdeckungen, ohne die eigene Bilanz durch teure Bohrprogramme zu belasten oder die Aktionäre durch ständige Kapitalerhöhungen zu verwässern. CEO Jack Stoch hat das Unternehmen über vier Jahrzehnte geführt und ein Portfolio von über 260 Projekten aufgebaut, das die Vielfalt der gefragtesten Metalle abdeckt. Diese Struktur schafft eine Pipeline für künftige Cashflows und reduziert die Abhängigkeit vom Erfolg eines einzelnen Explorationsprojekts. Das breit aufgestellte Portfolio liefert dem Unternehmen Einkommensströme durch Optionszahlungen und sichert gleichzeitig die Option auf Erträge aus den einbehaltenen Lizenzgebühren.

    Explorationserfolge und eine krisenfeste Bilanz

    Zuletzt hat Globex seine Position durch Funde in kritischen Rohstoffsegmenten gestärkt. Ein relevanter Fortschritt ist das von Antimony Resources geführte Antimon-Projekt Bald Hill im kanadischen Distrikt New Brunswick, wo im Februar massive Stibnit-Mineralisierungen entdeckt wurden. Antimon gilt als kritisches Metall für die Verteidigungsindustrie zur Härtung von Munition und für Infrarotsensoren sowie für moderne Batterietechnologien. Die Entdeckung von Gehalten zwischen 3 % und 5 % Antimon unterstreicht den Wert des Portfolios in einer Marktphase, in der China Exportbeschränkungen für dieses gefragte Element durchsetzt. Zusätzlich meldete Globex kürzlich die Entdeckung von Seltenerd-Mineralisierungen im Bundesstaat Nevada.

    Die finanzielle Stabilität von Globex ist Garant für das Geschäftsmodell und lässt Investoren zudem ruhig schlafen. Mit über 40 Mio. CAD an liquiden Mitteln und Aktienbeteiligungen ohne jegliche Schulden verfügt das Unternehmen über eine äußerst robuste Bilanz, die Flexibilität ohne Zinsänderungsrisiken ermöglicht. Eine extrem geringe Verwässerung über Jahrzehnte zeigt sich in der Aktienanzahl von 56,39 Mio. ausstehenden Papieren, während 106 Royalties in den Büchern stehen.

    Gute Performance - die Aktie von Globex gilt als eine Art Basisinvestment in Rohstoffen.

    Barrick und MP Materials im direkten Vergleich

    Im Kontrast zum breiten Ansatz von Globex setzen Barrick Mining und MP Materials auf weniger Rohstoffe und ein konzentrierteres Geschäftsmodell. Globex Mining meidet diese direkten operativen Hürden und fungiert als Basisinvestment, das Marktkenner oft mit einem Rohstoff-ETF vergleichen. Die breite Aufstellung über fast alle relevanten Metalle hinweg bietet einen Schutz vor Preisschwankungen und lässt Anleger marktbreit am Rohstoff-Boom teilhaben. Die Aktie ist inzwischen angesprungen und dürfte angesichts der einzigartigen Eckdaten weiteres Interesse auf sich ziehen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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