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21.05.2026 | 04:00

Die Börse greift zu! Starke Aufwertung bei Infineon, AMD und Antimony Resources

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Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

Trotz großer internationaler Fragezeichen erlebt der Technologiesektor wieder eine neue Dynamik. Denn während Anleger bei Tech-Titeln wie Infineon Technologies und Advanced Micro Devices erneut beherzt zugreifen, zeigt sich in anderen Bereichen vermehrt Zurückhaltung. Kein Wunder, denn die Zinsen steigen und machen Aktien-Investments per se teurer. Der Boom bei KI, Rechenzentren und Leistungselektronik ist dennoch ungebrochen, damit rücken gerade kritische Rohstoffe immer stärker in den Fokus der Strategen. Ob moderne Halbleiter, Hochleistungs-Prozessoren und Energiechips, sie alle benötigen eine stabile Versorgung mit strategischen Metallen wie Antimon, Kupfer oder Seltene Erden. Geopolitische Spannungen, gesperrte Handelsrouten und Exportrestriktionen schaffen zunehmend Engpässe, die die Nervosität unter den Produzenten erhöht. Davon profitieren können Explorations- und Rohstoffunternehmen wie Antimony Resources, welche sich auf Metalle mit hoher sicherheitspolitischer Bedeutung konzentrieren. Ein tieferer Blick lohnt sich!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , INFINEON TECH.AG NA O.N. | DE0006231004 , INFINEON TECHNOLOGIES ADR | US45662N1037 , ADVANCED MIC.DEV. DL-_01 | US0079031078

Inhaltsverzeichnis:


    Advanced Micro Devices (AMD) – Wenn sich die Bewertung einfach mal verdreifacht

    Kaum zu glauben, aber es ist Realität geworden. Beim amerikanischen Chiphersteller AMD werden aus 34,6 Mrd. USD Umsatz in 2025 bis 2028 wahrscheinlich über 100 Mrd. USD. Das jüngste Quartal war aus Sicht vieler Marktbeobachter ein Wendepunkt im KI-Wettlauf der Halbleiterbranche. Die Erlöse sprangen um 38 % auf rund 10,3 Mrd. USD, während das Datacenter-Geschäft sogar um 57 % explodierte und damit erstmals zum wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns wurde. Besonders beeindruckte Analysten, dass AMD sowohl bei Umsatz als auch Gewinn klar über den Erwartungen lag und zugleich einen außergewöhnlich starken Ausblick auf Q2 präsentierte. Die Euphorie basiert vor allem auf der Annahme, dass Hyperscaler, Cloudanbieter und techaffine Unternehmen ihre Investitionen in KI-Rechenzentren massiv ausweiten und AMD mit EPYC-Prozessoren sowie Instinct-Beschleunigern hiervon überproportional profitiert.

    Dennoch bleibt die Frage berechtigt, ob eine nahezu verdreifachte Bewertung binnen kurzer Zeit fundamental nachvollziehbar ist, denn selbst optimistische Analysten warnen inzwischen vor einer sehr ambitionierten Bewertung und extrem hohen Erwartungen des Marktes. AMD muss nun beweisen, dass die aktuelle Nachfragewelle nicht nur ein kurzfristiger KI-Hype ist, sondern sich dauerhaft in Marktanteile, Margen und langfristige Großaufträge übersetzen lässt. Gleichzeitig sehen viele Investoren in AMD derzeit einen der wenigen Konzerne, die Nvidia zumindest partiell Marktanteile im KI-Sektor abnehmen könnten. Viele Investmentbanken wie RBC, Goldman Sachs oder D.A. Davidson hoben daraufhin ihre Kursziele deutlich an, auf der Plattform LSEG Refinitiv von 228 USD zu Jahresanfang auf aktuell 443 USD nach oben, getragen von 43 Buy-Ratings. Die Krux: AMD erreichte in der letzten Woche bereits einen Höchststand von 470 USD und fiel dann wieder auf 400 USD zurück. Für Trader super spannend, für fundamentale Investoren ist ein KUV 2026e von 12 gepaart mit einem KGV von 56 vielleicht zu viel des Guten.

    Infineon Technologies – Deutsche Ingenieurskunst international gefragt

    Im Reigen der internationalen Chipkonzerne mit dabei ist der Münchener HighTech-Konzern Infineon. Die „Fast-Pleite“ in den Jahren 2008/2009 wirkt im Hintergrund weiterhin als Referenzpunkt, weil sie zeigt, wie stark Infineon einst von Halbleiterzyklen abhängig war und wie schnell Überkapazitäten zu Krisen führen können. Derzeit ist aber wohl eher Knappheit das Thema. Die aktuelle Euphorie speist sich daher weniger aus kurzfristigem Wachstum, sondern aus einer strukturellen Positionierung als Enabler von Elektrifizierung, Energieeffizienz und zunehmend auch KI-Infrastruktur über patentierte Leistungshalbleiter. Sie sind seit Kurzem extrem gefragt. Ob Infineon im Wachstum letztendlich wirklich mit den US-Hyperscalern mithalten kann, hängt weniger von der Umsatzdynamik als von Margen, Preissetzungsmacht und der Fähigkeit ab, in High-End-Siliziumkarbid- und GaN-Technologien Fuß zu fassen. Gleichzeitig bleiben Lieferkettenrisiken präsent, insbesondere bei kritischen Substraten. Trotz aller Euphorie und einem Kursanstieg von 100 % in 2026 bleiben geopolitischen Spannungen zwischen China, Europa und den USA, eine Variable, die die Planbarkeit des Geschäftszyklus weiterhin begrenzen. Immerhin erzielten die Münchener in 2025 erst 14,7 Mrd. EUR Umsatz, dieser soll laut Schätzungen in 2026 nun auf 16,2 Mrd. EUR anwachsen. Auch hier gilt: Ein KGV 2026e von 37 nach 18 im letzten Jahr – sowas gab es schon mal zum Tech-Boom der 2000er. Damals allerdings mit Werten über Faktor 70. Ein heißer Ritt, der noch weiter gehen kann oder zum rasanten Rodeo wird!

    Antimony Resources – Der Zug nimmt gerade erst Fahrt auf

    Im aktuellen Umfeld bleibt vor allem für die HighTech- und Rüstungsbranche jede Opportunität in Sachen kritischer Metalle wichtig. In kurzer Zeit hat sich Antimon von einem Nischenmetall zu einem strategischen Engpassfaktor entwickelt, befeuert durch geopolitische Spannungen und eine zunehmend knappe Angebotslage. China dominiert mit rund 70 % der globalen Produktion weiterhin den Markt, während sich die Preise von etwa 15.000 auf über 60.000 USD je Tonne vervielfacht haben. Antimony Resources verfügt mit dem Bald-Hill-Projekt um eine aussichtsreiche Lagerstätte des begehrten Metalls. Wie geht es hier weiter?

    Für ein junges Unternehmen bleiben die jüngsten Bohrergebnisse extrem wichtig. Im Fokus stehen dabei vor allem die neuen hochgradigen Analyseergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm 2026, welche eine deutliche Aufwertung des Projekts nahelegen. So wurden in mehreren Bohrlöchern außergewöhnlich hohe Gehalte von bis zu 26,9% Antimon sowie 13,9% in stibnitführenden Zonen nachgewiesen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse nicht nur punktuelle Hochgrade, sondern auch signifikante Mächtigkeiten von bis zu 15 Metern, was auf ein robustes mineralisiertes System hindeutet. Besonders hervorzuheben ist, dass sich diese hochgradigen Abschnitte in Tiefen von teils über 350 bis knapp 500 Metern befinden, was auch das vertikale Erweiterungspotenzial klar bestätigt.

    CEO James R. Atkinson im Interview mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk zu aktuellen Entwicklungen.

    https://youtu.be/AcaRJnRlx_8

    Mit einem geplanten Gesamtbohrvolumen von rund 18.000 Metern wird zudem erstmals das Potenzial neu identifizierter Zonen wie Marcus, Central und South systematisch getestet. Ergänzend dazu wird die Exploration auf das gesamte, rund 37 Quadratkilometer große Projektgebiet ausgeweitet, um zusätzliche Zielstrukturen zu definieren. Damit entwickelt sich Bald Hill zunehmend in Richtung einer belastbaren Ressourcendefinition. Ins Rampenlicht rückt der Investmentcase allerdings durch die militärische Nachfragekomponente, welche rund ein Drittel der These trägt: Antimon wird in panzerbrechender Munition, in gehärteten Legierungen sowie in Flammschutzsystemen für militärische Plattformen eingesetzt. Weiterhin im Fokus natürlich auch die Anwendungen in Batterien und Elektronik für Drohnen, Kommunikationssysteme und moderne Gefechtsführung. Während die USA ihr Verteidigungsbudget sukzessive bis auf 1,5 Bio. USD voranbringen wollen (nach 919 Mrd. USD in 2025), investieren auch NATO-Länder mittlerweile 3,5 bis 5 % ihrer Wirtschaftsleistung im Bereich Defense und Rüstung. Antimony Resources hat sich im Jahr 2026 immerhin schon auf eine Marktkapitalisierung von 77 Mio. CAD aufschwingen können. Nun warten Investoren auf eine erste NI-43-101-Ressourcenschätzung, dann sollten die Türen auch für weitere Finanzierungen aufgehen. GBC Research kann sich in 12 Monaten Kurshöhen von 3,00 CAD vorstellen. Mit weiterer Knappheit und angespannten Lieferketten ist das eine erreichbare Zielgröße. Hochinteressant!

    In den letzten 3 Monaten zeigte Antimony Resources einen konstanten Aufwärtstrend. Aktuell befindet sich der Wert in einer Konsolidierung, immerhin betrugen die 12-Monatsgewinne bereits über 1.000 %. Mit Blick auf sich stabilisierende Indikatoren wie MACD und relative Stärke, sollte eine schnelle Rückkehr im Bollinger-Band erwartet werden. Kurzfristige Zielzone ist 1,00 bis 1,27 CAD. Quelle: LSEG Refinitiv vom 20.05.2026

    Die Rally im Tech-Sektor ist von Knappheiten und geopolitischer Verunsicherung getragen. Zunehmend entwickelt sich die KI-Technologie und der Bedarf an Rechenzentren zum Selbstläufer. Klimaziele und CO2-Diskussionen sind unter diesem Regime schnell verstummt, der Energiebedarf wird weltweit mit 5 bis 7 % per annum zulegen. Hierfür braucht es kritische Metalle in schwer skalierbarem Übermaß. Der Investment-Case für Metall-Ressourcen bleibt also trotz temporärer Rückschläge bullish!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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