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05.05.2026 | 05:45

Silver Viper Minerals, Vizsla Silver und Discovery Silver: Drei Rennpferde aus dem Stall von Kanadas Superinvestor Eric Sprott

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Bildquelle: Pixabay

Einer der bekanntesten Edelmetallexperten der Welt setzt auf drei Unternehmen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: einen aufstrebenden Junior-Explorer, einen Silberproduzenten kurz vor dem Produktionsstart und ein bereits profitables Schwergewicht mit Milliardenbewertung. Was die Aktien von Silver Viper Minerals, Vizsla Silver und Discovery Silver verbindet? Außergewöhnliche Ressourcen, kanadische Wurzeln – und Superinvestor Eric Sprott selbst. Ein Blick hinter seine Schatzkarte.

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283344098 | TSXV: VIPR , OTCQB: VIPRF , DISCOVERY SILVER CORP | CA2546771072 | TSX: DSV , VIZSLA SILVER CORP | CA92859G6085 | TSX: VZLA

Inhaltsverzeichnis:


    Die Schatzkarte einer Investorenlegende

    Was Warren Buffett für Value-Investoren ist, verkörpert Eric Sprott in der Welt der Edelmetalle. Der 82-jährige Kanadier ist nicht einfach nur ein Investor; er ist eine Institution. Sprott hat sein Leben der Suche nach echten Werten verschrieben, vor allem nach Gold und Silber. Im Jahr 2010 gründete der ehemalige Merrill-Lynch-Analyst den Sprott Physical Gold Trust und zog Investitionen in Milliardenhöhe an. Der ETF wurde konzipiert, um Anlegern den Zugang zu physischem Gold zu ermöglichen, ohne es selbst lagern zu müssen. Inzwischen sind die Sprott-Trusts zu einer kompletten Familie gewachsen, die von Silber bis Uran so ziemlich alles investierbar machen, was an Schätzen im Boden liegt. Darüber hinaus beteiligt sich der Milliardär an Junior-Explorern mit dem Potenzial für Weltklasse-Entdeckungen.

    Er ist der Mann, der physisches Silber kaufte, als andere es für Altmetall hielten. Heute hält er über seine Beteiligungsgesellschaft 2176423 Ontario ein Portfolio mit Anteilen an über 60 Firmen, das einer Schatzkarte gleicht. Aktuell liegt der Fokus auf Mexiko, dem Herzstück der globalen Silberproduktion. Eric Sprott setzt dabei nie auf nur ein Pferd. Er besitzt ganze Rennställe.

    Silver Viper Minerals: Der Jäger

    Eines seiner jüngsten Investments ist Silver Viper Minerals. Eine erste Position baute er im Juli vergangenen Jahres auf, im Dezember legte er noch einmal nach. Der Aktienkurs schoss daraufhin, auch getragen vom Aufschwung des Silberpreises, auf ein Mehrjahreshoch bei über 2,50 CAD. Aktuell hält er 7,3 % an dem Unternehmen, das 2016 in Vancouver gegründet wurde. Zusätzlich besitzt er Warrants, die ihn dazu berechtigen, seine Beteiligung zu einem festgelegten Wandlungspreis von 1,25 CAD je Aktie auf mehr als 10 % auszubauen. Bei Sprotts erstem Einstieg kostete die Aktie noch etwa 0,50 CAD. Inzwischen ist die Silbereuphorie abgeklungen, der Kurs kam auf 0,84 CAD (an deutschen Handelsplätzen aktuell 0,52 EUR) zurück.

    Die jüngsten Meldungen des Unternehmens scheinen untergegangen zu sein. Vor wenigen Wochen sicherte sich Silver Viper von Fresnillo, einem der größten Silberproduzenten der Welt, 100 % des Coneto-Projekts im mexikanischen Bundesstaat Durango. Das Vorkommen wird auf 535.000 Unzen Goldäquivalent geschätzt, wobei sich die Anteile von Gold und Silber in etwa die Waage halten. Der Kaufpreis von rund 15 Mio. USD wurde vollständig durch die Ausgabe von ca. 25,5 Mio. neuen Aktien beglichen. Damit wird Fresnillo zu einem weiteren Ankeraktionär: Der Anteil von rund 17 % ist sogar größer als der von Sprott. Außerdem meldete Silver Viper im weiter nördlich gelegenen La-Virginia-Projekt im Bundesstaat Sonora sensationelle Bohrergebnisse: In einem Bohrloch stießen die Geologen auf einen Goldgehalt von bis zu 183,5 Gramm pro Tonne Gestein (g/t) und 6.850 g/t Silber. Zuvor war das Management um CEO Steve Cope von Werten um 0,8 g/t Gold und 35 bis 40 g/t Silber ausgegangen – und schon das war für die Analysten des Investmenthauses Red Cloud Securities bereits im September 2025 Anlass genug, das zwischenzeitlich auch erreichte Kursziel von 2,50 CAD (aktuell etwa 1,57 EUR) auszurufen. Die jüngste Entdeckung hochgradiger Vorkommen war damals noch gar nicht bekannt.

    Derartige Meldungen dürften in Zukunft auch in den USA stärker wahrgenommen werden. Dort war die Aktie bisher nur "over the counter" (OTC) gehandelt worden, am 1. Mai stieg Silver Viper jedoch in das Segment OTCQX Best Markets auf. Das ist zwar immer noch Freiverkehr, aber dort das höchste Handelssegment, das eine Reihe von Qualitätsanforderungen mit sich bringt. Unternehmen müssen strenge Transparenzstandards erfüllen, geprüfte Finanzberichte vorlegen und die Einhaltung US-amerikanischer Wertpapiergesetze nachweisen. Briefkastenfirmen und Pleitekandidaten sind im Best-Markets-Segment nicht zugelassen; die Beschränkungen für US-Broker und Portfoliomanager für den Handel in niedrigeren OTC-Segmenten gelten dort nicht. Damit wird die Aktie für US-Privatanleger und kleinere Institutionen handelbar. Die Aufmerksamkeit der Investorengemeinde erhöht sich dadurch, News über hochgradige Gold- und Silberfunde dürften künftig nicht mehr einfach verpuffen.

    Vizsla Silver: Das Einhorn

    Vorbilder für die Entwicklung, die Silver Viper nehmen könnte, finden sich im Portfolio von Eric Sprott zu Genüge. Vizsla Silver etwa ist die Erfolgsgeschichte, von der jeder Junior-Miner träumt. Das ebenfalls in Vancouver beheimatete Unternehmen entwickelt im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa, genau zwischen Durango und Sonora gelegen, das Panuco-Silber-Gold-Projekt. Die Produktion soll bereits 2027 beginnen. Geplant sind jährlich 17,4 Mio. Unzen Silberäquivalent zu geschätzten Förderkosten von 10,61 USD je Unze. Aktuell liegt der Silberpreis bei über 70 USD je Unze. Das spricht für ein jährliches Umsatzpotenzial von 1,2 Mrd. USD und eine Bruttomarge von mehr als 80 %.

    Dank der Cash-Reserven von 450 Mio. USD gilt der Bau der Panuco-Mine als komplett durchfinanziert. Obwohl der Aktienkurs seit einem Jahreshoch bei 9,82 CAD auf 4,68 CAD zurückgekommen ist, hat das Unternehmen einen Börsenwert von mehr als 1,6 Mrd. CAD erreicht – etwa das 20-fache von Silver Viper, dessen drittes wichtiges Projekt Cimarron, ein Gold- und Kupfer-Vorkommen, ebenfalls in Sinaloa liegt. Zwar produziert auch Vizsla bislang noch Verluste und wird wohl auch nach Förderbeginn im kommenden Jahr noch rote Zahlen schreiben. Doch ab 2028 werden die Gewinne den Analystenschätzungen zufolge nur so sprudeln: Ein prognostiziertes 2028er-Ergebnis je Aktie von 0,50 CAD suggeriert ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) unter 10. Im Jahr 2029 soll sich der Gewinn pro Anteilsschein sogar auf 1,68 CAD mehr als verdreifachen. Vizsla wurde 2017 von Michael A. Konnert gegründet, einem erfahrenen Spezialisten für Bergbau-Startups, der das Unternehmen bis heute leitet. Er hat mit seinem Team den Beweis erbracht, dass man in Mexiko auch heute noch riesige neue Adersysteme finden kann, indem alte Distrikte mit neuer Technik quasi geröntgt werden.

    Discovery Silver: Der Milliardenkonzern

    Noch einen entscheidenden Schritt weiter ist Discovery Silver. Das Unternehmen schreibt bereits Gewinne, die sich im laufenden Jahr von 0,22 auf 0,50 CAD je Aktie mehr als verdoppeln sollen. Wie bei Vizsla war Sprott anfänglich mit gut 10 % beteiligt. In beiden Fällen hat er in geringem Umfang Kasse gemacht, um unter der regulatorisch kritischen 10 %-Schwelle zu bleiben. Denn als offizieller Insider will er nicht mehr geführt werden, hält die Aktien jedoch weiterhin als langfristiges Kerninvestment.

    Laufende Einnahmen liefern die Goldminen des Porcupine-Komplexes in Timmins in der kanadischen Provinz Ontario, die Discovery Silver im April 2025 von Newmont übernahm. Die unterirdischen Minen Hoyle Pond und Borden sowie der Tagebau Pamour sollen in diesem Jahr nach Planungen des Unternehmens 260.000 bis 300.000 Unzen Gold produzieren. Um das Edelmetall selbst verarbeiten zu können, kaufte der Konzern mit Hauptsitz in Toronto im März dieses Jahres zudem die Kidd-Mine von Glencore. Sie gilt als das tiefste Buntmetall-Bergwerk der Welt, das in bis zu 3.000 Metern unter der Erdoberfläche Kupfer, Zink und Silber fördert, als Nebenprodukte außerdem Indium, Selen und Schwefelsäure. Auch wenn die Kidd-Operationen kurz vor dem Ende ihrer wirtschaftlichen Lebensdauer stehen, macht der Deal für Vorstandschef Tony Makuch, gerade erst vom Branchendienst Kitco Mining zum „CEO of the Year" gewählt, wegen der bestehenden Verarbeitungsanlage Sinn.

    Den Cashflow aus der Goldproduktion in Ontario will Makuch nutzen, um eines der größten bislang unerschlossenen Silbervorkommen der Erde auszubeuten: das Silberprojekt Cordero im Bundesstaat Chihuahua, im Norden Mexikos gelegen. Es soll 2028 in Betrieb gehen und nach dem Hochlauf durchschnittlich 37 Mio. Unzen Silberäquivalent pro Jahr produzieren – ein Umsatzpotenzial von über 2,5 Mrd. USD. Dass Sprott und die kanadischen Unternehmen aus seinem Dunstkreis vor allem in Mexiko aktiv werden wollen, hat einen Grund: Die Silberressourcen dort zählen zu den hochgradigsten der Welt, und die bisher restriktiven Regularien für neue Bergbauprojekte wurden unter der seit Oktober 2024 amtierenden Präsidentin Claudia Sheinbaum gelockert.

    Drei Unternehmen, eine Handschrift

    Das Discovery-Drehbuch – der Börsenwert liegt bei fast 7 Mrd. CAD – ist zwar nicht ohne Weiteres auf Silver Viper zu übertragen, doch zwei der engsten Vertrauten von CEO Tony Makuch haben inzwischen in Vancouver angeheuert: Der langjährige CFO Andreas L'Abbé fungiert als Finanzberater, Gernot Wober, der ehemals als Vizepräsident bei Discovery für die Exploration verantwortlich war, stellt seine technische Expertise zur Verfügung. Allerdings ist es wenig wahrscheinlich, dass Silver Viper heimlich, still und leise auf eine Milliardenbewertung wachsen wird; eher wäre – im Fall weiterer herausragender Bohrergebnisse – eine Übernahme wahrscheinlich. Sowohl der neue Partner Fresnillo als auch eine der größeren Gesellschaften aus dem Sprott-Umfeld kämen dafür infrage. Kurspotenzial und Risiken sind bei Silver Viper jeweils am höchsten, was auch die Volatilität des Aktienkurses zeigt. Vizsla Silver schwankt nicht ganz so stark und wird aus eigener Kraft in absehbarer Zeit Gewinne erwirtschaften, trotzdem ist die Aktie alles andere als ein Witwen- und Waisenpapier. Discovery Silver musste zwar seit dem Januar-Hoch bei über 12,00 CAD einen Kursabschlag von gut einem Drittel hinnehmen, schwankt aber nicht stärker als der Silberpreis, dem die Aktie tendenziell folgt. Es ist das reifste Unternehmen in diesem Trio – die Zeit der ganz großen Kurssprünge dürfte vorbei sein. Während Discovery durch die Sicherheit des Volumens besticht und Vizsla durch die Eleganz der Entdeckung, bietet Silver Viper den Nervenkitzel der Jagd. Es ist kein Zufall, dass Eric Sprott auf alle drei Unternehmen baut. Der Superinvestor kauft nicht einfach nur Aktien – er kauft Geologie.


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    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

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