Menü schließen




21.04.2026 | 04:00

Gold als ultimativer Schutz im Nahost-Sturm: Lahontan Gold schreitet siegessicher voran – im Fahrwasser von Barrick und Newmont!

  • Gold
  • Silber
  • Edelmetalle
  • USA
  • Nevada
Bildquelle: Pixabay

Iran und kein Ende! Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Finanzmärkte weiter verunsichern, rückt Gold erneut in den Fokus als bewährter sicherer Hafen für Investoren. Besonders Projekte in stabilen Bergbauregionen wie Nevada profitieren von diesem Umfeld, da sie Versorgungssicherheit, Rechtssicherheit und planbare Produktionsperspektiven vereinen. Genau hier findet sich Lahontan Gold mit seinem fortgeschrittenen Santa-Fe-Projekt im traditionsreichen Walker-Lane-Goldgürtel. Wie von den Branchengrößen Barrick Mining und Newmont in Nevada bereits eindrucksvoll bestätigt, entsteht auch mit Lahontan Gold eine klassische Entwicklungsstory mit erheblichem Hebel auf steigende Goldpreise. Für Anleger könnte sich daraus eine seltene Kombination ergeben: Ein wachsender Goldentwickler in einer der sichersten Bergbauregionen der Welt, mit klarer Perspektive auf den nächsten großen Bewertungsschub. Die Aktie zeigt seit Monaten beeindruckende Stärke, die Rally sollte jetzt noch einmal einen Schub bekommen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , BARRICK MINING CORPORATION | CA06849F1080 | NYSE:B , TSX: ABX , NEWMONT CORP. DL 1_60 | US6516391066

Inhaltsverzeichnis:


    Vom historischen Goldcamp zur modernen Produktionsstory

    Abseits kriegerischer Handlungen am Persischen Golf arbeitet das kanadische Unternehmen Lahontan Gold daran, im US-Bundesstaat Nevada eine historische Mine zurück in Richtung Produktion zu führen. Die Region zählt zu den produktivsten Goldgebieten weltweit und hat bereits mehr als 225 Mio. Unzen Gold hervorgebracht. Ein Umfeld, das seit Jahrzehnten große Produzenten und institutionelle Investoren anzieht. Besonders attraktiv ist die Ausgangslage: Zwischen 1988 und 1995 wurden auf dem Projekt bereits rund 359.000 Unzen Gold und über 700.000 Unzen Silber im Tagebau gefördert. Diese historische Produktion gilt in der Rohstoffbranche als wichtiger Risiko-Reduzierer, da sie die wirtschaftliche Abbaubarkeit des Vorkommens belegt und gleichzeitig vorhandene Infrastruktur wie Stromversorgung und Wasserrechte bestätigt.

    Ressourcenbasis mit offensichtlichem Wachstumspotenzial

    Heute steht das Santa-Fe-Projekt auf einer soliden Ressourcengrundlage von rund 1,9 Mio. Unzen Goldäquivalent in verschiedenen Kategorien. Diese Ressource bildet das Rückgrat der Investmentstory und bietet gleichzeitig erhebliches Erweiterungspotenzial. Umfangreiche Bohrprogramme mit bereits über 700 genehmigten Bohrlöchern schaffen die Grundlage für kontinuierliches Wachstum der Lagerstätte. Ein erwartetes Ressourcen-Update könnte daher zu einem entscheidenden Meilenstein werden und das Projekt in eine neue Bewertungsdimension führen. Investoren erwarten neue Indikationen unmittelbar nach Auswertung der aktuellen Bohrprogramme.
    Ein zentraler technischer Fortschritt wurde zuletzt durch neue metallurgische Ergebnisse am Satellitenprojekt West Santa Fe erzielt. Analysen aus dem Bohrprogramm 2025 zeigen durchschnittliche Goldgewinnungsraten von rund 81 % sowie Silbergewinnungsraten von etwa 60 % im Cyanid-Laugungsverfahren. Diese Werte bestätigen frühere Tests und unterstreichen die Eignung des Materials für eine kosteneffiziente Verarbeitung mittels Heap-Leach-Technologie. Die aktuellen Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Projekt nicht nur geologisch attraktiv ist, sondern auch technisch realistisch in Richtung Produktion entwickelt werden kann.

    Neue Bohrkampagne erschließt zusätzliche Ressourcen

    Ein weiterer wichtiger Wachstumstreiber entsteht aktuell durch die geplante Untersuchung historischer Heap-Leach-Halden auf dem Santa-Fe-Gelände. Diese Halden enthalten Material aus der früheren Produktion, das bereits zerkleinert und verarbeitet wurde, jedoch nach heutigen Standards noch wirtschaftlich verwertbare Restgehalte an Gold und Silber enthalten könnte. Das Unternehmen plant daher rund 95 Bohrlöcher über eine Gesamtlänge von etwa 1.740 Metern, um dieses Potenzial systematisch zu bewerten. Sollte sich die wirtschaftliche Wiederaufbereitung bestätigen, könnten diese Halden zu einer zusätzlichen Ressource werden, die mit vergleichsweise niedrigen Kosten erschlossen werden kann. Da das Material bereits aufbereitet und zugänglich ist, entfallen wesentliche Schritte wie Abraumbewegung oder Gesteinszerkleinerung. Eine kostengünstige Reaktivierung des zerkleinerten Materials könnte die starken PEA-Ergebnisse von 2025 massiv aufwerten und zukünftige Cashflows steigern. CEO Kimberly Ann betont diesen disziplinierten Ansatz als Grundlage für Lahontan im Entwicklungspfad zu einem zukünftigen Mid-Tier-Produzenten.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuck geht den Fakten in Nevada auf den Grund und interviewt CEO und Gründerin Kimberly Ann.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc

    Finanzielle Stärke - Der Weg zur Mine nimmt Gestalt an

    Parallel zu den technischen Fortschritten hat das Management die finanzielle Basis für die nächste Entwicklungsphase geschaffen. Durch Kapitalmaßnahmen in Höhe von mehr als 13 Mio. CAD verfügt das Unternehmen nun über ausreichende Mittel, um Explorationsprogramme, Genehmigungsprozesse und Projektentwicklung planmäßig voranzutreiben. Die finanzielle Reichweite wird nach aktuellen Planungen bis weit in das Jahr 2027 taxiert.
    In Nevada haben Branchengrößen wie Barrick Mining und Newmont mit ihrem Joint Venture Nevada Gold Mines den größten Goldminenkomplex der Welt aufgebaut und dort über Jahrzehnte industrielle Großproduktion etabliert. Diese Minen liegen überwiegend im Norden des Bundesstaates entlang des Carlin-Trends, während das Projekt von Lahontan im Walker-Lane-Trend im Westen Nevadas positioniert ist. Die Entfernung beträgt mehrere hundert Kilometer, die stark größenunterschiedlichen Projekte befinden sich aber innerhalb derselben bergbaufreundlichen Jurisdiktion mit vergleichbarer Infrastruktur und regulatorischem Umfeld. Die Langfristperspektive von Lahontan kann also begeistern.

    Produktionsperspektive bis Ende des Jahrzehnts – Der Transformationsmoment rückt näher

    Nach aktueller Planung könnte das Santa-Fe-Projekt gegen Ende des Jahrzehnts in Produktion gehen, sofern die weiteren technischen und regulatorischen Schritte planmäßig verlaufen. Eine wirtschaftliche Erstbewertung aus dem Jahr 2024 zeigt bereits eine potenzielle Minenlaufzeit von rund acht Jahren bei moderaten Investitionskosten. In Kombination mit der bestehenden Infrastruktur und der oxidischen Mineralisierung ergibt sich ein realistisches Szenario für einen kosteneffizienten Tagebau.

    Die Aktie von Lahontan Gold konnte sich in den letzten 7 Monaten noch einmal auf glatt 0,45 CAD verdoppeln, nachdem sie seit Anfang 2025 bereits 500 % Rendite erzielte. Nach gelungener Refinanzierung springen risikobewusste Anleger erneut auf. Im Bollinger-Chart zeigt sich bereits ein momentumgetriebener Ausbruch nach oben. Quelle: LSEG Refinitiv vom 20.04.2026

    Die Investmentstory von Lahontan Gold vereint mehrere Faktoren, die im Rohstoffsektor als besonders wertsteigernd gelten: Eine historische Produktionsbasis, eine wachsende Ressource, bestätigte metallurgische Wirtschaftlichkeit und konkrete Schritte in Richtung Produktion. Die jüngsten Fortschritte bei Metallurgie und Ressourcenerweiterung zeigen überdies, dass das Projekt nicht nur Potenzial besitzt, sondern sich operativ Schritt für Schritt in Richtung Realisierung bewegt. Nach einer Konsolidierung der Lahontan-Aktie bis auf 0,32 CAD hat sich der Kurs wieder schnell auf 0,44 CAD emporgeschwungen. Technisch könnte das bereits ein Ausbruch nach oben sein, denn das Momentum steigt beträchtlich.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Stefan Feulner vom 05.06.2026 | 05:10

    Lahontan Gold – Goldriese von morgen nimmt Form an

    • Gold
    • Silber

    Während viele Anleger auf die kurzfristige Korrektur beim Goldpreis blicken, zeichnet sich im Hintergrund ein noch stärkerer Aufwärtstrend ab. Zentralbanken kaufen so viel Gold wie seit Jahrzehnten nicht mehr, geopolitische Spannungen nehmen zu und führende Analysten erwarten neue Rekordstände beim Edelmetall. Goldman Sachs sieht Gold bis Ende 2026 bei 5.400 USD je Unze. Besonders profitieren könnten Unternehmen wie Lahontan Gold, die kurz vor dem Sprung vom Explorer zum Produzenten stehen. Mit einer historischen Mine in Nevada, wachsendem Ressourcenpotenzial, starken Bohrergebnissen und einer Finanzierung bis 2027 könnte die Gesellschaft vor einer Neubewertung stehen, die viele Anleger bislang noch nicht auf dem Radar haben.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 04.06.2026 | 05:30

    BYD, Power Metallic Mines, Intel: Elektromobilität und KI-Rechenzentren sorgen für eine Kupfer Krise

    • BYD
    • Power Metallic Mines
    • Intel
    • Elektromobilität
    • Batterien
    • NISK
    • Kupfer
    • Platin
    • Palladium
    • Silber
    • Gold
    • Nickel
    • Kobalt
    • Chips
    • KI
    • Rechenzentren

    Die Zukunft fährt elektrisch, rechnet mit KI und scheitert an einem unscheinbaren Metall. Kupfer, das rote Gold der Energiewende, wird zum Nadelöhr. Während Rechenzentren für Sprachmodelle und autonome Flotten ihre Leistung vervielfachen trocknet das Minenangebot aus. Die London Metal Exchange notierte zuletzt ein Defizit von 150.000 t, eine Kehrtwende um 350.000 t binnen eines Jahres. Wer jetzt nicht umdenkt, verpasst die größte Umverteilung seit dem Ölschock. Wir sehen uns daher BYD als Vertreter der Elektroauto-Produzenten, Power Metallic Mines mit der polymetallischen Lagerstätte auf der viel Kupfer vorhanden ist und Intel als indirekter Kupferkonsument durch die KI-Infrastruktur genauer an.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Matthias Schomber vom 04.06.2026 | 04:35

    Auf Gold und andere Rohstoffe setzen: Agnico Eagle, Barrick Mining und Strategic Resources im Check!

    • Gold
    • Barrick Mining
    • Goldmine
    • Agnico Eagle
    • strategic resources
    • polymetalle

    Die internationalen Finanzmärkte navigieren derzeit durch ein hochkomplexes Wirrwarr aus Handelsspannungen, geldpolitischen Entscheidungen und einer schwächelnden Konjunktur in China, während die geopolitische Spannungen die Weltwährungen beeinflussen. In diesem hochvolatilen Umfeld erleben die Rohstoffmärkte ihre eigene Transformation, bei der der traditionelle Krisenschutz mit einer zukunftsweisenden Technologie aufeinanderprallt. Der Goldpreis geriet unlängst unter Druck und korrigierte deutlich von seinen Rekordhochs, was auch die großen Minenwerte unter Druck setzte. Gleichzeitig fordert der Markt im Zuge der globalen Dekarbonisierung zunehmend CO2-arme Lösungen sowie strategische Rohstoffe für die nächste Generation der Energiespeicherung und der industriellen Verarbeitung. Diese Dynamik sorgt für eine spürbare Anspannung auf dem Parkett, da die Weichen für die industrielle Zukunft jetzt neu gestellt werden. Unser genauer Blick auf drei ausgewählte Akteure zeigt, wo nach den jüngsten Marktkorrekturen die Risiken lauern und wo sich möglicherweise aktuell eine außergewöhnliche, unterbewertete Chance auftut.

    Zum Kommentar