Antimon
Kommentar von Nico Popp vom 28.10.2025 | 05:00
Antimon bleibt knapp und gefragt: EnerSys, Aurubis, Antimony Resources
Antimon schimmert silbern und ist ein Halbmetall, das vor allem in Blei-Säure-Batterien, Flammschutzmitteln sowie in Elektronik und Militärtechnik zum Einsatz kommt. In den letzten Monaten hat China seine Antimon-Exporte stark eingeschränkt. Nach Schätzungen erzeugte China 2024 rund 60 % der Antimon-Weltproduktion, danach folgt Tadschikistan. Diese Dominanz Chinas verstärkt Versorgungsängste: Wie die Nachrichtenagentur Reuters im Juni dieses Jahres schreibt, sprechen Batteriehersteller in den USA bereits von einem „nationalen Notfall". Grund genug, sich die Versorgungskette im Westen genauer anzusehen und die Rolle von Antimony Resources zu beleuchten, das zuletzt an der Börse für Furore gesorgt hat.
Zum KommentarKommentar von Nico Popp vom 05.08.2025 | 05:00
Schock-Bericht im WSJ – China schneidet Westen von Antimon ab: Hensoldt, Covestro, Antimony Resources
„China drosselt Versorgung der westlichen Rüstungsindustrie mit kritischen Metallen“, titelt das Wall Street Journal in einem Artikel von Sonntag. Darin nennen die Autoren mehrere Fälle, in denen China bewusst Lieferungen von kritischen Metallen verzögert hat. Derartige Verzögerungen können zu Produktionsausfällen führen und treffen die Industrie empfindlich. Neben Seltenen Erden nennt der Artikel auch Antimon. Demnach sei eine Lieferung von 55 t Antimon aus Australien nach Mexiko für drei Monate am chinesischen Hafen Ningbo festgesetzt worden – ein bisher einmaliger Vorgang, der aufhorchen lässt. Wir erklären, wofür Antimon gebraucht wird und stellen ein Antimon-Unternehmen aus Kanada vor, das nach und nach in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.
Zum KommentarKommentar von André Will-Laudien vom 18.07.2025 | 04:45
Kaum zu glauben: thyssenkrupp mit IPO? Neue DAX-Hochs mit SAP, ASML und Antimony Resources
Mit jedem neuen Tag sich zuspitzender geopolitischer Spannungen wird deutlicher: Verlässlich sichere Lieferketten für Industrie und Produktion gehören der Vergangenheit an. Insbesondere die deutsche und europäische Industrie spürt die Auswirkungen immer stärker, da sich Beschaffungswege infolge wachsender Sanktionen zunehmend verengen oder sogar vollständig versiegen. An den Kapitalmärkten führt dieses Knappheitsszenario zu erhöhter Sensibilität: Langfristige Zinsen steigen, Risikoparameter schnellen nach oben. Wie reagieren Unternehmen in diesem unsicheren Umfeld, und gibt es noch Hoffnung auf eine Wiederbelebung des globalen Handels? Welche grundlegenden Trends sollten Anleger angesichts dieser Lage besonders beachten? Es gibt einiges zu verdienen!
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 27.01.2025 | 06:00
Volkswagen, Nova Pacific Metals, D-Wave Quantum – bricht jetzt ein Handelskrieg aus?
Donald Trump ist der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und er legt ein hohes Tempo vor. Schon am ersten Tag hat er eine Vielzahl an Dekreten erlassen und auch seine Amtsantrittsrede hatte es in sich. Er kündigte Zölle auf Importe an. Auf Waren aus Mexiko und Kanada sollen 25 % Zollgebühren fällig werden. Bei Produkten aus China sollen Zölle von bis zu 60 % im Raum stehen. Schottet sich die USA so ab könnte vor allem China seine Rohstoffexporte deutlich einschränken und der Handelskrieg wäre eröffnet. Das Rennen um kritische Rohstoffe hat bereits begonnen. Trump hat seine Fühler schon nach Grönland und Kanada ausgestreckt. Woher beziehen die High-Tech-Technologien in Zukunft ihre Rohstoffe?
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