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20.10.2026 | 05:33

Rio Tinto, Glencore, Power Metallic Mines: Kupfer-Offensive trifft auf wachsenden Rohstoffhunger

  • Kupfer
  • Polymetalle
  • Québec
  • Rohstoffe
  • Lieferketten
Bildquelle: Nano Banana KI

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Power Metallic Mines

Die Elektrifizierung und der rasante Ausbau von Netzinfrastruktur treiben die Nachfrage nach strategischen Metallen für die Elektrifizierung. Großbanken wie Goldman Sachs erwarten, dass der Kupfermarkt ab 2027 in ein Angebotsdefizit rutscht. Während etablierte Branchenriesen wie Rio Tinto und Glencore mit milliardenschweren Investitionen gegen sinkende Erzgehalte ankämpfen, suchen die großen Konzerne zunehmend nach aussichtsreichen Explorern, um ihre Projektpipelines zu füllen. In der Provinz Québec positioniert sich Power Metallic Mines aktuell mit hochgradigen Kupferfunden und einer anlaufenden Wirtschaftlichkeitsstudie als potenzieller Lieferant für den nordamerikanischen Markt.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Nico Popp
ISIN: Power Metallic Mines Inc | CA73929R1055 , RIO TINTO LTD | AU000000RIO1 , GLENCORE PLC DL -_01 | JE00B4T3BW64

Inhaltsverzeichnis:


    Rio Tinto investiert in bestehende Minen

    Rio Tinto richtet seine globale Strategie derzeit konsequent auf die steigende Kupfernachfrage aus. Der Konzern steht dabei vor der Herausforderung, dass die durchschnittlichen Erzgehalte in den großen Minen weltweit seit Jahren kontinuierlich sinken. Wie das funktioniert, zeigt der Quartalsbericht vom 14. Oktober: Die mongolische Mine Oyu Tolgoi steigerte ihre Kupferförderung im dritten Quartal um 27 %, weil der Untertagebau hochläuft. Zugleich lieferte Escondida in Chile wegen planmäßig niedrigerer Erzgehalte 29 % weniger. Unterm Strich hält Rio Tinto an seiner Jahresprognose von 800.000 bis 870.000 t fest.

    Glencore sucht nach hochgradigen Neuentdeckungen

    Auch der Rohstoffkonzern Glencore spürt den Druck eines angespannten Marktes für Industriemetalle. 2025 förderte der Konzern 11 % weniger Kupfer, belastet von sinkenden Erzgehalten und Wassermangel in der chilenischen Mine Collahuasi. Für 2026 rechnet Glencore mit 810.000 bis 870.000 t. Bis 2035 will der Konzern die Förderung auf 1,6 Mio. t steigern, mit neuen und wieder angefahrenen Minen. Um die industriellen Abnehmer aus dem Automobilsektor verlässlich bedienen zu können, bleibt Glencore auf fortlaufende Projektakquisitionen und strategische Partnerschaften angewiesen.

    Power Metallic Mines definiert hochgradige Kupferzonen

    Im rohstoffreichen Gebiet Eeyou Istchee James Bay treibt Power Metallic Mines (80 %-Anteil) gemeinsam mit Critical Elements Lithium (20 %) die Entwicklung des polymetallischen Nisk-Projekts voran. Kanadas Critical Minerals Strategy und der Wunsch westlicher Abnehmer nach Lieferketten außerhalb Chinas werten Projekte in Québec strategisch auf. Im September veröffentlichte das Management eine erste Ressourcenschätzung für die hochgradige Lion-Zone, die 4,145 Mio. t mit einem Gehalt von 3,86 % Kupferäquivalent (CuEq) in der Kategorie der angezeigten Ressourcen sowie 0,601 Mio. t mit 4,01 % CuEq abgeleitet ausweist. Tiefere Bohrungen bestätigen, dass die Lagerstätte nach unten weiterläuft: Bohrloch PML-26-125 durchteufte in rund 800 m Tiefe 14,00 % CuEq über 5,70 m. Nach Unternehmensangaben deuten geophysikalische Daten darauf hin, dass Lion mindestens bis in 1.200 m Tiefe reicht.

    Die Aktie von Power Metallic Mines im Verlauf der vergangenen sechs Monate, rund um Ressourcenschätzung und Start der Wirtschaftlichkeitsstudie.
    Die Aktie von Power Metallic Mines im Verlauf der vergangenen sechs Monate, rund um Ressourcenschätzung und Start der Wirtschaftlichkeitsstudie.

    Erste metallurgische Tests durch das unabhängige Prüfinstitut SGS untermauern das wirtschaftliche Potenzial des Projekts. Diese Tests ergaben Kupfergewinnungsraten von über 98 %. Alle wertgebenden Metalle landen in einem einzigen Kupferkonzentrat. Erst kürzlich beauftragte Power Metallic Mines zudem das Ingenieurbüro BBA offiziell mit der Erstellung einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie, deren Ergebnisse für das erste Halbjahr 2027 erwartet werden.

    Solide Finanzierung und US-Listing im Blick

    Das anstehende Bohrprogramm wird durch eine solide Kapitalausstattung gestützt. Im Juni nahm Power Metallic 28,2 Mio. CAD ein, wovon 2,0 Mio. CAD vom bekannten Rohstoffinvestor Eric Sprott stammten. Für die zweite Novemberwoche peilt das Management ein Uplisting an die US-Börse Nasdaq an, verbunden mit einer Finanzierung über rund 15 Mio. USD. Noch läuft der Antrag. Mit einem Börsenwert von rund 300 Mio. CAD hat sich das Unternehmen eine solide Basis geschaffen. Die finanzielle Struktur erlaubt es, das Nisk-Projekt konsequent in Richtung Produktion voranzutreiben.

    Power Metallic Mines: Spannende Monate voraus

    Der operative Vorstoß von Power Metallic Mines fällt in eine Phase, in der die Industrie nach hochgradigen und geopolitisch sicheren Kupferprojekten in Nordamerika sucht. Die aktuelle Ressourcenschätzung sowie die anlaufende Wirtschaftlichkeitsstudie schaffen die Grundlage für eine spätere Produktion. Anleger müssen bei der Bewertung des Unternehmens jedoch die branchenspezifischen Explorationsrisiken berücksichtigen, da aktuell noch keine laufenden Einnahmen erzielt werden. Die finalen Ergebnisse zur ökonomischen Machbarkeit stehen noch aus und für den künftigen Minenbau wird in den kommenden Jahren Kapitalbedarf entstehen. Da sich das Nisk-Projekt noch im fortgeschrittenen Explorations- und Bewertungsstadium befindet, ist die Aktie von Power Metallic Mines trotz der jüngsten Finanzierung derzeit als klassischer, spekulativer Explorer-Titel einzustufen.

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    Der Autor

    Nico Popp

    Nico Popp

    In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys

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