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23.04.2026 | 04:30

Augen auf! Selten wurde der Weg für Kurssteigerungen so vorgezeichnet wie bei Lahontan Gold!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Kanadier haben klare und belastbare Meilensteine bis zur Aufnahme der Goldproduktion bis Ende 2027 in Aussicht gestellt. Diese Roadmap beinhaltet zahlreiche potenzielle Kurstreiber. Für Juni wird eine aktualisierte Ressourcenschätzung erwartet, im September eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie, welche Unternehmenswerte deutlich oberhalb der aktuellen Marktkapitalisierung indizieren sollte. Mit dem zusätzlichen Potenzial des neuen Gebiets West Santa Fe, sollten bald 3 Mio. Unzen ausweisbar sein und dies bei hohen Goldpreisen und niedrigen Kosten. Die geplante Notierung an der New York Stock Exchange sollte dem Kurs zusätzlichen Schub verleihen.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Mehrere Kurstreiber voraus

    Ein exzellentes Team mit Gespür für Geologie und Timing, komfortable Finanzmittel, erstklassige Bohrdaten und Assets und ein genauer Plan, wann Anleger mit den nächsten wertsteigernden Meilensteinen rechnen können – all diese Faktoren sprechen schon heute für ein Engagement in der Aktie Lahontan Gold.
    Ebenso stimmen die Rahmenbedingungen. In dem zuletzt nervösen und volatilen Marktumfeld haben sich Edelmetallpreise gut behauptet. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen durch die sich ausweitende Inflation, was Edelmetalle als nicht zinstragende Anlageklasse in Relation unattraktiver macht. Dennoch ist Gold als Krisenwährung gefragt, auch Zentralbanken kaufen stetig zu. Die US-Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Goldpreis von 5.400 USD je Unze in diesem Jahr. J.P. Morgan erwartet, bis Ende 2030 sogar einen Anstieg auf 8.000 USD. Aktuell notiert die Feinunze um 4.800 USD.

    Hier spielt die Musik

    Lahontan Gold fokussiert sich auf die Weiterentwicklung seines Flaggschiff-Projekts Santa Fe im US-Bundesstaat Nevada. Nevada ist eine der bedeutendsten Goldregionen der Erde. Der sogenannte Silver State steht für 75 bis 80 % der Goldproduktion der Vereinigten Staaten und 5 % der Welt. Insgesamt besitzt die Gesellschaft vier Gold-Silber Projekte im Walker Lane Trend. Dies ist ein bedeutender rund 800 km langer geologischer Korridor, der vom Westen Nevadas bis nach Kalifornien reicht und zahlreiche Lagerstätten beherbergt, aus denen bereits Dutzende Millionen Unzen Gold gefördert wurden.
    Die 28,3 km² große Santa Fe Liegenschaft produzierte von Ende der Achtziger bis Mitte der Neunziger Jahre 359.000 Unzen Gold und 702.000 Unzen Silber, bevor die Aktivitäten wegen eines Goldpreises von unter 450 USD eingestellt wurden. Die letzte Ressourcenschätzung des Santa Fe Projekts stammt aus dem Oktober 2024 und zeigte 1,95 Mio. Unzen Goldäquivalent bei einem Goldgehalt von 0,9 g/t. Eine Aktualisierung der Ressourcenschätzung wird nach Aussage des Unternehmens bereits im Juni erfolgen.

    West Santa Fe als Beschleuniger?

    Zuletzt veröffentlichte die Gesellschaft spannende Neuigkeiten zum „Satelliten“ West Santa Fe. Diese Flächen wurden im vergangenen Jahr akquiriert. Die jüngsten Daten untermauern das Potenzial dieses Bereichs. Auf 36,6 m wurden ab der Oberfläche 3,11 g/t Goldäquivalent gemessen, darin enthalten auch ein Abschnitt über 10,7 m mit einer Mineralisierung von 5,75 g/t Goldäquivalent. Auch die metallurgischen Testergebnisse weisen gute Werte auf.
    Insgesamt ist West Santa Fe somit ein bedeutender Wachstumstreiber mit oberflächennahen massiven Abschnitten von Goldmineralisierung. Hier könnte ein zusätzliches Potenzial von bis zu 1 Mio. Unzen Gold schlummern, welches kostengünstig mit Tagebaumethoden gehoben werden könnte.

    Kapital und Wachstumstreiber

    Die jüngste Kapitalerhöhung erfreute sich großer Nachfrage. Statt der angepeilten 10 Mio. CAD, konnten insgesamt 13,6 Mio. CAD zu einem Preis je Aktie von 0,41 CAD platziert werden. Damit ist die Gesellschaft bis ins Jahr 2027 durchfinanziert, um sämtliche Explorationstätigkeiten um Arbeiten im Vorfeld der Produktionsaufnahme.
    Für Investoren ist es offensichtlich, dass die Gesellschaft unterbewertet ist. Ende 2024 errechnete eine Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) bei einem Goldpreis von 2.705 USD einen Projektwert von 200 Mio. USD bei einer internen Rendite (IRR) von 34,2 %. Bei einem Goldpreis von 4.000 USD steigt der Projektwert um mehr als das Doppelte auf 471,6 Mio. USD bei einer hohen IRR von 66,6 %. Der aktuelle Börsenwert der Gesellschaft liegt unter beiden ermittelten Werten. Im September wird es spannend, dann hat die Gesellschaft eine aktualisierte PEA in Aussicht gestellt.
    Dennoch existieren mehrere Werttreiber, die den Unternehmenswert nochmals weiter steigen lassen sollten. Erstens ist das der Goldpreis, der aktuell und langfristig deutlich über dem unterstellten Niveau von 4.000 USD liegen sollte. Zweitens könnten niedrigere Kosten die Profitabilität steigern. Der geplante Einsatz von KI-gesteuerter geologischer Modellierung und Satellitenüberwachung senkt Explorationskosten um bis zu 80 % und reduziert Eingriffe in die Erdoberfläche auf ein Minimum. Zudem senken die gute bestehende Infrastruktur und ein Tagebau die Investitionen deutlich.
    Insgesamt rechnet die Gesellschaft mit Gesamtinvestitionen von 135 Mio. USD. Laut Unternehmensaussage sollen 80 % dieser Summe über Fremdkapital finanziert werden. Das wäre für Aktionäre mit der Vermeidung zusätzlicher Verwässerungen sehr positiv.
    Die Betriebsgenehmigung für die Santa Fe Mine hat Lahontan Gold für Ende 2026, spätestens jedoch im ersten Quartal 2027 in Aussicht gestellt. Derzeit laufen die Genehmigungsverfahren im Bundesstaat Nevada. Spätestens im vierten Quartal 2027 erwartet die Gesellschaft den Start der Goldproduktion.

    https://youtu.be/pRq4WtH82Rc

    Mit dem Erreichen der nächsten in Aussicht gestellten Meilensteine sollte die Aktie von Lahontan Gold deutlich höher notieren.

    Fazit

    Lahontan Gold geht die nächsten entscheidenden Schritte im Zuge der Transformation von einer Explorationsgesellschaft zu einem Goldproduzenten. Die im Juni und September anstehenden News zu Ressourcenschätzung und Wirtschaftlichkeit werden einen spürbare Einfluss auf die Aktie haben, ebenso die Notierungsaufnahme an der NYSE. Anleger sollten sich somit im Vorfeld positionieren. Die deutlich überzeichnete Kapitalerhöhung ist ein deutlich positives und richtungsweisendes Signal.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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