Menü schließen




17.07.2026 | 04:40

Chips, Gold und Prämien: ASML, Lahontan und Allianz als Ruhepol im Sturm der Märkte

  • Halbleiter
  • Edelmetalle
  • Versicherung
  • Technologie
  • Gold
  • DAX
  • Strategie
  • ASML
  • Lahontan Gold
  • Allianz
Bildquelle: Pixabay

Es gibt Zeiten an der Börse, in denen nicht die heißeste Aktie mit der spektakulärsten Story erste Wahl ist. Wenn die Unsicherheit an den Märkten zunimmt, sind Anleger gut beraten, auf Papiere zu setzen, die sich von der geopolitischen Nachrichtenlage nicht beeindrucken lassen. ASML, Lahontan Gold und Allianz haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam – ein niederländischer Hersteller hochkomplexer Spezialmaschinen für die Chipindustrie, ein kanadischer Goldexplorer und ein Münchner Versicherungskonzern. Und doch verbindet die drei etwas: Sie liefern handfeste Gründe, warum sich ihre Kurse dem allgemeinen Auf und Ab der Märkte weitgehend entziehen können – ob dank echter Nachfragesubstanz, robuster operativer Fortschritte oder aktionärsfreundlicher Dividendenpolitik.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: ASML HOLDING EO -_09 | NL0010273215 , LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF , ALLIANZ SE NA O.N. | DE0008404005

Inhaltsverzeichnis:


    ASML: Der Monopolist mit dem stolzen Preisschild

    Die Zahlen von ASML haben selbst die optimistischsten Analysten überrascht. Konzernchef Christophe Fouquet hob die Umsatzprognose für 2026 zum zweiten Mal in diesem Jahr an, von zuletzt 36 bis 40 Mrd. EUR auf nun 43 bis 45 Mrd. EUR. Auch die Bruttomarge soll mit 54 bis 56 % höher ausfallen als noch im April erwartet. Im zweiten Quartal legte der Umsatz unerwartet deutlich um 21 % auf 9,3 Mrd. EUR zu, der Nettogewinn stieg um 27,5 % auf über 2,9 Mrd. EUR. Für das dritte Quartal peilt ASML nun einen Umsatz von 11 bis 12 Mrd. EUR an.

    Die zweite Anhebung in Folge zeigt, dass ASML nicht einfach von der inzwischen deutlich abgeflauten Halbleiter-Rally mit nach oben gespült wurde, sondern über echte Substanz verfügt. Als einziges Unternehmen der Welt baut der niederländische Konzern die hochentwickelten EUV-Lithografiesysteme (die Abkürzung steht für extrem ultraviolett), ohne die sich modernste KI-Chips gar nicht fertigen ließen. Der Nachfrage-Ausblick reicht dabei weit über 2026 hinaus: Selbst Elon Musks geplante Riesenchipfabrik Terafab ist bereits in den Zielen für 2027 und 2028 enthalten.

    Mit einem Kurs von aktuell rund 1.570 EUR ist ASML schon rein optisch ein teurer Wert. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von fast 50 für dieses Jahr ist ambitioniert. Gegen Schwankungen ist die Aktie deshalb nicht völlig immun, doch die Resilienz des Geschäftsmodells und die mehr als robuste Auftragslage dürften dafür sorgen, dass jede Kursdelle schnell wieder ausgebügelt wird.

    Lahontan Gold: Der kleine Explorer mit dem großen Hebel

    Das gleiche gilt für Lahontan Gold. Zwar gab die Aktie anfänglich nach, als der Goldpreis vom Hoch bei 5.600 USD je Unze deutlich korrigierte, doch sie verteidigte einen Großteil der vorangegangenen Kursrally und steht heute mit 0,36 CAD mehr als dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Seit Mitte März hat sich das Papier nahezu komplett von den Schwankungen des Goldpreises entkoppelt. Der Grund sind operative Fortschritte, die darauf hindeuten, dass das Unternehmen in eine völlig neue Dimension vorstößt. Die unterstellte Korrelation mit dem Goldpreis dürfte zudem an Bedeutung verlieren, weil die geschätzten Förderkosten mit etwa 1.200 USD je Unze so weit unter der Notierung des Edelmetalls liegen, dass ohnehin traumhafte Margen winken.

    Der Kontrast könnte kaum größer sein: Während ASML oberhalb der 1.500-EUR-Marke notiert, ist Lahontan Gold ein noch weitgehend unbeachteter Pennystock. Und doch hält sich der kanadische Goldexplorer für einen Wert aus dem als besonders schwankungsanfällig verschrieenen Small-Cap-Segment auffällig stabil. Das kanadische Unternehmen konzentriert seine operativen Aktivitäten auf das Nachbarland USA. Zunächst steht die Wiedereröffnung der historischen Santa-Fe-Mine in Nevada auf dem Programm, wo zwischen 1988 und 1995 bereits 359.202 Unzen Gold und 702.067 Unzen Silber im Tagebau gefördert wurden. Weil die damalige Auslaugungstechnik nur rund 70 % des Goldes aus dem Erz lösen konnte, blieb ein Großteil des Werts ungehoben, ehe der Betrieb eingestellt wurde. Inzwischen lassen sich deutlich höhere Gewinnungsraten erzielen. In offen herumliegendem Gestein, das vor 30 Jahren als Abfall galt, stecken allein 200.000 Unzen, die mit moderner Technik kostengünstig gewonnen werden können – ein Gegenwert von 800 Mio. USD, der den Börsenwert des Unternehmens von umgerechnet 110 Mio. USD bei weitem übersteigt. Weiterer Pluspunkt: Weil Straßen, Wasserrechte und Stromanschlüsse weiterverwendet werden können, gilt der geplante Neustart mit relativ geringerem Kapitalbedarf, kürzerer Bauzeit und niedrigerem Risiko als wesentlich aussichtsreicher als neue Projekte auf der grünen Wiese.

    Und die 200.000 Unzen sind nur die Spitze des Goldbergs: Die Gesamtressource wird auf 1,95 Mio. Unzen geschätzt. Hinzu kommt das nur 13 Kilometer entfernte Satellitenprojekt West Santa Fe, das über die Infrastruktur der Hauptmine mitversorgt werden kann. Bohrungen dort lieferten ungewöhnlich hohe Goldgehalte. CEO Kimberly Ann brachte das Risikoprofil kürzlich auf den Punkt: „Das Risiko ist so gering, es ist lächerlich.“ Die neu entdeckte Zone Slab West bleibt nach allen Seiten offen für weitere Funde. Vier von fünf Bohrungen trafen dort bereits auf Gold. Ein aktuelles Interview mit der Vorstandschefin finden Sie hier:

    https://youtu.be/-wQszRVAyAU

    Das erfahrene Managementteam kann eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz vorweisen: CEO Kimberly Ann und Explorationschef Brian Maher hatten mit Prodigy Gold schon einmal ein Projekt so weit entwickelt, dass es 2012 von Argonaut Gold übernommen wurde. Diesmal wollen sie die Früchte ihrer Arbeit selbst ernten und Santa Fe zur eigenen Produktion führen. Zielmarke für die ersten selbstgegossenen Barren ist Ende 2027. Besonders bemerkenswert für die Genehmigungsgeschwindigkeit: Neun Bohrungen trafen nirgends auf den Grundwasserspiegel, was Umweltauflagen erheblich vereinfacht. Und die historischen Abraumhalden mit 27,2 Mio. Tonnen Material liegen seit über 40 Jahren unberührt, ohne dass sich saure Sickerwässer gebildet haben – ein starkes Indiz für ein geringes Umweltrisiko der künftigen Mine. Wie ernst es dem Management ist, zeigt eine Mitteilung vom 30. Juni: Allein in diesem Jahr wurden bereits 87 Bohrlöcher mit insgesamt 7.751 Metern abgeteuft, die aktualisierte Ressourcenschätzung soll in wenigen Wochen vorliegen, die überarbeitete Wirtschaftlichkeitsstudie bis Ende August. Das könnte der Auslöser für eine Neubewertung werden.

    Allianz: Der Dividendenanker mit dem Bewertungsabschlag

    Mit Allianz kommt ein dritter Fels in der Brandung ins Spiel – und der mit Abstand traditionsreichste: Die Münchner sind Europas größter Versicherungskonzern und bei Dividendenjägern seit Jahren Pflichtprogramm, auch weil Vorstandschef Oliver Bäte für eine ausgesprochen aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik steht. Bereits zur Jahrtausendwende kratzte der Kurs an der 400-EUR-Marke, ehe es nach dem Platzen der Dotcom-Blase auf rund 50 EUR abwärtsging. Es folgte eine Erholung zum Analystenliebling in den Jahren 2004 bis 2006 – bis die Finanzkrise den Kurs erneut auf rund 50 EUR zurückwarf. Wer hätte damals gedacht, dass die inzwischen überwundene 400-EUR-Hürde je wieder erreicht werden könnte?

    Heute steht der Konzern solider da als jemals zuvor. Im ersten Quartal 2026 kletterte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 % auf ein Rekordniveau von über 4,5 Mrd. EUR, bei einem Geschäftsvolumen von 53 Mrd. EUR. Der bereinigte Quartalsüberschuss sprang um 48,4 % auf fast 3,8 Mrd. EUR – getrieben allerdings auch durch Sondereffekte aus dem Verkauf indischer Beteiligungen. Bereinigt um diese lag das Wachstum bei rund 7 %. Das Gesamtjahresziel eines operativen Ergebnisses von 16,4 bis 18,4 Mrd. EUR hat der Vorstand zuletzt bestätigt, das Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,5 Mrd. EUR läuft planmäßig weiter. Am 7. August folgt der nächste Quartalsbericht – die Börse erwartet, dass er den positiven Trend bestätigt.

    Mit einem KGV von 13,6 fürs laufende Jahr ist die Aktie trotz des jüngsten Kursanstiegs auf aktuell 415,90 EUR günstiger bewertet als der Durchschnitt des DAX, der auf ein Gewinnvielfaches von rund 18 kommt. Auch die Dividendenrendite von 4,4 % liegt weit über dem, was die 40 im deutschen Leitindex enthaltenen Konzerne im Schnitt ausschütten. Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass angesichts einer seit fünf Jahren intakten Serie kontinuierlicher Gewinnsteigerungen ein Bewertungsaufschlag gerechtfertigt wäre. Ein Grund übrigens, warum sich der Kurs wenig anfällig für geopolitische Verwerfungen wie die neuerlichen Kampfhandlungen im Iran zeigt.

    Fazit: Keine Zufälle, sondern handfeste Gründe

    Auch Ruhepole sind nicht bewegungslos, das liegt in der Natur der Börse: Weder ASML noch Lahontan Gold noch Allianz sind komplett vor Kursschwankungen gefeit. Doch im Vergleich zu ihren jeweiligen Referenzgrößen – der abgeflauten Halbleiter-Rally, dem korrigierenden Goldpreis und der Nervosität rund um geopolitische Krisenherde – schwanken alle drei spürbar moderater. Und das aus jeweils gutem Grund: ASML verdankt die Stabilität einer Quasi-Monopolstellung mit Bestellungen bis weit in die 2030er-Jahre, Lahontan Gold einem Minenprojekt, dessen Wirtschaftlichkeit selbst einen deutlich niedrigeren Goldpreis verkraften würde, und Allianz einer jahrelangen Serie steigender Gewinne samt aktionärsfreundlicher Kapitalrückführung. Drei völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle und Größenordnungen, ein gemeinsamer Nenner: Wer eine belastbare eigene Story hat, braucht die Gunst des Marktes nicht.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 16.07.2026 | 04:15

    Neuer Autoboom in Deutschland? E-Mobilität 2.0 mit VW, Mercedes, Porsche AG und HPQ Silicon im Brennpunkt

    • E-Mobilität
    • Automobilindustrie
    • Drohnen
    • Strategische Metalle
    • Technologie
    • Energiewende

    Man möchte es kaum glauben, aber die E-Förderprämie schlägt voll ein. Seit Verkündung der Regierung im Mai steht die Antragsseite nicht mehr still. Der Neustart der staatlichen Unterstützung für einen Stromerkauf hat in Deutschland einen beispiellosen Run auf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgelöst. Seit der offiziellen Freischaltung des neuen BAFA-Förderportals am 19. Mai 2026 wurden innerhalb der ersten vier Wochen bereits weit mehr als 55.000 Anträge digital eingereicht. Allein am Premierentag überrannten rund 20.000 kaufwillige Autofahrer das System und sicherten sich ihren staatlichen Zuschuss. Dieser enorme Ansturm schlug sich binnen kürzester Zeit in einem abgerufenen Fördervolumen von rund 240 Mio. EUR nieder. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die soziale Staffelung der neuen Prämie voll ins Schwarze trifft. Mehr als die Hälfte der Antragsteller kommt aus Haushalten mit einem Einkommen von unter 45.000 EUR, um von den maximalen Fördersätzen zu profitieren. Technologisch ist das Rennen längst entschieden: Satte neun von zehn Anträgen entfallen auf rein batterieelektrische Fahrzeuge. Die runderneuerte Klickstrecke beweist eindrucksvoll, dass die staatliche Geldspritze den zuletzt lahmenden deutschen Automarkt wieder unter vollen Strom setzen kann. Welche Aktientitel sind jetzt besonders im Fokus?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 15.07.2026 | 05:00

    Gold-Giganten formieren sich: Newmont hebt Dividende, Orla Mining fusioniert, Lahontan Gold macht sich hübsch

    • Gold
    • Nordamerika
    • Fusionen

    Bei Gold geht es in den vergangenen Monaten hoch her. Unternehmen aus der Branche profitieren einerseits von der unsicheren Gemengelage, leiden aber auch unter operativen Herausforderungen. Nach einem Allzeithoch von über 5.600 USD je Unze zu Beginn des Jahres korrigierte das Edelmetall spürbar und notiert aktuell bei rund 4.000–4.150 USD, nachdem Nahost-bedingte Ölpreissprünge und Zinssorgen den Kurs zeitweise unter 4.000 USD gedrückt hatten. Zentralbanken greifen weltweit beherzt zu und stützen Gold mit prognostizierten Nettokäufen von bis zu 850 t für das Gesamtjahr. Doch während die Gewinnmargen der Produzenten im ersten Quartal mit durchschnittlich 35 % überzeugen, schrumpfen die nachgewiesenen Reserven der Branche immer weiter. Weil neue Entdeckungen auf der grünen Wiese Seltenheitswert haben, rücken bekannte Bergbaudistrikte in politisch stabilen Regionen wie dem US-Bundesstaat Nevada oder Kanada ins Zentrum. Wir beleuchten den Trend und gehen auf spannende Unternehmen ein.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 15.07.2026 | 05:00

    Auf Sand gebaut? Barrick Mining unter Druck, Rio Tinto mit Gegenwind und North Arrow Minerals mit guter Ausgangslage

    • Gold
    • Afrika

    Der Hunger nach strategischen Metallen, das herausfordernde geopolitische Umfeld und neue Explorationsmethoden - etablierte Konzerne und kleinere Explorationsunternehmen passen im Zuge der mannigfaltigen Herausforderungen ihre Geschäftsmodelle an. Während die großen Produzenten ihre über die Jahre gewachsenen und mitunter komplexen Portfolios bereinigen, zeigen sich kleinere Unternehmen agil, verkaufen Randprojekte und setzen auf vielversprechende Lagerstätten in politisch stabilen Regionen. Wir beleuchten die Entwicklung und stellen spannende Unternehmen vor.

    Zum Kommentar