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20.01.2021 | 04:50

BYD, Kodiak Copper, Xpeng – dann wird es explodieren!

  • Kupfer
Bildquelle: Kodiak Copper Corp.

Die Energiewende ist in vollem Gange. Monat für Monat verbuchen die Elektrobauer neue Absatzrekorde. Diese Entwicklung ist erst der Anfang und wird sich in den nächsten Jahren noch beschleunigen. Beschleunigen wird sich jedoch auch die Nachfrage nach Rohstoffen, die für Branchen wie eben E-Mobilität oder erneuerbare Energien dringend gebraucht werden. Es droht mittelfristig enorme Knappheit bei mehreren Rohstoffen. Die Folge ist eine extreme Preisexplosion.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA50012K1066 , CNE100000296 , US62914V1061

Inhaltsverzeichnis:


    Kodiak Copper - Nachfrage in allen Bereichen

    WKN: A2P2J9 ISIN: CA50012K1066 Symbol: 5DD1
    Ob Windrad, Solarkollektor oder Stromkabel. Überall, wo Strom produziert und geleitet wird, egal, ob ökologisch oder nicht, findet sich Kupfer. Allein in einem Windrad-Generator werden nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Metalle mehr als 200 Kilometer Kupferdraht verbaut. Und die Energiewende befeuert den hohen Bedarf nach dem roten Metall. Während Autos mit Verbrenner Motoren 18-49 Pfund Kupfer enthalten, enthalten Hybrid-Elektrofahrzeuge zirka 85 Pfund. Batterie-Elektrofahrzeuge bringen es auf unglaubliche 183 Pfund Kupfer. Experten schätzen, dass im Jahr 2035 mindestens 132 Mio. Elektroautomobile auf den Straßen der Welt unterwegs sein werden.

    Extremer Abbau
    Die grüne Revolution heizt die Kupfernachfrage an. Experten prognostizieren, dass in den nächsten 25 Jahren mehr Kupfer abgebaut wird als in der ganzen bisherigen Menschheitsgeschichte. Demgegenüber steht allerdings ein anderes Problem. Kupferprojekte sind rar gesät, die Pipeline neuer Projekte ist die Niedrigste seit einem Jahrhundert. Ein interessanter Player am Kupfermarkt ist der Explorer Kodiak Copper aus British Columbia. Das 100% in Besitz befindliche Projekt MPD liegt in der Gate-Zone, wird von bereits produzierenden Minen wie Copper Mountain, Highland Valley und New Afton umschlossen und weist deshalb eine hervorragende Infrastruktur auf. Neben dem Projekt in British Columbia unterhält Kodiak Copper noch eine weiteres Kupferprojekt in Arizona mit ähnlich gut ausgebauter Infrastruktur.

    Starke Entwicklung
    Die extrem positiven Bohrergebnisse im September waren für die Kanadier wie ein Türöffner. Kodiak meldete die ersten Ergebnisse aus Bohrloch MPD-20-004, die ein zentrales hochgradiges Intervall von 282 Metern mit 0,70 % Kupfer und 0,49 g/t Gold (1,16 % Kupferäquivalent) ergaben; dies ist einer der beeindruckendsten Kupfer-Gold-Abschnitte aus Porphyr-Bohrungen im Frühstadium in British Columbia. Durch die Ergebnisse konnte im Oktober eine Privatplatzierung im Wert von 12,7 Mio. CAD abgeschlossen werden. Im Rahmen dieser Platzierung stieg Tech Resources bei Kodiak Copper ein. Für 8 Mio. CAD erhielt Tech Resources einen Anteil von 9,9%.

    Für 2021 plant das Unternehmen ein weitaus umfangreicheres Explorationsprogramm. Für bis zu 30.000 Meter Bohrungen sowie für weitere geophysikalische und geochemische Untersuchungen, Prospektierung und geotechnische Studien ist die Finanzierung bereits gesichert. Nach den erfolgreichen Bohrergebnissen schoss der Aktienkurs ab September 2020 von 0,50 auf 3,37 CAD, aktuell korrigiert der Kurs auf 1,43 CAD. Sollten die Bohrergebnisse in 2021 ähnlich erfolgreich sein, dürfte der Kurs spätestens dann wieder Fahrt aufnehmen. Zudem dürfte Kodiak Copper bereits auf dem Merkzettel mehrerer Majors zu finden sein.

    BYD - Wachstum ohne Ende

    WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Symbol: BY6
    Mehr Kupfer braucht auch das von Warren Buffett unterstützte Unternehmen BYD. Der chinesische Autobauer führt mit 9.426 Patenten das Patent-Ranking unter den chinesischen Herstellern von Fahrzeugen mit neuer Energie laut der Geschäftsdaten-Abfrageplattform Qichacha an, wie Beijing Daily am Montag berichtete. Chang'an Auto und BJEV belegten mit 5.243 bzw. 4.005 Patenten den zweiten und dritten Platz auf der Rangliste, so Qichacha. Mit 1.677 Patenten belegte Nio den sechsten Platz, war aber die Nummer 1 unter den Elektroauto-Startups.

    Xpeng - Ab nach Europa

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    Nachdem sich der chinesische Elektroautobauer in China etabliert hat, soll die Expansion nach Europa forciert werden. Der erste Schritt soll dabei lediglich mit dem Vertrieb des Stromers erfolgen. Laut Medienbericht bereite dem Xpeng-Management die große Markenvielfalt der nationalen Märkte Europas zu viel Sorge, um vorschnell eine Entscheidung über die genauen Ziele zu treffen. Deswegen wird es wohl noch etwas dauern, bis Xpeng verkündet, welche europäischen Länder der E-Autobauer konkret besetzt. Ein Gang in die USA wird vom Unternehmen ausgeschlossen. Man konzentriere sich auf China und Europa.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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