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13.06.2025 | 04:45

Die drei IT Musketiere – KI, HighTech, Quanten-Computing! NetraMark Holdings, Bayer, NovoNordisk und D-Wave

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Bildquelle: pixabay.com

Derzeit läuft in der französischen Hauptstadt Paris eine neue Ausgabe der GTC 2025 auf der Nvidia-Chef Jensen Huang viel über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz erzählte. Nebenbei ließ er aber wie gewohnt auch einige interessante Bemerkungen zu Quantenrechnern fallen. In den Augen des Nvidia-CEOs hat die Quantencomputer-Technologie einen entscheidenden Wendepunkt erreicht und wird in naher Zukunft einige interessante Themen lösen können, die selbst für die fortschrittlichsten KI-Systeme von Nvidia Jahre an Rechenzeit in Anspruch nehmen würden. Die Anforderungen gehen über die Mustererkennung, Automatisierung oder Echtzeitentscheidungen hinaus. Jüngst spielt KI auch in der Medizin und Pharmaentwicklung eine tragende Rolle. Für manche Titel gibt es daher einen täglichen Grund, neue Höchstkurse anzulaufen. Für Investoren ist jetzt die Zeit für eine starke Fokussierung gekommen!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , NETRAMARK HOLDINGS INC | CA64119M1059 , D-WAVE QUANTUM INC | US26740W1099 , NOVO NORDISK A/S | DK0062498333

Inhaltsverzeichnis:


    NetraMark Holdings – Ergebnisse revolutionieren, Kosten senken

    Einst war Pharma noch eine Branche, in der täglich die Sonne scheinte, doch nun geht es abwärts. Beispiele wie Bayer oder Pfizer zeigen, wo es mit den Kursen enden kann, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen. US-Präsident Donald Trump sind die hohen Margen der Pharmabranche ebenso ein Dorn im Auge. Er will die Preise halbieren, gleichzeitig aber den Standort USA attraktiv machen. Eine große Herausforderung, die nur technologisch gelöst werden kann. Einige Branchenvertreter haben die Zeichen der Zeit erkannt und geben ordentlich Gas. Denn was der Nvidia-Chef in Paris zum Besten gab, ist bereits das tägliche Brot des kanadischen KI-Technologie-Unternehmens NetraMark Holdings Inc. (AIAI). Big Data-Analytics und Künstliche Intelligenz (KI)-Anwendungen werden hier seit einiger Zeit erfolgreich im Bereich klinischer Studien eingesetzt. Das führt zur Beschleunigung von Prozessen, senkt die Kosten deutlich und erhöht die Validität dramatisch. KI kann große Datenmengen aus elektronischen Gesundheitsakten, Genomdaten und Patientenregistern analysieren, um geeignete Teilnehmer für klinische Studien schneller und präziser zu identifizieren. Dadurch verkürzt sich die Rekrutierungszeit erheblich und die Treffgenauigkeit verbessert sich obendrein. Ob da auch demnächst Quantencomputer zum Einsatz kommen, ist sicherlich noch etwas zu früh, um es zu beurteilen.

    Der große Auftraggeber für die NetraMark-Projekte ist die Pharmaindustrie, denn sie nutzt Künstliche Intelligenz zunehmend, um klinische Studien treffsicherer und günstiger zu machen. Die bisherigen Ergebnisse deuten auf einen Quantensprung hin, denn die Plattform NetraAI 2.0 adressiert eine der drängendsten Herausforderungen in der klinischen Forschung: die Schnittstelle zwischen Wirksamkeit und Machbarkeit. CEO George Achilleos weiß, dass ein hoher Prozentanteil aller klinischen Studien speziell in der Phase 2 und 3 scheitern, deshalb arbeitet man intensiv daran, die Ergebnisse dieser Studien durch verbesserte Design- und Auswertungsmethoden zu revolutionieren.

    Investoren entdeckten den Titel bereits zu niedrigen Cent-Kursen in 2024, seither hat eine Neubewertung stattgefunden. Jetzt wissen die Anleger aber auch, wie dynamisch sich das Geschäft entwickeln kann. Angesichts von Bruttomargen von über 90 % entspricht die Bewertung von aktuell 112 Mio. CAD sicherlich dem intrinsischen Wert des Geschäftsmodells. Investoren sollten sich daher angesichts der hohen Dynamik rechtzeitig positionieren, denn weitere Meilensteine in der Entwicklung können täglich gemeldet werden! Dann startet die nächste Rakete.

    CEO George Achilleos präsentierte Netramark Holdings auf dem 15. International Investment Forum am 21. Mai 2025. Hier geht´s zum Video.

    Novo Nordisk und Bayer – Viel Aufholpotenzial

    Novo Nordisk und Bayer sind zwei große Player im europäischen Pharma-Sektor. Beide erlebten einen riesigen Abverkauf ihrer Aktien, der bei Bayer an der fatalen Lage durch Glyphosat-Klagen in den USA begründet ist. Hier droht man bereits mit Insolvenz der übernommenen Monsanto-Geschäfte, falls die obersten Gerichte gegen den Konzern entscheiden. In Sachen Novo Nordisk lag der Absturz in niedrigeren Erwartungen zum Adipositas-Wirkstoff-Geschäft durch aufkommende Konkurrenz. Beide Konzerne durchleben gerade eine harte Restrukturierung und nehmen das Thema KI mit in ihre Betriebsprozesse auf, um weitere Kosten einzusparen. Bayer hat im Jahr 2020 eine Zusammenarbeit mit Exscientia gestartet. Ziel ist es die KI-gestützte Entdeckung neuer Wirkstoffkandidaten in den Bereichen Kardiologie und Onkologie zu unterstützen. Dabei benutzt man die generative KI zur Vorhersage optimaler Reaktionsbedingungen in chemischen Synthesen. Bayer setzt KI gezielt ein für die Zielidentifikation, das Moleküldesign und optimierte Laborprozesse.

    Novo Nordisk nutz KI für sein Medikamentendesign, die Patientenselektion und für Forschung und Entwicklung. Dazu bemüht man seit 2024 eine KI-Plattform von Microsoft Research für den Aufbau einer Cloud-basierten Forschungsinfrastruktur, inklusive Datenintegration aus 1.600 Studien der Vergangenheit. Seit einiger Zeit unterhalten die Dänen auch Kooperationen mit den Technologie-Unternehmen Valo Health für die KI-gestützte „human-centric“ Plattform für Obesitas-, Diabetes- und Herz-Kreislauf-Programme sowie mit Gensaic im Bereich Kardiometabolik. Novo Nordisk integriert KI in alle Phasen der Medikamentenentwicklung – von der Datensammlung über Target-Identifikation bis hin zu Design, Patientenselektion und regulatorischen Dokumenten.

    Für die Aktien der beiden Pharmariesen schaut es jüngst immer besser aus. Bayer konnte eine untere technische Umkehr in der Zone 22,50 bis 24,50 EUR abschließen und schoss zuletzt auf 27,80 EUR. Analysten auf der Plattform LSEG sehen 12-Monatskursziele von im Schnitt 28,30 EUR – hier dürften entsprechende Hochstufungen folgen. Bei Novo Nordisk ist der Ausverkauf wohl auch beendet. Bis die alten Höchstkurse von 137 EUR aber wieder aufleuchten dürften Jahre vergehen. Beide Titel sind jetzt hochinteressant.

    D-Wave – Nvidia-Chef befeuert das Quanten-Computing

    Quanten-Computing könnte sich in den nächsten Jahren zum Problemlöser für komplexe Rechenprobleme erweisen, denn es geht schneller und mit wesentlich weniger Energieeinsatz. Die Börse feiert in diesem Zusammenhang täglich neue Titel auf dem Kursbildschirm. Auslöser für die letzte Kaufwelle waren weidereinmal Äußerungen von Nvidia-Mitgründer und Chef Jensen Huang. In den Augen des CEOs hat die Quantencomputertechnologie nun einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Die Lösungskompetenz der Systeme wird seiner Meinung nach dramatisch anwachsen. Selbst die fortschrittlichsten KI-Systeme von Nvidia bräuchten dafür Jahre an Rechenzeit. Der Chiphersteller konzentriert darauf, notwendige Infrastrukturen und leistungsfähige Software zu entwickeln, welche Quantencomputer erst wirklich nutzbar macht. Ein typischer Vertreter und stark gehypt ist aktuell der Quantentitel D-Wave. Der Experte für Architekturen und Datenaufbereitungs-Diensten hat in 2024 erst einen Umsatz von 8,8 Mio. USD gemacht, ist aber per gestern schon über die 5 Mrd. USD-Wertmarke gerutscht. Das Unternehmen berichtete zuletzt, dass durch die Ausübung von Optionsscheinen über Nacht 95,8 Mio. USD eingeworben werden konnten. Damit ist man jetzt ausreichend finanziert, die großen Vorhaben im Vertrieb der neuen Produkte zu meisten. Für das laufende Jahr schätzen Analysten auf der Plattform LSEG den Umsatz bei etwa 25 Mio. USD. Wer die Bewertung von D-Wave immer noch für zu niedrig hält - ran an die Buletten!

    Im 6-Monatschart hat die technisch starke Bayer-Aktie nun die Nase vorn. Mit einem Plus von 18 % liegt auch NetraMark gut im Rennen. Großes Aufholpotenzial liegt noch vor der zertrümmerten Novo Nordisk-Aktie. Quelle: LSEG vom 12.06.2025

    Künstliche Intelligenz hat längst alle Bereiche der Wirtschaft erobert. Im Pharma-Sektor sind Bayer und Novo Nordisk bereits recht weit mit dem Einsatz neuer KI-Technologien. NetraMark macht mit einem sehr innovativen Ansatz von sich reden, die Aktie ist für die Fülle an Know-how und Patenten zudem sehr günstig bewertet. Investoren sollten am Ball bleiben und selektiv zukaufen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Trotz großer internationaler Fragezeichen erlebt der Technologiesektor wieder eine neue Dynamik. Denn während Anleger bei Tech-Titeln wie Infineon Technologies und Advanced Micro Devices erneut beherzt zugreifen, zeigt sich in anderen Bereichen vermehrt Zurückhaltung. Kein Wunder, denn die Zinsen steigen und machen Aktien-Investments per se teurer. Der Boom bei KI, Rechenzentren und Leistungselektronik ist dennoch ungebrochen, damit rücken gerade kritische Rohstoffe immer stärker in den Fokus der Strategen. Ob moderne Halbleiter, Hochleistungs-Prozessoren und Energiechips, sie alle benötigen eine stabile Versorgung mit strategischen Metallen wie Antimon, Kupfer oder Seltene Erden. Geopolitische Spannungen, gesperrte Handelsrouten und Exportrestriktionen schaffen zunehmend Engpässe, die die Nervosität unter den Produzenten erhöht. Davon profitieren können Explorations- und Rohstoffunternehmen wie Antimony Resources, welche sich auf Metalle mit hoher sicherheitspolitischer Bedeutung konzentrieren. Ein tieferer Blick lohnt sich!

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    Stellen Sie sich ein Metall vor, das in jeder modernen Waffe steckt, jeden KI-Chip mit Strom versorgt und dessen Preise sich binnen Jahresfrist versechsfacht haben. Wolfram heißt dieser strategische Rohstoff. China kontrolliert über 80 % davon. Genau hier tut sich eine Lücke auf und Almonty Industries füllt sie systematisch. Die Geschichte des Unternehmens ist keine kurzfristige Wette auf kriegerische Verwicklungen. Almonty Industries wird auch performen, wenn die Kriege auf der Welt zu Ende gehen. Lewis Black hat das Unternehmen geduldig und mit Weitsicht aufgebaut. Nun werden die Früchte dieser Arbeit geerntet.

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