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03.06.2025 | 05:50

Die Pentagon-Connection: So nutzen Sie mit Almonty Industries militärische Nachfrage nach Wolfram für Spitzengewinne

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Bildquelle: pixabay.com

Die globalen Lieferketten für kritische Mineralien stehen vor einer Zeitenwende. Während China seine Exporte drosselt, rückt Almonty Industries ins Rampenlicht. Mit strategischen Schachzügen katapultiert sich der Wolfram-Spezialist in eine Schlüsselposition für die westliche Industrie. Die jüngsten Entwicklungen in diesem Jahr, von milliardenschweren Verträgen bis zur Verlagerung in die USA, deuten auf enormes Wachstumspotenzial hin. Für Investoren könnte dies eine der spannendsten Rohstoffgeschichten des Jahres werden.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

Inhaltsverzeichnis:


    Strategische Weichenstellung: USA als neuer Firmensitz

    Schaut man sich das Jahr 2025 von Almonty Industries an, so findet man viele Meilensteine. Doch der Reihe nach: Nahezu zeitgleich mit der Amtseinführung von Donald Trump in Washington verkündete das Unternehmen die Verlagerung seines Hauptsitzes von Kanada in die USA. Dieser Schritt verschafft Almonty entscheidenden Zugang zu Förderinstrumenten und positioniert es als vertrauenswürdigen Partner für US-Verteidigungsprojekte. Das ist auch für die USA essentiell angesichts der chinesischen Exportrestriktionen für strategische Metalle.
    In Zukunft ist ein NASDAQ-Listing geplant, was die Sichtbarkeit des Unternehmens deutlich erhöhen würde.

    Milliardendeal mit Raumfahrtindustrie

    Ende Januar konnte das Unternehmen einen langfristigen Liefervertrag mit der SeAH Group, einem Zulieferer der Raumfahrtindustrie, unter anderem SpaceX, vermelden. Dieser sieht vor, dass Almonty ab 2026 jährlich 5.600 t Molybdän zu einem garantierten Mindestpreis von 19 USD pro Pfund liefert. Allein dieser Deal generiert einen festen Jahresumsatz von mindestens 234 Mio. USD. Das Molybdän Vorkommen befindet sich auf der Sangdong Liegenschaft, dass das Flaggschiffprojekt des Unternehmens darstellt.

    Sangdong kurz vor dem Durchstarten

    Die Sangdong-Mine in Südkorea steht kurz vor der Inbetriebnahme. Ab Sommer soll eine der größten Wolframlagerstätten außerhalb Chinas die Förderung aufnehmen. Zu Beginn werden 2.300 t pro Jahr erwartet, aber innerhalb von 12 Monaten soll die Produktion auf 4.600 t verdoppelt werden. Im Vollausbau könnte sie bis zu 40 % der nicht-chinesischen Weltproduktion abdecken. Die Lebensdauer der Mine liegt bei über 90 Jahren bei geschätzten 50 Mio. t Ressourcen mit einem durchschnittlichen Wolframgehalt von 0,43 %.

    Solide Operative trotz Buchungs-Effekten

    Die Quartalszahlen zeigen robuste Fundamentaldaten. Der Umsatz stieg um 1,3 % auf 7,9 Mio. CAD, getrieben von stabilen Verträgen. Das Bergbau-Betriebsergebnis kletterte um 24,1 % auf 0,75 Mio. CAD, gestützt durch die zuverlässige Produktion der portugiesischen Panasqueira-Mine. Der ausgewiesene Verlust von 34,6 Mio. CAD entpuppt sich bei genauem Hinsehen als rein buchhalterischer Effekt. Allein 25,8 Mio. CAD entfallen auf eine Änderung der Bewertung der Optionsverbindlichkeiten, die durch den starken Aktienanstieg hervorgerufen wurden und ohne Auswirkung auf die liquiden Mittel von rund 17 Mio. CAD sind.

    Militärische Nachfrage: Langfristige Absatzgarantien

    Der nächste Meilenstein folgte im Mai. Der exklusive Abnahmevertrag mit US-Rüstungsspezialist Tungsten Parts Wyoming (TPW) und dem israelischem Verarbeiter Metal Tech sieht die Lieferung von mindestens 40 metrischen t Wolframoxid monatlich vor, ausschließlich für militärische Anwendungen. Der Vertrag kombiniert eine Preisuntergrenze mit unbegrenztem Upside-Potenzial bei steigenden Märkten. Der Vertrag ist für 3 Jahre geschlossen worden und wird mit der 1. Lieferung aktiv.

    5 Gründe für den Erfolg von Almonty Industries, Quelle: almonty.com

    Geopolitisches Networking: Türöffner in Washington

    Im März wurde General Gustave F. Perna in das Board of Directors berufen. Er verfügt über Expertise in globaler Logistik sowie dem Supply Chain Management und besitzt gute Verbindungen zur US-Army.

    Im Mai wurde Almonty in das Critical Minerals Forum (CMF) eingeladen, eine von US-Forschungsbehörde DARPA initiierte Plattform, was Almontys Systemrelevanz unterstreicht. CEO Lewis Black betont: "CMF erleichtert auch die Zusammenarbeit, die für eine erhöhte und zuverlässige Produktion kritischer Mineralien erforderlich ist, indem es führende Unternehmen der Lieferkette, Investoren und staatliche Institutionen zusammenbringt."
    Am 2. Juni verstärkte Almonty sein Board of Directors mit Alan Estevez, ehemaliger Under Secretary of Commerce for Industry and Security. Er zählt zu den Architekten nationaler Sicherheitsstrategien und Verteidigungslogistik. CEO Lewis Black kommentierte: "Alans Erfahrungen aus erster Hand in den Bereichen Beschaffung, Vertragswesen und Lieferkettenmanagement werden besonders relevant sein, wenn wir unsere Position als wichtiger verbündeter Lieferant von Wolfram ausbauen.“.
    All diese Schritte passen perfekt zu der US-Expansion.

    Europa als stabile Basis

    Die europäischen Standorte bleiben tragende Säulen und haben dazu beigetragen einen Wissensvorsprung beim Abbau von Wolfram zu schaffen. Panasqueira in Portugal liefert seit über einem Jahrhundert stabile Cashflows, während Los Santos (Spanien) und Valtreixal kostengünstige Expansionsoptionen bieten. Diese geografische Diversifikation macht Almonty zum flexiblen Player in einem fragmentierten Markt, der derzeit vor allem von China dominiert wird.

    Deutliches Upside-Potenzial

    Analysten erkennen das Puzzle aus operativer Stärke und geopolitischer Positionierung. Mehrere Research-Häuser sehen erheblichen Werthebel, getrieben vom Produktionsstart in Sangdong, hochmargigen Verarbeitungsaktivitäten nach dem Bau der Wolframoxid-Fabrik und der Nachfrage nach "konfliktfreien" Rohstoffen. Die CMF-Mitgliedschaft und der TPW-Vertrag transformieren Almonty vom Minenbetreiber zum strategischen Partner westlicher Industriepolitik. Das Kursziel von Sphene Capital liegt bei 5,40 CAD, während GBC Research konservativer 4,20 CAD je Aktie sieht. Aktuell notiert die Aktie lediglich bei 2,60 CAD.

    Chart Almonty Industries, Quelle: refinitiv.com

    Almonty Industries hat sich 2025 vom Nischenakteur zum unverzichtbaren Global Player gewandelt. Die Kombination aus startender Premium-Mine, langfristigen Hochpreis-Verträgen und Einbindung in US-Sicherheitsarchitekturen schafft ein einzigartiges Investmentprofil. Während China den Markt verknappt bedient Almonty die wachsende Nachfrage nach Wolfram und Molybdän, die essenziell sind für Hochtechnologie und Verteidigung. Für Investoren, die an die Neugestaltung globaler Rohstoffflüsse glauben, bietet sich hier eine seltene Gelegenheit. Die Weichen sind gestellt. Jetzt beginnt die Wertschöpfungsphase.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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    • Wolfram
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