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27.02.2025 | 06:00

Kupfer als Schlüssel: Siemens Energy, Benton Resources und Hensoldt prägen Energiewende und Sicherheit

  • Kupfer
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Bildquelle: pixabay.com

Kupfer ist ein Schlüssel für die Gestaltung der Energiewende und Sicherheit. Besonders die grüne Transformation erhöht den Bedarf. Siemens Energy treibt nachhaltige Elektrifizierung voran und nutzt recyceltes Material für Schutzschalter in seinen Energiewende-Produkten. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung. Das Unternehmen stärkt seine Marktposition in der Kreislaufwirtschaft und sichert sich ein Milliarden-Auftragsvolumen. Das kanadische Mineralexplorationsunternehmen Benton Resources profitiert vom Rohstoffboom und erweitert seine Kupfervorkommen im Great Burnt Projekt in Kanada. Experten sagen aufgrund der Energiewende eine baldige Kupferknappheit voraus. Jetzt kann sich Benton Resources als zukünftiger Lieferant dieser Industrie positionieren. Hensoldt, Spezialist für Sensortechnologien in den Bereichen Verteidigung und Luftfahrt, vertieft seine Drohnen-Expertise durch eine Kooperation mit QinetiQ und sichert geopolitische Stabilität. Wie diese Unternehmen Nachhaltigkeit, Rohstoffe und Verteidigung verknüpfen, lesen Sie im folgenden Kommentar.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: BENTON RESOURCES INC. | CA0832981090 , HENSOLDT AG INH O.N. | DE000HAG0005 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0

Inhaltsverzeichnis:


    Öko-Tech mit Ertrag - Siemens Energy transformiert die Elektroindustrie

    Siemens Energy und DOMO Chemicals kooperieren, um die Elektroindustrie in Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Erstes Produkt aus dieser innovativen Kreislaufwirtschaft ist ein Fehlerstromschutzschalter (RCCB) mit 50 % recyceltem Material. In einer Kreislaufwirtschaft werden Produkte nach Gebrauch wiederverwendet, recycelt oder repariert, um einen geschlossenen Kreislauf zu schaffen. Die neuartigen Schalter schützen in privaten und öffentlichen Gebäuden vor Stromunfällen. Auch in Photovoltaikanlagen und bei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sind sie verbaut, da hier häufig Gleichstromfehler auftreten können. Entwickelt aus einem von DOMO konzipierten Polyamid (aus chemisch recyceltem PA6 von Post-Industrie- und -Konsumentenquellen wie Textilfasern) bietet dieser Schalter eine identische Leistung wie herkömmliche Produkte und schont dabei die Umwelt.

    Ein weiteres Plus ist die UL-Zertifizierung des Materials. UL-zertifiziert bedeutet, dass ein Produkt oder Material von der Organisation Underwriters Laboratories (UL) geprüft und für sicher befunden wurde. Siemens verbaut diese Schalter nun in seinen Produkten, um Brände oder Stromschläge zu verhindern. „Wir wollen mit nachhaltiger Technik vorangehen“, sagt Andreas Matthé, CEO Electrical Products bei Siemens Smart Infrastructure.

    Die Schalter tragen das neue Siemens EcoTech-Label und übertreffen mit 10.000 Schaltzyklen die IEC-Norm – ein Vorteil für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Für Anleger gut zu wissen: Siemens Energy stärkt durch Innovation und Nachhaltigkeit seine Marktposition. Ein Trend mit Wachstumspotenzial.

    Benton Resources erweitert Kupferzone im Great Burnt Projekt

    Der Mineral-Explorer Benton Resources meldet neue Fortschritte in seinem Kupfer-Gold-Projekt Great Burnt im ostkanadischen Neufundland. Das Unternehmen profitiert vom anhaltenden Rohstoffboom, besonders bei Kupfer und Gold. Das Explorer-Team konnte die Great Burnt Main Zone (GBMZ) erfolgreich auf 950 m Streichlänge erweitern. Für Nicht-Geologen bedeutet dies, dass die Kupfermineralisierung entlang der Hauptzone horizontal über diese Distanz nachgewiesen wurde. Diese Funde steigern den Wert des Projekts. Das aktuelle Bohrprogramm von 2.370 m zielt auch auf neue Bereiche ab, darunter die North Stringer/Footwall-Zonen und verschiedene geophysikalische Anomalien. Die meisten Bohrlöcher haben Mineralisierungen durchschnitten, die nach Erhalt der Analyseergebnisse weiterverfolgt werden.

    „Dieses Projekt zeigt mit jedem Bohrloch sein erstaunliches Potenzial“, erklärt Stephen Stares, Präsident und CEO von Benton Resources. „Ich bin zuversichtlich, dass noch viele weitere Entdeckungen gemacht werden, während wir unser ausgedehntes Landpaket von 25 km Streichlänge weiter erkunden.“

    Benton hält 70 % am Great Burnt Kupfer-Gold-Projekt, während Homeland Nickel Inc. die restlichen 30 % besitzt. Das Projekt verfügt laut Factsheet über eine Mineralressourcenschätzung von 667.000 t mit 3,21 % Kupfer in der Kategorie "Indicated" und 482.000 t mit 2,35 % Kupfer in der Kategorie "Inferred". Mit 70 % Anteil und einer soliden Ressourcenschätzung hat Benton eine starke Basis, um von steigenden Rohstoffpreisen zu profitieren. Investoren können sich auf mögliche Kursgewinne freuen, wenn das Projekt weiter wächst.

    Hensoldt und QinetiQ vertiefen Zusammenarbeit bei Drohnentechnologie

    Das deutsche Unternehmen Hensoldt und QinetiQ Germany verstärken ihre Kooperation im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge. Der Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit liegt auf militärischen Drohnen, Training und zertifizierten Tests. Der 100 Mitarbeiter starke deutsche Standort von QinetiQ bringt dabei seine Expertise in Test- und Evaluierungssystemen für Luft-, Land- und Seesysteme ein. Zudem verfügt es über innovative Technologien, etwa in den Bereichen Drohnen, Radar und Raumfahrt, von der Analyse bis zur Einführung neuer Funktionen für Militärübungen. Hensoldt bringt Expertise als zertifizierte Stelle für Drohnen der Kategorie IIa ein – etwa für Zielvorführungen und Prototypen. Zudem soll Hensoldt in Zukunft als anerkanntes Schulungs- und Testzentrum für zivile Drohnenpilotinnen und -piloten fungieren. Was sich wie Science Fiction anhört, kann in naher Zukunft entscheidend sein für die Verteidigung von Ländern.

    Die Unternehmen verfügen in Deutschland über Standorte in Bayern (Süd) und Schleswig-Holstein (Nord) und werden dadurch zu wichtigen Partnern der Bundeswehr und Sicherheitsbehörden. „Wir entwickeln kundenspezifische Lösungen, um die Verteidigungsfähigkeit nachhaltig zu stärken“, sagt Thorsten Heil, Leiter Flugbetrieb bei Hensoldt.

    Matthias Grögor von QinetiQ ergänzt: „Unsere Zusammenarbeit mit Hensoldt zeigt bewährte Expertise. Wir wollen den Drohnensektor – von Entwicklung bis Training – ausbauen und das Bundesland Bayern als Zentrum für Drohnentechnologie etablieren.“ Die neu gestärkte Partnerschaft zeigt einen weiteren Schritt hin zu mehr Sicherheit und Innovation in Deutschland.


    Siemens Energy beweist mit der Kooperation mit DOMO Chemicals, dass Recyclingfähigkeit und Innovation Hand in Hand gehen. Der Einsatz von recyceltem, UL-zertifiziertem Material in speziellen Schaltern ist ein Meilenstein, um die Elektroindustrie nachhaltiger zu gestalten, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Leistung. Mit einem robusten Auftragsvolumen und langlebigen Produkten untermauert das Unternehmen seine Rolle als Pionier der Energiewende. Für Anleger bietet der Mix aus umweltbewusster Verantwortung und wirtschaftlichem Potenzial eine attraktive Perspektive. Benton Resources überzeugt mit Fortschritten auf der Suche nach Kupfervorkommen im neufundländischen Great Burnt Projekt. Die Erweiterung der Main Zone auf 950 m und das Potenzial weiterer Entdeckungen auf 25 km Land, können das Unternehmen zum wichtigen Player in der Kupferbranche werden lassen. Als möglicher Lieferant der Energiewende bietet Benton Anlegern damit aussichtsreiche Chancen in einem wachsenden Sektor. Die bisherige Ressourcenbasis und weitere Bohrungen samt Analysen versprechen langfristiges Wachstum. Hensoldt stärkt durch die vertiefte Kooperation mit QinetiQ seine Position in der Verteidigungsindustrie. Der Standort Bayern im Süden Deutschlands profitiert als möglicher Technologiehub und kann zu höheren Einnahmen durch staatliche Verteidigungsbudgets führen. Stabilität und Innovation machen das Unternehmen zu einem verlässlichen Player mit Zukunftspotenzial. Drei Unternehmen, deren Zusammenspiel nicht nur im Depot, sondern auch in den einzelnen Sektoren für Stabilität und Wachstum stehen kann.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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