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21.08.2026 | 05:00

Short-Squeeze, Übernahme-Poker und Militär-Vertrag - Warum Novavax, Commerzbank und HPQ Silicon jetzt die Märkte elektrisieren könnten!

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Bildquelle: Pixabay

3 Aktien - 3 Chancen: Während Novavax dank des Branchenkollegen Moderna und hoher Leerverkaufsquote auf einen möglichen Short-Squeeze hoffen kann, bahnt sich bei der Commerzbank im Milliardenpoker mit der UniCredit eine richtungsweisende Wende an. Abseits dieser beiden Unternehmen feiert das Green-Tech-Unternehmen HPQ Silicon einen operativen Meilenstein mit ersten Militäraufträgen für seine neuen Batteriezellen und bringt sich für einen charttechnischen Ausbruch in Stellung. Wo liegen die größten Renditepotenziale und was sollten Investoren jetzt wissen? Der nachfolgende Artikel liefert Antworten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: NOVAVAX INC. DL-_01 | US6700024010 , COMMERZBANK AG | DE000CBK1001 , HPQ SILICON INC | CA40444L1031 | TSXV: HPQ , OTCQB: HPQFF

Inhaltsverzeichnis:


     

    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Aktien-Cloud

    Novavax: Short-Squeeze-Möglichkeit

    Der US-Impfstoffentwickler Novavax präsentiert sich an der NASDAQ als eine Aktie mit hoher Schwankungsintensität. Das erkennt man auch daran, dass die Aktie in 2024 binnen weniger Wochen von 5 USD auf über 20 USD angestiegen ist. Nach dem Abflauen der Pandemie-Sonderkonjunktur musste das Unternehmen den Übergang in ein normalisiertes Marktumfeld meistern. Die jüngsten Finanzzahlen zeichnen ein klares Bild dieses Umbruchs. Im vergangenen Quartal erwirtschaftete Novavax einen Umsatz von 56,7 Millionen USD und rutschte zeitgleich in die roten Zahlen. Dies zeigt, dass die einstigen Rekordeinnahmen der Vergangenheit angehören und verlässliche neue Erlösquellen aufgebaut werden müssen. Dennoch zeigt sich die Aktie, die zuletzt im Bereich von 8,05 bis 8,80 USD notierte, erstaunlich robust und liegt seit Jahresbeginn im Plus.

    Ein wesentlicher Kurstreiber ist aber derzeit in der gesamten Biotech-Branche zu finden, genauer gesagt bei Moderna. Ein historischer Studienerfolg der Konkurrenten Merck und Moderna bei personalisierten Krebsimpfstoffen lies die Aktie von Moderna zeitweise um knapp 200 % binnen eines Tages steigen. Davon dürfte auch Novavax unmittelbar profitieren, da der Markt das Potenzial moderner Trägersysteme neu bewertet. Hier besitzt Novavax mit seiner Matrix-M-Technologie ein wertvolles Asset für künftige Partnerschaften. Mit einem durchschnittlichen Kursziel der Analysten von rund 14,00 USD errechnet sich ohnehin schon ein beträchtliches Aufholpotenzial. Gleichzeitig bildet eine Leerverkaufsquote von über 28 % des Streubesitzes ein explosives Pulverfass. Sollten positive Nachrichten folgen, könnte der Eindeckungsdruck der Spekulanten eine rasante Kursrally auslösen.

    Commerzbank: Der Milliardenpoker vor der entscheidenden Wende?

    Die Aktie der Commerzbank kletterte und kletterte weiter nach oben. Zuletzt bis in den Bereich sogar von knapp über 40 EUR auf neue Jahreshochstände. Ursache hierfür ist das anhaltende Übernahmeringen mit der italienischen Großbank UniCredit. Die Mailänder haben sich über ein rund 43 Milliarden EUR schweres Tauschangebot bereits Zugriff auf rund 47,6 % der Stimmrechte gesichert. Was monatelang wie eine unüberwindbare Abwehrschlacht der Frankfurter Coba-Entscheider und der Bundespolitik aussah, bekommt nun eine neue Wendung.

    Berichten zufolge signalisieren wichtige Regierungsvertreter in Berlin erstmals Bereitschaft, über den Verkauf des staatlichen Anteils von 12,7 % an UniCredit zu verhandeln. Voraussetzung dafür bleibt eine tragfähige Vereinbarung über die künftige Strategie des Hauses. Sollte der Paketverkauf tatsächlich zustande kommen, würde UniCredit die Schwelle von 60 % der Anteile überschreiten und damit eine riesige Machtposition erlangen. Während die europäische Bankenaufsicht der EZB in internen Papieren keine prinzipiellen Einwände gegen eine Kontrollübernahme sieht, mahnt die deutsche BaFin zur Vorsicht. Auch wenn Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp im operativen Tagesgeschäft das Heft des Handelns behält, hat die Annäherung schon begonnen. Die endgültige Entscheidung der EZB im Herbst dürfte daher richtungsweisend, vielleicht sogar für den gesamten europäischen Bankensektor werden.

    HPQ Silicon: Operativer Meilenstein und Chartbild

    Der kanadische Spezialist für Siliziummaterialien und Batterietechnologien, HPQ Silicon, hat im August zwei Meilensteine verkündet, die das kommerzielle Risiko der Technologie reduzieren sollten.

    Am 6. August gab das Unternehmen bekannt, dass die HPQ ENDURA+ Gen4 21700 Lithium-Ionen-Batterieplattform erfolgreich die UN 38.3 Transportzertifizierung erhalten hat. Diese Hürde zu nehmen war wichtig, denn sie erlaubt nun den weltweiten legalen Versand der Hochleistungszellen an internationale Kunden für anstehende Qualifikationsprogramme im Drohnen- und Verteidigungssektor.

    Nur knapp zwei Wochen später, am 19. August, folgte die nächst wichtige News. HPQ und sein Technologiepartner Novacium erhielten über ihren Partner LN Innov den allerersten kommerziellen Kaufauftrag für GEN3 6S1P 6.000 mAh Batteriepacks. Diese Akkus basieren auf Novaciums Silizium-Anoden-Technologie und gehen direkt an ein Regiment der französischen Armee zur Ausrüstung von FPV-Drohnen.
    Dem Auftrag gingen monatelange Praxistests durch das Militär voraus. Auch wenn das finanzielle Volumen dieses Erstauftrags noch überschaubar ist, stellt der Eintritt in die europäische Rüstungslieferkette einen wichtigen Referenznachweis dar. Er belegt die Marktreife der Technologie und dient quasi als Blaupause für die geplante Expansion in Nordamerika.

    Diese Fortschritte schlagen sich bislang noch nicht richtig, bzw. nur zum Teil im Chartbild nieder. Die Aktie von HPQ Silicon notiert aktuell bei etwa 0,145 CAD und bildet im Bereich von 0,13 bis 0,14 CAD eine solide horizontale Unterstützung aus. Nach oben hin baut sich spürbarer Druck auf. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über die Widerstände bei 0,155 CAD und 0,165 CAD, könnte die Aktie schnell Dynamik aufnehmen und in Richtung der oberen Begrenzung bei 0,20 CAD durchstarten. Bricht auch dieser Damm, rücken die vorherigen Verlaufshochs im Bereich von 0,24 bis 0,25 CAD in den Fokus. Wenn die operative Dynamik anhält, wäre mittel- bis längerfristig sogar ein Durchmarsch bis zur Marke von 0,30 CAD vorstellbar.

    Über 0,155 – 0,165 könnte die Aktie Fahrt nach oben aufnehmen!

    Fazit:

    Zusammenfassend bieten alle drei Unternehmen interessante Anlegerprofile. Novavax bleibt ein hochexplosiver Biotech-Wert, der jetzt stark von dem Sog rund um Moderna und dem Eindeckungsdruck der Leerverkäufer profitieren könnte.
    Die Commerzbank präsentiert sich als Bankentitel im Zentrum einer historischen Konsolidierungswelle, bei der politische Entscheidungen den Ton angeben. Hier könnte es noch weiter Richtung 45 EUR nach oben gehen.
    HPQ Silicon hat mit ersten Militäraufträgen und behördlichen Freigaben im Rücken das Fundament für die Zukunft gelegt. Gelingt der Sprung über die unmittelbar bevorstehenden Hürden im Chart, könnte die Aktie von HPQ Silicon jetzt zügig an Fahrt gewinnen.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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