Elektromobilität
Kommentar von Armin Schulz vom 08.01.2025 | 06:00
Bayer, First Hydrogen, Volkswagen – Turnaround Kandidaten für 2025 im Check
Nach dem Window-Dressing des Portfolios im Dezember startet im neuen Jahr die Jagd nach den richtigen Aktien für 2025. Dabei sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Turnaround-Kandidaten richten, sprich die Aktien, die im letzten Jahr nicht gut performt haben. Diese Unternehmen haben schwierige Zeiten hinter sich und haben oft bereits begonnen, die Herausforderungen durch strategische Neuausrichtung zu überwinden. Manchmal können sich die Marktbedingungen für einen Sektor von einem Jahr auf das andere verbessern und dann steigen die Aktien dieser Unternehmen oft überproportional an. Um die richtigen Aktien herauszusuchen, ist ein eigenes Research notwendig. Wir sehen uns drei potenzielle Turnaround Kandidaten an.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 03.01.2025 | 06:00
D-Wave Quantum, Ari Motors, Bayer – welche Werte gehören ins Depot für 2025
Nachdem Google seinen Quantenprozessor Willow vorgestellt hat, schoss die Aktie von D-Wave Quantum in die Höhe. Hier ist die Frage, wie nachhaltig dieser Anstieg ist, und ob Quanten-Computing der nächste große Hype nach der Künstlichen Intelligenz ist. Für die Automobilbranche war 2024 ein Jahr zum Vergessen. Viele Automobilhersteller kämpfen aktuell mit Problemen. Besser schlägt sich Ari Motors, ein Elektrofahrzeughersteller, der sich eine Nische gesichert hat. Gelingt der gesamten Automobilbranche im kommenden Jahr eine Trendwende? Einen Turnaround wünschen sich auch die Aktionäre von Bayer. Die Aktie ist im vergangenen Jahr unter die Räder gekommen. 2025 soll vieles besser werden. Wir sehen uns die einzelnen Werte genauer an.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 20.12.2024 | 06:00
Mercedes-Benz, XXIX Metal, D-Wave Quantum - Kupferknappheit: Droht ein Engpass durch neue Technologien?
Kupfer ist ein elementarer Rohstoff der Industrie, dessen Bedeutung durch technologische Innovationen und globale Megatrends stetig zunimmt. Besonders der rasante Ausbau der Elektromobilität, die Entwicklung von Quantencomputern und der Einsatz Künstlicher Intelligenz treiben die Nachfrage in neue Höhen. Elektrofahrzeuge benötigen durch Batterien, Motoren und Ladeinfrastruktur ein Vielfaches mehr an Kupfer als herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotoren. Gleichzeitig steigt der Bedarf in Rechenzentren und Netzwerken, die auf Hochleistungskabel und Kühlsysteme angewiesen sind. Experten prognostizieren bis 2030 einen Anstieg des weltweiten Kupferbedarfs um Millionen von Tonnen – und damit neue Herausforderungen für Produktion und Versorgung.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 29.10.2024 | 06:00
BYD, Altech Advanced Materials, JinkoSolar – bessere Stromspeicher sind der Schlüssel zur grünen Revolution
Akkus und Stromspeicher sind essenziell für die Zukunft der Elektrifizierung. Beide Technologien müssen aber hinsichtlich Leistung und Sicherheit verbessert werden. Elektrofahrzeug-Batterien benötigen eine höhere Energiedichte für bessere Reichweite und geringeres Gewicht, wobei Technologien wie Feststoffbatterien das Überhitzungs- und Brandrisiko senken könnten. Auf der Seite der Stromspeicher sind langlebige, umweltfreundliche Lösungen notwendig, um Schwankungen bei erneuerbaren Energien auszugleichen und die Netzstabilität zu sichern. Innovative Ansätze in beiden Bereichen sind entscheidend, um Elektromobilität nachhaltig, leistungsstark und sicher zu gestalten.
Zum KommentarKommentar von Armin Schulz vom 11.10.2024 | 06:00
Mercedes-Benz, dynaCERT, BYD – Krise oder Chance: Der Wandel der Autoindustrie
Die deutsche Automobilindustrie durchläuft einen tiefgreifenden Wandel, der mit erheblichen Herausforderungen einhergeht. Die Branche kämpft mit sinkenden Absatzzahlen, Arbeitsplatzverlusten und einer unsicheren Zukunft. Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen unerwartet gesunken. Hinzu kommen wirtschaftliche Schwierigkeiten, insbesondere durch den schwächelnden chinesischen Markt, der zu einem Umsatzrückgang geführt hat. Dennoch bleibt die Reduktion von Emissionen ein zentrales Anliegen, wobei der Fokus auf Elektrifizierung, technologische Innovationen und Kreislaufwirtschaft liegt. Die Industrie versucht, das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Stabilität und ökologischer Verantwortung zu finden.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 27.09.2024 | 06:00
Volkswagen, First Hydrogen, Lufthansa - Zukunftstechnologien für Transport im Fokus
Der Kraftakt, ganze Industriezweige auf erneuerbare Energien umzustellen, nimmt deutlich Formen an. Diese Woche traf sich das Who-is-Who der deutschen Automobilbranche beim virtuellen Autogipfel. Volkswagen hält an Hybriden fest, die Politik möchte dem Bürger das E-Auto schmackhaft machen. Doch es fehlt an passender Infrastruktur. Ganz anders könnte das zukünftig für den Wasserstoffmarkt aussehen. First Hydrogen ist ein Nutzfahrzeuganbieter, der mit einem Wasserstoff-Van die Logistikbranche revolutionieren will. Die herausragende Reichweite des sog. FCEV von 630 km mit nur einer Betankung zeigt, dass diese Technologie weitaus vielversprechender als das Elektrobatterie-Auto sein kann. Dass Umweltschutz kostet, merken Kunden der Lufthansa. Zum einen will das Unternehmen im Frachtbusiness Zuschläge für den Treibstoff erheben, zum anderen sollen Flugverbindungen reduziert werden, um dem Preiskampf der Konkurrenz standzuhalten. Die Details.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 13.09.2024 | 06:00
E-Mobilität, Kupferboom und Chemiekrise: Rheinmetall, Prismo Metals und BASF zeigen Industrietrends
Der Aktienkurs von Rheinmetall ist seit Beginn des Ukraine-Konflikts um 438,95 % gestiegen. Jetzt richtet das Unternehmen seinen Blick weit über die Verteidigungsindustrie hinaus. Von elektrischen Kühlmittelpumpen für Hybridfahrzeuge bis hin zu Wasserstoff-Rezirkulationsgebläsen für Brennstoffzellen - Rheinmetall positioniert sich als Vorreiter in Schlüsseltechnologien für nachhaltige Mobilität. Diese Nachfrage wirkt sich entscheidend auf den Bedarf von Kupfer aus. Hier positioniert sich Prismo Metals als strategisch idealer Partner, mit Projekten in Mexiko und den USA. Während BASF mit diesen Maßnahmen seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern sucht, wirft dies gleichzeitig Fragen zur Zukunft der chemischen Industrie in Europa und den Auswirkungen strenger Klimavorschriften auf globale Konzerne auf.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 26.08.2024 | 05:10
BYD, Altech Advanced Materials, Xiaomi – Kampf um das Gold der Energiewende
Die Energiewende läuft und die Nachfrage nach Elektroautomobilen steigt, wenn auch langsamer als erwartet. Für die Elektrifizierung des Verkehrs ist Lithium bislang elementar. Um die Abhängigkeit zu China, das einen großen Teil des Abbaus und der Verarbeitung des seltenen Metalls kontrolliert, zu minimieren, drängt die Europäische Union nach Serbien, wo beträchtliche Vorkommen zur Batterieherstellung schlummern. Doch neben den Lithium-Ionen-Batterien gibt es Alternativen „Made in Germany“, die den zukünftigen Standard setzen könnten.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 22.08.2024 | 06:00
RWE, dynaCERT, Mercedes-Benz : Energie der Zukunft - Wasserstoff vs. Elektro
Die Energiewende steht im Mittelpunkt der Strategien von RWE, dynaCERT und Mercedes-Benz, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Energiekonzern RWE treibt seine Wasserstoff-Strategie mit Milliardeninvestitionen und staatlicher Förderung voran. Das Unternehmen plant den Bau von Elektrolyseuren und Wasserstoff-Speicheranlagen. Laut IR Factbook der zukunftsträchtigste Baustein in ihrem Energiemix. dynaCERT und sein Portfolio-Unternehmen Cipher Neutron fokussieren sich ebenfalls auf innovative Wasserstofflösungen. Dessen AEM-Elektrolyse-Technologie, die in Zusammenarbeit mit der Simon Fraser University erforscht wird, verspricht effizientere und kostengünstigere Methoden zur Wasserstoffproduktion. Mercedes-Benz hingegen kämpft mit den Schwächen der Elektrobatterien. Ein schwerer Brand eines E-Mercedes in einer Tiefgarage sorgte für einen über 8-stündigen Löscheinsatz, 108 beschädigte Fahrzeuge und einem Imageschaden in einem ihrer Schlüsselmärkte.
Zum KommentarKommentar von Juliane Zielonka vom 02.08.2024 | 06:00
Transformation in vollem Gange: Altech, VW und Bayer setzen auf neue Technologien und Märkte
Paris hat uns kurz nach der pompösen Olympia-Eröffnungsfeier gezeigt, was es bedeutet, im Dunkeln zu sitzen. Einen Tag nach der Eröffnung ereilte die Bewohner an der Seine ein Stromausfall. Spekulationen für die Ursache reichen von einem Cyberangriff bis zu Sabotage, ähnlich den kürzlichen Brandanschlägen auf das französische Schienennetz. Doch eins ist sicher, es zeigt, wie fragil die Stromversorgung zurzeit ist. Grund genug für Altech Advanced Materials, die Entwicklung ihrer stationären Festkörperbatterie voranzutreiben. Eine Art lokales Batteriekraftwerk sorgt für solide Stromzufuhr, auch bei Schwankungen im Netz durch Wind- und Solarenergie. Das deutsche Unternehmen hat noch eine weitere gewinnbringende Entwicklung in petto für den EV-Markt. Volkswagen setzt nach wie vor auf seine Elektrofahrzeuge und kann sich über einen gestiegenen Absatz in China freuen. Dennoch muss der Wolfsburger Konzern mächtig sparen, um weiterhin profitabel zu bleiben. Die Ergebnisse des 1. Halbjahres lassen tief blicken.
Bayer: Auch bei 27 Mio. Frauen in den USA kann der Akku zwischenzeitlich sprichwörtlich „leer“ sein. Abgeschlagenheit, Hitzewallungen und Nervosität sind klassische Symptome der Wechseljahre. 27 Mio. ist die Marktgröße der Frauen in den Wechseljahren, die die Bayer AG nun erobern möchte, mit einem ganz speziellen Medikament.