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14.04.2026 | 05:00

Volatus Aerospace: Drohnen-Aktie mit Dual Use-Potenzial!

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Bildquelle: Volatus Aerospace

Ob zivil oder militärisch: Drohnen verändern die Welt massiv. Die Ukraine und der Iran sind wohl derzeit die besten Beispiele, wie diese Technologie den modernen Krieg dominiert. Die Großmächte straucheln. Die Panzerhersteller zittern. Doch Drohnen durchdringen auch immer mehr die zivile Gesellschaft; ein Trend, der kaum noch aufzuhalten ist. Global Market Insights schätzt, dass der Weltmarkt bis 2035 auf über 66 Mrd. USD steigen wird. Für dieses Jahr gehen aktuelle Schätzungen von lediglich rund 20 Mrd. USD aus. Volatus Aerospace gehört zu den führenden Anbietern in Nordamerika. Mit einem vollen Auftragsbuch im Rücken befindet sich das Unternehmen auf Wachstumskurs. Daher sollten auch Anleger einen Blick auf die Aktie werfen, zumal sich aktuell eine Einstiegschance bietet.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023 | TSXV: FLT , OTCQB: TAKOF

Inhaltsverzeichnis:


    Chance zum Einstieg

    Es gibt nur wenige Drohnenhersteller weltweit, die mit ihren Produkten sowohl den zivilen wie den militärischen Markt bedienen können. Volatus Aerospace (0,72 CAD; CA92865M1023) ist einer dieser raren Werte auf dem Kurszettel. Bei den Kanadiern lohnt sich zunächst der Blick auf die Aktie. Der Titel war vergangenes Jahr im Juli stark gestiegen und hatte sich binnen weniger Wochen nahezu versiebenfacht. Danach kam es über den Sommer hinweg zu Gewinnmitnahmen, bevor das Papier nun schon seit einigen Monaten eine Seitwärtsbewegung zeigt. Da die Auftragsbücher mit rund 600 Mio. CAD sehr gut gefüllt sind, steht bereits die operative Basis, damit die Aktie ausbricht.

    Beeindruckende Zahlen

    Das Wachstum im vergangenen Jahr war bereits beeindruckend. Volatus Aerospace konnte den Umsatz um 26 % steigern. Im Verteidigungsbereich wurden die Einnahmen binnen zweier Jahre verdoppelt. Neben Nordamerika kommt auch das Geschäft in Europa in Schwung. So betrug hier der Zuwachs satte 150 %, weil man ein gefragter Partner für NATO-Staaten ist. Aus dem Militärbündnis kam auch zuletzt ein weiterer Auftrag im Volumen von 9 Mio. CAD.

    Auf dem Weg zur Serienfertigung

    Dabei könnte sich das Wachstum nun noch beschleunigen. Denn Volatus baut in Mirabel (Québec) die „Volatus Innovation & Drone Manufacturing“ auf. Sie soll das strategische Herzstück der eigenen Produktion werden. Hier soll neben der Entwicklung auch die Serienfertigung von Drohnen erfolgen. Die Anlage umfasst eine Fläche von rund 18.500 Quadratmetern und befindet sich in der Mirabel Innovation Zone, einem hochmodernen Luftfahrt-Ökosystem, das speziell für die sichere Fertigung sensibler Güter ausgelegt ist. Volatus hat kurzfristige Investitionen von über 10 Mio. CAD angekündigt, um die Produktionskapazitäten und Systemintegrationsmöglichkeiten massiv auszubauen. Ab Juni dieses Jahres sollen hier u.a. die MALE-Drohnen (Medium Altitude Long Endurance) hergestellt werden. Diese erreichen Abfluggewichte von 100 kg bis 265 kg und können bis zu sieben Tage ununterbrochen in der Luft bleiben. Zudem wird die Fertigungsanlage auch Partnern zur Verfügung gestellt, um das Kriterium „Made-in-Canada" zu erfüllen. Die kanadische Regierung verändert momentan ihre Einkaufspolitik im militärischen Bereich, um die Abhängigkeit von den USA zu reduzieren. Mittel- bis langfristig sollen 70 % des etwa 82 Mrd. CAD großen Militärbudgets im eigenen Land ausgegeben werden. Volatus Aerospace als kanadisches Unternehmen mit kanadischer Produktion dürfte direkt hiervon profitieren. Seit Anfang des Jahres wird bereits Equipment aus anderen Standorten nach Mirabel verlagert. Die Fabrik wird derzeit mit den notwendigen Fertigungsstraßen für die Serienproduktion ausgestattet. Laut CEO Glen Lynch soll noch vor der Sommerpause der operative Betrieb und die Fertigung aufgenommen werden. Anleger dürfen dann mit ersten Umsätzen aus der Produktion bereits im zweiten Halbjahr rechnen. Für 2027 erwartet das Unternehmen bereits signifikante Umsatzbeiträge durch die Serienfertigung.

    Infrastruktur: Der Wachstumsmarkt

    Strategisch arbeitet Volatus Aerospace an einem Ökosystem rund um ihre Drohnen-Technologie. So fokussiert man sich im zivilen Bereich stark auf den Energiesektor mit der Öl- und Gasindustrie und Versorgungsunternehmen. Das beste Beispiel hierfür ist die Wartung und Überwachung von Pipelines. Dabei setzt man auf eine Kombination aus bemannter Luftfahrt, der eigenen Drohnentechnologie und KI-gestützter Datenanalyse. Volatus Flugobjekte haben bereits mehr als 75.000 Flugstunden absolviert. Durch die Übernahme von Synergy Aviation kontrolliert Volatus jährlich rund 1,6 Mio. Kilometer an Pipeline allein in Nordamerika. Dazu gehört auch die strategisch wichtige Keystone-Pipeline, die die Gegend um Albertas Ölsande mit den Terminals in Illinois, Oklahoma und am Golf von Mexiko verbindet. Da geht es um die großflächige Überwachung über lange Distanzen. Bei den unbemannten Systemen werden Drohnen für detaillierte Inspektionen an kritischen Punkten oder schwer zugänglichen Stellen genutzt. Da auch Daten erfasst und Kameras eingesetzt werden, können so Lecks oder Temperaturanomalien an den Rohren schnell erkannt werden. Hierfür hat Volatus auch ein Kontrollzentrum zur Fernüberwachung eingerichtet, um Drohnenmissionen weltweit überwachen und steuern zu können. Diese Fernüberwachung spart den Kunden das Personal vor Ort. So werden auch bisher komplizierte Prüfungen einfach: Beispielsweise im Fall von Leckagen, Korrosion oder im Vegetationsmanagement (Erdrutsche, Bewuchs etc.).

    Volatus: Klein, schnell, unterschätzt!

    Mit seinem Angebot gehört Volatus Aerospace zu den kleineren, aber sehr schnell wachsenden Unternehmen im Drohnenmarkt. Die Experten von Ventum Capital Markets hatten erst im Februar ihr Kursziel für die Aktie auf 0,95 CAD erhöht. Die Experten sehen im Aufbau der eigenen Produktion und der Serie an Großaufträgen Katalysatoren, die vom Markt noch massiv unterschätzt werden.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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