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13.07.2026 | 04:45

Warum Lahontan Gold jetzt Aufmerksamkeit verdient: Zahlreiche Trigger treffen auf massive Unterbewertung!

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Bildquelle: pixabay.com

Der Goldpreis bewegt sich mit rund 4.100 USD je Unze nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau. Wenn hohe und tendenziell steigende Goldpreise auf aussichtsreiche Projekte treffen, kann es an der Börse schnell spannend werden. In solch einer Phase befindet sich Lahontan Gold. Die Kanadier arbeiten an der Weiterentwicklung der historischen Goldmine Santa Fe im US-Bundesstaat Nevada. Der Produktionsstart ist für Ende 2027 in Aussicht gestellt. Auf dem Weg dahin hat die Gesellschaft bereits etliche Meilensteine in Aussicht gestellt, von denen bereits zwei in wenigen Wochen zu erwarten sind. Schon heute liegt der Projektwert, der in Kürze deutlich zulegen könnte, über der aktuellen Marktkapitalisierung. Das bedeutet Chancen für Anleger.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: LAHONTAN GOLD CORP | CA50732M1014 | TSXV: LG , OTCQB: LGCXF

Inhaltsverzeichnis:


    Auf dem Weg zur Goldproduktion: Alles läuft nach Plan

    Lahontan Gold hat zuletzt ein umfassendes Update zu seinem Gold-Flaggschiff-Projekt Santa-Fe im US-Bundesstaat Nevada veröffentlicht und dabei wichtige Fortschritte und Meilensteine auf dem Weg zur geplanten Wiederaufnahme der Produktion im Jahr 2027 kommuniziert. Im Fokus steht die aktualisierte Mineralressourcenschätzung, deren Veröffentlichung die Gesellschaft für die kommenden Wochen angekündigt hat. Lahontan verfügt derzeit über eine Ressource von nahezu zwei Millionen Unzen Goldäquivalent.
    Die aktualisierte Mineralressourcenschätzung bildet die Grundlage für eine überarbeitete vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA), deren Veröffentlichung bis Ende August in Aussicht gestellt wurde. Die früheren Ergebnisse indizierten bei einem Goldpreis von 2.700 USD einen Projektwert von 200 Mio. USD. Bei dem aktuellen Goldpreis von rund 4.100 USD dürfte sich der Wert ungefähr verdoppeln. Dagegen errechnet sich bei einem aktuellen Kurs von 0,36 CAD je Aktie lediglich eine Marktkapitalisierung von 156 Mio. CAD bzw. 110 Mio. USD.
    Beide Meilensteine sind entscheidend für die Einreichung des Minenbetriebsplans und den weiteren Genehmigungsprozessen auf Bundes- und Landesebene aber auch eben für den Kapitalmarkt. Parallel dazu treibt Lahontan mehrere Genehmigungsverfahren voran. Dazu gehören u. a. geochemische Untersuchungen des Abraummaterials, sowie umfangreiche Grundwasserstudien. Nach Unternehmensangaben läuft alles wie am Schnürchen.

    Ein starkes Profil: Santa Fe und Nevada

    Nevada gilt seit Jahrzehnten als eine der attraktivsten Bergbauregionen der Welt und belegt in internationalen Rankings regelmäßig Spitzenplätze. Der US-Bundesstaat vereint politische Stabilität, unabhängige Rechtsprechung, transparente Genehmigungsverfahren und eine lange Bergbautradition. Insbesondere in geopolitisch unsicheren Zeiten sind Investoren bereit Prämien für Projekte in guten Jurisdiktionen zu zahlen.
    Santa Fe produzierte von Ende der 1980er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre 359.000 Unzen Gold und gut 700.000 Unzen Silber. Ein Großteil der Mineralisierung liegt oberflächennah in oxidiertem Material vor, was niedrige Förderkosten ermöglicht. Das Santa-Fe-Projekt unterscheidet sich als Brownfield-Entwicklung mit etablierter Infrastruktur und umfangreichem Datenmaterial deutlich von vergleichbaren Greenfield-Projekten.
    Das Satellitenprojekt West Santa Fe, welches sich nur wenige Kilometer von der Hauptzone befindet, könnte sich zu einem wichtigen Hebel für die Aktie entwickeln. Historische und aktuelle Bohrungen zeigen oberflächennahe Goldmineralisierungen und nahezu eine identische Lagerstättengeologie wie in der Hauptzone.
    Aber auch an anderen Stellen sind sehr erfreuliche Entwicklungen zu verzeichnen. Seit Jahresbeginn wurden bereits 87 Bohrlöcher mit insgesamt 7.751 m niedergebracht. Besonderes Augenmerk gilt der neu entdeckten Mineralisierung Slab West. Slab West ist in alle Richtungen offen und bietet zusätzliches Ressourcenpotenzial.

    Erfolgsfaktor Management

    Die Entwicklung einer Mine ist ein Prozess, der viele Jahre in Anspruch nimmt und geologische, technische, regulatorische sowie finanzielle Herausforderungen miteinander verbindet. Erfolgreiche Managementteams zeichnen sich deshalb nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz aus, sondern auch durch ihre Fähigkeit Kapital einzuwerben, effizient zu allokieren und so die Verwässerung für bestehende Aktionäre gering zu halten, aus. All dies hat das Führungsteam um Gründerin und CEO Kimberly Ann bereits mehrfach geleistet.

    https://youtu.be/BK9iIGYoAlY

    Gold als Bewertungshebel

    Nach Angaben des World Gold Council kaufen Notenbanken seit Jahren außergewöhnlich große Mengen Gold und verfolgen damit eine langfristige Diversifizierungsstrategie ihrer Währungsreverserve. Schätzungen und Preisziele verschiedener Analysten gehen kurzfristig teilweise stark auseinander. Die Experten zeichnen langfristig jedoch das gleiche Bild steigender Goldpreise.
    Developer, wie Lahontan Gold, reagieren häufig stark überproportional auf steigende Edelmetallpreise. Der Grund liegt in der Struktur der Projektbewertung. Wirtschaftlichkeitsstudien kalkulieren den Kapitalwert einer Lagerstätte auf Basis langfristiger Preisannahmen. Bereits moderate Veränderungen des Goldpreises können deshalb erhebliche Auswirkungen auf den Projektwert, Renditen und Amortisationszeit haben. Genau dieser Hebel ist für vorausschauende Investoren interessant. Die letzte PEA unterstellte einen Goldpreis von 2.700 USD je Unze. Heute werden rund 50 % mehr bezahlt.
    Mit der letzten Kapitalerhöhung wurde ausreichend Geld bis ins Jahr 2027 eingenommen. Die Mittel, die zum Aufbau der Mine benötigt werden, betragen 135 Mio. USD und sollen zu 80 % über Fremdkapital finanziert werden. Gut für Bestandsaktionäre, deren Verwässerung damit moderat ausfallen sollte.

    Zukünftige Meilensteine könnten der Aktie wieder Schub verleihen

    Fazit

    Lahontan Gold befindet aktuell genau in der Phase, in der der Bewertungsprozess massiv an Dynamik gewinnen könnte. Mehrere Meilensteine sind innerhalb der Road Map klar kommuniziert. Zunächst ist die aktualisierte Ressourcenschätzung in Kürze zu erwarten. Eine Schlüsselrolle dürfte die PEA spielen, welche bis Ende August in Aussicht gestellt wurde. Sie gibt nicht nur ein genaueres Bild über technische Daten, sondern ermöglicht auch eine konkretere Einschätzung von Investitionen, Kosten, Fördermenge, Renditen und Projektwert. Damit existieren mehrere potenzielle Impulsgeber für die Aktie auf dem Weg zur Produktion Ende 2027. Schon heute signalisiert die Diskrepanz zwischen Projektwert und Marktkapitalisierung eine deutliche Unterbewertung.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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