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24.04.2025 | 06:00

Almonty Industries - Handelsbeschränkungen müssen nicht immer schlecht sein, sondern können eine echte Chance darstellen

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Bildquelle: pixabay.com

Handelsbeschränkungen, insbesondere die jüngsten Exportrestriktionen Chinas für kritische Metalle und Seltene Erden, haben die globale Wirtschaft unter Druck gesetzt. Laut einem Bericht von Reuters hat China südkoreanische Unternehmen davor gewarnt, Produkte mit chinesischen Seltenerdmineralien an US-amerikanische Rüstungsfirmen zu liefern. Doch für westliche Unternehmen wie Almonty Industries eröffnen sich damit Chancen, die Versorgungssicherheit zu stärken und sich als zuverlässige Partner in kritischen Lieferketten zu positionieren. Gerade Investoren, die nach langfristig stabilen Anlageoptionen suchen, sollten das Potenzial von Almonty Industries genauer betrachten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

Inhaltsverzeichnis:


    Der Hintergrund: Chinas strategische Spielzüge

    Die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China hat eine neue Dimension erreicht. China, das mit etwa 85 – 93 % der globalen Wolframproduktion die dominierende Rolle spielt, hat den Export von kritischen Metallen wie Wolfram, Gallium und Seltenen Erden massiv eingeschränkt. Diese Metalle sind unverzichtbar für die Herstellung von Halbleitern, Elektromotoren, Batterien und sogar Rüstungsgütern. Ohne sie kommt die moderne Industrie zum Stillstand.

    Die westlichen Industrienationen, insbesondere die USA, Deutschland und Japan, sind besonders betroffen. Sie sind auf Importe angewiesen, um ihre Technologie- und Verteidigungsindustrien am Laufen zu halten. Experten warnen schon heute vor Produktionsausfällen und dramatischen Preissteigerungen des Wolframpreises, da die Vorräte in westlichen Ländern nur für 3 - 6 Monate reichen würden. In der Folge würden die Preise aller Produkte, die Wolfram benötigen, deutlich steigen.

    Almonty Industries: Ein strategischer Player

    In diesem geopolitischen Umfeld positioniert sich Almonty Industries als ein wichtiger Wolframproduzent in sicheren Jurisdiktionen. Das kanadische Bergbauunternehmen hat sich auf den Erwerb und die Optimierung von Wolframminen spezialisiert und gehört schon heute zu den europäischen Marktführern. Mit der bereits produzierenden Panasqueira-Mine in Portugal und der vorhandenen Los Santos-Mine in Spanien verfügt Almonty über Wolframvorkommen in politisch stabilen Regionen.

    Ein weiterer Meilenstein ist die Sangdong-Mine in Südkorea, das als eines der größten Wolframvorkommen außerhalb Chinas gilt, die in Kürze in Produktion geht. Mit der geplanten Jahresproduktion von 5.000 t wird Almonty rund 30 % der globalen Wolframproduktion außerhalb Chinas und Russlands abdecken. Dies macht das Unternehmen zu einem zentralen Player in der westlichen Lieferkette. Zudem verfügt die Liegenschaft über ein großes Molybdänvorkommen.

    Darüber hinaus hat Almonty Industries langfristige Abnahmevereinbarungen für Wolfram mit der österreichischen Plansee-Gruppe, die auch 15 % der Unternehmensanteile hält, und dem US-Hersteller Global Tungsten & Powders abgeschlossen. Dies unterstreicht das Vertrauen in die strategische Ausrichtung des Unternehmens.
    Auch für das Molybdänvorkommen wurde bereits ein Abnehmer gefunden mit dem südkoreanischen Stahl- und SpaceX-Zulieferer SeAH M&S. Die Vereinbarung sieht vor, dass SeAH die gesamte Molybdänproduktion des Sangdong-Projekts in Südkorea für die gesamte Lebensdauer der Mine bezieht. Dabei ist ein garantierter Mindestpreis von 19 USD pro Pfund festgelegt. Die Produktion soll Ende 2026 bei einer Lebensdauer der Mine von 60 Jahren starten. Jährlich sollen rund 5.600 t Molybdän gefördert werden.

    Wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung

    Die Bedeutung von Almonty Industries geht weit über die reine Rohstoffgewinnung hinaus. Mit der Verlagerung ihres Firmensitzes in die USA hat das Unternehmen nicht nur seine Nähe zu wichtigen Märkten gestärkt, sondern auch die Voraussetzungen für ein US-Listing verbessert. Dies unterstreicht die Ambitionen des Unternehmens, ein führender Anbieter von kritischen Rohstoffen zu werden.

    Wolfram, der sogenannte "König der Metalle" aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften wie der höchsten Schmelztemperatur aller Metalle, ist nicht nur für die Elektromobilität und die Halbleiterindustrie unverzichtbar, sondern auch für die Rüstungsindustrie. Almonty Industries liefert damit nicht nur Rohstoffe, sondern sichert auch die technologische Souveränität des Westens.

    Investment-Potenzial

    Für Anleger die nach langfristig stabilen Investitionen suchen bietet Almonty Industries ein attraktives Profil. Das Unternehmen profitiert von der steigenden Nachfrage nach kritischen Rohstoffen, die durch den technologischen Fortschritt und die geopolitischen Spannungen zusätzlich angeheizt wird.

    Die jüngsten Prognosen für den globalen Wolframmarkt deuten auf ein jährliches Wachstum von bis zu 8 % hin. Almonty Industries ist mit seinem diversifizierten Portfolio und seiner Präsenz in politisch stabilen Regionen gut aufgestellt, um von diesem Trend zu profitieren.

    Zudem hat das Unternehmen mit der Sangdong-Mine ein Projekt von Weltrang in der Pipeline, das die Produktion deutlich steigern und die Profitabilität erhöhen soll. Analysten prognostizieren für das kommende Jahr Umsätze von über 192 Mio. CAD und ein EBIT von 69,4 Mio. CAD. Die Kursziele der Analysten liegen zwischen 4,20 CAD und 5,20 CAD. Aktuell notiert die Aktie bei 2,57 CAD.

    Lyndsay Malchuk interviewt Matthias Greiffenberger, Analyst der GBC AG **

    Durch die Einzigartigkeit und Wichtigkeit des Rohstoffs tauchen auch vermehrt Übernahmegerüchte auf, was dem Aktienkurs zusätzlichen Rückenwind geben könnte.

    Der CEO Lewis Black hat immer wieder Aktien seines Unternehmens gekauft. Zuletzt Ende März, als die Aktie schon stark gestiegen war. Das spiegelt die Zuversicht des Managements wider, das zugleich auch Großaktionär ist.


    Handelsbeschränkungen können zwar kurzfristige Herausforderungen mit sich bringen, doch sie bieten auch Chancen für Unternehmen die in der Lage sind, die neue geopolitische Landschaft zu meistern. Almonty Industries hat sich als ein zuverlässiger Partner in der westlichen Lieferkette von kritischen Rohstoffen positioniert und bietet Investoren attraktive Aussichten. Mit seiner strategischen Ausrichtung, seinem globalen Portfolio und seiner Fähigkeit, langfristige Partnerschaften aufzubauen, ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die zukünftige Nachfrage nach Wolfram und Molybdän zu decken. Für Anleger, die auf Nachhaltigkeit und langfristige Stabilität setzen, ist Almonty Industries eine überzeugende Wahl.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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    Wolfram-Versorgungskrise: Wie Almonty die Rüstungslieferketten neu ordnet – Rheinmetall braucht verlässliche Quellen, Tungsten West bekommt Förderung

    • Wolfram
    • Markt
    • Rüstung
    • Exportstopp
    • Lieferketten

    Vorgaben des US-Verteidigungsministeriums zwingen die westliche Industrie bei kritischen Rohstoffen zum Umdenken: Ab Januar 2027 untersagen die US-Beschaffungsvorschriften den Einsatz von Wolfram chinesischen Ursprungs in Wolframpulvern, Schwerlegierungen und daraus gefertigten Rüstungskomponenten und verlangen den lückenlosen Herkunftsnachweis bis zur Förderstätte. China kontrolliert laut US Geological Survey rund 80 % der weltweiten Minenproduktion und ist durch Exportkontrollen zuletzt bei Wolframmetall und -erz sogar zum Nettoimporteur geworden. Damit steht die Rüstungsbranche vor einem akuten Versorgungsengpass. Produzenten außerhalb Chinas setzen alles daran, die Lieferketten für westliche Abnehmer dauerhaft abzusichern. Als führendes Wolfram-Unternehmen punktet vor allem Almonty mit aussichtsreichen Projekten und einer vollen Pipeline.

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    • Wolfram
    • Grönland
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    • Seltene Erden

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    • Weltmarktführer
    • ASML
    • Almonty Industries
    • Albemarle
    • Chips
    • Wolfram
    • Lithium

    Echte Weltmarktführer dominieren und kontrollieren ihr Geschäft und halten sich die Konkurrenz vom Leib. Manchmal sind die hohen Marktanteile Folge einer einzigartigen Technologie wie bei ASML. Oder sie sind Folge eines jahrelangen Aufbaus eines Geschäfts, um zu einem wichtigen Player zu werden, wie beispielsweise bei Almonty Industries und Albemarle. Doch auch diese Unternehmen bzw. ihre Aktien litten im Laufe des Sommers unter der hohen Unsicherheit an den Aktienmärkten. Von einstigen Rekordpreisen sind sie derzeit ein gutes Stück entfernt. Für strategisch orientierte Investoren bieten sich dadurch Chancen. Wir blicken heute deshalb auf die Papiere von ASML, Albemarle und Almonty Industries.

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