23.10.2026 | 05:36
Börsen im Crash-Modus! Investoren blicken auf die Cash-Maschinen SpaceX und Almonty, auch Steyr und CSG sind einen Blick wert
Die Zeiten ändern sich schnell – vor allem an der Börse! Vergessen Sie die klassischen Fluchtburgen wie Gold oder Staatsanleihen, wenn die globalen Finanzmärkte wanken! Denn jetzt schlägt die Stunde derer, die das Fundament der modernen Geopolitik für sich nutzen und kontrollieren können. Wenn an den Börsen das leichtfüßige Kapital flieht, blicken langfristige Investoren auf jene Cash-Maschinen, deren Geschäftsmodell auf unumgänglicher High-Tech-Infrastruktur oder staatlicher Überlebensnotwendigkeit basiert. Ganz vorne mit dabei ist SpaceX, das mit seinem Starlink-Netzwerk die militärische Kommunikation der westlichen Hemisphäre im Alleingang dominiert. Direkt auf der Erde stößt man auf Almonty Industries, deren südkoreanische Sangdong-Mine pünktlich vor der harten Pentagon-Deadline am 1. Januar 2027 das erste Wolfram seit 33 Jahren fördert. Weil das US-Militär ab diesem Stichtag kein chinesisches Wolfram mehr in seinen Raketen und Halbleitern duldet, wird Almonty über Nacht zum systemrelevanten Türsteher für ein unersetzliches Verteidigungsmetall. Wer auch bei Small-Caps zum Zug kommen will, schaut auf die österreichische Traditionsfirma Steyr Motors und die tschechische Rüstungsholding CSG. All diese Werte produzieren physische Realität und geopolitische Sicherheit. Für langfristig orientierte Anleger ist jetzt Kaufzeit!
Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: Almonty Industries Inc | CA0203987072 , STEYR MOTORS AG | AT0000A3FW25 , CSG NV | NL0015073TS8 , SPACE EXPLORATION TECHNOLOGIES CORP | US84615Q1031
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
André Will-Laudien
Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.
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Almonty Industries – Hochvolatiles Umfeld schafft neue Einstiegs-Levels
Volatilität schafft Chancen! Man sollte unerklärbare Marktschwankungen nicht per se verteufeln. Denn am Beispiel von Almonty Industries erfahren dynamische Investoren, dass Sektor-Korrekturen auch mal bei guten Aktien durchschlagen können. So ist es beim Wolfram-Star Almonty passiert. Seit den Höchstständen bei etwa 20 EUR ging es auf einer schiefen Bahn bis auf 7,70 EUR nach unten. Dass hier übertrieben wurde, zeigt die Positionierung des Unternehmens: Almonty agiert inmitten eines weltweiten Wandels genau an der Schnittstelle von staatlichen Rohstoff-Zwängen, explodierender Tech-Nachfrage und kritischer Versorgungssicherheit. Für Rüstungslieferanten des US-Pentagons greift überdies ab dem 1. Januar 2027 ein striktes Beschaffungsverbot für Wolfram aus China, Russland, Nordkorea und dem Iran, welches natürlich unabhängig vom aktuellen Marktpreis gilt. Da die US-Verteidigungslieferketten dringend auf alternative Quellen angewiesen sind, spielt der Preisverfall an den Spotmärkten für die strategische Herkunft des Metalls faktisch keine Rolle.
In diesem kritischen Zeitfenster hat Almonty mit der finalen Betriebszertifizierung seiner südkoreanischen Sangdong-Verarbeitungsanlage den kommerziellen Grundstein gelegt. Mit den bereits fertig verpackten, ersten Exportbeuteln an Wolframkonzentrat verfügt man über das seltene Privileg, als einer der ganz wenigen aktiven Produzenten außerhalb des chinesischen Monopols agieren zu können. Während konkurrierende Explorationsprojekte in Nordamerika erst mühsam Bohrprogramme aufstellen, kann Almonty bereits realen Rohstoff liefern, um die drohende Versorgungslücke im US-Verteidigungssektor abzufedern. Die geplante Kapazitätserweiterung auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2027 festigt Almontys Rolle als unersetzlicher First Mover in einem geopolitisch streng reglementierten Markt.
Nach dem letzten Capital Markets Day gab es das erste Research-Update von Bank of America. Wer genau liest: Das Kursziel wurde bei 24 USD belassen (Upside 185 %) und für das Jahr 2027e, also des ersten vollen Produktionsjahres, wird ein Gewinn je Aktie von 2,76 USD erwartet. Macht nach Adam Riese ein KGV von 3. So günstig hat es einen Rohstoff-Produzenten im Bereich kritischer Metalle noch nie gegeben. Wer also nach Chancen sucht: Hier ist sie!
In einem Interview mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk philosophiert CEO Lewis Black über die Chancen von Almonty in einer herausfordernden Zeit. Hier geht´s zum Video.
CSG – Der Rüstungs-Newcomer muss Federn lassen
Nach dem fulminanten Rekord-Börsengang im Januar 2026 hat die Aktie der tschechischen Rüstungsholding CSG N.V. an der Euronext Amsterdam massiv Federn lassen müssen und notiert inzwischen über 50 % unter ihrem damaligen Allzeithoch. Die Gründe liegen auf der Hand: Operativ hinkt das erwartete jährliche Umsatzwachstum von CSG mit prognostizierten 10 bis 15 % hinter den spektakulären Wachstumsraten etablierter Marktführer wie Rheinmetall hinterher. Angesichts dieser fundamentalen Ernüchterung wird klar, warum der Kurs unter Druck steht. Nach mehrmaligem Test der Zone 12 bis 14 EUR sollten dynamische Investoren aber nun aufhorchen. Denn die prominenten Großaktionäre, darunter namhafte Schwergewichte wie BlackRock, Artisan Partners und der katarische Staatsfonds QIA, halten eisern an ihren strategischen Anker-Investments fest. Auch der erst 33-jährige Milliardär und Gründer Michal Strnad kontrolliert weiterhin eine unangefochtene Mehrheit von knapp 85 % der Stimmrechte. Die Großaktionäre setzen offensichtlich darauf, dass der tschechische Munitions- und Panzerpionier dank eines prall gefüllten Auftragsbuchs und des anhaltenden NATO-Aufrüstungsbooms operativ auf Kurs bleibt und der extrem niedrige Aktienkurs lediglich eine temporäre Übertreibung des Marktes darstellt. Für das Jahr 2028e errechnen Analysten auf der Plattform LSEG ein KGV von 8 – das ist nur halb so viel wie zeitgleich bei Rheinmetall zu Buche steht. Zahlen zum dritten Quartal werden am 11. November erwartet.
Steyr Motors – US-Drohnenriese legt freiwilliges Übernahmeangebot auf den Tisch
Beim österreichischen Spezialmotorenhersteller Steyr Motors überschlagen sich in diesen Tagen die Ereignisse: Der US-amerikanische Drohnenentwickler Red Cat Holdings hat am 19. Oktober 2026 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot angekündigt. Über die Wiener Bieterin SMOT Acquisition GmbH bietet der US-Konzern den Aktionären 39 EUR je Aktie in bar, nach Kursanpassung der letzten drei Tage immerhin noch 10 % Aufschlag. Um den Deal rechtlich abzusichern, unterzeichneten die Parteien am 21. Oktober 2026 ein bindendes Business Combination Agreement (BCA), welches den Mitarbeitern Beschäftigungsschutz und dem Standort Steyr eine dreijährige Garantie zusichert. Die heimische Großaktionärin B&C Holding, die rund 15 % der Anteile kontrolliert, sowie CEO Julian Cassutti unterstützen die Transaktion und haben sich bereits unwiderruflich verpflichtet, ihre Aktien anzudienen. Operativ meldete das Unternehmen pünktlich zum Übernahmekampf eine deutliche Erholung: Der Umsatz im dritten Quartal 2026 kletterte um 11,2 % auf 12,5 Mio. EUR, gestützt durch wichtige KNDS-Abrufe und Lieferungen für ein Navy-SEALs-Projekt. Die vollständige Übernahme soll nach Erreichen einer Mindestannahmeschwelle von 50 % sowie behördlichen Freigaben im ersten Halbjahr 2027 vollzogen werden. Ein Deal für Abfindungsspezialisten!
SpaceX – Viele LockUps und immer wieder Tesla-Gerüchte
Nach dem Rekord-Börsengang des nächsten Elon-Musk-Imperiums „Space Exploration Technologies“ kurz SpaceX im Juni 2026 rollt eine beispiellose Welle von Aktienfreigaben auf den Markt zu, da die strengen Haltefristen schrittweise auslaufen. Während beim IPO zunächst weniger als 5 % der Anteile für den regulären Handel freigegeben wurden, erhöhen die sukzessiven Entsperrungen von Mitarbeiter- und frühen Investoren den Freefloat bis zum Dezember 2026 auf rund 40 % der gesamten Firmenanteile. Parallel zu diesem massiven Angebotsdruck an den Börsen haben offizielle Aussagen von Elon Musk auf der Plattform X am 20. Oktober die Gerüchteküche um eine spektakuläre Fusion mit Tesla auf den absoluten Siedepunkt gebracht. Musk bestätigte überraschend, dass beide Tech-Giganten bereits spezielle Komitees eingerichtet haben, um die Machbarkeit eines Zusammenschlusses zu prüfen, den er selbst als eine „gute Idee“ bezeichnet. Ein solcher Zusammenschluss würde einen gigantischen, rund 3,7 Bio. USD schweren Super-Konzern formen, der die Synergien bei künstlicher Intelligenz, Robotik und Satelliten-Konnektivität bündelt. Analysten betonen jedoch, dass die größte Hürde das strikte Abstimmungsverfahren auf der Tesla-Seite ist, da eine absolute Mehrheit aller ausstehenden Aktionärsstimmen für das Gelingen dieser historischen Megafusion notwendig wäre. Wall-Street-Experten philosophieren schon über den Sinn dieser Mega-Fusion, während Kleinanleger diesem Sturm ausgesetzt sind und nun entscheiden müssen, ob die leichten Zugewinne seit Börsenstart sich weiter erhöhen oder auch mal in der Sonne dahinschmelzen. Schwierig – denn Visionär Elon Musk ist täglich zu weiteren bahnbrechenden News fähig!

Volatilität ist Trumpf! Bei manchen Ausverkaufskursen müssen sich Anleger tatsächlich die Augen reiben. Geopolitische Dauerkonflikte, Straßenaufstände mit in der EU, hohe Inflation und explodierende Zinsen belasten das Gemüt der Investoren. Der eine oder andere überdenkt sogar Umschichtungen in Anleihen, aber vor allem risikobewusste Anleger legen sich die passenden Kaufkurse bei Fallen Angels zurecht. Denn eins ist klar – die nächste Rally liegt schon um die Kurve, spätestens Anfang 2027 werden die Karten neu gemischt.
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