01.05.2026 | 05:00
Deutsche Traditionsunternehmen unter Druck: BASF, Lufthansa und Antimon-Pionier Antimony Resources
Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp
Die deutsche Industrie steht vor einer Zerreißprobe: Aktuelle Medienberichte sehen bereits erste Knappheiten in der Produktion aufgrund der Blockade der Straße von Hormus. Dabei wirken gleich zwei Krisenherde zusammen: Eine militärisch bedingte Blockade der wichtigsten globalen Energie-Handelsroute hat die Versorgung mit Rohöl, Flüssigerdgas (LNG) und chemischen Grundstoffen wie Methanol eingeschränkt. Parallel dazu nutzt China seine Vormachtstellung bei kritischen Mineralien wie Antimon für restriktive Exportkontrollen, was den Markt zusätzlich austrocknet. In diesem Umfeld ist Rohstoffsouveränität der entscheidende Wettbewerbsfaktor. Während Giganten wie BASF und Lufthansa ihre Geschäftsmodelle der Situation anpassen, rücken Problemlöser wie Antimony Resources ins Zentrum des Interesses.
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Autor:
Nico Popp
ISIN:
ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014 | CSE: ATMY , OTCQB: ATMYF , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , LUFTHANSA AG VNA O.N. | DE0008232125
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor
Nico Popp
In Süddeutschland zuhause, begleitet der leidenschaftliche Börsianer die Kapitalmärkte seit rund zwanzig Jahren. Mit einem Faible für kleinere Unternehmen ausgestattet, ist er ständig auf der Suche nach spannenden Investmentstorys
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Antimon als Rückgrat von Verteidigung und Technik
Antimon ist ein silbergraues Metall, das aufgrund seiner einzigartigen chemischen Eigenschaften in Schlüsselindustrien kaum zu ersetzen ist. Dass China zuletzt etwa 61 % der weltweiten Produktion kontrollierte und restriktive Exportlizenzen einführte, macht die aktuelle Verknappung zu einem grundlegenden Risiko für die Industrie in Deutschland und dem gesamten Westen. Antimon härtet Bleilegierungen und wirkt in Flammschutzmitteln, indem es in Form von Antimontrioxid die Verbrennung hemmt. Besonders kritisch ist die Lage im Verteidigungssektor, wo Antimon für Infrarotsensoren, Nachtsichtgeräte und die Härtung von Munition vom Pentagon als kritisches Mineral eingestuft wird. Aber auch die zivile Sicherheit ist betroffen, da das Metall ein Standardzusatz in Kunststoffen ist, um die strengen Brandschutznormen zu erfüllen, beispielsweise in der Luftfahrt. Sogar die Energiewende hängt an Antimon, da es Blei-Säure-Batterien stabilisiert und in der Photovoltaik-Industrie für Spezialglas sowie in spezialisierten Halbleitern wie Indium-Antimonid eingesetzt wird.
BASF und Lufthansa: Was tun gegen die Polykrise?
BASF und Lufthansa sind direkt von den Blockaden der Straße von Hormus betroffen, über die normalerweise rund ein Drittel des weltweiten Methanolhandels und erhebliche Mengen Helium transportiert werden. BASF nutzt seine bewährten Einkaufsstrukturen und präsentierte im ersten Quartal 2026 trotz anspruchsvoller Bedingungen ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 2,4 Mrd. EUR. Für BASF ist die Antimon-Knappheit besonders brisant, da das Segment Industrial Solutions Additive und Flammschutzmittel produziert, die direkt von der Verfügbarkeit des knappen Rohstoffs abhängen und bereits zu signifikanten Preiserhöhungen im Bereich Nutrition & Care führten. Die Lufthansa kämpft dagegen in erster Linie mit den stark gestiegenen Kerosinpreisen infolge der Golf-Blockade, was den operativen Verlust im ersten Quartal beeinflusst hat. Um das Geschäft zu sichern, sah sich der Konzern gezwungen, für den kommenden Sommer tausende Kurzstreckenflüge zu streichen. Zugleich bleibt die Abhängigkeit von Spezialrohstoffen für die Instandhaltung durch Lufthansa Technik ein kritisches Risiko für den Konzern, das viele Beobachter aktuell noch nicht erkennen.
Antimony Resources: Die kanadische Antwort auf Chinas Monopol
Inmitten der Versorgungsängste vieler Traditionsunternehmen rückt Antimony Resources mit seinem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick, Kanada, in den Fokus. Das Projekt gilt als eine der wenigen realistischen Möglichkeiten, eine stabile westliche Quelle für hochgradiges Antimon zu etablieren. Das laufende Jahr ist für das Unternehmen entscheidend: Ein Bohrprogramm über 10.000 m soll die erste offizielle Ressourcenschätzung vorbereiten. Herausragende Ergebnisse wie 4,4 % Antimon über 7,05 m inklusive eines hochgradigen Kerns von 9,8 % Sb über 3,15 m bestätigen das enorme Potenzial der Mineralisierung. Neue Entdeckungen wie die Marcus-Zone zeigen deutliche Stibnit-Mineralisierungen und belegen, dass das System weitaus größer ist als ursprünglich angenommen. Gepaart mit der Lage nur 55 km von einem Tiefseehafen entfernt sind das gute Argumente für Unternehmen und Aktie. Antimony Resources hat bereits GEMTEC Consulting beauftragt, den Genehmigungsprozess für eine Mine einzuleiten, um den Zeitplan bis zur Produktion durch frühzeitige Einbindung von Behörden zu verkürzen. Hier profitiert das Unternehmen davon, dass Politik und Behörden die Zeichen der Zeit erkannt haben und Verfahren beschleunigen wollen.

Fazit: Ohne Rohstoffsouveränität keine Zukunft – Antimony Resources als Problemlöser
Die derzeitige Krise verdeutlicht, dass die Ära der billigen Energie und der unbegrenzten Verfügbarkeit von Rohstoffen aus autokratisch geführten Staaten beendet ist. Während Konzerne wie BASF und Lufthansa durch Kosteneinsparungen versuchen, die Folgen der Hormus-Blockade abzufedern, liegt die langfristige Lösung in Rohstoffquellen aus stabilen Regionen. Unternehmen wie Antimony Resources besetzen hier mit dem vielversprechenden Bald-Hill-Projekt eine entscheidende Nische. Für Anleger bietet die Aktie von Antimony Resources eine Chance, sich frühzeitig am Trend hin zur Sicherung westlicher Lieferketten bei Antimon zu beteiligen. Wer Europas Industrie langfristig schützen will, muss den direkten Zugriff auf kritische Ressourcen sichern. Das haben inzwischen in Deutschland selbst Bergbau-Kritiker erkannt. Projekte in Kanada gelten aufgrund der exzellenten Infrastruktur und Rechtssicherheit als besonders geeignet, um diese Versorgungssicherheit zu garantieren.
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