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28.03.2025 | 05:30

Exklusives Interview: Almonty auf dem Weg vom Rohstofflieferanten zur Verteidigungsaktie

  • Investments
Bildquelle: Stockhouse

Lyndsay Malchuk von Stockhouse traf Lewis Black, CEO von Almonty Industries (WKN: A1JSSD | ISIN: CA0203981034 | Ticker-Symbol: ALI), zum Interview – und was er zu berichten hatte, könnte den Blick vieler Investoren auf das Unternehmen grundlegend verändern. Almonty Industries gilt als einer der führenden Wolfram-Produzenten außerhalb Chinas – mit Projekten in Portugal, Spanien und bald auch Südkorea. Doch in den letzten Monaten hat sich das Unternehmen still und leise in eine neue Richtung bewegt: hinein in das Zentrum geopolitischer Spannungen. Wolfram ist ein kritischer Rohstoff für die Rüstungsindustrie – von Munition bis Panzerung – und wird zunehmend als strategische Ressource gesehen. Laut CEO Lewis Black ist Almonty „unfreiwillig zur Verteidigungsaktie geworden“.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

US-Fokus & prominente Unterstützung

Mit der kürzlich angekündigten Zusammenarbeit mit American Defense International (ADI), dem größten Verteidigungslobbyisten der USA, sowie der Berufung von General Gustave F. Perna in den Verwaltungsrat, macht Almonty klar, dass man sich auf die Verteidigungsmärkte der USA und Europas vorbereitet.

Black sieht in ADI und Perna strategische Partner, um den komplexen Zugang zum US-Verteidigungsapparat zu meistern – und beschreibt dies als eine notwendige Antwort auf globale Versorgungsengpässe und China's Exportbeschränkungen.

China-Exportstopp – und die Panik hinter den Kulissen

Öffentlich würden viele Industriekunden so tun, als gäbe es keine Probleme – doch privat herrsche oft „diskrete Panik“, so Black. Chinas neue Exportkontrollen für Wolfram – insbesondere bei sogenannter „dual use“-Technologie – könnten weite Teile westlicher Industrie plötzlich von der Versorgung abschneiden. Viele Unternehmen haben keinen Plan B – Almonty könnte jetzt zur unverzichtbaren Alternative werden.

Produktionsstart in Südkorea in Kürze

Die Sangdong-Mine in Südkorea, eines der wichtigsten Projekte von Almonty, soll in zwei bis drei Monaten die Produktion aufnehmen – Phase 2 mit doppeltem Output ist bereits vorbereitet. Ziel: kurzfristige, zuverlässige Versorgung westlicher Märkte – ohne geopolitische Abhängigkeiten.

Wertsteigerung durch Substanz und Vision

Lewis Black betont, dass er selbst Großaktionär sei – mit eigenem Kapital investiert. Genau das unterscheide Almonty von vielen anderen Junior-Minenunternehmen: Langfristige Aktionärsbindung, hohe Liquidität und ein CEO, der wie ein Investor denkt.

Die Aktie von Almonty ist bereits in Bewegung – zuletzt notierte sie bei 2,18 CAD. Der CEO sieht nicht nur operative Fortschritte, sondern auch eine tiefere Mission: „Wir bieten eine Lösung – nicht in zehn Jahren, sondern jetzt.“

Fazit für Investoren:

Almonty positioniert sich strategisch neu – als kritischer Lieferant für die Verteidigungsindustrie in den USA und Europa. Mit prominenten Partnern, steigender Nachfrage und geopolitischem Rückenwind entsteht ein spannendes Setup. Sphene Capital bestätigte kürzlich die Kaufempfehlung und das Kursziel von 5,20 CAD.

Jetzt das vollständige Interview mit Almonty CEO Lewis Black anschauen:


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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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