Menü schließen




27.07.2026 | 04:00

Künstliche Intelligenz: Vollgas für Software, Cloud und Tech! SAP, ServiceNow, Miivo Ai und Oracle im Fokus

  • Unternehmenssoftware
  • Cloud-Dienste
  • HighTech
  • Künstliche Intelligenz
  • CRM
Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Miivo AI Inc.

In den letzten Monaten gab es viele Zweifel über die Geschäftsmodelle der großen Softwarehäuser und Cloud-Giganten, die Kurse kamen in der Folge ordentlich unter die Räder. Doch seit den jüngsten Zahlen von SAP und ServiceNow dreht sich das Sentiment. Ende letzter Woche gab es schon initiale Regungen. SAP plus 10 %, ServiceNow plus 6 %, nur Oracle kann den Turnaround noch nicht vollziehen. Das Segment ist für langfristige Anleger wieder interessant, da die gigantische Hausse an den Wachstumsmärkten an diesen Titeln völlig vorbeilief. Die überbordende Rally bei Chip-Werten gerät jedoch aktuell ins Stocken, das könnte neuen Sektoren im Sinne einer Branchenrotation wieder Leben einhauchen. Trotz Sektorflaute geht es beim kanadischen Softwareanbieter Miivo AI spürbar nach oben. Hier stehen kleine und mittlere Unternehmen ganzheitlich im Fokus. Mit einem griffigen Konzept darf noch einiges an Wachstum erwartet werden. Wir nehmen den Sektor genauer unter die Lupe.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: MIIVO AI INC | CA59863J1003 | TSXV: MIVO , ORACLE CORP. DL-_01 | US68389X1054 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , SERVICENOW INC. DL-_001 | US81762P1021

Inhaltsverzeichnis:


    SAP und ServiceNow – Dreht der Markt hier schon?

    Jetzt wird es interessant! Die extreme Euphorie der vergangenen zwei Dekaden ist im Segment der Softwareaktien einer spürbaren Ernüchterung gewichen, da abstrakte KI-Zukunftsträume nun rigoros an konkreten Bilanzzahlen gemessen werden. Die vormaligen Branchenlieblinge SAP, ServiceNow und Oracle durchliefen zuletzt eine signifikante Kurskorrektur von bis zu 70 %, weil Anteilseigner statt spekulativer Versprechungen handfeste Belege für die kommerzielle Verwertung intelligenter Algorithmen sehen wollten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die herkömmlichen, nutzerbasierten Abrechnungssysteme der Technologiekonzerne im Eiltempo durch volumen- und wertorientierte Preismodelle ersetzt werden müssen. Marktanalysten prognostizieren sogar einen mehrjährigen Transformationsprozess, bis die tatsächliche Durchdringung der neuen KI-Werkzeuge bei den Großanbietern vollständig verarbeitet ist und eine fundierte Neubewertung greift. Aktuelle Umfragen untermauern zudem die Skepsis, da ein Großteil der hiesigen Betriebe versucht, die dominante Abhängigkeit von amerikanischen Cloud-Anbietern gezielt zu reduzieren. Diese tektonische Verschiebung rückt europäische Softwarehäuser im direkten Vergleich mit großen US-Plattformen wieder stärker ins Blickfeld der Kapitalanleger.

    Passend dazu lieferte das Walldorfer Softwareunternehmen SAP mit seinem aktuellen Zwischenbericht ein starkes Lebenszeichen. So erhöhten sich die wichtigen Cloud-Einnahmen währungsbereinigt um beachtliche 24 % auf 6,28 Mrd. EUR. Auch das operative Ergebnis verbesserte sich um solide 7 % auf 2,74 Mrd. EUR, was die fundamentale Ertragskraft des deutschen DAX-Schwergewichts eindrucksvoll belegt und Mahner aus der Reserve zwingt. Der ERP-Spezialist ServiceNow, dessen Bewertung im Vorfeld der Zahlen empfindlich Federn lassen musste, übertraf mit der jüngsten Meldung die Schätzungen der Wall Street deutlich. Denn die beliebte US-Plattform meldete ein signifikantes Umsatzwachstum von 24 % auf 3,99 Mrd. USD und überzeugte die Akteure mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 0,90 USD. Angetrieben von der dynamischen Nachfrage nach agentischen KI-Workflows hob das Management die Gesamtjahresprognose für die wiederkehrenden Abonnementserlöse trotz skeptischer Analystenkommentare auf bis zu 15,78 Mrd. USD an. Das Kerngeschäft rund um die automatisierte Orchestrierung von Geschäftsprozessen erweist sich somit als vollkommen intakt und bleibt fest im digitalen Rückgrat globaler Konzerne verankert.

    Die frischen Ergebnisse beider Technologieriesen demonstrieren, dass der Bedarf an modernen Cloud-Architekturen real existiert. Somit bleibt es extrem spannend, ob diese starken Leistungsnachweise ausreichen, um eine dauerhafte Trendwende im gesamten Softwareuniversum einzuleiten. Analysten auf der Plattform LSEG erwarten für SAP und ServiceNow gemittelte 12-Monatskursziele von 209,50 EUR bzw. 143,7 USD. Berenberg votiert für SAP mit „Buy“ und setzt als Zielmarke 250 EUR – das klingt bei Kursen um 140 EUR doch schon wieder versöhnlich.

    Oracle – Völlig aus dem Rhythmus

    Vor rund 10 Monaten war Oracle kaum zu stoppen, die Kurse explodierten auf 345 USD. Der Software-Konzern von Gründer Larry Ellison erreichte erstmals eine Bewertung von 1 Billion USD, er selbst avancierte zum Forbes-Star mit über 400 Mrd. USD Vermögen. Getreue Investoren setzten darauf, dass das Cloud-Infrastrukturgeschäft eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von KI-Anwendungen spielen würde. Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Technologiekonzern im Zuge seines aggressiven KI-Ausbaus 55,7 Mrd. USD investiert und neue Schulden in Höhe von 43 Mrd. USD am Anleihenmarkt aufgenommen, damit wuchs die Gesamtverschuldung auf 167 Mrd. USD. Dies führte zu einem negativen Free Cashflow von 23,7 Mrd. USD, was kürzlich zu einer Herabstufung der Bonität durch S&P Global auf das Rating BBB- geführt hat, die letzte Stufe für „Investment Grade“. Um die immensen Vorabinvestitionen für künftige KI-Rechenzentren weiter zu finanzieren, plant Oracle im laufenden Geschäftsjahr 2027 zusätzliche 40 Mrd. USD an neuen Mitteln aufzunehmen. Wie bei Alphabet befürchten Anleger eine starke Verwässerung und bleiben einem Neueinstieg wohl fern. Der Titel fiel Ende letzter Woche auf ein neues 2-Jahrestief von 114,78 USD.

    Miivo AI – Wachstum mit innovativen KI-Konzepten für mittelgroße Unternehmen

    Die Probleme der „Großen“ hat der innovative Software-Anbieter Miivo AI nicht. Denn während sich der KI-Markt zunehmend von spektakulären Technologie-Demonstrationen hin zu messbarem betriebswirtschaftlichem Nutzen entwickelt, rücken Unternehmen in den Fokus, welche KI unmittelbar in höhere Margen, effizientere Prozesse und bessere Entscheidungen übersetzen können. An dieser Schnittstelle werden die Kanadier aktiv. Akribisch wird das Ziel verfolgt, kleinen und mittelständischen Unternehmen Werkzeuge an die Hand zu geben, die bislang vor allem Großkonzernen mit millionenschweren IT-Budgets vorbehalten waren. Herzstück der Strategie ist eine KI-gestützte Plattform, welche Finanzdaten, operative Kennzahlen, Kundeninformationen und Vertriebsdaten intelligent zusammenführt und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableitet. Statt isolierter Softwarelösungen entsteht damit ein digitales Steuerungszentrum, das den eher kleineren Unternehmen hilft, Kosten zu senken, Wachstumspotenziale frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen auf Basis belastbarer Echtzeitdaten zu treffen. Ergänzt wird dieses Ökosystem durch automatisierte Werkzeuge zur Lead-Generierung, Vertriebsunterstützung und Prozessautomatisierung, wodurch zeitintensive Routineaufgaben zunehmend entfallen. Die Plattform kann flexibel an bestehende ERP-, CRM-, Buchhaltungs- oder Kassensysteme angebunden werden, anstatt Unternehmen zu kostspieligen Systemwechseln zu zwingen. Das bringt den Sektor zum Aufhorchen!

    Mit dem jüngst vorgestellten Customer Insights Tool erweitert Miivo sein Angebot nun um einen weiteren Baustein mit hohem Skalierungspotenzial. Das vollständig automatisierte Self-Service-Produkt analysiert Bewertungen und Kundenstimmungen auf Plattformen wie Google Reviews, Instagram und Reddit nahezu in Echtzeit, erkennt wiederkehrende Trends und erstellt KI-basierte Handlungsempfehlungen einschließlich automatisierter Reaktionen. Besonders attraktiv ist dabei, dass weder eine aufwendige Implementierung noch externe Softwarelösungen erforderlich sind. Gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen, deren Online-Reputation heute oft über den ersten Kundenkontakt entscheidet, entsteht damit ein kostengünstiges Werkzeug, das Markenpflege und Kundenkommunikation erheblich vereinfacht. Damit erweitert Miivo sein Geschäftsmodell um den wachstumsstarken Bereich Customer Experience Management und erschließt zusätzliche wiederkehrende SaaS-Umsätze.

    Technologisch verfolgt das Unternehmen einen bewusst anderen Ansatz als etablierte Softwaregiganten wie SAP, Oracle oder Salesforce. Statt universeller Standardmodelle setzt Miivo auf spezialisierte Small Language Models, welche ausschließlich mit den Daten des jeweiligen Kunden arbeiten und dadurch sowohl Datenschutz als auch Analysequalität deutlich erhöhen können. Gleichzeitig beschleunigt das eigene Entwicklerteam mithilfe moderner KI-Programmierwerkzeuge den gesamten Softwareentwicklungsprozess und gibt einen Teil der erzielten Effizienzgewinne in Form attraktiver Preise an seine Kunden weiter. Diese Vorgehensweise eröffnet Miivo Zugang zu einem Marktsegment mit Millionen potenzieller Kunden, das von klassischen Enterprise-Anbietern bislang nur unzureichend adressiert wird. Miivo ist ein KI-Unternehmen, das bereits Umsatz generiert und einige Tausend Nutzer für seine Plattform gewinnen konnte. Interessant erscheint die hohe Kundenbindung, denn zahlreiche Unternehmen wechseln nach ersten Erfolgen schrittweise in umfangreichere und margenstärkere Servicepakete. Diese reichen von günstigen Einstiegslösungen bis hin zu umfassenden Managed Services, bei denen Miivo praktisch als ausgelagerter KI-gestützter CFO und Business-Advisor agiert.

    Im Ansatz zeigt das Management rund um Gründer und CEO Alexander Damouni eine agile Buy-and-Build-Strategie, mit der bestehende Beratungsunternehmen integriert und deren Cashflows mit der eigenen Softwareplattform kombiniert werden sollen. Die jüngst genehmigte Übernahme des etablierten Beratungsunternehmens Tandem Partners passt exakt in dieses Konzept und erweitert zugleich die internationale Vertriebsbasis. Weiterhin investiert Miivo konsequent in den Ausbau seiner Marktpräsenz in Nordamerika und stärkt den Vertrieb in wichtigen Wirtschaftszentren wie Toronto und Vancouver. Das neu eingeführte Customer-Insights-Produkt könnte dabei als Türöffner dienen, um zusätzliche Kunden kostengünstig auf die Plattform zu holen und diese anschließend in das deutlich margenstärkere Gesamtökosystem zu überführen. Mit 39,35 Mio. Aktien können Neu-Investoren zu einem niedrigen Marktwert von rund 18 Mio. CAD noch auf den fahrenden Zug aufspringen.

    Mit Kursverlusten von 40 bis 50 % in den letzten 6 Monaten ist die Tieferbewertung der Software-Riesen bereits beträchtlich. Einzig Miivo AI konnte der schlechten Laune im Sektor trotzen. Technisch könnte ein Turnaround bereits am Laufen sein, zumindest partiell. Quelle: LSEG vom 26.07.2026

    Viele Anleger setzten sehr früh auf die Rückkehr der Software-Titel. Zu schnell, wie sich nun erwies. Das gesamte Segment musste noch einmal tief Luft holen, bevor nun erste Frühlings-Gefühle aufkommen. Für SAP spricht der Dreifachboden bei rund 130 EUR, auch ServiceNow hat nun die Zone 85 bis 92 USD erfolgreich verteidigt, nur Oracle tanzt mit neuen Tiefs und 50 % Absturz aus der Reihe. Hochinteressant ist das innovative Geschäftsmodell von Miivo AI – bei 18 Mio. CAD Marktkapitalisierung und keiner Verschuldung stehen die Zeichen gut für eine schnelle Aufwertung.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) derzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen hält bzw. halten und auf deren Kursentwicklungen spekulieren. Sie beabsichtigen insofern Aktien oder andere Finanzinstrumente der Unternehmen zu veräußern bzw. zu erwerben (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.
    Es besteht insofern ein konkreter Interessenkonflikt bei der Berichterstattung zu den Unternehmen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.
    Es besteht auch aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.
    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 23.07.2026 | 04:15

    Quartalszahlen und gefährliche Lock-Ups! Alphabet, SpaceX, IBM und Strategic Resources im Fokus

    • Kritische Metalle
    • Rohstoffe
    • HighTech
    • Energiewende
    • KI-Rechenzentren

    Der Reigen um die Gunst der Anleger ist wieder ausgebrochen. Denn die großen Tech-Titel liefern ihre Q2-Ergebnisse. Aufmerksame Investoren haben es bereits bemerkt: Ein Verfehlen der Erwartungen wird mit herben Kursverlusten bestraft. Der Computer-Riese IBM hatte vor 2 Wochen eine kleine Umsatzwarnung formuliert, prompt erlitt die Aktie mit 25 % Minus den größten Einbruch der jüngeren Geschichte. Gestern lieferten Alphabet und IBM dann die endgültigen Zahlen zum Quartal. Wir hatten vor Redaktionsschluss nur die Möglichkeit auf die Schätzungen zu blicken. Beachtlich auch der Sinkflug der allseits erwarteten SpaceX-Aktie. Entgegen den Prophezeiungen von Unternehmensgründer Elon Musk, bald das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden, sank der Titel erstmalig unter den IPO-Preis von 135 USD. Es ist viel los – keine Zeit für eine Ruhephase. Wie formulierte es Michael Douglas alias Gordon Gecko im Hollywood-Klassiker „Wall Street“ 1987 so passend: „Money never sleeps!“

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 22.07.2026 | 04:15

    Autos jetzt unten? Nach 30 % Verlust stehen nun VW, Stellantis, Mercedes und Power Metallic im Rampenlicht

    • Kritische Metalle
    • Automotive
    • HighTech
    • Klimawende
    • Verbrenner
    • E-Mobilität

    Was für ein Ausverkauf! Geht es nach internationalen Investoren, so kann auf ein Engagement im europäischen Automobil-Sektor getrost verzichtet werden. Nach 15 bis 30 % Verlust allein in 2026 muss man den Zweiflern tatsächlich Recht geben. Europa leistet sich mit seinen rigiden Umweltvorschriften und eklatant hohen Steuern und Abgaben einen riskanten Luxus, der gerade im Hinblick auf die höchsten Energiepreise weltweit voll ins Auge gehen kann. Was die EU bräuchte, wäre eine temporäre Abkehr von allen Sonderzahlungen zu Gunsten der Klimawende. Denn speziell der europäische Automobil-Sektor beschäftigt nicht nur rund 3 % der Bevölkerung, sondern bietet auch 13,2 Millionen Familien ein gutes Einkommen für den so wichtigen Binnenkonsum. Diese Fakten sollten von den Zuständigen nicht ignoriert werden. Die Aktionäre von VW, Stellantis und Mercedes-Benz haben das Wetterleuchten längst vernommen und tätigen nach verkündeten Rekord-Entlassungen erste Käufe auf niedrigem Niveau. Auch bei Power Metallic deutet sich schon eine Trendwende an. Die Zeit der Taschenrechner ist gekommen!

    Zum Kommentar

    Kommentar von André Will-Laudien vom 21.07.2026 | 04:00

    Ukraine – Iran - Nato: Der Kampf in der Luft beflügelt RTX und Lockheed, Rheinmetall und Volatus Aerospace im Aufwind!

    • Air Defense
    • Drohnen-Technologie
    • Inspektionen
    • Big Data
    • HighTech
    • Rüstungsindustrie

    Solange die geopolitischen Konflikte nicht abebben, haben Aktien aus dem Defense-Universum ein leichtes Spiel. Denn sie geraten automatisch in den Fokus, wenn neue Staatsprogramme gestartet werden, um die Verteidigungsfähigkeit zu steigern. Im Juli war es die NATO-Konferenz in Ankara. Die anwesenden Regierungsvertreter umringten Donald Trump, denn in Sachen Flugabwehr ist die USA führend und genau hier leckt es sowohl auf NATO-Seite als auch in der Ukraine. In Sachen Drohnen ist der ehemalige Sowjetstaat allerdings große Schritte vorangekommen. In Windeseile wurde eine ganze Drohnen-Industrie aus dem Boden gestampft. Und seit einigen Wochen durchstoßen sie den russischen Abwehrgürtel und dringen tief bis zu den Energieverarbeitungsanlagen vor. Schon heute hat die Ukraine ein Viertel der russischen Ölaufbereitung ausgeschaltet. Der Westen sieht in den Fortschritten eine willkommene Entspannung, legt allerdings in den Investitionen nochmal nach. So ordert Kanzler Merz die allseits begehrten Tomahawk-Raketen aus den USA und beteiligt sich sogar an der jüngsten französischen Nuklearübung. Wie die Politik, so sollten auch Investoren in den Startblöcken stehen, um die neue Investitionswelle zu reiten.

    Zum Kommentar